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Akohol macht unsere Beziehung kaputt....

Da kannst du ihm nicht mehr helfen. Da sind alle guten Worte an die Wand gesprochen.

Meinst Du echt? Normalerweise hab ich nicht so ein Helfersydrom, aber da jetzt einfach drauf zu warten, dass was passiert!?


Ich würde also davon abraten, solcherlei `Absprachen´ zu treffen,
denn die Gefahr, daß er extrem reagieren wird, wenn Du ihm sagst,
daß es jetzt wohl `genug´ ist, ist sehr hoch...

Da könntest Du Recht haben. Hmmmm...... Wenn ich so drüber nachdenke, hat seine Ex das immer gemacht und da ist er stinkig geworden. Allerdings hat sie sich auch immer aus dem Leben geschossen!?

Auch auf die Gefahr hin, dass Ihr gleich denkt "Die begreift es einfach nicht!" möchte ich mal einen Gedanken, der mir grade in Verbindung mit der Ex kam, zumindest aufschreiben. Sortieren kann ich später. Und ob Ihr den kommentiert, bleibt Euch überlassen. 😀

Diese Ex, säuft wie gesagt, wie ein Loch. Hat ihn aber immer kritisiert, wenn sie der Meinung war, er hat genug. Hat es bei sich selbst aber nie gemerkt.
Dann komm ich, die auch gerne mal was trinkt, aber nicht bis zum bitteren Ende. Ich sag ihm ganz klar, was ich von der Sauferei halte, frage woran es u. U. liegen kann, räume auch ein, dass auch ICH mal zu viel trinke,.... Aber grade zu dem letzten meinte er "Neee, ich hab bei Dir noch nie erlebt, dass Du zu viel getrunken hast!"
Außerdem hat er bei mir schon öfter erlebt, dass ich richtig grellig werden kann, wenn jemand versucht, mit irgendeinen Schnaps oder sowas aufzudrängen.
Nur mal so als Beispiel - aber meint Ihr, dass es vielleicht sein kann, dass all die Sachen es eventl. begünstigen?

Versteht mich eigentlich noch einer??? 😀 Wie gesagt, ich wollte grade eigentlich nur mal schnell das festhalten, was mir da grade durch den Kopf ging.
 
Nur mal so als Beispiel - aber meint Ihr, dass es vielleicht sein kann, dass all die Sachen es eventl. begünstigen?
ich hoff doch nicht, dass Du Dich dafür jetzt "schützend" vor ihn stellst? Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und Dein Freund ist sicher alt genug, ja oder nein zu sagen.

Bitte vergesse das ganz ganz schnell, dass DU auch nur im entferntesten etwas damit zu tun haben könntest!

Sowas ärgert mich so immens :mad: wenn wir uns die Köpfe zerbrechen über Probleme des Partners und die dann sogar zu unseren eigenen machen... während er/sie unbekümmert weitermacht wie vorher.

Genauso wie nur Du selbst Dich glücklich machen kannst (statt es von einem anderen Menschen zu erhoffen oder zu erwarten) kannst auch nur Du selbst Dich unglücklich machen (das zumindest beim Thema Drogen und Alkohl).

Bitte denke daran, sollte Dir nochmal ein solcher Gedanke kommen. Und falls er etwas in der Art anspricht, weißt Du ja jetzt, was Du ihm entgegnen kannst.
 
ich hoff doch nicht, dass Du Dich dafür jetzt "schützend" vor ihn stellst?

Nein, ich stell mich nicht schützend vor ihn! Ich seh das genauso, wie Du: er ist alt genug!

Was ich damit meinte ist (habs nicht klar genug geschrieben, wie ich grade merke) - vielleicht begünstigt ja der doch ziemlich krasse Unterschied zwischen Ex und mir, dass er begreift, dass man nicht immer bis zum bitteren Ende trinken muss.
Wenn sie gemeckert hat, konnte er immernoch denken: die ist auch nicht besser!
Bei mir merkt er aber, dass es mich massiv stört UND dass man auch normal mit Alkohol umgehen kann.
Er hatte, mal krass gesagt, bis zu mir, nie jemanden in seinem Umfeld, der sich nicht aus dem Leben geschossen hat. Sei es sein Freund, der Kegelclub, ja sogar seine Familie. Selbst seine Schwester k.... sich jedes mal die Seele aus dem Laib, wenn die unterwegs waren.

Ach Gott ist das alles schwer zu beschreiben. 🙄 Meine Hoffnung ist einfach, dass er an mir sieht, wie es auch anders gehen kann und dass es ihm dann leichter fällt sich zusammenzureissen. Auch immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass unsere Beziehung nicht halten wird, wenn sich nichts ändert.

Es mag blauäugig sein zu glauben ,dass das schon ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber so wie er Sonntag sagte, ist er ja auch nicht glücklich damit, wenn ihm jedes Mal 1-2 Stunden fehlen oder er sich nur bruchstückhaft an irgendwelche Gespräche erinnern kann.
 
Ich entschuldige mich schon mal im Voraus, dass ich keine Zeit gefunden habe alle Beiträge zu dem Thema zu lesen. Aber ich denke das wichtigste habe ich erfasst.

Für alle die es noch nicht wissen:

Ich habe mich nach 11 Jahren Beziehung von meinem Alkoholkranken Freund getrennt.

