Nach wie vor ist das "Hauptproblem" des Kapitalmarktes das billige Geld. Der Leitzins der meisten Noenbanken ist um 0. Wenn überhaupt war das zuletzt in der Nachkriegszeit so. Damals mit dem Ergebnis einer deutlichen Inflation.
Eine langjährige Untersuchung von Zinsen und Inflation zeigt, dass es mit Bankeinlagen und sonstigen Sicherheitsprodukten keine reale Verzinsung gibt.
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Beides kennen die meisten lebenden Menschen kaum. Sie sind Jahrzehntelang eine lange stabile Währung und feste Zinsen gewöhnt. Heute ist ein Investment in festverzinsliche Anlagen zum Risiko geworden. Staaten wollen und müssen sich entschulden. Deswegen ist es m.E. gefährlich Staatsanleihen, Sparverträge oder Bargeld in größerem Maße zu haben.
Selbst der Immobilienbesitz könnte ins Wanken kommen, wenn Staaten weiter Mietobergrenzen festlegen oder sich Menschen aufgrund von Arbeitslosigkeit nicht mehr Mieten leisten können.
Ich bin heute deiner Meinung Abschöpfer. Es ist schwer an der Börse vorbeizukommen. Als eine der wenige Anlagen bieten Aktien noch Rendite und gleichzeitig bedingt auch Schutz vor Inflation, da es Sachwerte sind. Aktien verlieren stark in Krisen, aber danach gewinnen sie eben auch wieder.
Es ist eine interessante Zeit, aber nicht einmalig oder katastrophal. Ray Dalio hat in deinem Depot eine sehr schöne Aufteilung nach Aktien, Anleihen, Gold, Rohstoffe etc.
Der Mann hat Wirtschaft wirklich verstanden:
Wirtschaft 101 - "Wie die Wirtschaftsmaschine funktioniert"Erstellt von Ray Dalio, beantwortet dieses Video auf anschaulicher weise die Frage: „Wie funktioni...
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Eigentlich war alles schon mal da oder wie Ray Dalio in seinem Buch schreibt "Wieder so ein Fall". Vielleicht haben wir nun nach 50 Jahren wieder einen Zyklus erreicht, bei dem wir von Schuldenauf- zu abbau kommen?
Das Video schließt mit dem Fazit, dass es um die Steigerung von Produktivität gehen soll. Und da kommen wir wieder zu meinen geliebten Aktien, denn wer steigert die Produktivität? Gold hat keine Produktivität und Staatsanleihen auch nicht. Nein, es sind Unternehmen (=Aktien)!
Ich hoffe, dass wir durch weitere technologische Neuerungen, Digitalisierung und co. eine fantastische Zukunft haben. Aber auch wenn es kriselt, werden es Unternehmen sein, die etwas dagegen tun. Im Zweifel nähen sie halt Corona Masken, auch das ist Produktivität. Ich glaube, dass wir all diesen Menschen, die sich wirtschaftlich betätigen durchaus sogar dankbar sein können, vom Arbeiter, Unternehmer, Erfinder bis zum Investor, ja sogar dem Konsumenten, insbesondere wenn die besagten sich nachhaltig verhalten und ihre Produktivitätssteigerung und ihr Konsum in nachhaltige Dinge fließt.