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würdet ihr das tun?

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Ich kann die Ironie schon förmlich riechen hier.

Wie spart ihr denn, wenn ihr weder Bafög und sonst noch was bekommt? Wie finanziert ihr euch? Macht ihr das alles mit nem Aushilfejob, also mit 400 euro? Das reicht mir für die Miete nie aus. Oder geht ihr Teilzeit arbeiten? Dann kann ich die Vorlesungen nicht besuchen.

Beschreibt ihr mir Bitte mal, wie ihr das alles anstellt, Glaubt mir, ich mach dasselbe.
Du, das ist ganz einfach. Und zwar : A**** hochkriegen UND Prioritäten setzen !
Deine oberste Priorität hat dein Studium und dir Finanzierung dieses Studiums zu sein. Ich bekomme keinen Cent bezahlt und war am Anfang auch davon überzeugt, dass es die Aufgabe meiner Eltern ist, dieses zu fimanzieren. Jedoch gehört auch so etwas, sich zu organisieren, Prioritäten setzen und dieses Ziel zu verfolgen auch wenn es ungemütlich ist, zu, Prozess des Erwachsen werden, in einen eigenständigen vollwertigen und vor allem UNABHÄNGIGEN Erwachsenen.
Das Geld ist das deines Vaters! Er hat dafür gearbeitet und du bist kein Kleinkind mehr,das man ernähren muss. Er hat dir einen Teil gegeben, SEI DANKBAR DAFÜR!
Dieses Verhalten a la "ihr seid meine Eltern, ihr seid dafür verantwortlich, ob ich studieren kann oder ob ihr meine Zukunft zerstört und zahle sonst verklage ich dich" einfach schrecklich und sowas von unreif.

Und wie ich das mache? Also ich bin extra weit außerhalb der Stadt gezogen und nehme täglich 1 Stunde hinfahrt und eine Stunde zurück in Kauf (bezahle so für das Zimmer 3 mal so wenig wie in Uni-Nähe), habe mehrere Nebenjobs (4x die Woche nach der Uni paar Stündchen und einmal am Wochenende) und die Semesterferien nutze ich um richtig viel zu arbeiten und zu sparen!!! Außerdem verzichte ich auf teure Markenkleidung, jede Woche eine teure Kneipentour/Disco und auf sonstige Geldfresser wie die unzähligen Kaffee-to-go.... Es geht nicht darum komplett zu verzichten, sondern einfach den Konsum in jeglicher Hinsicht einzuschränken und nicht nur die Sonnenseite des Lebens für sich einzuklagen. Und die Semesterferien nutzen!!! Darüber hinaus ist das Zimmer außerhalb auf dem Dorf und die tägliche 2 Stunden Fahrt (hin und zurück) super für den Geldbeutel.

Und zur Ausgangsfrage: Nein, ab einem gewissen Alter (dazu gehören eben bestimmte Rechte wie auch PFLICHTEN) ist mein Kind erwachsen und für sich selbst verantwortlich bzw sollte in der Lage sein sich größtenteils selbst zu organisieren und finanzieren. Daher ein klares nein!
Notsituationen und Krankheiten gehören selbstverständlich nicht dazu. Und ich finde es auch sehr egoistisch, dass du deine Studiengebühren über die Krankheit eines Verwandten stellst und das noch ungerecht findest. Ich habe auch Familie im Ausland und leider verfügt nicht jedes Land über solch ein gutes Gesundheitswesen wie wir hier in Deutschland. Und Verwandte sind FAMILIE, dabei ist der Grad der Verwandtschaft egal und Familie hält zusammen, besonders in so Notsituationen wie Krankheit und da sollte im Portmonee der Anteil nicht am Grad der Verwandtschaft gemessen werden (zumindest ist es bei uns in Italien so......) ! Hoffentlich kommst du mal nicht in so eine Notsituation und bist auf so einen Verwandten wie dich selbst angewiesen..........
 

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weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Eltern sind gestzlich verpflichtet eine Ausbildung für Ihr Kind zu bezahlen. .
Nein.

Die Eltern sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten während der Erstausbildung auch Volljährigen Unterhalt zu zahlen. Dabei gibt es aber einen erhöhten Selbstbehalt und minderjährige Kinder werden bevorzugt behandelt.

Das bedeutet, dass die TE beide Elternteile zur Offenlegung ihrer Einkünfte auffordern muss und dann die Unterhaltsberechnung erfolgen kann. Hierbei hilft jungen Erwachsenen das Jugendamt.

Und weiter schließe ich mich an, dass man sowas wie Studiengebühren vorher weiß und auch die generelle Frage des Unterhalts vorher in Ruhe und verbindlich klären muss. Dann passieren auch nicht solche Sachen.

Und wenn das nicht geklärt ist, würde ich nicht mein letztes Geld geben.
 
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Gast

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Nein.

