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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wo beginnt sexuelle Gewalt

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@Rascas,
wenn ich das lese, was du geschrieben hast, komme ich zu dem Schluss es ist besser niemals sich au andere Menschen einzulassen, ihnen zu vertrauen und niemals mit ihnen eine Wohnung zu teilen. Schon gar nicht, wenn es eine intime Beziehung ist. Weil von da an habe ich damit zu rechnen, dass ich das Recht auf Schutz und Sicherheit verloren habe. Es darf ich nicht unbekleidet ins Bett gelegt werden, wie das allein schon Aufforderung zu sexuellen Aktivtäten wäre. Oder?

Ich bin da doch eher der Meinung, es geht nicht darum Nein zu sagen zu müssen als Ablehnung, oder sogar mit heftigen körperlichen Abwehrreaktionen reagieren zu müssen, sondern ein Ja als Zustimmung erhalten zu haben oder auch ein aktives mitmachen. Passivität ist noch lange keine Zustimmung. Leider fehlt es oft an Beweisen....
 
Ich schreibe das jetzt einmal öffentlich, denn einige Argumente sind mir, leider, insgesamt schon lange nicht mehr neu. Ich kenne einige Damen die von sexueller Gewalt betroffen sind und hier gab es von den Tätern auch immer die gleichen Argumente und Erklärungsversuche, die einigen nicht unähnlich sind.

Das fängt damit an, dass man eine Gewalttat auf einen kleinen Teil reduziert und sich nur darauf konzentriert und dem Umstand, dass man dem Opfer einredet, dass dieses sich doch hätte wehren können und ähnliches. Sprich vieles was hier bisher von einigen zum Besten gegeben worden ist.

Und ich muss nun ehrlich sagen, hier ist bei diesem Thema für mich nun Schluss.

Irgendwann in meiner Laufbahn hatte ich mal die Aufgabe bekommen, etwas nicht zu kritisieren und ich weiß daher auch, wie schwer es ist, keine Kritik anzubringen, denn das was einem negativ auffällt ist leichter zu erklären als etwas, was positiv auffällt, aber genau darauf kommt es beim Umgang mit Opfern von Gewalttaten an. Es ist positiv zu sehen, dass die Opfer den Mut zusammennehmen und sich überhaupt Hilfe suchen, wenn auch erst einmal nur in einem Forum wie diesem. Es gehört sehr viel Mut dazu, die Geschichte überhaupt zu erzählen, wenn man Opfer einer Gewalttat wurde und diese auch noch wildfremden mitzuteilen, in der Hoffnung, dass man hier auch Hilfe erhält.

Liebe Moderatoren,

Wie lange wollt ihr eine solch weltfremde und menschenverachtende Argumentation auf die Kosten der Opfer, die sich hier im Forum Hilfe erhoffen und dann solche Beiträge zu lesen bekommen, noch durchgehen lassen?

Jeder darf seine eigene Meinung haben, keine Frage, aber irgendwo sollte auch mal eine strikte Grenze gezogen werden und hier seit ihr als Verantwortliche des Forums gefragt und solltet noch mehr darauf hinwirken, dass Opfern, die sich hier Hilfe erhoffen, auch beschützen. Nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor solchen Menschen, die schlicht und ergreifend nicht wirklich Helfen wollen, sondern einfach nur kritisieren wollen und können.

Es ist generell etwas leichtes, aus einem kleinen Teil einer Geschichte etwas zu kritisieren, aber das woran es bei Opfern von Gewaltaten ankommt ist und bleibt die komplette Geschichte und diese ist immer im ganzen zu betrachten und nicht mit einem solchen Tunnelblick, wie ich den bisher nur von Tätern zu hören bekam.

Ich will hier nicht unterstellen, dass irgendwer hier in diesem Thema ein Täter wäre, aber hier geht es im Forum immer noch darum, Hilfe zu erhalten und zu leisten und nicht darum, Opfer zu kritisieren und darauf sollte das Hauptaugenmerk gerichtet werden.

Also appelliere ich nun mehr an die Moderatoren:

Unternehmt etwas, damit das ganze endlich ein Ende finden kann und führt entsprechende Regeln ein, damit ein solches Verhalten nicht mehr länger geduldet wird.
 
Tommy



Was hast du daran nicht verstanden?

Überlege mal. Was ist die Grundbedingung, um einen anderen Mensch zu ermorden oder zu vergewaltigen?

