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Glaube und Wissen(schaft)

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Was ich allerdings oft beobachten konnte ist der Wunsch den Glauben ‚wissenschaftlich’ zu untermauern.
Wir leben eben inzwischen in einer sehr materiellen Welt, in der erfühlbare Dinge über den geistigen stehen. Insofern ist es nur mehr als verständlich, das man auch als Gläubiger darum bemüht ist, seine Ansichten nicht nur geistig vertreten zu können.

Persönlich bin ich kein Gegner dieser "modernen" Wissenschaft, betrachte sie jedoch mehr als kritisch, da sie zuweilen mehr Schaden als Nutzen hervorbringt. Gerade bspw. die rücksichtslose Erforschung des Geistes hat zu einer nie dagewesenen Welle von depressiv gewordenen Individuen geführt. Oder das vielfach vorgetragene Argument, das wir Dank ihr heutzutage etliche Krankheiten heilen könnten, bescherte uns auch ungelöste Überbevölkerungs- und Altersprobleme. Abgesehen einmal davon, das 80% der Menschheit bis heute noch keinen Zugang zu solchen "Verbesserungen" besitzt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das kommt daher, weil du ein normal denkender Mensch bist.
Das kannst du von Gläubigen nicht erwarten.

Was sind normal denkende Menschen, wenn ich fragen darf?!






Was ich allerdings oft beobachten konnte ist der Wunsch den Glauben ‚wissenschaftlich’ zu untermauern. ‚Beweise’ die den Glauben ‚stützen’ werden gerne angenommen, ja sogar gesucht. Jeder ‚Wissenschaftler’ der Äußerungen in die gewünschte Richtung macht wird zitiert – auch wenn 100 andere ihn schon zig mal widerlegt haben. Wissenschaftliche Methoden sind ok – sofern sie die ‚gewünschten’ Ergebnisse liefern. Sprechen die Ergebnisse gegen das Geglaubte werden sie mit dem Argument abgelehnt, dass manche Dinge eben nicht zu ‚beweisen’ wären.


Ist doch klar, jeder Mensch möchte Beweise haben. Da klammert man sich an allem fest, was ein Strohhalm sein könnte und verwirft dagegen all das, was dem eigenen Glauben entgegenspricht.

Machst du das denn anders? Du führst hier den angeblichen Placeboeffekt der Homöopathie an. Es gibt aber eine ganze Reihe von Studien mit signifikanten Ergebnissen, die auf eine Wirksamkeit der Homöopathie hinweisen.

Der Münchner Wissenschaftler Klaus Linde hat 1998 eine Studie veröffentlicht, in der er alle bis 1995 durchgeführten randomisierte Doppelblindstudien kritisch analysiert hat.

Sein Ergebnis: 67 Prozent der insgesamt 89 ausgewerteten Studien hatten ein positives Ergebnis für die Homöopathie gebracht. Die Hypothese, klinische Effekte der homöopathischen Therapie seien ausschließlich auf Placebowirkung zurückzuführen, konnte damit eindeutig widerlegt werden.
Quelle: Forschung in der Homöopathie – dem Wirkmechanismus auf der S


Mal abgesehen davon, dass Hahnemann, der Gründer der Homöopathie, ja nun auch kein Dummkopf war, der sich lustige Theorien aus den Fingern gesaugt hat. Er hat immerhin sechs Jahre seines Lebens der Erforschungen seiner Beobachtung gewidmet. Er hat unzählige Wirkstoffe durch Selbstversuch validiert.


Wie kann es sein, dass die Wissenschaftler immer noch alternative Gedankengänge belächeln? Sie müssten doch eigentlich wissen, dass neue Methoden auch neue Erkenntnisse bringen. Siehe nur Ignaz Philipp Semmelweis, der die Hygiene in Krankenhäusern einführen wollte. Man hat ihn verlacht und gefeuert.

DAS ist nämlich in Wirklichkeit die angebliche Offenheit der Wissenschaft. Ihre Erkenntnisse sind in Stein gemeißelt und wehe dem, der andere Ideen hat.

Passend dazu ein Zitat von Mark Twain: Der Mann mit einer neuen Idee ist ein komischer Kauz, bis sich die Idee durchsetzt.



Tuesday
 
Was sind normal denkende Menschen, wenn ich fragen darf?!






