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Was tun, wenn die Ängste einen ständig auffressen?

Hallo Findefuchs,

natürlich bist du noch jung 🙂

Z. B. habe ich Angst, dass man mit 25 Jahren tatsächlich schon „alt“ ist und die Jugend vorbei ist.

Das kannst du so denken. Aber stell dir mal vor - was gar nicht so abwegig ist 😉 - du wirst 90 Jahre alt oder mehr. Dann wäre es schon die nächsten 65! Jahre sehr langweilig, wenn du dich jetzt schon aufs Alter vorbereitest.

Anders gesagt, den größten Teil deines Lebens hast du sicher noch vor dir.

Manchmal hat man diese Ängste in dem Alter, weil man fühlt, dass einem aus der Kindheit noch was fehlt. Etwas, dass man erst mal nicht selbst ersetzen kann. Und dann ist jeder Tag natürlich ein 'zu später Tag'.

Zumal das leider so ist. Selbst, wenn du jetzt alles bekommen würdest, was du als Kind gebraucht hättest, es wäre nicht mehr dasselbe. Es würde dir nicht mehr so helfen, wie es dir als Kind geholfen hätte. Eher gar nicht mehr. Das ist leider so.

Was deine Angst betrifft, das sehe ich ähnlich wie Blackbird 🙂

Deine Angst hat eine Berechtigung. Sonst wäre sie nicht da. Aber manchmal kannst du sie vielleicht so behandeln, wie eine Tante, die immer wieder ohne Anmeldung vorbei kommt 😉 Dann kannst du auch mal sagen, sie kann sich da jetzt auf die Couch setzen, aber du hast gerade keine Zeit.

Wenn du die Angst unterdrückst, wird sie immer wieder anklopfen. Klar.

Warum unterdrückst du die Angst denn so? Du könntest doch auch sagen, jetzt guck ich mal nach, was mir die olle Tante sagen will, aber dann fahr ich sie nach Hause 😉

Hast du es mal mit Entspannungsübungen versucht? Bei starken Ängsten ist es gut, wenn man Entspannungsübungen macht, bei denen man sich selbst bewegt. Also z.B. Thai-Chi oder Qi-Gong.

Und noch etwas. Es kann sein, dass du durch deine vielen Ängst keine Tiefschlafphasen mehr hast. Das war bei mir mal so. Das kann man aber mit einem mobilen Gerät testen. Da fährt man gegen Abend in die Praxis, bekommt ein paar Kabel 'verlegt' und muss dann so ein Dingens mitnehmen, dass so aussieht wie früher Kassettenrekorder. Dann geht man am nächtsten Morgen wieder hin und die machen das Gerät und alle Kabel wieder ab.

Bei Ängsten kann auch helfen,´- wie Mittendurch richtig schreibt - sich klar zu machen, dass du heute in Sicherheit bist 🙂

Lieben Gruß
Fragende
 
@ Monarose

Oh, ich beneide dich um diese Eigenschaft. Ich arbeite seit einigen Jahren hart daran, nicht mehr so diplomatisch und verständnisvoll zu sein. Es ist furchtbar, ich treibe andere Menschen manchmal mit meiner Diplomatie zur Verzweiflung, weil man mit mir nicht streiten kann. Immer bin ich sachlich, immer versuche ich verständnis zu zeigen und wenn ich dann doch durchblicken lasse, dass ich wütend bin, formuliere ich es sehr rücksichtsvoll. Ich kriege das einfach nicht raus. Ich habe diese Wut in mir, aber kann ihr keinen Ausdruck verleihen. Sie klebt in meinem Bauch fest. Weißt du was ganz schlimm ist? Ich lächele, wenn ich wütend bin. Ich tue es, als würde ich einen Werbespot drehen. Ich hasse das, aber wie aus einer Art Reflex rutscht es einfach auf mein Gesicht und ich spüre das Lächeln nicht einmal und nehme es nur hinterher wahr, wenn mir jemand sagt "Was? Du warst wütend? Aber du hast total gelächelt und freundlich gewirkt." :mad:

Aber ich versuche mich im Loslassen. Das ist glaube ich manchmal auch eine gute Lösung. Es würde jetzt nichts mehr bringen, vielen zu sagen, warum ich mal wütend war oder es bin. Meine Familie würde das nicht verstehen. Die leben in ihrer eigenen Welt und drehen sich alles zurecht, nur damit sie gut dastehen oder die Opfer sind. Abgesehen davon bin ich ihnen total egal. Bevor ich also die Zeit und Kraft investiere, abzurechnen, versuche ich sie loszulassen.