Lange Zeit habe ich auch gesagt, "der Alkohol hat meine Beziehung kaputt gemacht." Aber das er hat nicht. Die Krankheit meines Ex-Freundes hat sie kaputt gemacht. Jetzt nach ein paar Monaten Abstand kann ich sogar offen sagen, "am Anfang habe ich die Krankheit noch begünstigt, weil ich mit getrunken habe." Heute schreibe ich jeden Tropfen auf den ich selbst trinke, weil ich weiß, daß ich Co-Abhängig war.

Ich habe diesen Mann über alles geliebt, er ist ein guter Mensch, aber er hat immer noch nicht begriffen wie krank er ist.

Und nun muss ich warten und sehe zu und egal ob Mann oder Frau von einem Alkoholkranken:

Lasst Euren Partner unten ankommen, auch wenn der Weg lang ist, lasst den Kranken in seiner Sucht, damit er/sie begreifen kann. Duldet keine Ausflüchte, Erklärungen, Begründungen, Rechtfertigungen. Gesund ist nur der der sagen kann:
"OK ich trinke nicht mehr." Und nicht weniger oder nur ab und zu und wahrscheinlich lasst Ihr euch noch sagen Ihr übertreibt maßlos.

Und für alle die die todunglücklich sind..... Gebt nicht Euer Leben für seine / ihre Sucht! Im schlimmsten Falle dankt Euch das niemand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Collie,

Deine Geschichte liest sich schrecklich. Hat er denn jeden Tag getrunken?

Ich frag mich, ab wann man jemanden als Alkoholiker bezeichnet. Erst, wenn er jeden Tag trinkt und an zu zittern fängt, wenn er keinen Alkohol trinkt oder auch schon, wenn, wie in "meinem Fall", es "nur" ausartet, wenn irgendwelche Feiern oder ähnliches sind?
Ist man Alkoholiker, wenn man nach einem rauschend Abend topfit aufwacht und ist man keiner, wenn man nach einem solchen Abend noch zwei Tage leidet?
 
Ich hab den Thread nur überflogen, aber da scheints ja richtig ans Eingemachte zu gehen! 😱

Weißte was ich immer noch nicht weiß - ob das jetzt ein "Ausmaß" hat, was sich mit ein bißchen Mühe beheben läßt oder ob ich mich wirklich mal irgendwo schlau machen muss. Ok, ich MUSS garnix, aber ich denke, Du weißt wie ich das meine.
 
ich erlaube mir jetzt mal aus dem zuvor genannten Thema zu zitieren:
Jedoch hab ich seitdem angefangen, darauf zu achten wie viel er trinkt. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass ich sein „betrunken sein“ in drei Phasen aufteilen kann.
1: Er ist lustig drauf, tanzt und ist sehr angenehm
2: Er ist sehr anhänglich, will mich die ganze Zeit küssen und umarmen und sagt mir wie sehr er mich liebt
3: Er wird leicht reizbar, scheint, als wisse er nicht mehr was er tut, ist ein komplett anderer Mensch, das heißt ich erkenne nichts mehr an ihm wieder

„Phase 3“ macht mir totale Angst. Sobald ich merke, dass er so ist, habe ich unglaublich schlechte Laune, habe das Gefühl, ich liebe ihn gar nicht mehr…
Also mich persönlich hat das sehr erschreckt, weil auch mir das sehr bekannt vorkommt (das ist glücklicherweise Geschichte, ich hab vor 3 Jahren hier mal viel über meine ehemalige Gewaltbeziehung geschrieben... und die Gewalt fing eindeutig mit überhöhtem Alk.konsum an!).

Und auch die Autorin des anderen Threads schreibt, dass sie ihn in "Phase 3" nicht wiedererkennt. Sowas in der Art meine ich auch aus Deinen Worten mal herausgelesen zu haben, kann das sein? Das ist in meinen Augen alarmierend genug.

Daher finde ich den Tipp von Ratte (sehr gut!!), Dich mal in Foren von ehemaligen Alkoholikern schlau zu machen, klasse. Wer weiß es besser als diejenigen, die selbst betroffen waren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Collie,

Deine Geschichte liest sich schrecklich. Hat er denn jeden Tag getrunken?

Ich frag mich, ab wann man jemanden als Alkoholiker bezeichnet. Erst, wenn er jeden Tag trinkt und an zu zittern fängt, wenn er keinen Alkohol trinkt oder auch schon, wenn, wie in "meinem Fall", es "nur" ausartet, wenn irgendwelche Feiern oder ähnliches sind?
Ist man Alkoholiker, wenn man nach einem rauschend Abend topfit aufwacht und ist man keiner, wenn man nach einem solchen Abend noch zwei Tage leidet?


Ja hat er. Zwischendurch angeblich nichts heute weiß ich er hat es heimlich getan.

Ich denke man ist Alkoholiker wenn man egal zu welchem Anlass nicht mehr "nein" sagen kann.
Ich denke der Zustand am nächsten Tag hat keine große Bedeutung, denn meinem Ex ging und geht es heute noch immer schlecht.

Das traurige an der Sache ist meiner Meinung nach, dass es viel zu leicht genommen wird. Gerade das tägliche Glas Wein oder die tägliche Flasche Bier werden als Einstieg viel zu sehr unterschätzt.

Ich sage nicht man darf nicht feiern, oder mal einen trinken gehen, aber wenn ich weiß mein Partner hat Angst dann lass ich es ganz.

Ich hab es überstanden, und möchte kein Mitleid, ich möchte nur dass niemand auf der Welt solche häßlichen Gefühle in sich tragen muss wie ich die letzten 5 Jahre.

Das wünsche ich meinem schlimmsten Feind nicht.
 

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