Sie mag es aus ihrer Sichtweise durchaus als Übel ansehen, wenn sie zB nicht mehr so gut versorgt ist, wie sie denn vor ihren Bekannten dasteht usw.
Das alles sind keine nachvollziehbaren künftigen Übel im Sinn des Gesetzes
Joa, erst machen wir jemanden psychisch fertig und hoffen dann darauf, dass dieser Mensch noch genug Kraft besitzt, um sich nicht alles gefallen zu lassen....
Noch Weltfremder geht es Nimmer, oder?
Nochmals, jeder Mensch ist anders. Du kannst und wirst niemals erwarten können, dass jeder Mensch in einer identischen Situation gleich reagiert, jeder ist hier abhängig von seiner individuellen Vorerfahrung, seinem Charakter und auch seinem sozialen Umfeld, sowie dessen Erziehung.
Das sind bei Themen bzgl. der Gewalt vollkommen unbekannte Faktoren, aber dennoch wird hier pauschalisiert auch von dir.
Und so langsam stelle ich mir die Frage nach dem Wieso.
Macht es das für die betreffenden Menschen, die deine Meinung teilen, einfacher, ihr Verhalten zu erklären oder schön zu reden, denn das ist langsam aber sicher mein Eindruck.
Das was ich per Se als Gewalt definiere für mich persönlich, ist etwas vollkommen anderes als das was die breite Masse als Gewalt definiert. Ich bin mit Gewalt (in einem sozialen Brennpunkt) aufgewachsen und habe daher auch eine größere Schwelle diesbezüglich, denn hier war Gewalt schlicht und ergreifend an der Tagesordnung. Dennoch stelle ich mich nicht hin und sage einem, obwohl ich schon um einiges schlimmeres erlebt habe, dass das keine Gewalttat gewesen wäre, egal in welcher Form diese auch ausgeprägt gewesen sein mag.
Denn im Gegensatz zu dir, bin ich mir darüber im klaren, dass jeder Mensch Gewalt gleich welcher Art unterschiedlich erlebt und auch überlebt.