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Hilfe beim Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Das VA versuchte auf Biegen und Brechen auf angebl. Vorschäden zu beharren, richtete sich stur nach Falschbefunden unfähiger Ärzte, ignorierte Gegenbefunde und -gutachten und gab erst (nach immerhin 9 Jahren) klein bei, als der Richter des LSG München detailliert und unzweifelhaft begründete, warum ein mögl. "Vorschaden" nicht nur angenommen werden dürfe.


Hallo Himbeeroma,


wer war nun Ihrer Ansicht nach Schuld an dem "unwürdigen" und "verachtenswerten" Verfahrensablauf? Die unfähigen Ärzte oder das nicht richtig arbeitende Versorgungsamt? Oder beide?
Mal ehrlich- was Ihnen widerfahren ist, tut mir leid und ist sicher nicht der Regelfall. Das zeigt auch, das WIR ALLE nur Menschen sind, die auch mal ein Fehlurteil fällen. Das ist jetzt nichts, was neu festgestellt worden wäre, sondern ist einfach rein menschlich. Dass dies natürlich ausgerechnet Sie in diesem Moment getroffen hat, kann nun nicht mehr geändert werden. Das Nichtvorliegen eines Vorschadens kann übrigens nicht ganz so eindeutig gewesen sein, wenn sowohl der Sachbearbeiter, als auch die Widerspruchsstelle UND die erste Gerichtsinstanz dies nicht erkennen konnten, sondern erst ein medizinisch vielleicht recht fitter Richter beim LANDESsozialgericht dies erkannt hat (Für Ihre subjektive Wahrnehmung kann es durchaus alles eindeutig gewesen sein, aber man kann nicht voraussetzen, dass alles das, was ein Mensch für sich selbst empfindet, von unabhängigen Dritten ganz objektiv auch so bewertet werden muss). Letztendlich vertrauen wir als VA auch nur auf die Befunde, welche die Ärzte uns zuarbeiten. Diese müssen nunmal auch dann gewürdigt werden, wenn Sie sie als fehlerhaft oder ungerecht empfinden.

Nichts desto trotz fände ich es unangebracht, in einem Thread, den ich eröffnet habe um Menschen, welche sich im OEG-Verfahren befinden, Hilfestellung zu geben, die Speerspitze auf mich oder andere VA-Mitarbeiter zu richten. Ihnen steht es frei, jederzeit einen eigenen "Anti-OEG-Thread" zu eröffnen. Aber hier geht es um Antworten zu Fragen, welche interessierte und offene Menschen stellen können um vielleicht manche Hintergründe zu verstehen.


Dafür haben Sie sicher Verständnis. Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ehrlich- was Ihnen widerfahren ist, tut mir leid und ist sicher nicht der Regelfall.
IN der Regel glabut das auch der Betroffene.
Aber hier geht es um Antworten zu Fragen, welche interessierte und offene Menschen stellen können um vielleicht manche Hintergründe zu verstehen.
Man könnte doch auch fragen, woher das Wissen stammt, dass solche unoptimalen Fälle nicht regelmässig vorkommen und wer solches Wissen generiert? Wer als Betroffener interessiert wissen möchte, ob das wirklich nicht der Regelfall sei, der sieht sich mit der zuverlässig haltenden Auskunftverweigerungspflicht jeglicher daran Beteiligter konfrontiert.

Somit kann nicht entschieden werden, ob die floskolose Beschwichtigung des Einzelfalles auf für den Angesprochenen unverfügbares Wissen beruht oder auf Erfahrungssätze im Kontakt zu Betroffenen, die die erwünschte Wirkung zeigen.

Somit ist wegen der Schweigepflicht die Auskunft "Ist Einzelfall" eine unüberprüfbare Nullaussage. Wobei das "sicher" präventiv auch eine Fehlauskunft ermöglicht, was in zusätzliches Indiz für eine Nullaussage ist.
 
Ich überlege just, ob ich einen eigenen Thread eröffne, in dem ich anonymisiert, chronologisch und so knapp aber auch detailliert wie möglich, unseren Verfahrensgang Schritt für Schritt dokumentiere. Dazu würden die Behördensachen ebenso gehören, wie der Gerichtsweg, das Medizinische, Gutachterliche, etc. ...

Was meint Ihr Betroffene, würde das Sinn machen? Meine Intention dabei ist, daß die eine oder andere Information üner unseren Verlauf evtl. für jmd. hilfreich bzw. zumindest von Interesse wäre.
 
Himbeeraroma, ich würde das hier nicht öffentlich einstellen, auch nicht anonymisiert... besser ist, per PN mit den Leuten Kontakt aufzunehmen und dort auf deren Fragen einzugehen... - just my 2 cents...

LG
Meli
 
Ich überlege just, ob ich einen eigenen Thread eröffne, in dem ich anonymisiert, chronologisch und so knapp aber auch detailliert wie möglich, unseren Verfahrensgang Schritt für Schritt dokumentiere. Dazu würden die Behördensachen ebenso gehören, wie der Gerichtsweg, das Medizinische, Gutachterliche, etc. ...

Ich gehöre zwar nicht zu den Betroffenen, aber möchte dir trotzdem abraten.
Selbst anonymisiert, gekürzt usw. würdest du doch sehr, sehr viel Privates öffentlich machen.

Damit wirst du angreifbar. Ich habe es hier schon einige Male erlebt, dass solch gutgemeinte Hilfe dann nach hinten losging.
Plötzlich stehst du dann vor „Gericht“. Würde ich persönlich mir nicht antun wollen.
Wie Meli schon sagte, würde ich dir auch raten Dokumentationen, Gutachten usw. nur per PN zu geben.

Allen die um ihr Recht kämpfen wünsche ich ganz viel Kraft und vor allem Erfolg.
 
Ok, ich folge den Ratschlägenlieber und werde hier lieber keine Chronologie öffentlich posten. Sofern jmd. Fragen hat, nur zu; entweder hier oder per PN.
Beispiele:
Psychiatrische Fehldiagnosen
Neurologische Schlamperei
Beschwerde/Klage gegen Ärzte
Gutachter und -Kliniksuche
Suche nach fähigem Rechtsanwalt
Umgang mit Behörden / Gerichten
Antragstellung
Betreuung
Berufung
Sozialrecht / Gutachten §§106, 109 SGG
Berufungsbegründung
Sachermittlungspflicht der Gerichts
Neuroleptika
etc.
 
Ich werde mich sicher bei Gelegenheit mal per PN melden, ich warte auf das Ergebnis einer Begutachtung...🙂

Und, was den Threaderöffner und seinen Tschüss-Thread angeht, so finde ich es schon ziemlich dreist und zugleich erschreckend stur, uns allen hier einfach eine "festgefahrene Meinung" zu unterstellen... sollte er sich nicht eher fragen, WARUM wir zu diesen Meinungen gekommen sind???
 

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