Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

wurde ich angelogen?

leider kann ich in den Lebenslauf nicht reinschreiben, dass ich bei den Stellen, bei denen ich länger war, aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt wurde. Das eine Unternehmen ist in die Pleite geraten und wurde aufgelöst, das andere hat per Sozialauswahl mehrere Mitarbeiter auf die Straße gesetzt.
Kann es sein, dass Du in Deinem Lebenslauf zu ehrlich bist oder die Kündigungen für Dich unglücklich formuliert hast? Vielleicht solltest Du einen Profi (ich bin keiner) einen Blick auf Deinen Lebenslauf werfen lassen.
 
A

Anzeige

Re: wurde ich angelogen?
Es ist nicht unüblich, einem Job Hopper letztendlich nur einen befristeten Vertrag anzubieten. Ich denke, du kannst froh sein, dass du überhaupt von einem Unternehmen diese Möglichkeit erhältst. Die Alternative ist nämlich nüschts 🙂
vielleicht. ich hab im Vorstellungsgespräch jedenfalls gesagt, dass die Wechsel nach 2,5 bzw. 3 Jahren nicht meine Schuld waren, sondern dass es die Insolvenzen der Arbeitgeber waren. Man kann im Internet nachlesen, dass ein Insolvenzverfahren damals eröffnet wurde.
 
Was genau war dein Part? Solltest du die Kontierung der geprüften Rechnungen kontrollieren, diese übernehmen und den Zahlungslauf ausführen?
Magst du die Aufgaben beschreiben, die du in den jetzt angebotenen Stellen machen sollst?
meine Aufgaben damals waren so: die Rechnungen wurden von Mitarbeitern im Rechnungseingang vorkontiert, indem der korrekte Kreditor rausgesucht wurde und die Kontonummer eingetragen wurde. Auch die Steuerschlüssel wurden ausgesucht und die Steuer und der Bruttobetrag automatisch berechnet. Dann erfolgte die Weiterleitung an die Fachabteilungen, die haben die Rechnungen freigegeben und das Sachkonto eingetragen, ggf. auch weitere Daten wie Kostenstellen oder Kostenträger. Dann kam die Weiterleitung an mich, und ich habe die Endkontrolle vorgenommen. Ob alles korrekt erfasst worden war. Ich habe dann gebucht, oder bei Fehlern die Rechnungen an die Fachabteilungen zurückgesendet oder bei nicht korrigierbaren Fehlern es an den Rechnungseingang zurückgeschickt. Damit der Prozess nochmal komplett neu begonnen wurde. Zahlläufe hat mein Chef gemacht. Und ich hab Mahnungen geprüft, soweit das mit dem grottigen Programm und den grottigen Buchungen überhaupt ging.
 
vielleicht. ich hab im Vorstellungsgespräch jedenfalls gesagt, dass die Wechsel nach 2,5 bzw. 3 Jahren nicht meine Schuld waren, sondern dass es die Insolvenzen der Arbeitgeber waren. Man kann im Internet nachlesen, dass ein Insolvenzverfahren damals eröffnet wurde.
Du bist 48 Jahre alt, oder? Es wird logischerweise mehr als diese beiden Anstellungen gegeben haben.
Wenn deine längste Anstellungsdauer nicht mehr als 3 Jahre betrug und du häufiger in der Probezeit raus bist, bist du ein Job Hopper und entsprechender Wackelkandidat 🙂
 
Du bist 48 Jahre alt, oder? Es wird logischerweise mehr als diese beiden Anstellungen gegeben haben.
Wenn deine längste Anstellungsdauer nicht mehr als 3 Jahre betrug und du häufiger in der Probezeit raus bist, bist du ein Job Hopper und entsprechender Wackelkandidat 🙂
ich bin leider sehr spät ins Berufsleben reingekommen, aus gesundheitlichen Gründen. erst seit 2013. gut fühlen tue ich mich bestimmt nicht damit.💀😢
 
ich bin leider sehr spät ins Berufsleben reingekommen, aus gesundheitlichen Gründen. erst seit 2013. gut fühlen tue ich mich bestimmt nicht damit.💀😢
Und die 12-13 Jahre Berufsleben waren ja leider auch nicht von Konstanz geprägt. Das mag und wird alles Gründe haben, die es gut zu verkaufen gilt. Das ist dir wohl gelungen, sonst würde man dir gar keinen Vertrag anbieten 😉
Nimm doch die Chance an und bewähre dich!
Ich verstehe nicht, wo da überhaupt dein Problem liegt. Denn noch einmal: die Alternative ist nichts!
 