Die Eltern sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten während der Erstausbildung auch Volljährigen Unterhalt zu zahlen. Dabei gibt es aber einen erhöhten Selbstbehalt und minderjährige Kinder werden bevorzugt behandelt.

Das bedeutet, dass die TE beide Elternteile zur Offenlegung ihrer Einkünfte auffordern muss und dann die Unterhaltsberechnung erfolgen kann. Hierbei hilft jungen Erwachsenen das Jugendamt.

Und weiter schließe ich mich an, dass man sowas wie Studiengebühren vorher weiß und auch die generelle Frage des Unterhalts vorher in Ruhe und verbindlich klären muss. Dann passieren auch nicht solche Sachen.

Und wenn das nicht geklärt ist, würde ich nicht mein letztes Geld geben.
danke für deinen beitrag. Letztes geld war natürlich etwas missverständlich ausgedrückt. Das war nicht sein letztes geld, wäre es auch nie gewesen. Mein vater wurde sowieso seinen nicht seinen letzten cent fur mich ausgeben. Aber er wollte wiederum auch mal von mir geld sehr oft sogar und mein bruder auch. Ich musste meinem bruder meine letzten 10 euro in meinem Geldbeutel geben, mein vater bestand darauf. Das vergess ich nie. Das war das geld dass ich mir selbst verdiente und mehr hatte ich nicht mehr. Das musste ich meinem bruder geben damit er weggehen konnte. Mein letztes geld war das aber. Deswegen diese frage. Ihr kennt meine hintergrunde nicht. Ich werde als bösartiger mensch dargestellt wo ihren vater abzocken will oder faul ist zu arbeiten dabei gehe ich sowieso schon arbeiten. Mein vater ist keineswegs ein zu bemitleidender oder armseeligwr mann. Das bin eher ich. Mein ton hier solle trotzig sein, ja, ich kanns mir wenigstens noch leisten in meinem alter und Situation. Schlimm wenn Eltern so sind.
 

pecky-sue

Aktives Mitglied
Hallo Gast,
Reg dich nicht auf.
Ich würde meinem Kind die Studiengebühren bezahlen, auch wenn es mein letztes Geld wäre oder ich ins Minus gehen müßte.
Allerdings würde ich mich mit meinem Kind mal hinsetzten und ausrechnen, wie die Studiengebühren für das nächste Semester zusammengespart werden können.
Welche finaziellen Hilfen du vielleicht noch bekommen kannst, usw.
Ich würde dich einmalig nicht in dieser Situation alleine lassen.

Was ist mit Bafög, warum hast du es nicht beantragt?
Oder studierst du schon länger als 3 Jahre?
Das würde dann einiges erklären.

Trotzdem ich würde dich nicht allein lassen und eine gute Lösung suchen.
 
G

Gast

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Hallo Gast,
Reg dich nicht auf.
Ich würde meinem Kind die Studiengebühren bezahlen, auch wenn es mein letztes Geld wäre oder ich ins Minus gehen müßte.
Allerdings würde ich mich mit meinem Kind mal hinsetzten und ausrechnen, wie die Studiengebühren für das nächste Semester zusammengespart werden können.
Welche finaziellen Hilfen du vielleicht noch bekommen kannst, usw.
Ich würde dich einmalig nicht in dieser Situation alleine lassen.

Was ist mit Bafög, warum hast du es nicht beantragt?
Oder studierst du schon länger als 3 Jahre?
Das würde dann einiges erklären.

Trotzdem ich würde dich nicht allein lassen und eine gute Lösung suchen.
ein jura studium geht viel mehr als 3 jahre...Bafög? Vater und bruder verdienen ja genug, deswegen nicht..
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
"Mich interessiert es nicht was ihr studiert sicherlich ist es kein jura. Wenn ihr mir schreibt dann erwarte ich einen respektvollen ton ohne A**** hoch und so sachen. Ich bin kein kind. Ansonsten tolle leistung was für ein held du bist. Lach mich tot. Hast Lehramt oder so studiert oder fh.....haha"

Anscheinend scheinen Jura-Studenten ja die absoluten Überflieger zu sein und viel klüger, fleißiger, geforderter und sowieso besser als so ein lachhafter Lehramtsstudent oder andere Studis, die weit unter den Jura-Studenten stehen.
Entsteht jedenfalls der Eindruck bei dem Geschriebenen.
Dann wundert es mich, dass du überhaupt hier nachfragst. Wie die Sache mit Bafög, Unterhaltsanspruch, Verklagen etc aussieht, müsstest du dann doch locker selber rauskriegen. Sitzt doch als Jura-Studi direkt an der Quelle. Frag doch mal bei einem Dozenten nach, ob der dir da weiterhelfen kann.
 
