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Zeit der Trauer

Der 4. Frühling ohne dich haut mich fast um.
Ich kann es kaum ertragen, in die Arbeit zu fahren, überall sehe ich dich und mich, du warst meine Biographie und wie mein Zwilling, mein Geliebter, mein bester Freund. Wie hätten wir uns gefreut über das schöne Wetter und wären überall, wo ich dich jetzt sehe.

Es wird nicht erträglicher, das schöne Wetter ist ein zusätzliches Grauen,
Jahr um Jahr hoffe ich das, aber kein Jahr ist etwas besser geworden bis jetzt.

Nein, verdammt, ich könnte manchmal alles zusammenschlagen, schreien, toben, NEIN, NEIN, das darf nicht wahr sein!

Mein Job war wie eine Therapie, dort konnte ich abschalten, wieder fröhlich sein.
Ich hatte 1o Tage Urlaub, hauptsächlich im Bett verbracht, jetzt arbeite ich seit 5 Tagen wieder, und selbst das tut mir nicht gut.
Im Moment bin ich kurz davor, alles hinzuschmeißen, am liebsten würde ich mich totsaufen.

Aber meine guten optimistischen Gedanken werden hoffentlich immer die Oberhand behalten.
Nämlich, daß ich an meinen Kindern und meiner Mutter so viel gutzumachen habe und das aus Liebe auch will und wirklich tue.


Im ganzen Leben hätte ich es mir nicht vorstellen können, wie der Verlust eines Menschen das ganze Leben so sehr verändern kann.
 
Zeit der Trauer
Zeit 26 Jahre vermisse ich meinen Vater so sehr
es vergeht bis heute kein Tag an den er mir so sehr fehlt.

Eine Erwachsene nun selber alte Frau trauert noch immer
bis heute erinnert mich sovieles an Ihn

obs ein bestimmtes Lied ist
sein Lieblingsessen

er fehlt mir
Ich weis mein Leben wäre anders verlaufen
wäre er nicht so früh,so qualvoll gestorben.

Oft schimpfe ich laut vor mich hin:Warum hast Du mich im Stich gelassen

Es fehlt was seid Du nicht mehr da bist:herz:
Liebe

26 Jahre und doch ist es wie gestern.


:wein:Fehlen wird mir mein Vater solange ich lebe.
 
Eigentlich wollte ich an Ostern mal etwas Positives schreiben, weil es mir da 2 ganze Tage durchgehend gut ging.
Wollte Hoffnung geben, daß es besser wird.

Aber wenn es mir besser geht, meide ich das Trauerforum wie die Pest, weil ich aus Erfahrung weiß daß, wenn ich mich damit befasse, mich alles selber wieder zurückwirft.
Ich lese aber irgendwann immer alles, was hier im Trauerforum geschrieben wird,
und vieles berührt mich sehr, und ich würde gerne manches Mal etwas zu jemandem schreiben, kann das aber dann nicht, weil es mir die Kehle direkt zuschnürt weil ich das selber wieder spüre wie das war, und ich weg muß.
Es ist kein Desinteresse, wenn ich zu so wenig Trauernden etwas schreibe. Es fällt mir oft zu schwer.


Alles Liebe und Gute euch allen hier!
 
Ein sehr sinnvoller und sehr stiller thread mit einem sehr guten Titel.

Denn wie schon benannt wurde - die Trauer kommt immer mal wieder, oft für Wochen, Monate im Hintergrund verborgen, bis sie sich dann wieder in bestimmten Situationen, die an den verlorenen Menschen erinnern oder ihn gerade dann herbei sehnen, wieder Bahn bricht.
Manchmal mit so ungeheurer Wucht, dass es einen selbst erschreckt, grad auch, wenn der Tod schon Jahre, Jahrzehnte zurück liegt.