offenbar schauen viele Unternehmen nicht mal auf die Arbeitszeugnisse. ich bin eingeladen worden zu einem Gespräch, und habe bei der Bewerbung sämtliche Arbeitszeugnisse bei der Bewerbung angefügt. Dann kriege ich die Mail vor zwei Tagen, ich möchte bitte die Arbeitszeugnisse übersenden. Ich hab nachgesehen, in der Bewerbungsdatei waren die dabei, hatte alle Unterlagen in einer Datei übersendet.
Dann kann man die Unterlagen nochmal einreichen mit dem Hinweis, dass die schon in der Bewerbung enthalten waren. Wenn die Zeugnisse untergegangen sind, könntest du überlegen, die zukünftig erkennbarer anzufügen, indem zu z. B. ein Dokument "Arbeitszeugnisse" mit anfügst.
nur eines noch, ich hab meinen Chef sogar drum gebeten, dass er mir wenigstens eine halbe Stunde am Tag fest für Fragen einräumt, und dass ich gesammelte Fragen dann stelle zu den Sachverhalten, bei denen ich nicht weiterkomme. Aber gehalten hat er sich nie daran. Ich habe ihn darum gebeten, mir eine Zeit zu nennen, zu der er verfügbar ist, weil ich nicht seinen Terminplan kenne und nicht weiß, wie viel er auf dem Tisch hat. Aber da hat er nicht drauf reagiert, sogar am Ende offenbar vergessen, dass wir diese Absprache haben.
Das kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen in einem Zeitalter, in dem man fast nur noch online tätig ist. Da gibt es Outlook-Kalender und in die kann man sog. Jours Fixes einstellen. Das sind feste wiederkehrende Termine, zu denen man dann Sachverhalte bespricht, die sich unter der Woche angesammelt haben. Wenn du eine neue Tätigkeit aufnimmst, wäre das etwas, das du zu Anfang direkt erbitten könntest und dann werden diese Termine in die Kalender eingestellt und werden auch nicht vergessen. Wenn man dann feststellt, dass man die Termine nicht so häufig braucht oder auch mal gar nicht, kann man flexibel reagieren, indem man sich nur noch jede 2 Woche trifft oder aber auch mal einen Termin absagt. Diese Termine bergen auch die Chance, zeitnah Feedback zu bekommen, ob die Leistung den Anforderungen entspricht oder abzustimmen, wo es anders laufen sollten, von deiner Seite zu formulieren, was du brauchst, um besser arbeiten zu können.
Unglücklich sind Zwischenrufe zu Unzeiten, wenn z. B. der Vorgesetzte gerade alles andere als den neuen MItarbeiter im Kopf hat und "mal eben" sich in einen Sachverhalt eindenken können soll. So wird man schnell nervig und es entsteht eine negative Grundhaltung. Das ist dann zwar nicht unbedingt fair, aber du hast eben Möglichkeiten von deiner Seite, so etwas zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe ich das richtig?
Du musstest nicht kontieren, weder Kreditor, noch Sachkonto, noch Steuerschlüssel, keine Stammdatenpflege machen, keine rechnerische und sachliche Rechnungsprüfung vornehmen, keine Kosten auf Kostenstellen- und -träger aufteilen, keine Abgrenzungen buchen oder auflösen, (unterjährig, jährlich), keine Anlagegüter, keine AfA. Das alles wurde von Kollegen gemacht? Keinen Zahllauf machen, konntest du wenigstens einen Zahlungsvorschlag erstellen? Und wenn dir Fehler aufgefallen sind, konntest du sie nicht selber korrigieren?
Wie lautete deine Stellenbeschreibung, in welcher Position warst du dort angestellt?
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben