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Wohlstand für Alle!

Mit vermutlich mehr Risiko und höheren Gebühren.

Hast du sowas in deinem Depot? (Falls die Frage erlaubt ist.)

Das Risiko ist nicht höher.

Es kann dir natürlich passieren, dass du mit ethischen Anlagen weniger Rendite machst als mit konventionellen, aber auch andersrum. Das hängt am Konsumverhalten der Menschen. Wenn künftig immer mehr Menschen ethischer konsumieren, werden ethische Anlagen im Vorteil sein.

Die Gebühren sind sehr vergleichbar. ja es kann sein, dass der normale ETF 0,5% Gebühr kostet und der ethische 0,6%, weil der Fondsvolumen des Ethik ETF kleiner ist, aber das würde sich ändern wenn mehr Menschen ethisch investieren würden.
Oft sind ETFs und auch ethische ETFs sogar kostenlos besparbar. Die großen Onlinebanken haben meistens was im Angebot.

Ich selber investiere gerne unter ethischen Gesichtspunkten. Meine einzelnen Aktien wähle ich meist unter ethischer Berücksichtigung aus. Meine seit x Jahren laufende ETFs sind ganz "normale".
 
Ich habe mir jetzt nicht jeden Beitrag der letzten Seiten gelesen, aber irgendwie nimmt die Diskussion hier seltsame Züge an. Ich gebe mal meine langfristigen Ziele und Motivationen für Finanzinvestments an:

Mein Ziel ist es nicht reich zu werden. Es geht nicht darum extrem riskante Wetten auf dem Finanzmark einzugehen, um eine maximale Rendite zu erhalten.
Mein Ziel ist es, im Alter ein Zubrot zu meiner Rente zu haben. Weil sich alleine auf den Staat zu verlassen, ist bzgl. Altersvorsorge auch etwas riskant 😉 ! Vll nehme ich auch das bis dahin ersparte Geld und verpulvere es alles für Autos, Reisen und schöne Frauen, wer weiß das schon?

Mein großes Ziel ist es übrigends nicht bis 67 Jahre zu arbeiten! Aber bis dahin habe ich noch 37 Jahre Arbeit vor mir, in denen viel passieren kann.

Der Punkt ist: Auch schon mit 50 Euro im Monat kann man sich etwas aufbauen. Beispiele wie erfolgreiche Schriftsteller, Flüchtlinge die Profifussballer geworden sind und Lottomillionäre sind hier einfach fehl am Platz. Natürlich freue ich für solche Menschen, aber zu sagen: "Schau, das kann jeder schaffen!" ist Blödsinn. Nicht jeder kann und wird Millionär werden. Aber jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten Vorsorge betreiben.

Auch verstehe ich nicht, warum manche so auf Andreas "einhacken". Ich finde nicht, dass er in irgendeiner Weise ein spezielles Produkt oder Anbieter beworben hat. In meinen Augen wollte er einfach nur seine Erfahrung mit Vermögensaufbau auf dem Finanzmarkt teilen.


P.S.: Ich respektiere auch die Meinung, dass der Finanzmarkt eine Ausgeburt des Kapitalismus ist und verboten gehört! Aber wie immer ist die Welt nicht schwarz und weiß, sondern es gibt viele Grauschattierungen. Ich versuche mich immer im helleren Bereich des Grauspektrums aufzuhalten, auch was Finanzinvestements betrifft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was man Andreas und seinem Thread vorwerfen kann ist wohl, den falsche Zeitpunkt gewählt zu haben um den Menschen vorzuhalten, dass jeder die Chance hätte "Reich zu werden"(genauso steht es im Eröffnungsbeitag).
Angesichts der dezeitigen Corona-Situation und angesichts dessen, das die Gesellschaft sich auch für danach gut überlegen sollte wie es weitergehen soll und was wirklich wichtig ist.
 
