Zu Sowjetzeiten war die Weltherrschaft des Kommunismus Staatsdoktrin, dieses Ziel sollte mit allen Mitteln, auch dem eines weltweiten Krieges, erreicht werden. Zum Glück blieb es aber bei "Stellvertreterkriegen" in kleineren Ländern, man denke an das von den Russen damals besetzte Afghanistan, der Anfang des heutigen Taliban-Problems, oder den Vietnamkrieg, wo es auch darum ging, den Kommunismus in diesem Land zurückzudrängen (ging bekanntlich für die Amis und damit den Westen voll in die Hose), und in verschiedenen afrikanischen Ländern. Oder man denke an Kuba, die Kuba-Krise, wo die Welt wirklich nur um Haaresbreite an einem Atomkrieg vorbeischrammte, damals lagen die Finger tatsächlich schon auf dem roten Knopf, und es war allein die Entscheidung eines russischen Militärangehörigen damals, die den Erstschlag verhinderte.
Die heutigen Russen hätten eher wenig vom Anzetteln eines Krieges in Europa, schließlich sind wir Abnehmer von russischem Gas und Öl, und einen guten Absatzmarkt macht man sich nicht kaputt, egal ob man politisch miteinander klarkommt oder nicht. Wirtschaftliche Interessen gehen immer vor. Deswegen ist die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung, die Globalisierung, ein gutes Ding, wenn wir zur Hälfte wirtschaftlich den Russen und zur anderen Hälfte den Chinesen gehören, wird keine dieser zwei Mächte an einen Krieg bei uns denken. Höchstens gegeneinander, die zwei Länder mögen sich nämlich nicht.
Die heutigen Russen hätten eher wenig vom Anzetteln eines Krieges in Europa, schließlich sind wir Abnehmer von russischem Gas und Öl, und einen guten Absatzmarkt macht man sich nicht kaputt, egal ob man politisch miteinander klarkommt oder nicht. Wirtschaftliche Interessen gehen immer vor. Deswegen ist die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung, die Globalisierung, ein gutes Ding, wenn wir zur Hälfte wirtschaftlich den Russen und zur anderen Hälfte den Chinesen gehören, wird keine dieser zwei Mächte an einen Krieg bei uns denken. Höchstens gegeneinander, die zwei Länder mögen sich nämlich nicht.