@ Weathered Victory

Meine Therapeutin hat mal gesagt, dass sich die Angst und Übervorsicht unbewusst auf die Kinder überträgt. Wenn also die Eltern einem Kind immer vermitteln, was alles passieren KÖNNTE und wie gefährlich die Welt ist, dann wird auch wahrscheinlich später ein sehr ängstlicher und nervöser Erwachsener daraus. Oder ein sehr rebellischer. Das mit den Gruselgeschichten aus der Kindheit kenne ich. Mein Vater hat mir mal eine super schreckliche Geschichte vorgelesen, als ich im Kindergarten war. Der Böse aus dem Buch zieht sich bis heute durch meine Albträume. Wie ist es heute bei dir. Kannst du die Ängste und Unsicherheiten deiner Eltern von deinen eigenen trennen? Dazu habe ich lange gebraucht. Viele meiner Unsicherheiten haben eigentlich zu meinen Eltern gehört. Sie haben sie mir nur immer wieder vermittelt und gesagt.


@ Fragende

Wenn ich mal ganz ehrlich zu dir sein darf, gerade eben sind mir beim Lesen deines Beitrags ganz leicht die Tränen gekommen, so sehr hast du mir aus der Seele gesprochen. 😱 Es tut mir auch gut zu lesen, dass jemand anderes mich mit 25 Jahren noch als jung einschätzt. Genauso wie du es beschreibst, fühlt es sich an. Vieles, was mir gefehlt hat, werde ich nie bekommen und vieles, was ich verloren habe, kommt auch nie wieder zurück. Viele Erkenntnisse tun weh und machen mir Angst. Und ja, das ist total richtig, ich denke mir, dass mir weniger Zeit für das Jetzt bleibt und für bestimmte Chancen und Erfahrungen. Ich bin eigentlich so ein unsicherer Mensch. Wenn ich dann lese, dass Frauen ab 25 immer unattraktiver werden und man schon merkt, "dass nicht mehr so viel geht", könnte ich nur weinen, weil ich dann Angst habe, die junge und freie Zeit ist schon vorbei, obwohl ich nie wirklich frei war. Wenn sogar meine Freundinnen so reden, weiß ich oft gar nicht mehr, was ich denken und glauben soll. Ich fühle mich innerlich so ... unkomplett. So zerbrochen. Nicht leer, sondern zerbrochen. Wenn ich so traurig bin, wie in letzter Zeit, habe ich das Gefühl, lauter Scherben in mir zu haben. "Jeder Tag ist ein zu später Tag", ja ganz genauso ist es. 🙁 Manche Erinnerungen verkrafte ich immer noch nicht, die überfallen mich dann genauso wie meine Ängste. Sie sind ein Teil von mir, wie meine Ängste, das habe ich jetzt durch euch gelernt. Das mit der Tiefschlafphase ist interessant. Ich wusste gar nicht, dass das passieren kann. Ich muss da mal beizeiten bei meiner Therapeutin nachfragen oder mit einem Arzt darüber reden.


An dieser Stelle wollte ich nochmal jedem einzelnen von euch wirklich inständig Danke sagen. Eure Beiträge geben mir sehr viele Denkanstöße und ich fühle mich besser, mit euch darüber zu schreiben, wie es mir geht. Ich fange an, mich mit bestimmten Themen ganz anders außeinander zu setzen. Es beruhigt mich, dass es manchen ähnlich geht oder sie für sich ein paar kleine Wege gefunden haben, gegen ihre Ängste zu kämpfen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ihr euch die Zeit nehmt, euch meine Beiträge durchzulesen und mir darauf zu antworten. Deswegen wirklich Danke! 😱


Liebe Grüße

Findefuchs
 
Wenn ich meine Angst befrage, mache ich mir meine Sicherheit auch immer vorher bewusst. Wie auch jeden Abend vor dem Schlafen, mir hilft es dies zu lesen und zu hören.