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Gast

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"Mich interessiert es nicht was ihr studiert sicherlich ist es kein jura. Wenn ihr mir schreibt dann erwarte ich einen respektvollen ton ohne A**** hoch und so sachen. Ich bin kein kind. Ansonsten tolle leistung was für ein held du bist. Lach mich tot. Hast Lehramt oder so studiert oder fh.....haha"

Anscheinend scheinen Jura-Studenten ja die absoluten Überflieger zu sein und viel klüger, fleißiger, geforderter und sowieso besser als so ein lachhafter Lehramtsstudent oder andere Studis, die weit unter den Jura-Studenten stehen.
Entsteht jedenfalls der Eindruck bei dem Geschriebenen.
Dann wundert es mich, dass du überhaupt hier nachfragst. Wie die Sache mit Bafög, Unterhaltsanspruch, Verklagen etc aussieht, müsstest du dann doch locker selber rauskriegen. Sitzt doch als Jura-Studi direkt an der Quelle. Frag doch mal bei einem Dozenten nach, ob der dir da weiterhelfen kann.
Dieses geschriebene kam ja nicht einfach so Wenn man liest was der davor mir schreibt, dann hab ich wohl noch das recht, zu antworten. Ich hab hier übrigens nicht nach verklagen gefragt? wo steht das denn bitte? Unterhaltsanspruch frag ich hier auch nicht? bafög auch nicht. Dazu hab ich ja selber schon infos an euch weitergegeben Meine frage, ist eine ganz andere...von anfang an, werd ich hier angegriffen und kaum wehre ich mich, wird man hier dargestellt wie der bösewicht. schaut mal die beiträge hier genau an, wer mir was unterstellt. ich sei ne verwöhnte jurastudentin, arrogant, sollte den "A****" hoch kriegen und so weiter dann schreibe ich hier meine berechtigte antwort dazu, und dann wird mir hier noch "klugheit und fleiß als alle andere studenten" unterstellt, worum es mal ganz und gar nicht ging. ich glaub, ihr habt viel größere probleme als ich oder? meine finanzierung bekomme ich ja gott sei dank hin auch wenn es immer knapp war, hab ich es hinbekommen und es ging um eine einmalige sache. wenn ihr kinder haben solltet, dann tun die mir wirklich leid. wenn ihr schon zu mir so seit, wie seit ihr wohl zu euren kindern. das will ich gar nicht wissen. dann sollt ihr auch noch "erwachsene, verantwortungsvolle" personen sein, so wie ihr ja geschrieben habt ganz am anfang, die wissen, was sie mit ihrem geld zu tun haben.

mein problem hat sich inzwischen erledigt. ich habe es selber bezahlt. ich bin wirklich froh, nicht von meinen eltern abhängig zu sein und wünsche es auch euren kindern nicht und wenn sie es sein sollten, tut es mir wirklich leid.
 

Pantakea

Mitglied
Danke,Sevi22,
eine der besten Antworten bisher!
Zur TEroeffnerin: Deine Beiträge sprühen nur vor Hass und Eifersucht!Dich möchte ich als evt.Juristin später mal nicht in Anspruch nehmen müssen. Ich setze für ein solches Studium eine gewisse geistige Reife und emotionale Stabilität voraus.Beides hast du m.M.nach überhaupt nicht.
Was erwartet du von uns hier?Deine Hassgedanken auf deinen Vater zu unterstützen?Ich nehme mal ganz stark an,deine Familie hat Migrationshintergrund.Hat meine auch,wir Töchter haben da eben leider nicht diesen Stellenwert wie unsere Brüder.
Aber anstatt deine - verlorene - Energie in aussichtslose Kämpfe mit deinem Vater zu stecken,Krieg wirklich den Hintern hoch,mach dein Studium zu Ende,und mach einen Cut mit deiner Familie,wenn sie so schrecklich für dich ist.Ist superschwer,aber nicht unmöglich. Und ich weiss genau,wovon ich schreibe.
Hör auf zu jammern wie ein trotziger Teenager,leb DEIN Leben,unabhängig von Zuwendungen jedweder Art deiner Familie!
 

Rose

Urgestein
Ich finde es unmöglich, immer auf die gesetzliche Pflicht der Eltern hinzuweisen. Auf der einen Seite wollen Kinder ab einem gewissen Alter wie Erwachsene behandelt werden und alle Entscheidungen selber treffen, ohne mit den Eltern zu reden. Und dann aber auf der anderen Seite sich von den (dem Geldbeutel) der Eltern abhängig "fühlen" und machen.

Und in diesem Zusammenhang auch das letzte Geld der Eltern fordern zu wollen...da tun mir die Eltern leid, und ich hätte Verständnis, wenn diese dann bereuen, jemals Kinder in die Welt gesetzt zu haben.

Da muss ich an die Situation einer guten Bekannten treffen. Die Mutter hat Tochter nie wirklich beruflich unerstüzt. Nun hat die Mutter ihren Job verloren ist froh, wenn die Tochter ihr mal ein bisschen Geld zusteckt :D
 
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