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Wieviele Partner im Leben sind normal ??

Stimmt - einfach ist es nicht, sich zu ändern.

Aber was ist Charakter? Den Charakter eines Menschen kann man letzten Endes nur an seinen Verhaltensweisen fest machen. Und Verhaltensweisen lassen sich ändern. Darum: Man ist was man tut.

Ein Mensch, der 10 Jahre lang nur kurze, lockere Beziehungen hatte, kann durchaus eine 10-jährige Beziehung folgen lassen.
 
Ein Charakterzug ist z. B. das Selbstbewusstsein, dies ist vererbbar. Haben die Eltern eher ein starkes Selbstbewusstsein, wird auch das Kind es haben.
Eitelkeit ist ebenfalls ein Charakterzug, Sparsamkeit, Genauigkeit, Ordnungsliebe, alles Eigenschaften, die man sich frühkindlich aneignet und die in der Regel nicht Großartig verändert werden. Jemand der als Kind schludrig und unordentlich war, wird nicht plötzlich zum Putzteufel.
Man kann diesbezüglich sein Verhalten ändern, in dem man es sich antrainiert, reinlich zu sein, aber das ändert trotzdem nicht den Charakter, solch ein Mensch kann jederzeit in sein altes Verhaltensmuster zurückfallen.

Und jemand der 10 Jahre lang nur kurze lockere Beziehungen hatte, kann natürlich eine 10 Jährige Beziehung folgen lassen, ob er oder sie damit allerdings glücklich ist, bezweifle ich, ich denke nämlich das diese 10 jährige Beziehung aus anderen Motiven heraus geführt wird. Außerdem, was sind denn 10 Jahre?

Du hast geschrieben, das es gerade in diesem Forum darum ginge problematische Verhaltensmuster zu ändern, das stimmt soweit, aber dies ist in der Regel mit harter Arbeit verbunden, es Bedarf langer Therapien und eine hohe Selbstdisziplin, das ist keine einfache Änderung des Charakters.
 
Irgendwie schreiben wir hier in den letzten Posts immer wieder das Gleiche. Wir sind uns doch einig, dass es nicht einfach ist Verhaltensweisen oder Charakterzüge zu verändern - je tiefer alte Gewonheiten sitzen, um so schwerer ist es sie durch Neue zu ersetzen. Ob man das nun Verhaltensmuster oder Charakter nennt, ist doch egal - mir jedenfalls.😉🙂


Ein Charakterzug ist z. B. das Selbstbewusstsein, dies ist vererbbar.
Stimmt, Eltern die irgendwo ein Defizit haben, geben dieses meistens an die Kinder weiter. Ich würde dabei allerdings schon unterscheiden, dass es nicht um Vererbung, sondern um falsche Erziehung geht.
Aber auch da können die Kinder sich verändern, wenn sie als Jugendliche oder Erwachsene selbstständig geworden sind - wenn sie das wollen...
 
Ich würde sagen, wir lassen das Thema mal, wir zerlabern hier nur den ganzen Thread und kommen doch nicht wirklich auf einen grünen Zweig. 😉



War aber zur Abwechslung mal eine recht Interessante Diskusion.
Danke.
 
Aber auch da können die Kinder sich verändern, wenn sie als Jugendliche oder Erwachsene selbstständig geworden sind - wenn sie das wollen...
Jepp, selbst solche Sachen kann man überwinden. Dass die meisten Menschen das Potential ihres Gehirns auf lebenslange Formbarkeit (und damit auch die Möglichkeit sehr tiefsitzende Charakterzüge über lange Zeit zu ändern) nicht nutzen, heisst nicht dass es nicht auch Menschen gibt die sie nutzen. Diese Beobachtung dass die meisten Menschen sich mit 20-30 fertig entwickelt fühlen und sich selbst nicht mehr aktiv verändert, sagt nichts darüber ob es alle Menschen so machen.

Um was ging es? Dass Menschen mit nem wilden Vorleben durchaus jetzt völlig andere Personen sein können. Es gibt sicher paar tiefliegende Charakterzüge die sich nur extrem langsam verändern lassen, aber welche Art von Beziehungsgestaltung man betreibt gehört mal sicher nicht dazu. Das merkt man ja schon an Beobachtungen wie schnell manche Menschen ihr Verhalten (und die Persönlichkeit muss man zuerst am Verhalten festmachen) da ändern können. Z.B. nach ner langen Beziehung erstmal promiskuitiv werden. Und da sich manche Menschen auch so rum schnell verändern können, ist es mal Unsinn anzunehmen dass es nicht andersrum genauso schnell geht. Das war der Kern dieses Diskussionsteilstrangs.

@Cutty Sark: Jepp, danke auch meinerseits für die Diskussion falls du jetzt aussteigen willst. Vllt. findeste ja noch nen Ansatzpunkt? 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
@Cutty Sark: Jepp, danke auch meinerseits für die Diskussion falls du jetzt aussteigen willst. Vllt. findeste ja noch nen Ansatzpunkt? 🙂

Einen hätte ich dann noch:

Z.B. nach ner langen Beziehung erstmal promiskuitiv werden. Und da sich manche Menschen auch so rum schnell verändern können, ist es mal Unsinn anzunehmen dass es nicht andersrum genauso schnell geht. Das war der Kern dieses Diskussionsteilstrangs.

Diesen Fall habe ich gerade erlebt, ein Mann fängt nach einer 18 Jährigen treuen Beziehung an, völlig wahllos eine Sexgeschichte nach der anderen durch zu nehmen.
Laut eigener Aussage, hätte sich bisher einfach nur keine Gelegenheit ergeben (Jetzt gibt es ja "Gott sei Dank" das Internet mit seinen ganzen Singlebörsen und vielen willigen 🙄), oder er war einfach zu feige, er hat sich also eigentlich nicht geändert, er war tief drin schon immer ein "Hallodri"
Wieder mal These wiederlegt, dass sich der Charakter eines Menschen einfach ändert!😀
 
Nenee, man kann auch wenn man seinen Partner liebt, durchaus andere Frauen sexuell attraktiv fühlen (zumindest als Kerl). Was zählt sind die Handlungen, jemand der sich selbst innerlich ein Stopschild setzt, ist halt treu. Man kann annehmen dass die meisten Kerle gäbe es diese gesellschaftliche/partnerschaftliche Konvention nicht, dochmal trotz Liebe mit ner Anderen die Kissen zerwühlen würden.
Aber sie sagens halt nicht und beherrschen sich.

EDIT: Schau, ich hänge immer viel mit Kumpelinen rum, und da knistert es manchmal auch. Das liegt doch einfach in der Natur des Menschen. Das kann man doch gar nicht beeinflussen. Aber wenn ich eine Freundin hab, dann hat man da sofort nen Stopschild und gut ist. Damit ist man doch treu?
Warum sollte ich jetzt ohne Freundin mir ein Stopschild setzen? Und warum sagt die Tatsache dass ich als Single mir kein Stopschild setze, etwas darüber aus, ob ich das als Verpartnerter kann?

Die meisten Kerle würden das doch genauso handhaben würden sie in Single-Zeiten an Bettgeschichten kommen, und sind aber trotzdem treu.

EDIT2: Ich unterstelle mal Kerle mit wenigen Sexualpartnern waren entweder ihr ganzes Leben mit wenigen Frauen verpartnert, nie Single, oder haben es aus irgendwelchen Gründen schwerer als andere an Bettgeschichten zu gelangen. Daraus kann man nicht schließen, dass sie sich nicht mit nem Schlag bei Frauen auch anders verhalten würden. Ich behaupte das ist Kerlen evolutionär einprogrammiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieder mal These wiederlegt, dass sich der Charakter eines Menschen einfach ändert!😀
Vieleicht hab ich das jetzt falsch verstanden - aber zeigt das was du beschreibst nicht eher wie stark Menschen ihr Verhalten ändern können?


Ich behaupte das ist Kerlen evolutionär einprogrammiert.
Ja, das sehe ich auch so. In der Evolution macht es für Männer Sinn, ihre Erbanlagen auf möglichst viele Frauen zu verteilen. Für Frauen macht es dabei Sinn, den Vater der Kinder möglichst stark an sich zu binden, damit er gut für die Kinder sorgt. Sind die Kinder übrigens erstmal so alt, dass sie selbst klar kommen - dann macht es auch für Frauen Sinn, sich einen neuen -und vieleicht besseren- Partner zu suchen um ihre Erbanlagen neu zu Kombinieren.

Evolutionär sind also nicht nur die Männer die "Hallodries" - wenn man das so nennen will. Der Unterschied ist dabei eigentlich nur, wie weit man bei der Partnersuche geht. Ob man erstmal intensiv antestet wie gut der andere zu einem selbst passt - oder ob man sich zurück hält und auf Abstand bleibt, bis der Richtige kommt. Beide Taktiken können in der Evolution zum Erfolg führen.

Es steckt von daher oft die gleiche Motivation hinter den verschiedenen Verhaltensweisen verschiedener Menschen.
 
Warum sollte ich jetzt ohne Freundin mir ein Stopschild setzen? Und warum sagt die Tatsache dass ich als Single mir kein Stopschild setze, etwas darüber aus, ob ich das als Verpartnerter kann?
Wäre er ein Single, wäre es ja in Ordnung, aber er ist es nicht!

Also, mir ist es ehrlich wurscht, was singles so in ihrer Freizeit treiben, es ist mir auch egal, wie viele Sexpartner irgendwer hatte oder hat, aber ich für meinen Teil könnte mit so jemandem, der viele Sexpartner hatte, nicht intim werden, es geht einfach nicht.
Es ekelt mich einfach vor solchen Menschen.
 

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