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Akohol macht unsere Beziehung kaputt....

Hallo,

nein, es muss Ihnen nicht mit Hilfe von anderen (höchstens Ärzten) bewußt gemacht werden.

SIE MÜSSEN ES SELBST MERKEN!!!!!!!!!!!

Z. B. wieviel Geld es kostet, wie S**** sie aussehen, wie dick sie werden, was der Alk mit der Seele macht usw.

Aber bis denen das klar ist dauert es. Vorher sind andere Schuld dass sie trinken. Und wenn keiner Schuld ist wird sich ein Grund gesucht. Meistens der Partner. Mein Ex sagte auch immer ich trinke weil Du...........Ich habe es zu Anfang geglaubt. Bis ich zu den anonymen gegangen bin. Mir wurde klar das ich coabhängig war.

Und das wichtigste ist, DU kannst ihm am allerwenigsten helfen. Höchstens indem Du gehts. Er muss soweit unten liegen, dass er es selbst merkt. Und wenn er dann kommt, kannst Du ihm zu Seite stehen, aber mehr auch nicht. Aber meistens kommen sie erst dann, wenn DU schon fertig mit ihnen bist oder längst jemand anderen hast. Will sagen: ES DAUERT JAHRE!!!!
 
SIE MÜSSEN ES SELBST MERKEN!!!!!!!!!!!

Z. B. wieviel Geld es kostet, wie S**** sie aussehen, wie dick sie werden, was der Alk mit der Seele macht usw.

Zu dem Punkt muss ich mal überlegen, was bei ihm passen würde. Denn Geld wird nie ein Grund sein. Dafür geht er zu wenig in Kneipen (1x im Monat) und hier zu Hause ist es auch ganz selten, dass wir mal was trinken. Und wenn, dann mal ne Flasche Wein am WE. Aber auf Feiern kostet es ja nix! 🙁 Das Gewicht wird auch nicht ziehen, weil das zu 99% einfach vom Essen und mangelnder Bewegung kommt. Wobei noch nicht mal er abstreitet, dass man ohne Alkohol leichter abnimmt!
 
Hallo,

nein, es muss Ihnen nicht mit Hilfe von anderen (höchstens Ärzten) bewußt gemacht werden.

SIE MÜSSEN ES SELBST MERKEN!!!!!!!!!!!

Z. B. wieviel Geld es kostet, wie S**** sie aussehen, wie dick sie werden, was der Alk mit der Seele macht usw.

Aber bis denen das klar ist dauert es. Vorher sind andere Schuld dass sie trinken. Und wenn keiner Schuld ist wird sich ein Grund gesucht. Meistens der Partner. Mein Ex sagte auch immer ich trinke weil Du...........Ich habe es zu Anfang geglaubt. Bis ich zu den anonymen gegangen bin. Mir wurde klar das ich coabhängig war.

Und das wichtigste ist, DU kannst ihm am allerwenigsten helfen. Höchstens indem Du gehts. Er muss soweit unten liegen, dass er es selbst merkt. Und wenn er dann kommt, kannst Du ihm zu Seite stehen, aber mehr auch nicht. Aber meistens kommen sie erst dann, wenn DU schon fertig mit ihnen bist oder längst jemand anderen hast. Will sagen: ES DAUERT JAHRE!!!!


Es gibt 365 Gründe im Jahr.
 
Hallo Schnute,

je mehr du gegen den Alkohol bist, desto mehr wird dein Freund
gegen dich sein. Meiner hat mich vor 3 Monaten von heute auf
morgen verlassen und ist jetzt ziemlich abgeschmiert. Ich habe
aufgehört mir Vorwürfe zu machen und die Schuld bei mir zu
suchen. Es war vorprogrammiert! Trotzdem tut er mir sehr leid,
es tut mir um uns und unsere wirklich harmonische Beziehung.
Aber was die Anderen schreiben ist richtig, er muß da
alleine durch bzw. erkennen das er ein Problem hat.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen das alles GUT wird und
er sich freiwillig Hilfe holt. 🙂

Liebe Grüße,
Äffchen
 
Hallo Schnute,

ich finde Ramonas und Äffchens Beiträge sehr gut. Für mich steckt da sehr viel Wahres drin.

