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Wohnungsneubau in Deutschland

In Bayern gibt es genug kleine Landstädtchen, wo wohnungsmäßig noch Luft ist. Jedenfalls wenn man den Münchner Raum weitläufig meidet, also eher Nordbayern - Franken.
 
DAs Problem ist doch eher, dass einfach nur Bauen ohne Hirn und Verstand kein einziges Problem löst: Wenn man zB im Großraum München 100 000 Wohnungen bauen würde, kämen eben 200 000 Leute mehr. Wenn man 400 000 baut, kommen 500 000. usw
Durch mehr Bauen allein erreicht man nicht, dass die Wohnungsnot abnimmt, sondern man erreicht nur, dass immer mehr Leute "ihr Glück" versuchen und in die Ballungsräume ziehen.
Und wenn man im Outback baut, bringt es ja erstrecht nichts, denn dort wo keine Jobs sind, braucht man auch keinen Wohnraum.
Wirklich nachhaltig wird man das Problem doch nur lösen können, wenn man verstärkt dezentralisiert: Also zB indem man Anreize für Firmen schafft, aus den Ballungsräumen heraus in die Peripherie zu gehen.
SO schafft man eine WinWin- Situation: Ländliche Gebiete werden gestärkt und die Firmen können ihren Mitarbeitern Perspektive bieten UND man hat auch entsprechend Platz für Wohnraum, der dann auch bezahlbar sein kann.
Mir fallen da spontan in Bayern zB Knauf in Franken oder Roche in Penzberg ein.
Die Orte profitieren und die Mitarbeiter können sich dort noch was leisten.
Wer glaubt, dass die Lage auf dem Wohnungsmarkt sich durch Bauen entspannen würde, der wird enttäuscht werden.
Oder gibt es IRGENDWO ein Beispiel, wo das in jüngerer zeit mal geklappt hätte?
Da kann auch kein noch so findiger Minister was ändern: Das hat unter der Regierung merkel nicht geklappt: Es wir unter Scholz nicht klappen und wer auch immer danach kommt, wird es auch nicht schaffen.
Wir können nunmal in den Ballungsräumen nicht unbegrenzt Wohnraum herzaubern.
Also muss man endlich schauen, dass die Ballungsräume ENTLASTET werden und nicht weiter belastet werden durch immer weiter Bauen.
 
In Bayern gibt es genug kleine Landstädtchen, wo wohnungsmäßig noch Luft ist. Jedenfalls wenn man den Münchner Raum weitläufig meidet, also eher Nordbayern - Franken.
Ja, genau deswegen sollte man dafür sorgen, dass es dort auch Jobs gibt. Sonst nützt der schönste und bezahlbarste Wohnraum dort auch nichts.
 
Wo ich lebe und in vielen anderen Städten ebenfalls, geht es gar nicht mehr darum bezahlbar oder teuer.
Es gibt nichtmal mehr teure oder sauteure Wohnungen. Das finde ich abartig. Da sind dann 5 Wohnungsangebote im gesamten Umkreis um die sich dann tausende Leute knüppeln.

Würde ich meine Wohnung verlieren, ich wüsste gar nicht wohin ich sollte. Einfach weils überhaupt keine Wohnungen gibt.

Geht mir auch so, würde ich meine Wohnung verlieren, müsste ich aus der Stadt raus, weil schlicht nicht bezahlbar. Hier wird seit Jahren nur noch gebaut, inzwischen hauptsächlich in die Höhe, weil Bauland immer knapper wird.
 
DAs Problem ist doch eher, dass einfach nur Bauen ohne Hirn und Verstand kein einziges Problem löst: Wenn man zB im Großraum München 100 000 Wohnungen bauen würde, kämen eben 200 000 Leute mehr. Wenn man 400 000 baut, kommen 500 000. usw
Durch mehr Bauen allein erreicht man nicht, dass die Wohnungsnot abnimmt, sondern man erreicht nur, dass immer mehr Leute "ihr Glück" versuchen und in die Ballungsräume ziehen.


Doch, natürlich.
Zum einen zieht überhaupt (fast) niemand irgendwohin weil es dort Wohnungen gibt.
Sondern weil es dort Jobs gibt. Es stimmt also nicht, das immer mehr Leute nach München ziehen, nur weil es dort Wohnungen gibt.
Andernfalls bitte ich um einen Nachweis, weshalb das so sein sollte.

Zum anderen gäbe es Entlastung an anderer Stelle, denn alle die herziehen haben vorher ja auch irgendwo gewohnt und diese Wohnungen sind dann frei.

Es gibt insgesamt zuwenig Wohnungen. Jede zusätzlich gebaute Wohnung erhöht den Bestand an Wohnungen insgesamt. Mir ist unverständlich, dass darüber überhaupt noch diskutiert werden muss. Das Angebot ist zu gering, die Nachfrage zu groß. Man müsste das Angebot erhöhen, bis das zu geringen Mietpreisen wieder im Gleichgewicht ist. Die Bevölkerung Deutschlands wächst aufgrund Migration. Also ist es völlig klar, dass mehr Wohnungen hermüssen, wenn es bisher auch schon nicht gereicht hat.
 
In Bayern gibt es genug kleine Landstädtchen, wo wohnungsmäßig noch Luft ist. Jedenfalls wenn man den Münchner Raum weitläufig meidet, also eher Nordbayern - Franken.
Da habe ich vor kurzem auch interessehalber gegoogelt.
Bauplätze in der Innenstadt billigst, Warum wird nicht dort gebaut?

In München gibt es 800000 Wohnungen für 1,5 Mio. Bürger. Das ist doch unfassbar. Und München ist schon ziemlich zugebaut.#

Wenn ich zum Ammersee rausfahre, sehe ich in der Pampa, neben mini Orten immer wieder neugebaute Flüchtlingsheime. Warum wird am absoluten AdW gebaut, wo ich nicht begraben sein wollte, und nicht mitten in einer fränkischen oder ostdeutschen Stadt wo es genug Baugrund gibt?
 
Man müsste das Angebot erhöhen, bis das zu geringen Mietpreisen wieder im Gleichgewicht ist.
Geringe Mietpreise kannst Du vergessen, solange der Bau einer Wohnung irrsinnig viel Geld kostet. Der Bauträger möchte das Geld nämlich auch mal wiedersehen, und wenn es geht noch zu eigenen Lebzeiten. Niemand zahlt freiwillig drauf, damit sich Mieter für Billigpreis einnisten können. Wenn der Markt kippt weil genug Wohnraum verfügbar ist, breiten sich zuerst die Familien der Wohnungseigentümer drin aus, bevor man für lau fremdvermietet.
Geringe Mietpreise gibt es nur für Altbauwohnungen.
 
Das Problem sind nicht nur Mieten sondern auch das viele Wohnungen leer stehen. Ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag bei Spiegel TV gesehen.
Es gibt viele Ausländische Firmen die ganze Hochhäuser kaufen und die Wohnungen leerstehen lassen. Sowas sollte man verbieten. Nicht nur für solche Firmen sondern allgemein.
Wer Wohnungen zur Verfügung hat muss sie vermieten am sonsten müssen diese Menschen eine Geldstrafe zahlen die am besten höher wäre als die Mieten.
Was wir auch bräuchten wäre einen allgemeinen Mietdeckel für ganz Deutschland wo fest steht wie viel Miete man für eine Wohnung verlangen darf und alles darüber ist verboten.
Was auch wichtig ist das man auch außerhalb der Großstädte endlich baut. Aber dafür muss man auch sorgen das endlich der Nahverkehr auch in den Dörfer regelmäßig durch fährt und nicht einmal die Woche.
 
Ja, genau deswegen sollte man dafür sorgen, dass es dort auch Jobs gibt. Sonst nützt der schönste und bezahlbarste Wohnraum dort auch nichts.
Wer ist "man"? Für die Attraktivität für Firmen und Unternehmen, die Jobs anbieten können, sind die Städte und Gemeinden selber verantwortlich. Da gibt es keine DDR-Planwirtschaft von oben.
Das Problem sind nicht nur Mieten sondern auch das viele Wohnungen leer stehen. Ich habe vor einiger Zeit einen Beitrag bei Spiegel TV gesehen.
Es gibt viele Ausländische Firmen die ganze Hochhäuser kaufen und die Wohnungen leerstehen lassen.
Das macht keinen Sinn, denn leerstehende Wohnungen kosten jeden Monat trotzdem die ganzen Nebenkosten, sprich ist reine Geldverschwendung für diese ausländischen Firmen.
Also gibt es eigentlich nur zwei mögliche Gründe, der eine: die Wohnungen wurden nur wegen der Abschreibung bei deutschen Finanzämtern gekauft, als Steuersparmodell,
der andere: die Wohnungen sollen entweder renoviert oder der ganze Block abgerissen werden, damit dort dann teure Wohnungen hochgezogen werden können, aber das ganze Vorhaben läßt auf sich warten, wegen Genehmigungen, wegen akutem Mangel an freien Baufirmen oder aus anderen Gründen.
Gegen leerstehende Steuersparmodelle kann der Staat übrigens einschreiten, Zweckentfremdung von Wohnraum kann zu Bußgeldern, und wenn trotzdem fortgesetzt wird, sogar zur Enteignung führen.
 
Man= Der Bund, das Bundesland, die Kommunen und Städte: Jeder der einen Hebel hat kann und sollte daran drehen, dass es eben für Firmen Anreize gibt, sich besser im Land zu verteilen und sich nicht zu ballen.
Letztlich haben ja auch Bund, Länder und Städte ein Interesse daran: Sowohl im Kleinen als auch im Großen.
 

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