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Wohin im dritten Weltkrieg?

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Nicht nur dich, aber in einem muss ich dich enttäuschen der Vulkan im Yellowstone ist zuminderst rein rechnerisch schon lange überfällig hoffentlich hält er noch ein paar Tausend Jahre die Füße still.

In wiefern enttäuschen?

Ja klar ist der Yellowstone überfällig, so wie auch andere Supervulkane erdgeschichtlich überfällig sind. Aber da der letzte Ausbruch des Yellowstone über 500000 Jahre zurück liegt, ist sein Ausbruch schon sehr lange überfällig - eigentlich schon seit der ganzen jüngeren Menschheitsgeschichte. Insofern hoffe ich mal, dass er sich noch ein paar weitere Hundert Jahre Zeit lässt...
 
Was in vielen Filmen und Reportagen, wie denen über Pompeji selten klar gestellt wird, ist, dass es ein immenses Risiko gibt, dass zuerst das Gas, als unsichtbarer Mörder kommt, welches am Boden entlang kriecht.
Was Du meinst, ist das Kohlendioxid, das ganz spontan ausgasen kann, wenn ein Vulkansee, in dessen Bodenschichten viel Kohlendioxid gespeichert ist, in Bewegung gerät. Ist so passiert am Nyos-See in Zentralafrika anno 1986, fast zweitausend Menschen und zigtausende Tiere sind nachts im Schlaf einfach erstickt, weil das aus dem See quellende Kohlendioxid schwerer war als sauerstoffhaltige Luft und eine regelrechte Schicht am Boden im weiten Umkreis um den See bildete. Nur wer rein zufällig auf einem Hügel oberhalb dieser Schicht geschlafen hat, hat überlebt. Ich erinnere mich noch an die Berichterstattung, zuerst hat man nämlich einen Giftgastest von irgendeinem Warlord vermutet, bis man dann dahinterkam, daß der See schuld war. Ausgegast ist das Kohlendioxid, weil es an einem Ende des Sees einen spontanen Felssturz gab, der das Wasser in heftige Bewegung versetzt hat, das wirkte wie wenn man eine Champagnerflasche vor dem Öffnen heftig schüttelt.
Aber nur wenige Seen haben das Zeug zu einer Wiederholung dieser Katastrophe, weil bestimmte Bedingungen vorliegen müssen, daß sich so viel Kohlendioxid überhaupt ansammelt (Tiefe, keine natürliche Ausgasung durch winterkaltes Wasser etc.). Der größte Risikokandidat ist im Moment der Kivu-See, der ebenfalls in Afrika liegt.

Bei aktiven Vulkanen wie im Fall Pompeji kommt das Gas mit der Lava und pyroklastischen Wolken, daß da schon vorher in der Gegend Leute ersticken oder in plötzlich säurehaltigen Seen zu Tode geätzt werden ist Hollywood.
 
Nicht nur dich, aber in einem muss ich dich enttäuschen der Vulkan im Yellowstone ist zuminderst rein rechnerisch schon lange überfällig hoffentlich hält er noch ein paar Tausend Jahre die Füße still.

Und sowas ähnliches wie die Phlegrähischen Felder gibt es auch im Böhmischen nur die heißen ich weis nicht mehr blablablupp Löcher oder so was in der Art habs vergessen. Naja auf jeden Fall haben die auch ganz schön wums.

Jetzt hab ichs Mofetten heißen die, Aldar mein Gedächtnis ist auch nicht mehr das was es einmal war.🙄

Die Mofetten sind nur die Auslaßventile für die Gase, die an die Erdoberfläche steigen. In Böhmen ist eine kleine vulkanische Zone, die im Moment schlummert, aber noch vor ein paar hunderttausend Jahren gab es in der weiteren Umgebung kleine Eruptionen. Nichts großartiges, die Mini-Vulkankegel wurden immer für ganz normale Hügel gehalten, bis man sie erst vor ein paar Jahren als vulkanisch identifiziert hat.
Viel gefährlicher ist die Vulkanzone im Elsaß, die tektonisch am Mittelrheingraben hängt, und der wiederum hängt mit dem Druck des afrikanischen Kontinents nach Norden Richtung Europa zusammen, wenn von Süden Druck kommt, spaltet sich Europa, und das passiert am Rhein. Flüsse fließen häufig entlang von tektonischen Bruchzonen, weil das Gestein sich dort meistens etwas senkt.
 
