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Wurdet ihr als Kind von euren Eltern geschlagen?

Wurdet ihr als Kind von euren Eltern geschlagen?

  • nicht einmal

    Teilnahmen: 35 10,3%
  • äusserst selten, nicht der Rede wert

    Teilnahmen: 81 23,8%
  • ab und zu

    Teilnahmen: 110 32,4%
  • das war Normalität (oft)

    Teilnahmen: 114 33,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    340
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ja, von meiner Mutter! Nicht oft aber wenn dann tats auch weh!
Und noch schlimmer war dass ich mit ansehen musste wie meine Schwester richtig verdroschen wurde! Mehrmals hintereinander! Da war ich 6 und sie 8! Das war krass und ich träume heute noch davon. Und da wundern sich meine Eltern darüber dass ich nie mit meinen Problemen zu ihnen gekommen bin!

Lg
 
Ich werde jetzt 24.
Ich bin bis zu meinem 12. Lebensjahr regelmäßig, Massiv (blaue flecken, prellungen, Handabdrücke, Gehirnerschütterungen etc) unkontrolliert geschlagen worden (also egal wohin hauptsache wut freien Lauf)

Die Auswirkung auf mein heutiges Leben? nach 9 Jahren verdrängung (da keinen Kontackt mehr zum leiblichen Vater)

Diagnose: Angst und Panikstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, Beziehungsunfähigkeit (einschränkungen) Diverse dinge Triggern mich lösen bei mir Flashbacks aus. (suizidaler Druck) etc :/

Auswirkungen auf mein Leben?

Es kontrolliert mein ganzes Sein! Bis ich es geschafft habe aus der Hölle raus zu kommen!
 
Von meiner "Mutter" wurde ich permanent geschlagen. Mein Erzeuger war nie zugegen, hat mich aber auch ab und an verdroschen. Grund war entweder mangelnde Konzentration bei Hausaufgaben oder zu lautes Dasein.
Ich habe den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen als ich 24 war, bin mittlerweile 40 und habe seit ca. drei Jahren wieder Kontakt zu ihnen. Weiß nicht genau warum, evtl weil ich denke, sie sind bald nicht mehr da (beide an die 80) um, was auch immer zu versuchen (fühle mich (teil)schuldig?).
Weiß jetzt, dass ich ohne die Alten leben kann, hab aber immer noch Kontakt...
 
Bis zu meinem 13. Lj. fast täglich... und sehr stark...

Ab dem 13. Lj. psychisch "geschlagen" wurden... ganz ehrlich, ich weiß nicht was davon schlimmer war...

Mit knapp 30 jahren nicht mehr lebensfähig...
 
Ich habe sehr viel Schläge bekommen, immer auf den nackten Hintern.
Meine Mutter vertrat die Meinung, nur so merke ich mir es!
Nach einem Hinternvoll war ich meistens auch sehr lieb, hat aber nie lange angedauert.
Wenige Tage später gab es schon den nächsten Arschvoll!
Also, genützt hat es eher nichts!

R.
 
Ja von beiden, mit Gürtel oder Kabel, habe heute noch Alpträume von meinem Vater, er ist Choleriker und die Schläge waren oft unangebracht, bzw ist Schlagen in meinen Augen sowieso Tabu. Er hält es aber heute noch für eine wichtige Erziheungsmaßnahme...habe auch Anhgst vor Nähe, das sind wohl die Langzeitschäden, und die Angst, die auch.
 
Ich werde jetzt 24.


Ich bin bis zu meinem 12. Lebensjahr regelmäßig, Massiv (blaue flecken, prellungen, Handabdrücke, Gehirnerschütterungen etc) unkontrolliert geschlagen worden (also egal wohin hauptsache wut freien Lauf)

Die Auswirkung auf mein heutiges Leben? nach 9 Jahren verdrängung (da keinen Kontackt mehr zum leiblichen Vater)

Diagnose: Angst und Panikstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, Beziehungsunfähigkeit (einschränkungen) Diverse dinge Triggern mich lösen bei mir Flashbacks aus. (suizidaler Druck) etc :/

Auswirkungen auf mein Leben?

Es kontrolliert mein ganzes Sein! Bis ich es geschafft habe aus der Hölle raus zu kommen!


wie sind die Erinnerungen zurück gekehrt? Ich habe regelmäßig Alpträume, dass mein Vater mich umbringen will, habe auch Angst vor Nähe und Intimität, was hilft, damit man sich wieder erinnert und die Erinnerungen so in die Vergangenheit lagern kann?
 
Meine Eltern haben mich/uns nie geschlagen!Wir konnten immer mit allem zu unseren Eltern gehen,egal wie schlimm es war!Das hat dazu geführt das auch viele meiner Freunde zu meinen Eltern gegangen sind wenn sie ein Problem hatten.Meine Eltern haben immer hinter uns gestanden.Meine Eltern haben immer gesagt:"besser du sagst uns die wahrheit und wir können gemeinsam nach einer Lösung suchen als wenn du uns anlügst und wir dir nicht helfen können"Mich hat das sehr geprägt und meine Kinder werden nie Gewalt bei uns zu Hause erleben!
Ich finde viel erschreckender das einige von meinen früheren Freunden die selbst geschlagen wurden und damals bei meinen Eltern hilfe gesucht haben,das genau die jetzt ihren eigenen Kindern
das antun!!Dabei müssten doch gerade sie wissen wie man sich dann fühlt und was dies anrichtet!!!Ich verachte Menschen die ihre Kinder schlagen!Das ist ein Armutszeugnis das sie sich selbst ausstellen!