LG
Mittendurch
 
@ Mittendurch

Soweit ich es bisher verstanden habe, ist ein Teil deiner Strategie, viel schriftlich auszuformulieren und festzuhalten? Bei meiner Panik vor Männern und Angst vor Nähe könnte das helfen, wenn ich das schriftlich festhalte. Und mir sage, dass ich in Sicherheit bin und die Kontrolle habe. Sie nicht abgeben muss. Kontrolle ist mir wichtig. Aber wie mache ich es bei existentiellen Ängsten? Angst vor der Zukunft? Angst vor Fragen, die man nicht eindeutig beantworten kann? 🙁

Liebe Grüße

Findefuchs
 
Hallo Findefuchs,

es freut mich, wenn ich dir ein bisschen helfen konnte 🙂

Klar darfst und solltest du zu mir ehrlich sein. Gerne 🙂

@ Fragende

Wenn ich mal ganz ehrlich zu dir sein darf, gerade eben sind mir beim Lesen deines Beitrags ganz leicht die Tränen gekommen, so sehr hast du mir aus der Seele gesprochen. 😱 Es tut mir auch gut zu lesen, dass jemand anderes mich mit 25 Jahren noch als jung einschätzt.
Bisschen widersprechen muss ich dir schon. Ich schätze dich nicht als jung ein. Du bist noch jung 🙂

Stell dir echt mal vor, du wirst 90 oder 100 Jahre alt (keine Seltenheit in deiner Generation) 🙂 Dir wird es unendlich langweilig, wenn du dich jetzt schon aufs 'Altenteil' zurück ziehst.

Manchmal kann man Ängste - wie Mittendurch richtig schreibt - auch schriftlich formulieren und sie dann für diesen einen Tag beiseite legen.

Falls man zu einer Angst dann keinen Zugang mehr hat, kann man das dann nachlesen.

Lieben Gruß
Fragende
 
@ Mittendurch

Soweit ich es bisher verstanden habe, ist ein Teil deiner Strategie, viel schriftlich auszuformulieren und festzuhalten? Bei meiner Panik vor Männern und Angst vor Nähe könnte das helfen, wenn ich das schriftlich festhalte. Und mir sage, dass ich in Sicherheit bin und die Kontrolle habe. Sie nicht abgeben muss. Kontrolle ist mir wichtig. Aber wie mache ich es bei existentiellen Ängsten? Angst vor der Zukunft? Angst vor Fragen, die man nicht eindeutig beantworten kann? 🙁

