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Wohin im dritten Weltkrieg?

  • Starter*in Starter*in Harag
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USA ist das Angriffsziel schlechthin. Wenn nicht in einem Krieg, dann garantiert von irgendwelchen Terroristen, die irgendwie an nukleares Material herankommen. Schon eine "schmutzige" Bombe (normaler Sprengkopf angereichert mit irgendwelchem strahlendem Müll) kann einem den ganzen Tag versauen, dafür braucht man nicht mal eine richtige Atombombe.
 
Alaska hat Militärbasen und wäre bei einem russischen Einmarsch Durchmarschzone, wo zuallererst alles plattgemacht würde was nach Widerstand aussehen könnte, bevor die Landungstruppen über die Beringstraße kommen, und Hawaii ist wegen seiner räumlichen Enge und auch wieder als amerikanische Basis im Angriffsfall ein Ort ohne Fluchtmöglichkeit. Außer man hat ein privates U-Boot, denn über Wasser ist man eine "sitzende Ente", sprich ein leichtes Angriffsziel. Die Ost- und Westküste der USA haben alle viele Städte = zivile Angriffsziele (zumindest für die Russen im Krieg legale Ziele!), im Landesinneren müßte man wieder schauen, wo überall vor allem die Militärbasen, aber auch die Verkehrsknotenpunkte und großen Flughäfen liegen, die natürlich die Hauptangriffsziele im Krieg wären.
 
Die atomaren Wolken würden um die Erde ziehen und sich überall ausbreiten. Da wären die Chancen gering.

Hängt von der Zahl der Explosionen ab. Die Atommächte haben im Lauf der Zeit viele Atombomben getestet, wo anschließend der Fallout durch die Gegend zog, ohne daß heute die ganze Welt verseucht ist. "Nur" fünf oder zehn Bomben, auf die wichtigsten Zentren geworfen, würden schon ausreichen um einer Großmacht wie den USA oder aber Russland für längere Zeit das Kreuz zu brechen, aber jenseits der akut verseuchten Gebiete noch genug übrig zu lassen.
 
Ich schlage die Mongolei vor. Dort irgendwo in die Wüste Gobi wird keiner eine Atombombe werfen. Man sollte halt genig Vorräte dabeihaben.🙂
 
Besser wäre es, die Landessprache zu beherrschen und sich mit den Einheimischen anzufreunden, einen wertbringenden Beruf ausüben zu können ... denn dann kann man sich immer sein Brot vor Ort verdienen.
 
Ein Atomkrieg läßt sich kaum begrenzen. Die Gegner werden ja kaum zuerst auf Städte losgehen, sondern versuchen die Angriffswaffen der anderen Seite noch am Boden auszuschalten. Was dann auf jeden Fall durchkäme, wären die Raketen der U-Boote. Außerdem - das war mal Thema im Bundestag, wäre auch ein Land das nicht über A-Waffen verfügt, in der Lage die Atomkraftwerke des anderen Landes konventionell anzugreifen. Und im Prinzip ist genau wegen dieser Tatsache ein weltweiter Krieg kaum möglich. Ohne das alle untergehen.
 
Zumindest bei den Sowjets war das totale Ausschalten des Gegners, sowohl militärische als auch die größten zivilen Ziele, militärische Doktrin. Den Staaten die sich an die Genfer Konvention halten, wäre es verboten, rein zivile Ziele wie z. B. Großstädte anzugreifen, aber die Russen hätten in dieser Hinsicht keine Skrupel gehabt. Nach der Wende wurden die Pläne der Sowjetunion für den "totalen Krieg" in Europa gefunden, danach war es eingeplant, Deutschland mit sage und schreibe 400 Atombomben von Nord bis Süd komplett plattzumachen, um den russischen Panzern den mühelosen Durchritt bis ins Ruhrgebiet und weiter zu ermöglichen. Der böse Witz an der Sache war, daß die russischen Panzer dieser Zeit in keiner Hinsicht gegen Strahlung abgeschirmt waren, die Panzerbesatzungen wären bereits dahinsterbend an ihren Zielen angekommen - Bauernopfer einer skrupellosen Eroberungspolitik.
 
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