Für mich ist Gewalt übrigens auch schon der sogenannte " kleine Klaps" auf dem Po!!Denn wer bitte definiert denn das es ein kleiner Klaps war und das es soo schlimm nicht war.........
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu Hause und in der Schule

Ich wurde damals noch sehr oft geschlagen.Die Art meiner Bestrafung war verschieden.
Zu Hause gabs mit dem Gürtel auf den nackten Popo. Manchmal wurde die Haue vorher angekündigt, dann mußte ich abends, bevor ich ins Bett ging, mich fertigmachen, d.h. ich legte mich bäuchlings auf mein Bett, legte ein dickes Kissen unter die Hüften, zog mir die Pijamahose ein Stück runter, daß der Popo blank war, und rief nach unten, daß ich „soweit“ sei. Nach ein paar Minuten kam dann mein Vater hoch, erklärte mir, warum ich jetzt bestraft wurde, zog dann seinen Hosengürtel aus den Schlaufen und gab mir damit je nach Schwere des Vergehens zwischen fünf und zwanzig Hiebe auf meinen Blanken, mit etwa einer halben Minute Abstand zwischen den Hieben, wobei es laut klatschte. Fünf Hiebe waren noch ganz gut auszuhalten, aber alles über zehn war schon recht schmerzhaft.Unter 10 Hiebe war der „Grosse Popovoll“, weniger als zehn der „ Kleine Popovoll“. Mehr als zehn gabs aber auch selten, und wenn, bekam ich nach zehn eine Pause und konnte meinen Hintern reiben und meist sogar mit einem feuchten Waschlappen kühlen, bevor der letzte Teil kam. Den „ Grossen Popovoll“ gabs vielleicht ein-zweimal im Jahr.
Wenn meine jüngere Schwester, die mit mir in einem Zimmer wohnte, ihren „ Popovoll“ bekam, mußte ich rausgehen, so wie sie bei mir. Als wir etwas älter waren, sagten wir unseren Eltern, es würde uns nichts ausmachen, wenn die Schwester beim „ Popovoll“ zusieht, und so bekamen wirs dann meist in Gegenwart der Schwester. Es war für mich immer aufregend, bei Martinas Popovoll zuzusehen und zu beobachten, wie sich ihre Popobacken im Laufe der Haue röteten. Aufregend auch, wenn meine ältere Schwester im Nebenzimmer ihren „ Popovoll „ bekam. Das Klatschen war immer deutlich zu hören, zumal wir immer dafür sorgten, daß die Zimmertüren nur angelehnt waren. Wie gerne hätte ich zugesehen, wie meine ach so große und überlegene Schwester den A**** ausgeklatscht bekam!
In der Schule gab es damals keine Haue auf den Hintern mehr, zumindest nicht offiziell. Was manchmal unter vier Augen hinter verschlossenen Türen sich abspielte, ist ein anderes Thema. In der Klasse gab es von den meisten Lehrern keine körperliche Züchtigung mehr. Nur zwei Lehrer waren eine Ausnahme. Einer gab, wenn auch selten, Ohrfeigen, und das auch nur bei Jungs.Der Andere hatte eine ganz eigene Methode der Bestrafung: Wenn er einen Schüler bestrafen wollte, was fast in jeder Stunde mal vorkam, ging er zu dessen Bank, griff ihm (ihr ) ins Haar und drehte den Kopf, sodass eine Wange fast waagrecht dargeboten wurde.Dann schlug er mit einem Holzlineal von oben mehrmals auf die Backe des Schülers ( der Schülerin ), wobei es jedesmal ein typisches ganz helles Klatschen gab. Meine Banknachbarin kam recht oft in den Genuß einer solchen Züchtigung, was für mich immer aufregend war. Zuerst schlug er immer auf ihre rechte Backe, wobei sie von mir wegsah in die andere Richtung. Beim zweiten Durchgang schlug er ihr dann auf die linke Backe, wobei sie dann zu mir rübersah. Ich konnte einfach nicht meinen Blick von diesem Spektakel wenden! Eigenartigerweise wich sie meinem Blick nicht aus,während das Lineal immer wieder auf ihre Wange klatschte,sondern sah mir dabei direkt in die Augen,wobei schon mal ein paar Tränen von ihrer Backe tropften.
Aus heutiger Sicht erscheinen einem diese Bestrafungen seltsam, aber damals waren sie völlig normal. Gemessen an den damaligen Verhältnissen würde ich meine Bestrafungen, insbesondere zuhause, als durchaus massvoll bezeichnen.Hausarrest gabs übrigens nie. Nach dem „ Popovoll“ war alles vergeben und vergessen. Damals waren eben ganz andere Verhältnisse.
 
Selten geschlagen. allerdigns wurden mir Schläge angedroht einfach so aus "spaß" mein Vater meinte dann mitunter willst paar aufs maul. oder du kriegst gleich eine. er brauchte nur die Hand heben und ich bin zusammengezuckt,sobald er hinter mir stand hatte ich angst und ein ungutes Gefühl ic hab irgendwie trotzdem immer damit gerechnet eine gescheuert zu bekommen.
ansonsten wurde ich auch öfter psyschisch fertig gemacht das war dann meist so beim Abendbrot wo dann mein Vater un mein Bruder mir ständig vorgehalten haben ich sei ein Versager , nix Wert, kann nichts etc. pp das ging soweit bis ich angefangne hab zu heulen wenn ich mich nicht vorher in mein zimmer verkrochen habe... gespräche mit meinem Vater hatte ich selten vor allem keine tiefgründigen.
 
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