Geschlagen? Verprügelt wurde ich regelmäßig, mit allem was zur Verfügung stand. Gürtel, Kochlöffeln, Seilen, Brettern oder einfach mit Hand und Faust. Dazu psychischer Druck bis hin zu Essen- und Trinkentzug, was mich letztendlich aus der Kloschüssel trinken lies. Es gibt wenige Knochen in meinem Körper, die noch nicht gebrochen waren.
Selbst als ich dann mit 7 Jahren in eine Pflegefamilie kam, hatte das ganze kein Ende. Zwar bei Weitem nicht mehr so sehr körperlich, aber dafür seelisch. Wochenlang Zimmerarrest, ich lief weg, schlief im Wald, stahl Lebensmittel. Im Alter von unter zehn. Irgendwie hab ich die damals wohl überfordert. Daraus resultierend ständige Wechsel in andere Pflegefamilien. Bis heute bin ich- so glaube ich selbst, nirgendwo angekommen und bin selbst nicht in der Lage, dieses Gefühl zu vermitteln, obwohl mein Inneres quasi nur dafür lebt. Ich komm damit einfach nicht aus mir raus.
Entgegen aller Mutmaßungen habe ich diese Gewalt niemals selbst praktiziert. Wobei, einmal packte ich einen meiner Söhne, drückte ihn an die Wand und warf ihn aufs Bett. Die Angst in seinen Augen werde ich NIEMALS vergessen und ich schäme mich bis heute dafür :wein:
Heute könnte ich bei jeder Ungerechtigkeit sofort an die Decke gehen. Ich werde wütend, zittere am ganzen Körper und möchte jeden Peiniger- egal von wem, all seine eigens zugefügte Schmerzen, sei es physischer uoder psychischer Natur, selbst zufügen mit dem Faktor². Aber dafür bin ich zu sehr geprägt. Ich schaffe es nicht mal, meine Suizidgedanken in die Tat umzusetzen, weil ich auf keinen Fall Dritte damit belasten möchte. Ob das nun gut ist, vermag ich nicht zu beantworten. Insgesamt nimmt man mich heute als "harten Hund" wahr, was irgendwo sicherlich stimmt, aber eigentlich auch nicht. I dont know.
Im Ergebnis bin ich inzwischen wohl eine Person, die absolut niemandem mehr traut, der andere für schwach hält, sofern der zugefügte Schmerz dem eigenen "nicht das Wasser" reichen kann, krankhaft Autonom- und damit einsam, versucht zu leben. Sollte wohl klar sein, dass dies nur bis zu einem gewissen Maß funktioniert. Dabei fühle ich mich oftmals selbst in mir gefangen. Ich will, kann aber nicht. Dazu unglaublich perfektionistisch, womit ich mir unheimlich oft selbst im Wege stehe und kein Verständnis für Menschen habe, die auch mal fünf gerade sein lassen können. Im Beruf aber ist diese Eigenschaft ein Segen für meinen Chef.
Doch das Schlimmste ist, dass ich heute glaube, es niemals wirklich geschafft zu haben, eine innige Beziehung zu meinen eigenen Kinder aufgebaut zu haben. Sogar meine Ex-Frau, mit der ich mehr als 23 Jahre zusammen war sagte am Schluss, dass sie nicht wisse, wer ich wirklich bin und was ich denke oder fühle.
Ob Menschen wissen was sie anrichten, wenn sie Gewalt- egal welcher Form, ausüben. Ich hoffe nicht. Das würde es nur noch unerträglicher machen. Ja, ich glaube diese Menschen waren einfach schwach und damit kann ich ihnen eigentlich nicht böse sein. Krankhaft?
Selbst als ich dann mit 7 Jahren in eine Pflegefamilie kam, hatte das ganze kein Ende. Zwar bei Weitem nicht mehr so sehr körperlich, aber dafür seelisch. Wochenlang Zimmerarrest, ich lief weg, schlief im Wald, stahl Lebensmittel. Im Alter von unter zehn. Irgendwie hab ich die damals wohl überfordert. Daraus resultierend ständige Wechsel in andere Pflegefamilien. Bis heute bin ich- so glaube ich selbst, nirgendwo angekommen und bin selbst nicht in der Lage, dieses Gefühl zu vermitteln, obwohl mein Inneres quasi nur dafür lebt. Ich komm damit einfach nicht aus mir raus.
Entgegen aller Mutmaßungen habe ich diese Gewalt niemals selbst praktiziert. Wobei, einmal packte ich einen meiner Söhne, drückte ihn an die Wand und warf ihn aufs Bett. Die Angst in seinen Augen werde ich NIEMALS vergessen und ich schäme mich bis heute dafür :wein:
Heute könnte ich bei jeder Ungerechtigkeit sofort an die Decke gehen. Ich werde wütend, zittere am ganzen Körper und möchte jeden Peiniger- egal von wem, all seine eigens zugefügte Schmerzen, sei es physischer uoder psychischer Natur, selbst zufügen mit dem Faktor². Aber dafür bin ich zu sehr geprägt. Ich schaffe es nicht mal, meine Suizidgedanken in die Tat umzusetzen, weil ich auf keinen Fall Dritte damit belasten möchte. Ob das nun gut ist, vermag ich nicht zu beantworten. Insgesamt nimmt man mich heute als "harten Hund" wahr, was irgendwo sicherlich stimmt, aber eigentlich auch nicht. I dont know.
Im Ergebnis bin ich inzwischen wohl eine Person, die absolut niemandem mehr traut, der andere für schwach hält, sofern der zugefügte Schmerz dem eigenen "nicht das Wasser" reichen kann, krankhaft Autonom- und damit einsam, versucht zu leben. Sollte wohl klar sein, dass dies nur bis zu einem gewissen Maß funktioniert. Dabei fühle ich mich oftmals selbst in mir gefangen. Ich will, kann aber nicht. Dazu unglaublich perfektionistisch, womit ich mir unheimlich oft selbst im Wege stehe und kein Verständnis für Menschen habe, die auch mal fünf gerade sein lassen können. Im Beruf aber ist diese Eigenschaft ein Segen für meinen Chef.
Doch das Schlimmste ist, dass ich heute glaube, es niemals wirklich geschafft zu haben, eine innige Beziehung zu meinen eigenen Kinder aufgebaut zu haben. Sogar meine Ex-Frau, mit der ich mehr als 23 Jahre zusammen war sagte am Schluss, dass sie nicht wisse, wer ich wirklich bin und was ich denke oder fühle.
Ob Menschen wissen was sie anrichten, wenn sie Gewalt- egal welcher Form, ausüben. Ich hoffe nicht. Das würde es nur noch unerträglicher machen. Ja, ich glaube diese Menschen waren einfach schwach und damit kann ich ihnen eigentlich nicht böse sein. Krankhaft?
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