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Wohin im dritten Weltkrieg?

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Oder strategische Häfen, denk an die Krim - Schwarzmeerflotte/Dardanellen. Oder Panama, auch lange ein Zankapfel. Suezkanal, bei jedem Konflikt im Nahen Osten eine Risikokarte, wenn der gesperrt wird, geht es dort ans Eingemachte.
Mit Putin kehrt Russland zurück in die Sowjet-Zeiten der Stellvertreterkriege, siehe aktuell Ukraine und Syrien.
 
Ich denke, man kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, welche Regionen der Erde man betrachtet. Auf Europa bezogen ist es sicher so, dass wir uns in einer ungewöhnlich langen Friedensphase befinden, wie es sie wohl zuvor noch nie gegeben hat. Doch auch dieser Friedenszustand ist letztlich fragil und kann nur aufrecht erhalten werden, wenn beständig aktiv an der Erhaltung gearbeitet wird, und wenn man weiterhin versucht, mit den Nachbarländern zusammenzuarbeiten, anstatt sich abzuschotten und neue Feindbilder zu schüren und alte Ressentiments auszugraben.

Wie rasch sich vermeintlich unauffällige religiöse oder nationale Konflikte zu einem ernsthaften Krieg ausweiten können, konnte man ja auf dem Balkan sehen. Da müssen nur entsprechende Scharfmacher zur rechten Zeit die Fäuste schwingen und markige Reden führen, und schon kochen die Volksseelen auf. Ich befürchte, dass diese Gefahr letztlich immer bestehen bleibt, und man sie am besten mit immer neuen Bemühungen um Kommunikation, Kooperationen, gegenseitigem Verständnis, sozialer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit etc. im Zaum halten kann.
 
Das Ungeziefer wie du es nennst wurde doch vom CIA und anderen Geheimdiensten überhaupt erst so groß und schädlich gemacht. Da hat man halt erst mal um missliebige Politiker auszuschalten die "Rebellen" mit Geld und Waffen unterstützt. Dumm nur, dass sie dann später sich gegen die westliche Welt gerichtet haben.
Lange vor Trump wurden mit diesem "Ungeziefer" wie du es nennst bereits Geschäfte gemacht.

Genau das beweist ja, wie dumm und kurzsichtig die amerikanische Politik ist, denn all das hätte ein Kenner der Verhältnisse schon vorher absehen können.
Sowas wie ewige Loyalität gibt es in islamischen Ländern nicht, da wechselt die Loyalität so schnell wie das Wetter, wer heute ein Verbündeter ist (Taliban) ist morgen schon der Erzfeind. Oder die Diktatoren in Chile etc., die man dort installierte, um mißliebige demokratische Regierungen auszuschalten und die Länder am Gängelband zu halten. Heute liegen alle diese Fehler offen vor Augen, aber damals hat es Leute in der amerikanischen Regierung gegeben, die es für eine tolle Idee hielten und förderten.
So wie auch der Großindustrielle Ford mal Hitler mit seiner NSDAP förderte, weil er die Nazis für was gutes hielt. (Die Meldung über die Millionenspende Fords an die Partei in diversen amerikanischen Zeitungen wurde übrigens in allen zugänglichen Zeitungsarchiven später sorgsam ausgeschnitten und entfernt. War nach Kriegsende einfach zu peinlich für die Firma, daran noch erinnert zu werden.)
 
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