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Zeit der Trauer

gestern abend lief urplötzlich mamas lieblingslied..aus heiterem himmel.

"wenn der sommer nicht mehr weit ist", von konstantin wecker...ich hab soo geheult. mama, ich freu mich auf dich, auch wenn es noch ne weile dauern wird...
und nochmals einen dank an claudia61, DANKE für den thread..
 
Hallo Patch.
Ich fühle mit dir mit.
So ein Tag hat etwas "Unwirkliches" an sich. Das Leben draußen geht normal weiter, aber man selber ist in einer Welt für sich auf diesem Weg.

Viel Kraft dir und deiner Mutter!
 
Ich lebe jetzt seit über 3 Jahren in großer Trauer, spreche jeden Tag mit dem lieben Gott,
er sagt mir, ich solle Vertrauen in das Leben haben, es annehmen wie es kommt, keine Angst haben.

Das geht mir auch so, seit so vielen Jahren in Trauer, meinen Bruder - eigenes Kind - Kidn eines besten Freundes - verloren,

doch ich habe Angst und ich habe kein Vertrauen, nichts wird gut. Nichts wird diese Wunde heilen, nichts wird mir die Angst nehmen, dass ich schon in der nächsten Minute um die Menschen, die ich liebe, weinen würde, nichts,

und diese Angst und diese Traurigkeit um die verlorenen Menschen, sie lähmt mich so, dass es unmöglich ist, zu vertrauen daruaf, dass alles gut wrid,

denn es kann nie mehr gut werden.
 
Das geht mir auch so, seit so vielen Jahren in Trauer, meinen Bruder - eigenes Kind - Kidn eines besten Freundes - verloren,

doch ich habe Angst und ich habe kein Vertrauen, nichts wird gut. Nichts wird diese Wunde heilen, nichts wird mir die Angst nehmen, dass ich schon in der nächsten Minute um die Menschen, die ich liebe, weinen würde, nichts,

und diese Angst und diese Traurigkeit um die verlorenen Menschen, sie lähmt mich so, dass es unmöglich ist, zu vertrauen daruaf, dass alles gut wrid,

denn es kann nie mehr gut werden.

Hallo Fleur.
Dein Beitrag hat mich mitten ins Herz getroffen.
Ich denke so oft, daß nichts wieder gut wird. Aber dann ist da inzwischen auch ein neuer Lebenswille, der (fürmich mein lieber Gott) mir sagt, daß ich einfach vertrauen soll, genau wie du, daß es deinem Bruder gut geht und er sich mit dir mitfreut, wenn es dir gutgeht.

Und ich bin ganz sicher, daß unsere Verstorbenen bei uns sind und sich nichts mehr wünschen als daß wir das Schöne im Leben sehen, die vielen Kleinigkeiten, die sie uns als Strohhalme hinlegen ergreifen und sie stolz auf uns sind, daß wir uns darüber freuen können und wieder fröhlich sind.

Aber bei mir schlägt das auch immer wieder um.
Traurigkeit und Hoffnung.

Das gute Gefühl soll siegen, und was mir auch Mut macht ist, daß es nahezu alle Menschen irgendwann schaffen, ihre Trauer in Liebe und Dankbarkeit für die gemeinsam erlebte Zeit umzuwandeln.

Wie lange das bis dahin dauert, kann ich dir leider (noch) nicht sagen, stecke auch noch mittendrin.
Ich will und werde weiter darauf vertrauen, daß es irgendwann besser wird.
Das wünsche ich dir auch, das Vertrauen darauf erstmal.

Liebe Grüße
 
Das geht mir auch so, seit so vielen Jahren in Trauer, meinen Bruder - eigenes Kind - Kidn eines besten Freundes - verloren,

doch ich habe Angst und ich habe kein Vertrauen, nichts wird gut. Nichts wird diese Wunde heilen, nichts wird mir die Angst nehmen, dass ich schon in der nächsten Minute um die Menschen, die ich liebe, weinen würde, nichts,

und diese Angst und diese Traurigkeit um die verlorenen Menschen, sie lähmt mich so, dass es unmöglich ist, zu vertrauen daruaf, dass alles gut wrid,

denn es kann nie mehr gut werden.

"Es wird schon wieder" ...... "Du musst nach vorne schauen" ...... und "Das Leben geht weiter" ...... wie oft hört man diese Sätze und ich frage mich dann: Meint derjenige es wirklich genau so? Oder ist derjenige nur hilflos? Kann nur in dieser Form Trost geben (oder es zumindest versuchen)? Oder glaubt er, mit solchen Sätzen das Thema vom Tisch zu haben?
Du schriebst: "Nichts wird diese Wunde heilen" und "...denn es kann nie mehr gut werden".
Sehe ich genauso. Nichts wird mehr gut, nichts mehr wie zuvor. Nichts kann einen solchen Verlust ausgleichen/wieder gutmachen. Man kann nur versuchen, sich damit irgendwie zu arrangieren, irgendwie damit zu leben.
 

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