Ist doch klar, jeder Mensch möchte Beweise haben. Da klammert man sich an allem fest, was ein Strohhalm sein könnte und verwirft dagegen all das, was dem eigenen Glauben entgegenspricht.

Machst du das denn anders? Du führst hier den angeblichen Placeboeffekt der Homöopathie an. Es gibt aber eine ganze Reihe von Studien mit signifikanten Ergebnissen, die auf eine Wirksamkeit der Homöopathie hinweisen.

Der Münchner Wissenschaftler Klaus Linde hat 1998 eine Studie veröffentlicht, in der er alle bis 1995 durchgeführten randomisierte Doppelblindstudien kritisch analysiert hat.

Quelle: Forschung in der Homöopathie – dem Wirkmechanismus auf der S


Mal abgesehen davon, dass Hahnemann, der Gründer der Homöopathie, ja nun auch kein Dummkopf war, der sich lustige Theorien aus den Fingern gesaugt hat. Er hat immerhin sechs Jahre seines Lebens der Erforschungen seiner Beobachtung gewidmet. Er hat unzählige Wirkstoffe durch Selbstversuch validiert.


Wie kann es sein, dass die Wissenschaftler immer noch alternative Gedankengänge belächeln? Sie müssten doch eigentlich wissen, dass neue Methoden auch neue Erkenntnisse bringen. Siehe nur Ignaz Philipp Semmelweis, der die Hygiene in Krankenhäusern einführen wollte. Man hat ihn verlacht und gefeuert.

DAS ist nämlich in Wirklichkeit die angebliche Offenheit der Wissenschaft. Ihre Erkenntnisse sind in Stein gemeißelt und wehe dem, der andere Ideen hat.

Passend dazu ein Zitat von Mark Twain: Der Mann mit einer neuen Idee ist ein komischer Kauz, bis sich die Idee durchsetzt.



Tuesday

In der Geschichte gibs noch unzählige andere Beispiele: siehe Galilei, oder die Nutzbarmachung der Elektrizität (wurde als kindische Spielerei hirnloser Physiker abgetan).

Thats human...

Selbst in der ach so schnellen Informatik muss eine gute Idee, die etwas anders ist, ca 20 Jahre warten, bis sie vielleicht mal durchgesetzt ist.


Für mich persönlich ist die Homöopathie nichts, weil ich nicht erkennen kann, welcher "Arzt" wirklich Ahnung hat oder nicht. Die werden nicht überprüft... und als irgend einer meinte, mir etwas über "Miasmen" erzählen zu müssen, war für mich Sense, denn das ist absoluter Schwachsinn aus dem Mittelalter..

Da vertraue ich lieber den Ärzten, die kontrolliert werden... Homöpathie dürfte nicht jeder werden, wenn sie genauso kontrolliert und gelehrt werden, ists für mich völlig in Ordnung... Aber so kann ich mir nicht sicher sein, ob der Typ Humbug erzählt oder wirklich Ahnung hat. Denn ICH kann nicht einschätzen, ob ein Arzt WIRKLICH Ahnung hat, wenn er mich m it Fachbegriffen volleiert... die Chance unter normalen Ärzten ein spinner zu treffen ist zwar dar, aber wesentlich geringer



gruß
Surrender
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht mag sich ja Jemand die Mühe machen und mal bei "Lichtblicke" reinschaun.

Bruce Lipton.......Geist/Materie........

sehr interessant. 🙂
 
Es wäre schön, wenn man mich dafür nicht auslacht. Danke.
Öhm....ich bin weder Biologin, noch Physikerin......Laie, mehr nicht.............😱

Mal schaun ob ich meine Gedanken formulieren kann - denn jetzt ergibt Alles irgendwie einen Sinn.

Bruce Lipton hat durch eine logische Beweisführung gezeigt, dass nicht die Biologie uns beherrscht, sondern der "Geist" und er hat uns gezeigt, dass der Geist "überall" ist.

Am Anfang war der Geist, oder: am Anfang war der Gedanke, so was ähnliches steht auch in der Bibel oder?

Ich denke es war KEIN Gedanke, sondern der Geist. Und der Geist ist das gesamte Universum. Das Universum ist ALLES was es gibt und zwar "vereint". Sozusagen EIN ALLES, aber ohne ein Selbst-Bewusstsein. Es ist einfach da und es tut sich nichts, oder nicht viel.

