Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

wurde ich angelogen?

offenbar schauen viele Unternehmen nicht mal auf die Arbeitszeugnisse. ich bin eingeladen worden zu einem Gespräch, und habe bei der Bewerbung sämtliche Arbeitszeugnisse bei der Bewerbung angefügt. Dann kriege ich die Mail vor zwei Tagen, ich möchte bitte die Arbeitszeugnisse übersenden. Ich hab nachgesehen, in der Bewerbungsdatei waren die dabei, hatte alle Unterlagen in einer Datei übersendet.
Dann kann man die Unterlagen nochmal einreichen mit dem Hinweis, dass die schon in der Bewerbung enthalten waren. Wenn die Zeugnisse untergegangen sind, könntest du überlegen, die zukünftig erkennbarer anzufügen, indem zu z. B. ein Dokument "Arbeitszeugnisse" mit anfügst.
nur eines noch, ich hab meinen Chef sogar drum gebeten, dass er mir wenigstens eine halbe Stunde am Tag fest für Fragen einräumt, und dass ich gesammelte Fragen dann stelle zu den Sachverhalten, bei denen ich nicht weiterkomme. Aber gehalten hat er sich nie daran. Ich habe ihn darum gebeten, mir eine Zeit zu nennen, zu der er verfügbar ist, weil ich nicht seinen Terminplan kenne und nicht weiß, wie viel er auf dem Tisch hat. Aber da hat er nicht drauf reagiert, sogar am Ende offenbar vergessen, dass wir diese Absprache haben.
Das kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen in einem Zeitalter, in dem man fast nur noch online tätig ist. Da gibt es Outlook-Kalender und in die kann man sog. Jours Fixes einstellen. Das sind feste wiederkehrende Termine, zu denen man dann Sachverhalte bespricht, die sich unter der Woche angesammelt haben. Wenn du eine neue Tätigkeit aufnimmst, wäre das etwas, das du zu Anfang direkt erbitten könntest und dann werden diese Termine in die Kalender eingestellt und werden auch nicht vergessen. Wenn man dann feststellt, dass man die Termine nicht so häufig braucht oder auch mal gar nicht, kann man flexibel reagieren, indem man sich nur noch jede 2 Woche trifft oder aber auch mal einen Termin absagt. Diese Termine bergen auch die Chance, zeitnah Feedback zu bekommen, ob die Leistung den Anforderungen entspricht oder abzustimmen, wo es anders laufen sollten, von deiner Seite zu formulieren, was du brauchst, um besser arbeiten zu können.
Unglücklich sind Zwischenrufe zu Unzeiten, wenn z. B. der Vorgesetzte gerade alles andere als den neuen MItarbeiter im Kopf hat und "mal eben" sich in einen Sachverhalt eindenken können soll. So wird man schnell nervig und es entsteht eine negative Grundhaltung. Das ist dann zwar nicht unbedingt fair, aber du hast eben Möglichkeiten von deiner Seite, so etwas zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe ich das richtig?
Du musstest nicht kontieren, weder Kreditor, noch Sachkonto, noch Steuerschlüssel, keine Stammdatenpflege machen, keine rechnerische und sachliche Rechnungsprüfung vornehmen, keine Kosten auf Kostenstellen- und -träger aufteilen, keine Abgrenzungen buchen oder auflösen, (unterjährig, jährlich), keine Anlagegüter, keine AfA. Das alles wurde von Kollegen gemacht? Keinen Zahllauf machen, konntest du wenigstens einen Zahlungsvorschlag erstellen? Und wenn dir Fehler aufgefallen sind, konntest du sie nicht selber korrigieren?
Wie lautete deine Stellenbeschreibung, in welcher Position warst du dort angestellt?
 
