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Glaube und Wissen(schaft)

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Vielleicht sollten wir uns mal wirklich mit der Existenzfrage kritisch auseinandersetzen.

Zum Beispiel ist sich jeder Mensch einig, das folgender Sachverhalt gilt:


1 + 1 = 2

Um die Wahrheit dieser Logik zu beweisen, müsste diese Logik an allen Dimensionspunkten jeder Dimension des Universums gelten. Nicht nur an jedem Ort, sondern auch zu jeder Zeit.

An jedem Punkt und zu jeder Zeit müsste diese Aussage gelten, damit diese als wirklich wahr eingestuft werden kann.

Wenn wir nun beispielsweise in die Mikrophysik gehen, dann werden wir feststellen, dass sich Quantenobjekte nicht zu dieser Logik verhalten.

In einem bestimmten räumlichen Bereich nehmen wir nun zwei Quantenobjekte wahr. Ein Quantenobjekt kann aber an zwei Orten zur gleichen Zeit sein. ...

Falsch. Der Ort des Quantenteilchens kann nur nicht genau bestimmt werden. Heisenberg'sche Unschärferelation. Ich weiß das schöne bunte Videos versuchen es einfach und anschaulich zu erklären, aber das kann oft zu falschen Schlussfolgerungen führen. Das selbe Problem gibts auch bei der Darstellung vom Urknall. Quantenmechanik und Urknall kann man nicht korrekt darstellen, geschweige denn sich vorstellen.

... Wenn ich also zu einer bestimmten Zeit in einem räumlichen Bereich zwei Quantenobjekte wahrnehme, sind das dann zwei verschiedene Quantenobjekte oder ein und das selbe?

Von Wahrnehmen kann keine Rede sein. "Wer glaubt Quantenphysik zu verstehen, versteht Quantenphysik nicht." Wissenschaftler können die Welt der Quantenphysik mathematisch darstellen, sich da bildlich was drunter vorzustellen ist unmöglich.

Was ist also meine Aussage über die Quantenobjekte?

1 + 1 = 2 ?

oder

1 + 1 = 1 ?

Beide Aussagen wären möglich.
Schon allein bei einem solchen einfachen Sachverhalt gibt es Streitigkeiten.

Auch durch die Erkenntnisse der Quantenphysik wird die Logik des atomaren Bereichs nicht außer Kraft gesetzt. Die Streitigkeiten beziehen sich also nur auf den subatomaren Bereich.

Der Mensch kann als Maschine nur endlich viele Entscheidungen treffen und keine unendlich vielen, um einen freien Willen zu haben.

freier Wille ist unabhängig davon wieviele Entscheidungen getroffen werden können. Tatsächlich freier Wille existiert nicht. Allerdings die Illusion von freiem Willen beruht auf dem Nichtwissen von Ursachen.
Umso höher die Anzahl unbekannter Ursachen ist, die zu einer bestimmten Entscheidung führen, desto ausgeprägter ist die Illusion des freien Willens.
 

Zum Beispiel ist sich jeder Mensch einig, das folgender Sachverhalt gilt:


1 + 1 = 2

Wieso? Das kommt wirklich alles auf die Frage der Perspektive an...

bei Karnickeln könnte 1 + 1 mal locker 42 sein 😉



Ich denke, man kann Gott nicht beweisen, weil wenn es Gott ihn so, wie er dargestellt wird, gibt, immer mächtiger als wir Menschen sind und immer die Gelegenheit hat, es irgendwie zu verschleiern oder zu verstecken.
Das er keine Interesse daran hat, das wir ihn wissenschaftlich beweisen können, hat er die letzten paar tausend Jahre denke ich mal häufig genug unter Beweis gestellt!

Ich glaube er hat viel Vergnügen daran (wenn es ihn gibt), dass die Leute ständig versuchen ihn zu beweisen oder ihn eben nicht zu beweisen.
Wenn ich an Gottes Stelle würde, würd ich damit ja sogar spielen.. den einen ein kleinen Beweis in die Richtung, den anderen in die Andere ... 😀


zum Thema : Naja, typische menschliche Verhaltensmuster... Jeder meint nach dem Motto "Ich hab immer Recht und ihr spinnt" in allen bekannten Formen muss irgendwie das rein passen und stimmen, was ich selbst meine.
Anstatt einfach Glauben und Religion von Wissen und Wissenschaft zu trennen, wird gerne von "Ich weiß" in der Religion geredet. (Andersrum wäre es gar nicht mal so schlimm, weil man an einer Hypothese durchaus glauben kann)

Auch ist unsere Gesellschaft das Problem: Gesellschaftlich gesehen wird "glauben" als etwas kleineres oder schlechteres als "wissen" definiert, obwohl das in meinen Augen völliger Humbug ist, weil sich beide Dinge gewaltig voneinander unterscheiden und gar nicht vergleichbar sind.

gruß
Surrender
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus dem Glauben resultiert das Wissen, oder besser die Gewissheit.Aber der Glauben ist zuerst da, nicht das Wissen.
 
Hätt ich nicht besser sagen können:
Aus Unwissen entsteht Glauben.🙂




Es gibt ja auch noch andere Dinge als Wissen, erst mal, wohlgemerkt!
Nämlich so eine Art innere Offenbarung, die man auch als inneres Wissen bezeichnen könnte, die dann aber durch das annehmen im Glauben zur vollen Gewissheit, sprich Wissen wird 🙂
 
hier frage ich mich ob das wirklich stimmt. 'Vertrauen' (können), an etwas 'glauben' wird doch häufig sogar als äußerst positiv dargestellt.

Ich bekomme oft zu hören 'du musst immer alles 'hinterfragen'' - was ja stimmt 🙂 und ich finde es auch gut, wenn das jemand macht- aber es ist in der Regel nicht als Kompliment gemeint 🙂

Nunja, viele streiten sich darum, das sie ja wissen und nicht glauben... was mir pesönlich nicht gefällt. Wissen kann man beweisen, auch anderen Menschen, Glauben eben nicht... das macht "Glauben" aber nicht schlechter als Wissen 😉

das ist aber nur meine Meinung, die ich aus den Verhalten vieler/der meisten Menschen, denen ich begegnet bin, gebildet habe 😉
 
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Marina9 Thema Glaube und alles was dazugehört! Gesellschaft 210

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