Anhand von Experimenten wurde bewiesen, dass auch ein Vakuum in Bewegung ist und sich messbare "Teilchen, Energie" -wie auch immer- von dem Vakuum trennt.

Das war dann VOR dem Urknall und könnte die Ursache für diesen gewesen sein.

Nun, dass es ihn, also den Urknall, gab und daraus die Welt, das Universum so wie wir es kennen entstand ist Fakt, schließlich gibt es uns.

Ich persönlich denke nicht, dass ein Gott "in persona" das geschaffen hat - also ein Selbstbewusstsein dahinter steckte, sondern dass sich ein "unbewusster Geist, eine Energie, ein Spirit" entwickelte, etwas was überall ist.

Jetzt muss ich nen Sprung machen.
Wie wir wissen entwickelten sich Galaxien, Sonnen und unsere Erde. Und es entstanden wir Menschen und wir Menschen entwickelten ein Selbst-Bewusstsein.

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass das Universum durch uns "erleben" kann, es kann durch uns sehen, hören......"fühlen und denken".

Das Universum, der Geist der überall ist, "lernt durch uns".

Wir sind materiell gewordener Geist, verdichteter Geist, verdichtete Energie.

Einstein sagte ja, dass weder Energie hinzukommt noch verloren geht, sondern nur von einer Form in eine Andere umgewandelt wird.

Das würde bedeuten, dass auch unsere Gedanken nicht verloren sind, sondern im Gesamten, in Allem weiterhin vorhanden ist - in anderer Form halt.

Was bedeutet das unterm Strich?

Ich glaube, das Universum entwickelt durch UNS (und andere Lebewesen, wo immer sie im Universum auch sein mögen) ein Selbst-Bewusstsein.

Das passt auch in die buddhistische Sichtweise, die besagt, dass JEDER von uns die Buddhanatur bereits in sich trägt und eines Tages alle Menschen ins Nirvana kommen und zwar dadurch, dass jegliche Ursache für eine Wiedergeburt nicht mehr vorhanden ist.

Dann ist das Universum komplett.

Die Bibel und überhaupt die monotheistischen Religion und auch Naturreligionen etc. .......ist eine für Menschen in einfacher Art aufbereitete Form dessen, was sich hier gerade vor mir aufgetan hat. Die Gesetze, also wie der Mensch sich verhalten soll, ist eine rein pragmatische Geschichte. Hat mit Gott/Allah/Nirvana/Spirit/Geist.......also mit der Wahrheit an sich wenig zu tun.

Was mich momentan noch umhaut die der Gedanke, dass wir ALLE EINS sind. Wir Alle gehören zu einem Geist, einem Spirit der durch uns sich selbst erleben kann.

Es gibt mir das Gefühl EINS zu sein mit Allem was es gibt und dass meine Existenz einen Sinn ergibt und dass ich nicht gänzlich verschwinde nach meinem Tod, sondern vielleicht eines Tages wieder vereint bin mit Allem.

Ergibt das einen Sinn?
Für mich schon 😱
 
Hallo,

mit dem Thema hat sich u.a. Immanuel Kant beschäftigt..der hat Glauben und wissenschaft streng getrennt, d.h. gesagt: (wissenschaftliche) Beweise gehören nicht in den Glauben und PUNKT. Somit ist die wissenschaftliche Integrität gewahrt und jeder kann glauben was er will.
Zur damaligen Zeit separierte sich die Wissenschaft gerade raus und die Macht der Kirchen schwand.....Und Kirche und Wissenschaft lagen furchtbar im Chlinch, die Philosophen waren genervt und unter anderem Kant hat daher ein wenig nachgedacht und ein Befriedungsmittelchen gesucht und mit der Trennung von Glauben und Wissenschaft auch gefunden wie ich denke.

Wissenschaft will Gott also per se niemals beweisen...wenn sie schlau ist...Es gibt natürlich immer noch einige (machtintendierte) alteingesessene Ontologen oder Glaubensdogmatiker, die versuchen mit Gottesbeweisen um die Ecke zu kommen....aber ein halbwegs intelligenter und aufgeklärter Mensch weiss das sowas Hokuspokus ist und nix außer neuen Zwist bringt...mit Atheisten und anderen Andersgläubigen etc. Ich denke ein würdiger Gläubiger ohne Angst davor dass sein Glauben ohne Beweise ins Wanken geraten würde kommt gut damit klar auch ohne Beweise leben zu können. Der Glaube allein sollte genügen und um die Glaubensfreiheit zu gewährleisten ist es wichtig Beweise aus diesem Bereich raus zu lassen.

