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Würdet ihr für 1100€ netto arbeiten?

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Peter1968

Moderator
Teammitglied
Möchte mal als Beispiel geben das in der Pflege diese Löhne 30-35 Stunden als Pflegehelfer ganz normal sind. Man muss halt den Bruttolohn sehen und wenn man dann die SK1 hat ist es eben genau so.
Ich finde ebenso sehr schnell beurteilt, es nie zu machen. Wer beim Arbeiten reich werden will oder viel verdienen, sollte auch schon etwas gelernt haben, in diesem Beruf sich hochgearbeitet und keine langen Ausfallzeiten gehabt haben.
Ansonsten kann man ruhig mit solch einem Lohn wieder am Arbeitsmarkt teilnehmen und sich immer wieder wegbewérben, wenn dies doch nichts ist.
Generell auf Anhieb und sofort nein sagen kann ich auch aber dann sollte es mir auch ohne Job verdammt gut gehen und ich sollte einfach zufrieden sein.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Diese Aussage ist allgemein gesprochen.
Wenn ich gesund bin und nichts Besonderes gelernt habe, arbeite ich lieber für 1.100, als von der Stütze zu leben.
Die Frage ist ja, wenn jemand das Köpfchen schüttelt und sagt, dass er "sich dafür nicht hergibt", wovon er DANN leben will.
Wenn du nicht qualifiziert bist, wird der nächste AG in spe dir vermutlich nicht mehr anbieten.
Ich bin nicht "unverschämt", btw. ;)
(@"Flocke")
 

Tobi31

Mitglied
Hallo,

Es kommt drauf an was das für ein Job ist. Über Leiharbeit mit möglichkeit auf Übernahme und der damit verbundenen aussicht auf mehr Geld oder Vollzeit in einem kleinen Betrieb?

Ich hab das alles durch von unten nach oben und kann für mich sagen das ich früher dachte "geil" über 1000 Euro Netto dabei hab ich Schicht in einer Leihfirma gearbeitet. Heute würde ich dafür nicht mehr arbeiten gehen, dass kommt aber auf die Person drauf an. Wo lebt er und was erwartet er vom Leben. Wenn die Mieten im Umfeld 800 Euro betragen und er alleine wäre ist es sehr wenig Geld. Es kommt aufs Arbeitspensum an, aber ich will da nix positiv reden. Alles wird Teurer und von 1100 Netto wenn es Vollzeit wäre könnte ich persönlich nicht Leben.
 

Flocke

Aktives Mitglied
Diese Aussage ist allgemein gesprochen.
Es wurde hier ein bestimmter Fall berichtet, nicht ganz allgemein gesprochen.
Wenn ich gesund bin und nichts Besonderes gelernt habe, arbeite ich lieber für 1.100, als von der Stütze zu leben.
Auch das wurde nicht geschrieben, ob der Freund gesund ist und nichts besonderes gelernt hat.
Siehe den Beitrag von @Peter1968.
Es gibt einfach Branchen, wo nicht viel verdient wird.
Die Frage ist ja, wenn jemand das Köpfchen schüttelt und sagt, dass er "sich dafür nicht hergibt", wovon er DANN leben will.
Niemand hat gesagt, dass derjenige über den Verdienst den Kopf geschüttelt hat.
Das weisst du nicht, ob ein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht oder ob man seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet
Wenn du nicht qualifiziert bist, wird der nächste AG in spe dir vermutlich nicht mehr anbieten.
Niemand hat gesagt, dass der hier keine Qualifizierung vorhanden ist.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Stünde ich vor der Wahl - arbeiten und 1100 netto
nicht arbeiten - kein Geld / Hartz 4/ ALG2 kleiner als 1100

würde ich arbeiten - der "Arbeitswert" wäre dann 1100 .

Warum ? Weil es besser ist 1100 zu haben, als sie nicht zu haben, wenn man sie braucht.
 

gigi2

Aktives Mitglied
Ehe ich einen Cent vom Amt nehmen würde, würde ich für lieber für 1100 € arbeiten und nebenbei noch Putzstellen annehmen.
Ich wäre zu stolz auf Kosten des Staates, also auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung zu leben.
Aber das ist wohl eine Einstellungssache.
Genau deshalb ist es auch so wichtig gut qualifiziert zu sein, um dementsprechend zu verdienen.

Wobei Geld nicht alles im Leben ist. .... wenn ich einen Job habe, der mir unheimlich Spaß macht, bei dem ich aber wenig verdiene, kann ich vielleicht am Ende reicher sein, als mit einem Job der wahnsinnig viel materielles abwirft.
 

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