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Wohnungsneubau in Deutschland

„Bauunternehmen sollten sich darauf einstellen, jetzt mehr Wohnungen zu planen, die nicht darauf ausgerichtet sind, beispielsweise für 18 Euro den Quadratmeter vermietet oder für mehr als 10.000 Euro pro Quadratmeter verkauft zu werden“, ließ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kürzlich im Gespräch mit dem Berliner „Tagesspiegel“ wissen.
(...)

„Dass Neubauwohnungen heute 18 Euro Kaltmiete je Quadratmeter kosten, liegt nicht an uns, sondern an den gestiegenen Kosten und den politischen Rahmenbedingungen“, sagt Marcus Becker, Vizepräsident des Bauindustrieverbands Ost und Geschäftsführer des Bauunternehmens Kondor Wessels. „Wenn der Kanzler sinngemäß sagt, die Bauindustrie solle sich doch mal am Riemen reißen, wundert mich das schon sehr.“


Ja, wundert mich auch, was der Kanzler erzählt.
Für mich ein Zeichen, dass er wiedermal nicht weiß wovon er spricht.

 
Wie soll das gehen, billiger zu bauen? Heutzutage wird doch jeder Schnickschnack in einer Neubauwohnung erwartet und zusätzlich gibt es noch tausende Auflagen von den Behörden her, Dämmung und umweltfreundliche Heizung und und kosten schließlich auch. Und neue Grundstücke auf denen sich bauen läßt regnen auch nicht vom Himmel, man muß nehmen was vorhanden ist, und das wird immer teurer wegen der hohen Nachfrage. Vorstellungen hat der Herr ...
 
„Bauunternehmen sollten sich darauf einstellen, jetzt mehr Wohnungen zu planen, die nicht darauf ausgerichtet sind, beispielsweise für 18 Euro den Quadratmeter vermietet oder für mehr als 10.000 Euro pro Quadratmeter verkauft zu werden“, ließ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kürzlich im Gespräch mit dem Berliner „Tagesspiegel“ wissen.
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„Dass Neubauwohnungen heute 18 Euro Kaltmiete je Quadratmeter kosten, liegt nicht an uns, sondern an den gestiegenen Kosten und den politischen Rahmenbedingungen“, sagt Marcus Becker, Vizepräsident des Bauindustrieverbands Ost und Geschäftsführer des Bauunternehmens Kondor Wessels. „Wenn der Kanzler sinngemäß sagt, die Bauindustrie solle sich doch mal am Riemen reißen, wundert mich das schon sehr.“


Ja, wundert mich auch, was der Kanzler erzählt.
Für mich ein Zeichen, dass er wiedermal nicht weiß wovon er spricht.

Wieso? Ich finde Scholz macht das konsequent!

Vom größten Finanzskandal in deutschen Geschichte weiß er ne Menge, sagt aber nix.
Vom Immobilien und Wirtschaft hat er keine Ahnung, sagt aber ständig was dazu.

Scholz äußert nie zu etwas von dem er weiß aber immer zu Dingen, von denen er keine Ahnung hat. Absolut konsequent!
 
Unabhängig von Zweckentfremdung und hohen Baukosten fehlt in den Städten auch der Platz für Neubauten.
Da hilft es nur ländliche Regionen und Kleinstädte attraktiver zu machen.
 
Ein kleines Beispiel:
Würden wir regulär vermieten, und so geht es ja vielen, müssten wir die komplette CO2-Steuer selbst tragen, weil wir noch eine Ölheizung haben.
Dazu müssten wir die Ölheizung dann noch in den nächsten Jahren komplett abschaffen und gegen eine andere austauschen.
Da wir das aber nicht tun und das Haus selbst bewohnen, bleibt uns das erspart.
Es rechnet sich einfach nicht. Und so geht es ja vielen.
Mal ganz davon abgesehen, dass man einen Mieter , im eigenen Haus, mit dem es nicht klappt , so gut wie nie wieder los wird.
 
Teure Luxuswohnungen kann man hier (noch) relativ problemlos bekommen. Aber welcher Otto-Normal-Bürger kann sich die schon leisten?

Keiner, deswegen stehen diese Wohnungen meistens ja auch ewig und drei Tage leer. Weil das selbst Gutverdiener nicht bezahlen können, jedenfalls nicht alleine.

Die Leute stürzen sich auf bezahlbare Angebote. Inserate für überteuerte Bruchbuden oder Luxuswohnungen stehen nicht umsonst wochenlang online.
 
Keiner, deswegen stehen diese Wohnungen meistens ja auch ewig und drei Tage leer. Weil das selbst Gutverdiener nicht bezahlen können, jedenfalls nicht alleine.
In meiner Stadt kam man auf die Idee luxus Eigentumswohnungen zu verkaufen.
Über paar Millionen Euro.
So richtig weiß ich den Preis nicht.
Die paar Wohnungen stehen seit paar Jahren leer.
Mittlerweile ist man mit dem Preis erheblich runter gegangen.
 
Zu dem Thema gab es letzte Tage von Planet Wissen eine gute Sendung. Es müsste da an ganz vielen Stellschrauben gedreht werden. Neubau alleine wird nicht reichen und ist zudem ein Klimakiller. Sozialer Wohnungsbau darf nicht mehr nach 20 Jahren aus dem sozialen Wohnungsbau raus sein. Und auch flexibleres Wohnen wird und muss ein Thema werden. Und warum ist es in vielen Bundesländern so schwierig, im Tiny House dauerhaft zu leben?

Und das ganze Wohnblocks leer stehen, ist nun auch nicht so erstaunlich. Bei einem Minimum an Erhaltungskosten können die Heuschrecken alleine durch die Spekulation auf steigende Grundstückspreise mehr Geld und problemloser Geld verdienen, als sich mit nervigen Mietern herum zu schlagen. Lissabon und Venedig sind schon heute Beispiele dafür, dass die Städte "entvölkert" werden, weil sich aufgrund von Luxussanierungen und Verkauf an sehr gut zahlende ausländische Besitzer oder Investoren kein Normalverdiener sich noch Wohnungen dort leisten kann.
 
Und das ganze Wohnblocks leer stehen, ist nun auch nicht so erstaunlich. Bei einem Minimum an Erhaltungskosten können die Heuschrecken alleine durch die Spekulation auf steigende Grundstückspreise mehr Geld und problemloser Geld verdienen,
Bei uns stehen viele einzelne Wohnungen leer, weil die älteren Leute keine Lust darauf haben sich mit unzähligen Vorschriften und den Steuern rumzuplagen.
Dann lassen sie die Wohnungen lieber leer stehen.
 

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