Bei mir ist es meine Mutter, die diese Trauer immer wieder auslöst - dann weine ich wie ein kleines Kind und wimmere nur auch wie ein solches leise "Mami".....Sehnsucht - nach der heilen Welt meiner ersten Kinderjahre, nach dem Menschen, den ich gern besser kennengelernt hätte, nach der Geborgenheit und dem Beschütztsein meiner frühen Jahre.
Mami....:wein:

Danke, Claudia, für diesen thread. Lass ihn so, auch mit diesem anrührenden Titel - er gibt einem irgendwie das Recht auf diese Trauer, ein Recht, das einem nach einiger Zeit allzu oft abgesprochen wird.
 
Meinem Vater Erinnerungen an Ihm ,werde ich immer vermissen
Ihn vermisse Ich mehr


Er wohnt in meinem Herzen aber,oft sehr oft möchte ich dieses Herz herrausreißen

Pa anschreien Warum bist Du einfach so auf diese Art abgehauen aus meinem Leben

ich hätte mich gerne mit Dir versöhnt,Dich nochmal in den Arm genommen

Ach Papa Dein Dickkopf hast Du mich vererbt
und viele einsame Tränen sagen Dir noch sovieles was ich Dir nie sagen konnte.

♥♥♥♥Trauer ist ewig nur man geht anders damit um♥Schmerz auch dieser vergeht niemals
ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Papa ist jetzt in wenigen Tagen schon 12 Jahre tot. Trotzdem bin ich durch'n Wind beim Thema Tod und Sterben, was in einem Seminar angesprochen wurde. er ist gestorben als ich fast 8 Jahre alt war, als gefragt wurde was wir denken wie Kinder mit dem Tod umgehen, kamen viele gefühle und erinnerungen wieder hoch und das komische Gefühl hat mich den ganzen restlichen Tag begleitet. Manchmal ist es so seltsam, warum plötzlich alles wieder da ist obwohl es mir doch so sonst nicht schlecht geht und ich mich dran gewöhnt hab. Ich bin traurig und vermiss meinen Papa so sehr 🙁
 
Was ich momentan denke... hm... schwer in Worte zu fassen.
Eigentlich ist mein Kopf leer. Leer gedacht. Meine Augen müssten eigentlich schon längst ihre Tränenflüssigkeit verloren haben, aber dennoch weine ich jede Nacht. Jetzt auch wieder. Und mein Herz... das zerbrach an jenem Tag, an dem er - einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben - einfach gegangen ist. Oder besser gesagt ein halbes Jahr später, als ich von seinem Tod erfahren habe.
Ich frage mich, warum??? Er hatte doch alles im Leben. Er hatte mich... vermutlich auch seine anderen Freunde... und seine Familie... eine Ausbildung... WARUM in Gottes Namen lässt er mich und alle anderen die ihn so vermissen, so sehr im Stich? Ich bin einfach nur fassungslos. Einfach nur so verdammt fassungslos. Ich war doch immer für ihn da. Er konnte doch immer mit mir reden. Und vor zwei Jahren hat er sich gegen das Leben entschieden! Warum nur? Bin ich schuld? Habe ich vielleicht doch einmal zu wenig nachgehakt ob es ihm wirklich gut ging? Warum auf diese verdammt harte Art und Weise? W-A-R-U-M?!?!?! Ich verstehe es nicht, kann es einfach nicht nachvollziehen. Wie sehr muss er sich selbst gehasst haben, wie sehr!!!
Bald, ganz bald ist sein zweiter Todestag... vielleicht schaffe ich es an dem Tag, sein Grab zu besuchen. Vielleicht geht es endlich, und ich kann mich verabschieden. Vielleicht. Wenn nicht, stelle ich wieder eine Kerze für ihn auf... aber irgendwann muss es gehen. Und ich weiß genau, irgendwann WIRD es auch gehen.

Ich vermisse ihn so sehr... :-'(
 
:wein:könntest Du gerade jetzt hier sein
ich hätte keine Ängste könnte schlafen
Pa Du fehlst
Sekunde für Minute
Minute für Stunde
Stunde für Tag
Tage für Woche
Woche für Monat
Jahr für Jahr
Jahre für Jahre es hört nicht auf :wein:🙁
denke oft so wie gerade in diesem Moment
Du fehlst mir so sehr
 
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