Was man Andreas und seinem Thread vorwerfen kann ist wohl, den falsche Zeitpunkt gewählt zu haben um den Menschen vorzuhalten, dass jeder die Chance hätte "Reich zu werden"(genauso steht es im Eröffnungsbeitag).
Angesichts der dezeitigen Corona-Situation und angesichts dessen, das die Gesellschaft sich auch für danach gut überlegen sollte wie es weitergehen soll und was wirklich wichtig ist.
Ich kann deine Argumentation verstehen. Für einige Menschen geht es derzeit um Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Existenz. Und ich kann auch verstehen, dass du es als Vorwurf interpretierst wenn ich andeute, dass "alle reich werden können".
Wobei wörtlich geschrieben habe ich das nicht, vielmehr geht es um Wohlstandssteigerung für alle.
Und das ist für mich sowas wie Jobwechwechsler schreibt:
Mein Ziel ist es nicht reich zu werden. Es geht nicht darum extrem riskante Wetten auf dem Finanzmark einzugehen, um eine maximale Rendite zu erhalten.
Mein Ziel ist es, im Alter ein Zubrot zu meiner Rente zu haben. Weil sich alleine auf den Staat zu verlassen, ist bzgl. Altersvorsorge auch etwas riskant 😉 ! Vll nehme ich auch das bis dahin ersparte Geld und verpulvere es alles für Autos, Reisen und schöne Frauen, wer weiß das schon?
Mein großes Ziel ist es übrigends nicht bis 67 Jahre zu arbeiten! Aber bis dahin habe ich noch 37 Jahre Arbeit vor mir, in denen viel passieren kann.
Der Punkt ist: Auch schon mit 50 Euro im Monat kann man sich etwas aufbauen.
Du nimmst dein Leben und deine finanzielle Verantwortung in eigene Hände
🙂
Du verlässt dich nicht blind auf eine staatliche Rentenleistung, zockst nicht an den Finanzmärkten sondern legst eigenverantwortlich, langfristig Geld an - sei es für ein Haus, eine Rente oder um früher mit der Arbeit aufhören zu können.
Mir ist klar, dass "Reichtum" immer ausschließlich mit Unmengen an Geld gleich gesetzt wird. Das habe ich so nie geschrieben oder gemeint. Ich habe direkt zu Anfang zitiert:
Reichtum bezeichnet den Überfluss an gegenständlichen oder geistigen Werten
Für mich wäre es z.B. ein geistiger Wert, ein Wohlstand wenn ich nicht mehr so viel arbeiten müsste und mich anderen Dingen widmen könnte - sei es Literatur, einem Studium, Filmen, Reisen oder sonstwas.
Ich glaube auch, dass Menschen ruhiger schlafen können, wenn sie privat vorsorgen.
Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag von meinem Girokonto auf mein Geldmarktkonto, den ich "Zahlung an mich selbst" nenne. Alles Geld was man monatlich verdient gibt man für Miete, Essen, Konsum etc. aus. Was bleibt für dich selber? Für deine Zukunft, Reisen, Träume, Freiheit, Rente?
In Zeiten von Corona stelle ich fest, dass ich wenig brauche. Ich gehe nicht mehr essen und koche öfter selber. Und es geht mir gut! Ich ernähre mich gesünder und spare dabei sogar Geld.
Gerade die aktuelle Krise ist eine Möglichkeit sich zu besinnen. Viele haben ja jetzt viel Zeit. Gerade jetzt hat man die Zeit über die Zukunft nachzudenken, über die Rente, darüber wie es weitergehen soll. Nutzt die Zeit!