Was man Andreas und seinem Thread vorwerfen kann ist wohl, den falsche Zeitpunkt gewählt zu haben um den Menschen vorzuhalten, dass jeder die Chance hätte "Reich zu werden"(genauso steht es im Eröffnungsbeitag).
Angesichts der dezeitigen Corona-Situation und angesichts dessen, das die Gesellschaft sich auch für danach gut überlegen sollte wie es weitergehen soll und was wirklich wichtig ist.

Ich kann deine Argumentation verstehen. Für einige Menschen geht es derzeit um Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Existenz. Und ich kann auch verstehen, dass du es als Vorwurf interpretierst wenn ich andeute, dass "alle reich werden können".

Wobei wörtlich geschrieben habe ich das nicht, vielmehr geht es um Wohlstandssteigerung für alle.

Und das ist für mich sowas wie Jobwechwechsler schreibt:

Mein Ziel ist es nicht reich zu werden. Es geht nicht darum extrem riskante Wetten auf dem Finanzmark einzugehen, um eine maximale Rendite zu erhalten.
Mein Ziel ist es, im Alter ein Zubrot zu meiner Rente zu haben. Weil sich alleine auf den Staat zu verlassen, ist bzgl. Altersvorsorge auch etwas riskant 😉 ! Vll nehme ich auch das bis dahin ersparte Geld und verpulvere es alles für Autos, Reisen und schöne Frauen, wer weiß das schon?

Mein großes Ziel ist es übrigends nicht bis 67 Jahre zu arbeiten! Aber bis dahin habe ich noch 37 Jahre Arbeit vor mir, in denen viel passieren kann.

Der Punkt ist: Auch schon mit 50 Euro im Monat kann man sich etwas aufbauen.

Du nimmst dein Leben und deine finanzielle Verantwortung in eigene Hände 🙂

Du verlässt dich nicht blind auf eine staatliche Rentenleistung, zockst nicht an den Finanzmärkten sondern legst eigenverantwortlich, langfristig Geld an - sei es für ein Haus, eine Rente oder um früher mit der Arbeit aufhören zu können.

Mir ist klar, dass "Reichtum" immer ausschließlich mit Unmengen an Geld gleich gesetzt wird. Das habe ich so nie geschrieben oder gemeint. Ich habe direkt zu Anfang zitiert: Reichtum bezeichnet den Überfluss an gegenständlichen oder geistigen Werten

Für mich wäre es z.B. ein geistiger Wert, ein Wohlstand wenn ich nicht mehr so viel arbeiten müsste und mich anderen Dingen widmen könnte - sei es Literatur, einem Studium, Filmen, Reisen oder sonstwas.

Ich glaube auch, dass Menschen ruhiger schlafen können, wenn sie privat vorsorgen.
Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag von meinem Girokonto auf mein Geldmarktkonto, den ich "Zahlung an mich selbst" nenne. Alles Geld was man monatlich verdient gibt man für Miete, Essen, Konsum etc. aus. Was bleibt für dich selber? Für deine Zukunft, Reisen, Träume, Freiheit, Rente?

In Zeiten von Corona stelle ich fest, dass ich wenig brauche. Ich gehe nicht mehr essen und koche öfter selber. Und es geht mir gut! Ich ernähre mich gesünder und spare dabei sogar Geld.

Gerade die aktuelle Krise ist eine Möglichkeit sich zu besinnen. Viele haben ja jetzt viel Zeit. Gerade jetzt hat man die Zeit über die Zukunft nachzudenken, über die Rente, darüber wie es weitergehen soll. Nutzt die Zeit!
 
Die mehr WAS vom Leben wollen?
Geld. Das ist doch das einzige, um was es bei euch geht.
Wenn DAS alles ist, was ihr vom Leben wollt....
Bei wirklich erfolgreichen Menschen ist Geld ein Nebenprodukt, aber nicht der Hauptinhalt und die Hauptmotivation...
DAS ist für mich erstrebenswert.