Was Du meinst, ist das Kohlendioxid, das ganz spontan ausgasen kann, wenn ein Vulkansee, in dessen Bodenschichten viel Kohlendioxid gespeichert ist, in Bewegung gerät.

Was ich meine, weiß ich besser als du 😛
Aktive Vulkane geben auch ohne einen eruptiven Ausbruch Gase ab. CO2 ist dabei nur ein Gas. Hinzu kommen Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff, Schwefelsäure, Salzsäure aka Tränengas, Schweflige Säure, Fluorwasserstoff sowie Ammoniak, Kohlenmonoxid Methan und Wasserstoff (und Edelgase).

Aber ich möchte dich nicht daran hindern in aktiven Vulkangegenden durch die Natur zu spazieren, wenn du meinst es besser zu wissen. Dann musst du unbedingt mal Urlaub auf Hawaii machen! Da sind auch dieses Jahr wieder Menschen an den vulkanischen Gasen (Schwefeldioxid) gestorben.🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Link? Von Toten durch die Gase (von denen man sich nur fernhalten müßte .... wenn Touristen zu übermütig werden, sind sie echt selber schuld...) ist mir nichts bekannt.
 
Die Mofetten sind nur die Auslaßventile für die Gase, die an die Erdoberfläche steigen. In Böhmen ist eine kleine vulkanische Zone, die im Moment schlummert, aber noch vor ein paar hunderttausend Jahren gab es in der weiteren Umgebung kleine Eruptionen. Nichts großartiges, die Mini-Vulkankegel wurden immer für ganz normale Hügel gehalten, bis man sie erst vor ein paar Jahren als vulkanisch identifiziert hat.
Viel gefährlicher ist die Vulkanzone im Elsaß, die tektonisch am Mittelrheingraben hängt, und der wiederum hängt mit dem Druck des afrikanischen Kontinents nach Norden Richtung Europa zusammen, wenn von Süden Druck kommt, spaltet sich Europa, und das passiert am Rhein. Flüsse fließen häufig entlang von tektonischen Bruchzonen, weil das Gestein sich dort meistens etwas senkt.

Ja aber das was da unten schlummert hat auch ganz schön Wums.
 
Im dritten Weltkrieg brauchst Du nirgendwo hin mehr flüchten. Wenn Du es noch schaffst, dann ziehe eher zum Zentrum einer Atomexplosion, dann ist das Sterben nicht ganz so grausam und langwierig. Rettung gibt es dann keine. Die Menschheit hat inzwischen Waffenarsenale angehäuft, mir denen sie sich gleich mehrfach auslöschen kann. Wozu also weglaufen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ein paar überleben doch immer. Das kennen wir doch aus diesen postapokalyptischen Filmen und Computerspielen. 😉
 
Niemand - außer ein paar religiösen Spinnern, die von Armageddon träumen - würde ernsthaft das ganze Nuklarwaffenarsenal in einem Krieg einsetzen. Weil jeder mit nur einem Funken Hirn im Schädel weiß, daß dann hinterher nix mehr übrig wäre, das man noch beherrschen könnte.
Einzelne Atombomben, strategisch eingesetzt, wären aber drin. Heute gibt es kleine Sprengköpfe, die ziemlich gezielt eingesetzt werden können, z. B. sogenannte Bunkerbrecher, mit denen man die Oberfieslinge sogar noch in ihren (angeblich) atombombensicheren Bunkern plattmachen kann.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch konventionelle Waffen, die in ihrer Zerstörungskraft nahe an Atombomben herankommen, z. B. sogenannte Aerosol-Bomben, die funktionieren sogar recht simpel, einfach irgendwas was gut brennt, etwa Kerosin oder ein Gas, hoch in der Luft über dem Ziel fein versprühen und dann per Fernzündung zünden. Gibt einen Feuerball mit beinahe nuklearer Wirkung, aber ohne Radioaktivität.
 
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