Liebe Grüße

Findefuchs

Hallo Findefuchs,
ich versuche es dir zu beantworten, ich glaube aber nicht das ich es wirklich kann. Da es bei mir so ist, ich hatte auch sehr oft, ich weiß nicht genau wann es aufhörte, ich weiß aber sicher dass es mit 16 vorbei war, da schreibe ich erst etwas später warum.
Also es ist so, dass auch ich ganz früh und sehr oft dachte, was wäre wenn und was kann ich tun, damit ich damit umgehen kann. Da gibt es einiges, z.B. als ich noch klein war ich ging noch zur Grundschule, da war in den Medien viel wegen der Konterganschädigungen, Kinder ohne oder nur sehr kurzen Armen und Beinen und ich stellte mir vor, wie es wohl wäre, ohne Arme, der Hintergrund dazu ich hatte sehr viel Glück, meine Mutter hatte diese Tabletten vergessen einzunehmen, so konnte ich gesund zur Welt kommen. Aber trotzdem bewegte es mich, ich lernte deshalb, von mir aus, Schreiber mit den Füßen zu nehmen und mir diesen zu schreiben...
Meine Mutter konnte eines Tages plötzlich nicht mer sehen, da war ich etwa 9 und musste sie und meinen Bruder nach Hause bringen und ich erlebte, wie schrecklich es für sie war, da dachte ich was ist, wenn es mir mal passieren wird und ich trainierte im absoluten Dunkel, das heißt in Räumen die dunkel waren und mir dazu die Augen verbunden, oder draußen, die Augen schließen und damit zurechtkommen, ich weiß es ist nicht genau dasselbe, aber ich wollte vorbereitet sein...
Es gibt weitere Beispiele, nun komme ich auf das warum es sich spätestens mit 16Jahren verändert hatte. Ich selbst hatte einen sehr schweren Unfall, den ich mit Mehrfachglück gerade so überlebte. Als ich nach meheren tagen, das erste mal wieder meine Eltern und die Ärztin, die mich operierte wahrnahm, fragte ich was meine Eltern wollen, ich bin müde und sie können gehen und ich fragte, warum sie mich nicht einfach haben sterben lassen...
Also ich überlebte und es ging mir dann auch bald immer besser. Ich sah das Leben auf einmal mit ganz anderen Augen, ich sah es als Geschenk, als etwas, was endlich ist und ich nie weiß, wann der Augenblick da sein wird, das es sein Ende findet. Seitdem lebe ich den Augenblick, denn die Zukunft wird doch immer anders als ich sie mir vorstelle, deshalb plane und denke ich nur an Dinge, die sein müssen.
Inzwischen ist es so, dass ich positive Entwicklungen abspeichere, wie z.B. wenn Krebs bei jemanden überwunden wird....
So das die Angst vor der Zukunft verringert werden. Und das Leben im Hier und Jetzt hilft mir auch da sehr, das mir bewusst machen, was Jetzt ist.

LG
Mittendurch
 
Findefuchs, Mädchen kriegen es leider oft regelrecht abdressiert, dieses Äußern von Emotionen, die ihrem gegenüber unangenehm werden könnten.
Sie lernen, dass Wut, Aggression, Konfrontation unerwünscht und "unattraktiv" sind. Und leben dann auch so als Frauen.

Aber was man erlernt hat, kann man auch wieder verlernen.

Du kannst es in kleinen, für dich erträglichen Schritten im Alltag üben: "Nein!" sagen. Verärgerung zeigen. Forderungen klar formulieren.

Nicht mehr dressiert lächeln.

Lass dir Zeit. 🙂
 
@Black-Bird85


Danke für deine Antwort. So habe ich das ehrlich gesagt noch nie gesehen, meine Angst anzunehmen. Ich hasse sie. Ich würde sie am liebsten in die Luft sprengen oder anzünden, oder vor ihr weglaufen oder sie wegsperren ... Sie bremst mich in so vielen Dingen aus und sorgt dafür, dass ich oft nur weine und mich schlecht fühle. 🙁 Begleiten tut sie mich sowieso und sitzt tatsächlich neben mir, wenn ich mit Freunden unterwegs bin. "Wir" gehen auch ins Kino, sehen zusammen fern, gehen miteinander einkaufen und besuchen meine Eltern :/.


Ich war schon als Kind furchtbar ängstlich. Später habe ich dann viele meiner Ängste verdrängt und unterdrückt, aber ich hatte auch zum Teil andere Probleme. Die Liste meiner Ängste ist ziemlich lang. Aber um es grob zusammenzufassen: Ich habe Angst davor, zurückzubleiben, nicht akzeptiert, verstanden oder geliebt zu werden, ich habe Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen, Chancen zu verpassen, nicht okay zu sein, zu sterben und zu leben, ich fürchte mich vor der Zukunft, davor, älter zu werden, ja sogar oft allein davor, dass die Zeit vergeht, nicht zu wissen, was richtig oder falsch ist, oder von anderen hintergangen, belogen und betrogen zu werden ... die Liste kann beliebig fortgeführt werden.






Da ich selbst weiblich bin, kann ich das schwer beurteilen 😀.


Vielen Dank übrigens für dein Lied. Es gefällt mir sehr gut.


