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Wölfe siedeln sich wieder an..

Wie willst du due denn vergrämen, ein Wolf ist sehr robust und mehr oder minder Sesshaft.
bejagd werden aber müssen sie zwecks Regulierung.
Aus meiner Sicht geht es bei der Bejagung nicht nur um die Regulierung, sondern auch darum, dass Wölfe nicht mit der Zeit lernen, dass Menschen harmlos sind und ihnen nichts tun. Sie müssen ihre Scheu vor den Menschen behalten und von sich aus gebührenden Abstand halten. Wie man das richtig wirksam erreichen könnte, ohne ihnen größeren Schaden zuzufügen, weiß ich aber auch nicht.

Hier wird zum Beispiel eine Methode beschrieben... aber auch hinzugefügt, dass sie sich als nicht besonders effektiv herausgestellt hat:

"Als eine mögliche Maßnahme im Umgang mit auffälligen Wölfen gilt das Vergrämen. Dafür wird das Tier wiederholt unangenehmen Reizen ausgesetzt, um es – beispielsweise aus der Nähe von besiedelten Gebieten, oder Menschen – zu vertreiben. Auf diese Weise lernt der Wolf, dass es in der Nähe von Menschen „weh tut“. Eine anerkannte Maßnahme zur Vergrämung ist beispielsweise der Beschuss mit Gummikugeln – aus einer Entfernung, bei der das Tier einen Schmerzreiz erleidet, jedoch nicht verletzt wird."

Quelle: https://www.umwelt.niedersachsen.de/startseite/im_fokus/der_wolf_in_niedersachsen/der-wolf-in-niedersachsen-haeufige-fragen-und-antworten-faq-172566.html
 
Warum immer töten? Wie wäre es mit Kastration? Oder geht das bei Rudeltieren nicht gut?

Doch würde gehen aber so würde man sie ausrotten weil der Wolf seine reviere wechselt und die sind 100derte km/m² groß.
Wie wäre es den wenn der Mensch mehr Rücksicht auf den Lebensraum der Tiere nehmen würde.
Wir fordern immer das dieses oder jenes Tier verschwinden oder erst gar nicht kommen soll dabei sind die Wälder und Felder aber nun mal deren Heimat. Nicht immer nur nehmen auch geben.
 
hier wird in den gefährdeten Bereichen schon sehr viel getan.
Aber die Maßnahmen werden immer wieder mal überwunden.
Zudem haben wir hier viele Tierhalter mit 2 bis vielleicht 15, 16 Tieren.
Alles Hobby, neben der Arbeit, wie sollen die das zeitlich und finanziell stemmen.
Genau da fängt doch meine Verantwortung als Tierhalter an. Wenn ich weiß, der Fuchs lebt in meiner Nachbarschaft dann sichere ich meine Hühner, Enten und Gänse entsprechend. Beim Fuchs schreit hier niemand Meuchelmörder, weil wir immer mit ihm gelebt haben.
Ich lebe hier mit dem Wolf. Ich kann ihn manchmal heulen hören. Gesehen habe ich ihn noch nie. Aber da ich weiß dass er da ist, sichere ich meine Tiere entsprechend. Wenn ich mir das nicht leisten kann, kann und will ich nicht den leichtesten Weg gehen und schreien: ''Der Wolf muss weg''! Sondern dann muss ich halt weniger Tiere halten.
Übrigens, die wenigsten Schafe sterben an Altersschwäche. Der Mensch möchte sein Vieh nur gerne selber meucheln...
 
Es geht doch nicht um Ausrotten oder Ansiedlung verhindern. Sondern um die Frage, wie groß die Populationen sein dürfen, und ob darauf geachtet werden sollte, dass die Tiere sich nicht in ungeeignete - z.B. von Menschen zu dicht besiedelte - Gebiete ausbreiten.
Dann komm mal auf die Veranstaltungen gegen den Wolf. Da heißt es :''Der Wolf muss weg''. Und genau so meinen die es auch. Da werden die wildesten Storys erzählt, von Wölfen die vor Kindergärten aiftauchen und über Spielstraßen wandern, auf Friedhöfen Menschen in die Hände beißen etc.pp. Dabei stimmt da nichts von. Das ist Stimmungmache gegen den Wolf.
 
