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Wohin im dritten Weltkrieg?

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Aber wenn das so eintreffen würde müssten sich die Polkappen ja wieder ganz von selber aufbauen. Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?

Denke ich nicht, weil das Schwächeln des Golfstroms ja nur das Klima Mittel- und Westeuropas abkühlen würde (bzw. unsere Region ist bisher eigentlich wärmer als für unsere Breitengrade eigentlich typisch wäre, was am funktionierenden Golfstrom liegt). Würde der Golfstrom versiegen, würde sich die darauffolgende Abkühlung ja nur auf Mittel- und Westeuropa auswirken, aber nicht auf die Polkappen, die ja sowieso nicht vom Golfstrom beeinflusst werden.

Ich stelle mir das so ähnlich vor, als ob man in einem Wohngebäude die Fernwärmezufuhr drosselt...
 
Was sich wo aufbaut, hängt davon ab, wo die Feuchtigkeit in der Luft als Schnee niedergeht. In extrem kalten und deswegen trockenen Gebieten wie etwa in der Antarktis schneit es so gut wie nie, so seltsam das klingt, weil jedes bißchen Feuchtigkeit in der Luft sofort gefriert und zu Boden sinkt, ohne irgendwelche großen Schneeflocken ausbilden zu können, wenn es da einen Schneesturm gibt, kommt der Schnee nicht vom Himmel, sondern wird nur von einer anderen Stelle weggeblasen und umverteilt. Deswegen wachsen zur Zeit einige Gletscher entgegen dem Trend zum Wegschmelzen - weil dort viel Feuchtigkeit in der Luft hängt, die sich als Schnee auf dem Gletscher ablagern kann.
 
Was sich wo aufbaut, hängt davon ab, wo die Feuchtigkeit in der Luft als Schnee niedergeht. In extrem kalten und deswegen trockenen Gebieten wie etwa in der Antarktis schneit es so gut wie nie, so seltsam das klingt, weil jedes bißchen Feuchtigkeit in der Luft sofort gefriert und zu Boden sinkt, ohne irgendwelche großen Schneeflocken ausbilden zu können, wenn es da einen Schneesturm gibt, kommt der Schnee nicht vom Himmel, sondern wird nur von einer anderen Stelle weggeblasen und umverteilt.

Ja, ich stelle mir das eher wie einen seit Jahrtausende andauernden Prozess der Reifbildung vor.... Luftfeuchtigkeit kondensiert und gefriert immer wieder erneut, und es lagert sich immer mehr davon ab. Nach und nach ist die Eisschicht immer dicker geworden und es kam zu immer stärkerem Höhenzuwachs, was die Kälte noch weiter verschärft hat.
 
Am besten überlegt ihr Euch auch gleich noch, was ihr tut , wenn einer der Supervulkane ausbricht!😀

Oder noch besser einer der Supervulkane zusammen mit dem Weltkrieg.:herz:
 
Die Kälte verschärft sich, weil große Schneeflächen wie ein Spiegel wirken, die das Sonnenlicht zurück ins Weltall schicken. Daß es in der Eiszeit keinen Golfstrom zur Erwärmung Mitteleuropas gab, lag aber auch am niedrigeren Meeresspiegel, weil so viel Wasser in Form von Eis gebunden war, deswegen hatte das Meerwasser nicht so viel Platz sich zu bewegen, weil der Weg für den Golfstrom am Meeresgrund nämlich nicht schön glatt ist, sondern von vielen Hindernissen (untermeerische Bergrücken etc.) blockiert, die sich um so stärker auswirken, je niedriger der Wasserstand ist.
 
Oder noch besser einer der Supervulkane zusammen mit dem Weltkrieg.:herz:

Hier kann ich euch empfehlen, euer Augenmerk auf die Phlegräischen Felder in Italien zu richten. Die sind uns viel näher als z.B. der Yellowstone... und bereits seit dem vergangenen Jahr haben Vulkanologen erhöhte Aktivitäten (z.B. vermehrte Hitzeentwicklung und Hebungen) beobachtet und gemessen...
 
Am besten überlegt ihr Euch auch gleich noch, was ihr tut , wenn einer der Supervulkane ausbricht!😀

Oder noch besser einer der Supervulkane zusammen mit dem Weltkrieg.:herz:

Die Auswirkungen hängen ganz davon ab, wo dieser Supervulkan liegt, Nord- oder Südhalbkugel (die meisten bekannten liegen auf der Nordhalbkugel), und wie es mit Bevölkerungszentren und landwirtschaftlichen Anbaugebieten im weiten Umkreis aussieht.
 
Hier kann ich euch empfehlen, euer Augenmerk auf die Phlegräischen Felder in Italien zu richten. Die sind uns viel näher als z.B. der Yellowstone... und bereits seit dem vergangenen Jahr haben Vulkanologen erhöhte Aktivitäten (z.B. vermehrte Hitzeentwicklung und Hebungen) beobachtet und gemessen...

Ja, wenn die hochgehen, ist großes Kino geboten. Die dichtbevölkerte Umgebung rechtzeitig zu evakuieren wäre nämlich so gut wie unmöglich, außer der Ausbruch kündigt sich wirklich sehr lange im Voraus an. Selbst für einen viel kleineren neuen Ausbruch des Vesuv schätzt man tausende von Toten ein mangels Evakuierungsmöglichkeiten, und der wäre ein Klacks gegen die Phlegräischen Felder, als die das letztemal hochgegangen sind, bedeckte das Auswurfmaterial Gebiete bis rüber nach Russland!
 
Ist doch schön, wenn man sich einen eigentlich schönen Tag, mit hässlichen , ungelegten Eiern versauen kann.:wein:
 
Was die Phlegräischen Felder besonders gefährlich macht, ist ihre Lage unmittelbar am Meer, denn ein Ausbruch kann jederzeit aus heiterem Himmel passieren, wenn ein kleineres, normalerweise harmloses Erdbeben Spalten zwischen dem Meeresboden und der Magmakammer öffnet und das Meer hineinschwappt. Wasser + Lava = Dampf, das gäbe eine Dampfexplosion mit der Wucht vieler Atombomben auf einmal. Sowas wie Krakatau oder Santorin, aber viel stärker.
 
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