Das hier finde ich sehr hilfreich:
Sie können die Probleme ihres Partners nicht kontrollieren, nicht korrigieren, nicht kurieren. Sie haben keine Möglichkeit das Verhalten ihres Partners direkt zu beeinflussen. Der Abhängige muss seine Situation selbst erkennen.
- Zur Genesung braucht er die Unterstützung von Fachleuten
- Alle Versuche seine Verhalten direkt zu beeinflussen oder ihm das Suchtmittel zu entziehen, werden fruchtlos und immer wieder Anlass zu Streitereien sein.
- Der Abhängige ist weder willensschwach noch lieblos oder gar bösartig sondern abhängig. Versprechungen und gute Vorsätze kann er nicht einhalten. Deshalb sind Kränkungen und Enttäuschungen unausweichlich.
(auf Suchtprozesse - Angehörige - Coabhängigkeit).

Es geht auch nicht immer darum, wieviel getrunken wird. Da spielen viele zwischenmenschliche Dinge mit ne Rolle, die nur Du selbst beantworten kannst. Mein Ex hatte so Phasen, wo er heftig ausgetickt ist und das kann man irgendwann mit den guten "trockenen" Phasen auch nicht mehr aufwiegen.
 
Das hier finde ich sehr hilfreich:
Sie können die Probleme ihres Partners nicht kontrollieren, nicht korrigieren, nicht kurieren. Sie haben keine Möglichkeit das Verhalten ihres Partners direkt zu beeinflussen. Der Abhängige muss seine Situation selbst erkennen.
- Zur Genesung braucht er die Unterstützung von Fachleuten
- Alle Versuche seine Verhalten direkt zu beeinflussen oder ihm das Suchtmittel zu entziehen, werden fruchtlos und immer wieder Anlass zu Streitereien sein.
- Der Abhängige ist weder willensschwach noch lieblos oder gar bösartig sondern abhängig. Versprechungen und gute Vorsätze kann er nicht einhalten. Deshalb sind Kränkungen und Enttäuschungen unausweichlich. (auf Suchtprozesse - Angehörige - Coabhängigkeit).

Das finde ich auch sehr gut. Aber das muss man erstmal verinnerlichen. 🙁

Es geht auch nicht immer darum, wieviel getrunken wird.

Das hab ich auch inzwischen gelernt. Bevor ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe, war für mich ein Alkoholiker jemand, der jeden Tag trinkt. 🙄

Ich hab ja mittlerweile auch so einige Seiten im Netz gelesen und was mich jetzt echt hilflos macht, ist, dass ich abwarten muss. Aber ich will mit diesem Mann weiterhin zusammen sein! Ohne den Scheiss Alk. Nur wie lange halte ich das noch durch????

Ich räume mal direkt ein, dass ich ja ein Talent dazu habe, hauptsächlich das zu lesen, was in meine Theorie paßt. Aber sagt mir mal, was Ihr von meinen momentanen Gedanken haltet.

Auf irgendeiner Seite hab ich gelesen, dass man ihnen keine Vorwürfe machen soll, weil sie eh schon ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich mal wieder nicht im Griff hatten.
Jetzt war es Sonntag ja bei meinem LG wieder so weit, weswegen es dann gestern abend und heute morgen etwas eskaliert ist. Er hat völlig überreagiert und mir auch so einiges an den Kopf geschmissen. Ich ihm aber auch, muss ich gestehen! Aber sein Verhalten war irgendwie übertrieben, so überdreht. Und da hab ich schon überlegt, ob das eventuell daher kommt, weil er sich eh schon über sich selber ärgert und ich dann auch noch drinrumstocher.
Bei unserem letzten Streit, der Grund dieses Threads, und dem anschliessenden Gespräch hat er ja auch zugegeben, dass seine Trinkerei nicht normal ist, er aber keinen Grund dafür weiß. Er scheint sich deshalb schon irgendwie bewußt zu sein, dass was nicht stimmt. Aber der Knoten ist halt noch nicht geplatzt. Deshalb denk ich auch immernoch über ramona's Ansatz nach.
 
Hallo,

sicher weiß er keinen Grund dafür. Das ist auch nicht relevant. Er trinkt, warum ist erstmal egal. Außerdem ist das zu ergründen Sache eines Therapeuten.

Verlaß ihn, das ist die beste Methode, damit er vielleicht zu Besinnung kommt.

Wenn nicht wirst Du weiter leiden. Immer und immer wieder. Du bistoder wirst coabhängig und findest dann immer wieder Entschuldigungen für sein Saufen. Letzlich bist Du dann auch süchtig wie er. Nämlich süchtig danach ihm zu helfen. ABER GENAU DAS KANNST GERADE DU NICHT!!!

Glaub mir es ist schwer sich zu trennen, wenn der andere krank ist. Aber bei dieser Krankheit handelt es sich nicht um einen Schnupfen.

Rette Dich und Deine Seele!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

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