Auch beim Stehlen oder Schlagen wird die Souveränität eines Menschen verletzt. ich käm aber nicht im entferntesten auf die Idee das in die Nähe eines Mordes zu rücken.
 
Auch beim Stehlen oder Schlagen wird die Souveränität eines Menschen verletzt. ich käm aber nicht im entferntesten auf die Idee das in die Nähe eines Mordes zu rücken.

Gut, du machst Abstufungen. Es ändert jedoch nichts daran, dass jegliches Verbrechen auf einem Mangel des Respekts gegenüber der körperlichen und geistigen Unversehrtheit anderer beruht.

---

Anders ausgedrückt:

Mehr Respekt = weniger Morde, weniger Vergewaltigungen, weniger Verbrechen

---

Niemand tötet, verletzt oder vergewaltigt einen anderen Menschen aus Respekt, sondern aus Disrespekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist in diesem Thema nicht relevant, was vor Gericht passieren kann oder würde, sondern schlicht und ergreifend, wo sexuelle Gewalt beginnt. Wenn wir das nach Gesetzbuch festlegen, können wir die Diskussion direkt beenden. Denn Recht und Gesetz sind zwei paar Stiefel - das weiß doch jeder!

Wie können wir über sexuelle Nötigung, Missbrauch, Vergewaltigung diskutieren - allesamt juristische Begriffe - ohne uns am Gesetz zu orientieren?
Die Grenzen sind bereits festgelegt worden.
Das Gesetz soll die Rechte Aller wahren; das schließt auch Menschen ein, die zu Unrecht beschuldigt werden.
Ich verstehe ja, dass es den Meisten hier darum geht, ein besseres moralisches Verständnis zu schaffen und das finde ich auch gut.
Man sollte dabei jedoch darauf achten, die Grenzen nicht zu verwischen.
Dass das Gesetz Schwächen hat, sehe ich auch. Es geht in Bezug auf sexuelle Gewalt nicht weit genug, wenn es darum geht, inwiefern sich ein Opfer zur Wehr setzen sollte. Wer daran etwas ändern möchte, ist hier aber nicht an der richtigen Adresse, sondern sollte sich politisch engagieren. Man sollte dabei aber nicht unterschätzen, welche Herausforderung es sein kann, die Ausnutzung von Gesetzeslücken zu erschweren.
 
Ich finde einfach nur, das jeder eine Eigenverantwortung für sich tragen muss.

Dem stimme ich zu. Dann reden wir mal über die Eigenverantwortung der Täter. Wo siehst du die denn im vorliegenden Fall?

Du nennst es sexuelle Gewalt und entschuldigst im nächsten Moment den Täter damit, das Opfer hätte ja schließlich eine Eigenverantwortung gehabt. Wie soll das zusammen gehen?
 
Vor allem muss man bedenken wieviele Falschanschuldigungen es jetzt schon gibt.
Und eine strafbarkeit ohne jeden Beweis, den es bei sowas ja nicht gibt. Tuesday, wie willst du so ein Verfahren führen?

Ist die Aussage des Mannes nicht relevant?

Wenn man die Tore dahingehend öffnet, werden diese Anschuldigungen zu Waffen, die auch gebraucht werden.
Denn Recht und Gesetz sind zwei paar Stiefel - das weiß doch jeder!

Ja, leider!
"Vor allem muss man bedenken wieviele Falschanschuldigungen es jetzt schon gibt"
Wahrscheinlich immer wieder!
Auch Richter und Staatanwälte sind Menschen und können voreingenommen sein.
Nicht zu Unrecht gibt es das Sprichwort "Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand"

Weil man Falschanschuldigungen öfter nicht näher untersucht, kommt es sicher immer wieder zu Fehlurteilen. Wenn in solchen und ähnlichen Sachen einfach einer Frau geglaubt wird.

Darum kommt es auch zur Verurteilung von Unschuldigen (siehe Nebenthread).
http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/192995-verurteilung-eines-unschuldigen.html






.
 
Angelo

Meinst du wirklich, dass viele Männer unschuldig wegen einer Vergewaltigung ins Gefängnis gesteckt werden?
 
Die Menge der Falschanschuldigungen ist im Verhältnis zu den tatsächlich stattfindenden Übergriffen wahrscheinlich verschwindend gering...
 
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