Mehr und gute Bildung. Mehr und gute Gesundheitsvorsorge. Und vor allem, mehr Zeit!

Mehr gutes Essen. Mehr Reisen....

Und vor allem eins, weniger Sorgen. Ich habe als Student jahrelang am Minimum gelebt. Hatte Schulden. Es hat immer geklappt, aber was glaubst Du wie entspannt es ist, sich wirklich keine Sorgen um Geld machen zu müssen.

Das ist mein MEHR vom Leben!
 
Beispiele wie erfolgreiche Schriftsteller, Flüchtlinge die Profifussballer geworden sind und Lottomillionäre sind hier einfach fehl am Platz. Natürlich freue ich für solche Menschen, aber zu sagen: "Schau, das kann jeder schaffen!" ist Blödsinn. Nicht jeder kann und wird Millionär werden. Aber jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten Vorsorge betreiben.

Es geht einfach um die Chancen die man hat und die Einstellung. Wir hätten heute keine grandiosen Sportler oder Schriftsteller wenn jeder sagen würde, ich versuche es gar nicht, ich schaffe es eh nicht.

Darum geht es. Wer nur auf dem Sofa liegt und sagt ich schaffe nichts, der kommt auch zu nichts.
 
Was man Andreas und seinem Thread vorwerfen kann ist wohl, den falsche Zeitpunkt gewählt zu haben um den Menschen vorzuhalten, dass jeder die Chance hätte "Reich zu werden"(genauso steht es im Eröffnungsbeitag).
Angesichts der dezeitigen Corona-Situation und angesichts dessen, das die Gesellschaft sich auch für danach gut überlegen sollte wie es weitergehen soll und was wirklich wichtig ist.

Ich habe gerade vor ein paar Tagen gelesen dass Banken und Broker einen Ansturm von Menschen haben, die ein Depot wollen.

Gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt einzusteigen. Das tun viele Menschen auch.

Eine Direktbank aus Holland, die in Deutschland auch dick im Geschäft ist (ich mache hier keine Werbung) hat im ersten Quartal 2020 so viele Anträge für ein Depot bekommen wie im gesamten Jahr 2019.

Der Zeitpunkt für Investments kann kaum besser sein.
 
In Bayern ist es jetzt z.B. so, dass man diese Soforthilfe erst bekommt, wenn man seine gesamte Altersvorsorge verlebt hat.

Und da muss man alles angeben.

Bedeutet, habe ich nichts gespart, bekomme ich Geld vom Staat,

habe ich vorgesorgt für mein Alter, sagt der Staat danke und nimmt es mir weg.
 
In Bayern ist es jetzt z.B. so, dass man diese Soforthilfe erst bekommt, wenn man seine gesamte Altersvorsorge verlebt hat.

Und da muss man alles angeben.

Bedeutet, habe ich nichts gespart, bekomme ich Geld vom Staat,

habe ich vorgesorgt für mein Alter, sagt der Staat danke und nimmt es mir weg.

Das ist ja in vielen Bereichen so. Auch Sozialleistungen bekommt man meist nur wenn man (fast) alles Ersparte verlebt hat.

M.M.n. eine Ungerechtigkeit! Klar sagen da viele Menschen "Ich spare lieber nicht, nachher bekomme ich keine Hilfen weil ich Erspartes habe"

Zeigt aber eben auch umso mehr, dass der Staat Sparen und Anlagen verhindern will indem er es auf diverse Weisen bestraft.

Leider gilt das auch für einige Formen der Altersvorsorge. Riesterverträge sind vor dem Zugriff sicher, ein privates Aktiendepot nicht.
 
Momentan kommen nur schlechte Nachrichten aus allen Ecken.

Und was machen Dax und die Amis....gestern wieder ab nach oben.

Es ist so viel Geld im Markt, anders kann ich mir das nicht erklären.....
 

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