Nein die meisten Wölfe sind wie ich sie meiden den Verkehr und die Menschen darum mein Avatar.
Es ist ja so das sie zwar da sind man sie aber ehr selten bis nie sieht, die Wölfe aber sehen dich und verfolgen dich ohne das du es merkst.
Die vermehren sich, wahrscheinlich ähnlich wie Katzen wenn man sie lässt. Irgendwann reicht das Revier im Wald nicht mehr für alle und sie kommen den Menschen, also den Dörfern uns Städten, näher.
Auch gewöhnen sich Wölfe an Menschen, so wurden ja auch die Wölfe zu Hunden.

Besonders gefährlich ist wohl der Zeitpunkt, wenn die Wölfe (scheinbar ?) zahm werden fast wie ein Hund, sich den Menschen immer mehr nähern, deren Verhalten erkunden wie bei jeder Beute und dann doch plötzlich der hungrige Wolf mit jagdtrieb durch kommt.
 
Besonders gefährlich ist wohl der Zeitpunkt, wenn die Wölfe (scheinbar ?) zahm werden fast wie ein Hund, sich den Menschen immer mehr nähern, deren Verhalten erkunden wie bei jeder Beute und dann doch plötzlich der hungrige Wolf mit jagdtrieb durch kommt.
Das passiert nur, wenn der Mensch aktiv wird und den Wolf füttert. Hier alles schon gewesen. Ach, die kleinen Welpen sind ja soooo süüüüß... die haben bestimmt hunger.... und dann wird am Sichtungsort alles mögliche aus den Autofenstern geworfen. Döner genau so wie Hundefutter oder auch der Braten von der Fleischtheke.
Ich hoffe, mittlerweile ist das in den Köpfen angekommen, dass Mama Wolf auch mal jagen muss und die Welpen nicht hungrig und verlassen sind. Manchmal kann man über die Spezies Mensch echt nur den Kopf schütteln...
 
Das passiert nur, wenn der Mensch aktiv wird und den Wolf füttert. Hier alles schon gewesen. Ach, die kleinen Welpen sind ja soooo süüüüß... die haben bestimmt hunger.... und dann wird am Sichtungsort alles mögliche aus den Autofenstern geworfen. Döner genau so wie Hundefutter oder auch der Braten von der Fleischtheke.
Ich hoffe, mittlerweile ist das in den Köpfen angekommen, dass Mama Wolf auch mal jagen muss und die Welpen nicht hungrig und verlassen sind. Manchmal kann man über die Spezies Mensch echt nur den Kopf schütteln...
Es wird ähnlich sein wie mit den Waschbären, die sind auch erst mal scheu.
Doch wenn das Revier im Außenbereich zu klein wird, kommen die auch in den Dörfern und Städten und durchwühlen die Mülltonnen der Menschen.
Mittlerweile gibt es auch schon mal Schlagzeilen, "Waschbär greift Kind an" oder so ähnlich.
 
Wir leben in einem hochindustrialisierten Land. Unsere Volkswirtschaft hängt von Fahrzeugbau, Maschinenbau und chemischer Industrie ab, nicht von Schafen. Heißt, wir können hier Wölfe leben lassen, wenn wir es denn wollen. Natürlich braucht es dann Entschädigungen für Schäfer und Bauern, aber das sind Peanuts und die können problemlos gezahlt werden.
Was es braucht, ist ein gesellschaftlicher Konsens, dass Artenvielfalt mit großen Carnivoren ein Wert ist. Dafür müssten wir das Bild vom "großen, bösen Wolf" überwinden. Und auch das Bild vom Jagdkonkurrenten. Auch hier gilt das gleiche wie oben. Niemand verhungert in Deutschland, weil der Wolf ein paar Rehe gerissen hat.
Möglich wäre es freilich, aber ich sehe es aktuell leider nicht. Die einen füttern sie, die anderen schießen sie illegal ab, alles nicht gut.
 

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