Liebe Grüße


Findefuchs


wei´ßte du was ich schreib hier so nen übelsten text hib n und dachte so es ist ja total locker zu sehen...


derweile hab ich auch ständig schiss, nicht hinterherzukommen,unbeliebt zu sein ( ist vlt sogar wahr ich seh auf bildern auch absolut unglücklich aus allerdings weiß ich nicht wie ich das ändern kann ich denk mir immer so ach komm quatsch mal die und die leute an frag mal was da geht... und irgendwann stellt man fest man hat 10 leute kennengelernt und trotzdem hat nie einer zeit für einen ...
ich fühl mich dann so unbedeutend und wertlos .. und gerade wie jetz ist ist es total komisch ich weiß nichjt wie ich damit umgehen kann ich kann versuchen mich zu entspannen es wirkt nicht, dann bin ich schlap und unsicherer angreifbarer... allerdings auf der anderenseite ist heute z.b. wut ich würde am liebsten ausrasten und jemand einfach ins gesicht schlagen nur wem denn es gibt ja niemand der mir was getan hat ... es ist als hätte man einen unsichtbaren gegner man sieht täglich so viele leute und hat trotzdem nix mit ihnen zu tun auf der einen seite bin ich zu ängstlich und stell mir selber fragen , welche ich eigentlich andern stellen will..ich mich aber teils nicht traue...


z.b. ich würde gern mal jemand in der straßenbahn fragen wie die mit den schwarzen tagen zurecht kommen oder warum die meisten grundsätzlich alleine unterwegs sind... wenn ich gerade mal so drauf bin normalerweise frag ich eigentlich andere sachen.. ich stelle nur fest, das die meisten überhaupt nicht miteinander reden wollen oder können... dementsprechend muss es ja für mich und dich, zähl dich jetz mal dazu, uns labertaschen probleme geben wir müssen uns alles 3 mal überlegen weil wir wissen, das die leute empfindlich drauf reagieren...


irgendwie hab ich immer das gefühl in die natur zu gehören ich fühl mich selten in der stadt wohl. weil man eben allein ist obwohl man überall unter leuten ist,an sich ist das kein großes proplem allerdings brauch ich immer jemand für den ich gerade interessant sonst fühl ich mich wertlos und das macht mir gerade zu schaffen... diese allein sein und keine ahnung wie man da raus kommt... also ich hab keine angst alleine zu sein es fühlt sich mit der zeit einfach nur absolut unangenehm an... als kind konnte ich nie wirklich voll ausleben ich hatte immer auf meinen bruder aufzupassen und bekamm von meinen eltern auch ärger wenn was schief lief... ich hatte immer verantwortung und das hat mir wahrscheinlich irgendwie die leichtigkeit genommen... ich mein ich akzeptiere heute wie es war, und ich kann meinen eltern eigentlich auch keine vorwürfe machen das sie auch nur versucht haben mich in die welt zu integrieren weil sie es selber nicht geschaft hatten... ich bin mir momentan sich wenn man in diese welt gehören will , dann muss man freiwillig da sein. jemand irgendwo zum anpassen zu zwingen aus angst die eltern müssten sich dafür schämen wen ndas kind nicht hineipasst ist das letzte... meine mutter meinte mal zu mir sie hat mich gezäugt, damit ich auf sie aufpassen kann weil sie so ängstlich ist. damit hab ich vermutlich schon von anfang an die schlechten karten ohne es zu wissen.. für al das hab ich mir ausreden zurecht gelegt, da die natur ja an sich ganz anders ist als unsere tasächliche welt... ich brauh nicht stunden lang bewerbung schreiben und hoffen ne antwort zusage oder absage zu bekommen ... ich pirsch mich an ein tier ran und entweder ich bekomme es oder eben nicht... oder wenn man mal ne auseinanderssetzung mit jemand hat wird sich eben geprügelt.. in diese welt muss alles so krampfhaft positiv und perfect sein und genau das macht sie zur eigentlichen illusion... die gesellschaftliche welt ist die scheinwelt(traumwelt)... alles muss gut sein oder es wird bestraft das ist was sie kaputt macht sie läuft nicht mehr und und ist aus dem gleichgewicht geraten... ne 4 auf zeugniss heißt in der unsere welt du hast verkackt, in der natur spielen zahlen keine rolle. deswege fühlen wir uns auch so sehr von ihr angezogen ... in der natur muss man sich nicht von jedem etwas sagen lassen dann gibt mal nen kurzen "kampf" in unsere welt wird ne riesige intrige aufrechtgehalten solange jeder seinen nutzen darin hat machen alle mit... kommt einer zur kurz wird das geschrei groß .. iglaub der mensch hat sich, seit dem er das rad erfunden hat selber das genick gebrochen... dazu kommt wir werden nicht mehr von leuten regiert sondern von geld... ohne geld kannst du nix, bist du nix... kein mensch bräuchte nen spiegel denn die anderen würden einem sagen was los ist, da sie es brauchen, da sie selbst nicht wissen wie sie aussehen, sie können es nur spühren ... und heutzutage spührt glaube ich selten noch jemand die leute schauen in den spiegel, sagen ich seh häßlich aus weil sie sich gerade unwohl fühlen und nehmen das so hin... zumindest denk ich das es so ist ...
 