Verstehe ich das richtig?
Du musstest nicht kontieren, weder Kreditor, noch Sachkonto, noch Steuerschlüssel, keine Stammdatenpflege machen, keine rechnerische und sachliche Rechnungsprüfung vornehmen, keine Kosten auf Kostenstellen- und -träger aufteilen, keine Abgrenzungen buchen oder auflösen, (unterjährig, jährlich), keine Anlagegüter, keine AfA. Das alles wurde von Kollegen gemacht? Keinen Zahllauf machen, konntest du wenigstens einen Zahlungsvorschlag erstellen? Und wenn dir Fehler aufgefallen sind, konntest du sie nicht selber korrigieren?
Wie lautete deine Stellenbeschreibung, in welcher Position warst du dort angestellt?
ich war nur als "Buchhalter" angestellt, aber ich sollte primär Kreditor-Buchhaltung machen. Diese Spezialaufgaben wie AfA und Abgrenzungen sowie Anlagevermögen sollte ich auch machen. Aber dafür gab es im System eine Spezialfunktion. Da man mir aber diese trotz mehrfachen Erinnerns nicht gezeigt hat, konnte ich nichts anderes machen, als die liegen zu lassen. Und es heißt ja nicht, dass die Abteilungen, welche die Rechnungen kontiert haben, das auch korrekt gemacht haben. Waren ja keine Buchhalter. Oder dass das korrekte Kreditor-Konto ausgewählt war, das musste ich nicht selten händisch korrigieren. Weil ein nicht mehr genutztes gewählt wurde. Oder von einem anderen Land, z. B. ein Konto aus dem österreichischen Kontenrahmen, obwohl eines aus dem deutschen hätte ausgewählt werden müssen. Oder es wurde normale Steuer gewählt, obwohl die Rechnung reverse charge ausgewiesen hatte.
 
Alles, was ich aufgezählt habe, ist Teil der Kreditorenbuchhaltung. Und die ist wiederum nur ein Teil der Buchhaltung. "Nur als Buchhalter" passt da nicht und lässt mich vermuten, dass es eine Diskrepanz zwischen den selber wahrgenommen, den angebotenen und den tatsächlich Fähigkeiten gibt. Kann das sein?
 
Alles, was ich aufgezählt habe, ist Teil der Kreditorenbuchhaltung. Und die ist wiederum nur ein Teil der Buchhaltung. "Nur als Buchhalter" passt da nicht und lässt mich vermuten, dass es eine Diskrepanz zwischen den selber wahrgenommen, den angebotenen und den tatsächlich Fähigkeiten gibt. Kann das sein?
ich sollte ja eigentlich mehr machen als nur das Beschriebene, aber es gab offenbar nie einen richtigen konkreten Plan von der Firma aus, das umzusetzen. Ich hab streckenweise am Tag dagesessen und hatte gar nichts zu tun, und dann kam auf einmal ein massiger Berg an Arbeit. Man muss auch dazu sagen, dass die meisten Rechnungen in mein Postfach weitergeleitet wurden, als diese selber schon fällig oder längst fällig waren. Die haben bereits bei den anderen Abteilungen lange gelegen, bis sie freigegeben wurden.
 
nicht nur. die Firma hat sich für meine Arbeit nicht interessiert.

Ich verstehe nicht, wie du das meinst.
Wenn man dich,z.B., als Kreditorenbuchhalter anstellt, dann hat man feste Vorstellungen von dem, was du machen sollst. Bei allen Unterschieden in Branchen, Produktion usw. sind die Grundabläufe immer gleich. Wenn man dir einen Stapel Rechnungen hinlegt, in Papierform oder digital, dann nimmst du den Kontenplan und legst los.
Wenn der Vorgesetzte keine Zeit/Lust zum Einarbeiten hat, dann setze dich neben einen Kollegen. Bei einer Einarbeitung geht es in erster Linie um die internen Abläufe, die Programme usw. Die Grundlagen werden nicht mehr angesprochen, sondern voraus gesetzt.
Wenn du bei der Einstellung gesagt hast, xyz kann ich, dann "interessiert" sich keiner für deine Arbeit, weil du sie einfach machen sollst.
Wenn du mit der Arbeit überfordert bist, überlege bitte, woran es liegt.
 
die Firma hat sich für meine Arbeit nicht interessiert.
Kleiner Tipp dazu: mach' deinen Job einfach so gut wie möglich – und parallel halte die Augen offen, ob es Aufgaben gibt, die andere nicht gerne machen: in die arbeitest du dich rein, bildest dich weiter, wirst Spezialist darin. So wirst du interessant und auch unersetzlich.

Also raus aus der eher passiv-abwartenden Haltung und dich aktiver-mutiger-tatkräftiger zeigen, wo immer es geht. Mir scheint, du verwechselst die Arbeitswelt mit einer "heilen Familie", wo man nett, freundlich und fördernd miteinander umgeht und das frustriert/enttäuscht dich. Also bitte die Realität annehmen wie sie ist (Stichwort "raue Arbeitswelt") und das Beste daraus machen während du dort Lebenszeit gegen Geld eintauschst.

Die freundlichen, aufmerksamen und "guten" Menschen musst du dir in der Freizeit suchen, nicht in so einer Firma.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben