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Wieviele Partner im Leben sind normal ??

Traurig die Menschen die aufhören sich zu verändern. Die Person die ich mit 16 war hat doch mit der Person die ich jetzt 10 Jahre später bin, weniger Gemeinsamkeiten, als viele Leute in meiner Umgebung jetzt. Klar ist es noch der selbe Körper, aber man ist eine andere Person. Genauso wie jemand nach ner Hirn-OP oder durch Tumor ne völlig andere Persönlichkeit sein kann als vor der Veränderung.
Diese Kontinuität in der eigenen Person, bzw. der der anderen Menschen, ist doch nur ein Konstrukt. Unser Gehirn und damit unsere Persönlichkeit verändert sich ständig solange wir dazulernen. Und ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher ob es überhaupt eine kontinuierliche Person gibt, oder ob nicht das Ich-Bewusstsein ständig neu erzeugt wird, und durch veränderte Schaltkreise auch ständig ein anderes ist. Sprich: ich kann mir nicht sicher sein, ob ich der Selbe bin, der gestern in diesem Körper hockte und "ich" sagte, wie kann ich da anderen Personen eine Kontiuität unterstellen?

Eine Vergangenheit ist zwar interessant als Geschichte, oder wenn sie bleibende Veränderungen hervorrief (aber das kann man ja nicht vorraussetzen), aber man muss immer erstmal annehmen dass der Mensch sich heute komplett konträr als vor paar Jahren verhalten kann.
 
Menschen ändern sich nicht. Ein Mensch wird in der Regel im Kindes- und Jugendalter für sein späteres Leben geprägt, alles was danach kommt sind Facetten, oder Ausdehnungen, aber komplett ändern, Nein, das geht nicht.
 
Hallo Ihr!
Ich gebe es zu - ich bin eine von den Frauen, die sich vorstellen können, mit einem Mann zu schlafen (ganz freiwillig und manchmal mit viel Spaß), den sie nicht lieben. Ja, das habe ich schon getan und es war schön. Wir wußten beide, dass wir nicht ineinander verknallt sind und dass wir Bock haben zu poppen. Und am nächsten Morgen war er noch da, aber ich dann nicht mehr, weil ich noch woanders hin musste. Aber nach dem Sex haben wir gekuschelt und es war schön. Natürlich macht Kuscheln mehr Spaß, wenn man in den anderen verknallt ist - dann ist es am allerschönsten, aber gerade Sex kann auch geil (eben nicht schön, sondern geil) sein, wenn man den anderen attraktiv findet und sexmäßig gut zusammenpasst.
Also mir macht das Spaß. Keine Ahnung, ob ich beziehungsfähig bin oder nicht. Ich gebe zu, ich habe mich vor 2 Jahren nach 10 Jahren von meinem Mann getrennt - vielleicht bin ich also nicht gemacht für die ewige Beziehung. Aber wär mir auch egal. Ich lebe nicht, weil ich beziehungsfähig sein will, sondern weil ich glücklich sein will.
Susi Sorglos
 
Ich glaube nicht, dass hier gewertet wurde, jeder hat nur seine persönliche Meinung dazu abgegeben.
Doch, in einigen Beiträgen wird hier sogar ziemlich rigoros gewertet.

Ich würde auch sagen, dass Menschen sich ständig verändern. Der eine mehr, der andere weniger - manche in gute Richtungen, andere in weniger Gute. Sieht man ja auch hier im Forum oft.
 
Ich habe erst vor kurzem einige alte bekannte getroffen, die hatte ich 25 Jahre nicht mehr gesehen, aber keiner von ihnen hatte sich großartig verändert, sie waren alle noch so wie früher.
 
Ich habe erst vor kurzem einige alte bekannte getroffen, die hatte ich 25 Jahre nicht mehr gesehen, aber keiner von ihnen hatte sich großartig verändert, sie waren alle noch so wie früher.
Man nimmt nur die Dinge wahr die noch nicht verändert wurden. Man geht ja schließlich mit ner gefärbten Brille an nen Menschen. Ich kenne Menschen die haben sich innerhalb von 7-8Wochen von introvertiert dauerhaft in extrovertiert verändert.

Wenn ein Mensch darüber nachdenkt was er vor 10-15Jahren so getan hat, würde er doch mit der heutigen Erfahrung manches anders machen und manches auch genauso. Ich unterstelle mal dass es Menschen gibt die irgendwann aufhören sich zu entwickeln, und Menschen die das immer weiter betreiben.

Z.B. ist es ja so, dass das Gehirn erst durch neue Anforderungen sich ändert, die meisten Menschen suchen sich halt in der Phase des Erwachsenwerdens ihre Lebensumstände und bleiben dann in ihnen, wollen auch ungern noch ihren Job komplett ändern, etc. pp.. Wenn man aber auch mit 50-60 noch alle paar Jahre völlig neue Anforderungen meistern muss, bin ich mir sicher dass der Geist bis ins Alter flexibel und formbar bleibt.
Ich denke diese Ansicht dass der Mensch einmal seine Merkmale findet und die sind dann gefestigt, kommen aus den veralteten Theorien der Neurologie dass im Hirn keine neuen Zellen entstehen und sich maximal Verdrahtungen ändern, und dass im Alter auch extrem schwerer.

Aber es enstehen neue Zellen im Hirn, mit ständigem Training des Geists kann man sogar im hohen Alter noch Klavier lernen, Menschen die schon >>10Jahrzehnt bleibende Schlaganfallfolgen haben (teilweise funktionelle Lähmung eines Arms z.B.), lernen durch neue Trainingsmethoden (einbinden/immobilisieren des gesunden Arms) dass selbst jetzt noch erstaunliche Fortschritte möglich sind.

Nee, da geh ich völlig mit dem Zen-Buddhismus, eine kontinuierliche Persönlichkeit ist ein Konstrukt was uns unser Unbewusstes vorgaukelt, damit wir (die Großhirnrinde) nicht aus der Rolle fallen 😉.
Weiteres Beispiel: selbst wenn man älteren Transsexuellen Hormontherapie gibt, verändert sich ihr Gehirn innerhalb von 2 Jahren gemessen an verschiedenen Fähigkeiten (räumliche Vorstellungsvermögen, etc.pp) zu dem neuen Geschlecht. Nur 2 Jahre für ne tiefgreifende Umstrukturierung, wenn man das mal mit den Regenerationsraten von anderen Organen vergleicht, kann da nur noch die Leber mithalten.
 
Ich habe erst vor kurzem einige alte bekannte getroffen, die hatte ich 25 Jahre nicht mehr gesehen, aber keiner von ihnen hatte sich großartig verändert, sie waren alle noch so wie früher.

Und du gehörst auch zur "einer-alle" Fraktion?😀

Nur weil persönliche Erfahrungen dieses und jenes bedeutet....bedeutet das lange nicht das jederman(n und Frau) so ist(sind). Diese Überzeugung teile ich so ziemlich...
Sie ist einfach irgendwie zumindest interessanter.

MfG Alex
 
@Mximilian, ich sprach von Grundlegenden Charakterzügen, ich bestreite nicht, dass Menschen Erfahrungen sammeln und einige Dinge anders Handhaben als sie es 15-20 Jahre vorher getan haben. Was ich meine ist, dass ein Mensch, wenn er von Kind an ein "Clown" ist, wird er es immer bleiben, oder ein "Besserwisser" wird auch immer einer bleiben, er kann diese Charakterzüge unterdrücken, aber ein Grundsätzlich lustiger, positiver Mensch wird nicht plötzlich Ernst und ein Besserwisser wird sich nicht plötzlich belehren lassen. Das sind nur Beispiele, da würden mir bestimmt noch mehr einfallen.
Ich nehme hier allerdings bewusst Hirnerkrankungen, traumatische Erlebnisse und sonstige Manipulationen, wie Medikamente etc. raus, denn das ist nicht der Normalfall.

Zu deinem Beispiel, dass sich introvertierte Menschen binnen 7-8 Wochen in extrovertierte ändern, halte ich persönlich für unglaubwürdig, nichts für ungut, aber glauben kann ich es einfach nicht.
Sie werden vermutlich tief im Innern immer noch introvertiert sein und versuchen durch Selbstdisziplin extrovertiert rüber zu kommen.
Diese Umstellung kann auch nur durch Psychische Manipulation stattgefunden haben, von alleine wird das nicht passiert sein und ich denke diese Menschen werden, wenn sie nicht ausdauernd an sich arbeiten, in ihr altes Muster zurück fallen.
 
Sie werden vermutlich tief im Innern immer noch introvertiert sein und versuchen durch Selbstdisziplin extrovertiert rüber zu kommen.
Diese Umstellung kann auch nur durch Psychische Manipulation stattgefunden haben, von alleine wird das nicht passiert sein und ich denke diese Menschen werden, wenn sie nicht ausdauernd an sich arbeiten, in ihr altes Muster zurück fallen.
Menschen können sich ganz von allein durch lernen ändern. Da muss niemand manipulieren. Ich wunder mich, wie du darauf kommst. Grad in diesem Forum hier geht es doch so oft darum problematische Verhaltensmuster zu verändern.

Es stimmt, dass unser Gehirn gerne gewohnten Bahnen folgt. Darum ist es schwer gewohnte Verhaltensmuster abzulegen. Je mehr man alte Verhaltensweisen durch Neue ersetzt, um so stabiler werden die neuen Gewonheiten aber auch - so wie du selbst schreibst. Sind die neuen Verhaltensweise erstmal zur Gewohnheit geworden, dann sind sie ebenso dauerhaft im Gehirn verankert, wie die Alten es mal waren. Es ist dann nicht so, dass ein introvertierter Mensch sich extrovertiert verhält - sondern der Mensch ist extrovertiert.

Noch treffender wäre es eigentlich, nicht von verschiedenen Typen von Menschen, sondern nur von Verhaltensmustern zu sprechen. Man könnte auch sagen: Wir sind, was wir tun.
 
Naja, aber ich rede vom Charakter eines Menschen, nicht von seinem Verhaltensmuster, das ist für mich ein Unterschied.
Sicher kann man Verhaltensmuster ändern und Gewohnheiten ändern, oder sogar ablegen, aber man kann seinen Charakter nicht ändern.
Der Charakter wird teilweise vererbt und teilweise frühkindlich geprägt, durch Erziehung und Erfahrungen, diesen Charakter kann man nicht so einfach ändern.
 

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