Hallo Findefuchs,
ich versuche es dir zu beantworten, ich glaube aber nicht das ich es wirklich kann. Da es bei mir so ist, ich hatte auch sehr oft, ich weiß nicht genau wann es aufhörte, ich weiß aber sicher dass es mit 16 vorbei war, da schreibe ich erst etwas später warum.
Also es ist so, dass auch ich ganz früh und sehr oft dachte, was wäre wenn und was kann ich tun, damit ich damit umgehen kann. Da gibt es einiges, z.B. als ich noch klein war ich ging noch zur Grundschule, da war in den Medien viel wegen der Konterganschädigungen, Kinder ohne oder nur sehr kurzen Armen und Beinen und ich stellte mir vor, wie es wohl wäre, ohne Arme, der Hintergrund dazu ich hatte sehr viel Glück, meine Mutter hatte diese Tabletten vergessen einzunehmen, so konnte ich gesund zur Welt kommen. Aber trotzdem bewegte es mich, ich lernte deshalb, von mir aus, Schreiber mit den Füßen zu nehmen und mir diesen zu schreiben...
Meine Mutter konnte eines Tages plötzlich nicht mer sehen, da war ich etwa 9 und musste sie und meinen Bruder nach Hause bringen und ich erlebte, wie schrecklich es für sie war, da dachte ich was ist, wenn es mir mal passieren wird und ich trainierte im absoluten Dunkel, das heißt in Räumen die dunkel waren und mir dazu die Augen verbunden, oder draußen, die Augen schließen und damit zurechtkommen, ich weiß es ist nicht genau dasselbe, aber ich wollte vorbereitet sein...
Es gibt weitere Beispiele, nun komme ich auf das warum es sich spätestens mit 16Jahren verändert hatte. Ich selbst hatte einen sehr schweren Unfall, den ich mit Mehrfachglück gerade so überlebte. Als ich nach meheren tagen, das erste mal wieder meine Eltern und die Ärztin, die mich operierte wahrnahm, fragte ich was meine Eltern wollen, ich bin müde und sie können gehen und ich fragte, warum sie mich nicht einfach haben sterben lassen...
Also ich überlebte und es ging mir dann auch bald immer besser. Ich sah das Leben auf einmal mit ganz anderen Augen, ich sah es als Geschenk, als etwas, was endlich ist und ich nie weiß, wann der Augenblick da sein wird, das es sein Ende findet. Seitdem lebe ich den Augenblick, denn die Zukunft wird doch immer anders als ich sie mir vorstelle, deshalb plane und denke ich nur an Dinge, die sein müssen.
Inzwischen ist es so, dass ich positive Entwicklungen abspeichere, wie z.B. wenn Krebs bei jemanden überwunden wird....
So das die Angst vor der Zukunft verringert werden. Und das Leben im Hier und Jetzt hilft mir auch da sehr, das mir bewusst machen, was Jetzt ist.