Wissenschaftliche Beweise haben in der heutigen Zeit hohen Stellenwert daher versuchen natürlich alle möglichen Leute die irgendwas verkaufen wollen ihr Produkt (sei es ein Medikament oder Glaubenskonzept) ggf mittels eines Beweises (der sich oft auch als Scheinbeweis herausstellen könnte) auf zu werten....das ist ein wirtschaftlich orientiertes Bewertungsspiel, das man reflektieren sollte.

In Sachen Glauben sage ich immer: niemals blind glauben oder vertrauen....und wie Kant riet wissenschaftliche Beweise von Glaubensdingen streng trennen.

Was Homöopathie angeht: ich glaube schon an die Wirkung und nehme auch homöpathische Mittel ein....bekanntlich gibt es den Placeboeffekt und Glaube versetzt Berge..oder hat auch gewisse Heilwirkungen und letztlich ist mir egal ob Homöopathie wirklich wissenschaftlich beweisbar wirkt oder nicht...hauptsache es hilft mir.
In meiner Hausapotheke habe ich einige Mittelchen davon parat. Einen Arzt dazu benötige ich nicht, das Grundwissen kann man sich ja schnell selbst aneignen. Außerdem mag ich Phytotherapie und Kräuterkunde...kenne mich mit Teekuren aus. Allgemeinmedizin brauche ich für AU's und Zahnarztkram...Die ganzheitliche Medizin finde ich in einigen Aspekten auch gut...und habe mir somit meinen privaten Mix zusammengestellt und komme gut damit klar.
Ich arbeite immer synthetisch = ergänzend und verschiedene Wissensbereiche zusammenbringend....entweder (Allgemeinmedizin od.ä.) oder (Homöopathie) also sich gegenseitig ausschließende Konzepte finde ich zu einseitig und knapp gedacht. Jede der verschiedenen Medizinarten hat ihre Vor- und Nachteile..die Allgemeinmedizin ist manchmal zu allgemein und wenig individuell, was die anthroposophisch-ganzheitliche Medizin wieder ausbügeln kann...Allgemeinmedizin arbeitet oft mit zu viel Chemie was eine sanftere Phytotherapie und Homöopahtie ein wenig ausgleichen kann etc...Man pickt sich halt das Beste überall raus und macht das Beste draus ist meine Devise.

Gute Ärzte zu finden ist oft schwierig...allerdings habe ich einige ganz gute gefunden.

Was die "rücksichtslose Erforschung des Geistes" angeht...hä? Der foschende Blick hinter die Fassaden macht keinen depressiv...bekanntermaßen haben Depressionen multiple Ursachen...endogene Ursachen also genetische Disposition und exogene Ursachen, z.B 'Drogenmissbrauch, ungesunde Lebensweise, Stress, Frust, etc....klar könnte es ein oder zwei Individuen von sagen wir 10.000.000 geben bei denen (neben weiteren Ursachen und Auslösern!)die Wissenschaft Mitauslöser ist, sprich sie verrückt und depressiv macht, aber generell dürfte eine These dass Wissenschaft ein oder gar DER Krankheitsauslöser ist nicht haltbar sein...sprich Quatsch sein.

Tyra

Zum Thema Paradigmen-Wandel empfehle ich das Buch: Die große Kette der Wesen von Lovejoy.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wissenschaftliche Beweise haben in der heutigen Zeit hohen Stellenwert daher versuchen natürlich alle möglichen Leute die irgendwas verkaufen wollen ihr Produkt (sei es ein Medikament oder Glaubenskonzept) ggf mittels eines Beweises (der sich oft auch als Scheinbeweis herausstellen könnte) auf zu werten....das ist ein wirtschaftlich orientiertes Bewertungsspiel, das man reflektieren sollte.

In Sachen Glauben sage ich immer: niemals blind glauben oder vertrauen....und wie Kant riet wissenschaftliche Beweise von Glaubensdingen streng trennen.

Beziehst Du Dich hier auf Bruce Lipton?
 
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Marina9 Thema Glaube und alles was dazugehört! Gesellschaft 210

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