Wobei eben Staat und arbeitende Bevölkerung ein riesengroßer Unterschied ist. Der Staat bestiehlt ja das arbeitende bzw. wirtschaftende Volk (wenn es dem nicht zugestimmt hat). Wenn sie natürlich freiweillig Steuern zahlen wäre das was anderes.
Moralisch vertretbar wäre es eher auf Kosten des Staates zu leben, als auf Kosten der arbeitende Bevölkerung, wenn man selbst mit seinen Fähigkeiten sich ein gutes Zubrot verdienen könnte. Wobei es letztlich davon abhängt, was man selbst bevorzugt. Es geht ja darum, wie man am besten seine Bedürfnisse durch ökonomisches Handeln befriedigen kann.
Der Staat selbst verteilt die erwirtschafteten Ressourcen ja um, und das nicht unbedingt effizient und da wo sie wirklich gebraucht werden. Zumal finanziert man ja den Staat so indirekt wieder mit, indem man von seiner Wertschöpfung etwas an den Staat abgibt. Dadurch kann es sogar moralisch eine gute Entscheidung sein nicht zu arbeiten, zumindest wenn man den Staat als etwas Schlechtes ansieht.