LG
Mittendurch

so gehts mir auch hab ne wirbelsäulenfehlstellung, schiefes kopfgelenk und einige abgenutze wirbel und as mit 27.
ich mach viel sport und es wird nie wegehen oder so werden wie früher... ich weiß dadurch eben, das man das leben locker nehmen kann irgenwann kommt der tag an dem es vorbei ist, und wirklich niemand weiß wann, oder warum... deswegen kann ich im gegensatz zu früher so schön mit ihm spielen...

aso bei mir ist das eher umgekehrt mit dem bewusst machen wenn ich mir der sache bewusst werde was ich ereicht habe, dann könnte ich in depressionen verfallen. denn es ist wirklich rein gar nichts was für mich selbst von interesse ist, auf der anderen seite hilft es einem aber auch klar zu werden, das man sich auf nem irrweg befand oder befinde . es steigert sich allerdings immer mehr zum positiven, da ich ja weiß was ich will nur mit dem wie hänge ich anderen extrem hinterher und man muss ständig auf antwort warten und as macht es so schwer... ich will die resonanz sofort!,nicht erst in 10 tagen oder 2 monaten (ich könnte mir jetz sage nalles habl so wild ich hsb eigentlich genug zeit... aber stimmt das wirklich denn man wird mit anderen verglichen und da bin ich sowas von hintendran und auf totale schnell schnell kurse hab ich auch keine lust... ich bin eben auch mitunter ziemlich verträumt
 
Hallo Findefuchs,

natürlich bist du noch jung 🙂



Das kannst du so denken. Aber stell dir mal vor - was gar nicht so abwegig ist 😉 - du wirst 90 Jahre alt oder mehr. Dann wäre es schon die nächsten 65! Jahre sehr langweilig, wenn du dich jetzt schon aufs Alter vorbereitest.

Anders gesagt, den größten Teil deines Lebens hast du sicher noch vor dir.

Manchmal hat man diese Ängste in dem Alter, weil man fühlt, dass einem aus der Kindheit noch was fehlt. Etwas, dass man erst mal nicht selbst ersetzen kann. Und dann ist jeder Tag natürlich ein 'zu später Tag'.

Zumal das leider so ist. Selbst, wenn du jetzt alles bekommen würdest, was du als Kind gebraucht hättest, es wäre nicht mehr dasselbe. Es würde dir nicht mehr so helfen, wie es dir als Kind geholfen hätte. Eher gar nicht mehr. Das ist leider so.

Was deine Angst betrifft, das sehe ich ähnlich wie Blackbird 🙂

Deine Angst hat eine Berechtigung. Sonst wäre sie nicht da. Aber manchmal kannst du sie vielleicht so behandeln, wie eine Tante, die immer wieder ohne Anmeldung vorbei kommt 😉 Dann kannst du auch mal sagen, sie kann sich da jetzt auf die Couch setzen, aber du hast gerade keine Zeit.

Wenn du die Angst unterdrückst, wird sie immer wieder anklopfen. Klar.

Warum unterdrückst du die Angst denn so? Du könntest doch auch sagen, jetzt guck ich mal nach, was mir die olle Tante sagen will, aber dann fahr ich sie nach Hause 😉

Hast du es mal mit Entspannungsübungen versucht? Bei starken Ängsten ist es gut, wenn man Entspannungsübungen macht, bei denen man sich selbst bewegt. Also z.B. Thai-Chi oder Qi-Gong.

Und noch etwas. Es kann sein, dass du durch deine vielen Ängst keine Tiefschlafphasen mehr hast. Das war bei mir mal so. Das kann man aber mit einem mobilen Gerät testen. Da fährt man gegen Abend in die Praxis, bekommt ein paar Kabel 'verlegt' und muss dann so ein Dingens mitnehmen, dass so aussieht wie früher Kassettenrekorder. Dann geht man am nächtsten Morgen wieder hin und die machen das Gerät und alle Kabel wieder ab.

Bei Ängsten kann auch helfen,´- wie Mittendurch richtig schreibt - sich klar zu machen, dass du heute in Sicherheit bist 🙂

Lieben Gruß
Fragende

ja allerdings bin ich der meinung, das diese sicherheit dazu führt , dass sich die menschen gegenseitig nicht mehr brauchen zumindest irrtümlich jeder kann ohne probleme in einer singlewohnng leben und zur not auch fast ohne menschen auskommen. ängste sind ja sowas wie probleme manchmal braucht man eben mehr leute um sie anzugehen
 

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