Für eine Ausbildung dieses Jahr ist es zu spätSara, warum muss es denn unbedingt ein Studium sein? Warum keine Ausbildung? In welche Richtung würdest du tendieren und was hast du vorher studiert?
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Für eine Ausbildung dieses Jahr ist es zu spätSara, warum muss es denn unbedingt ein Studium sein? Warum keine Ausbildung? In welche Richtung würdest du tendieren und was hast du vorher studiert?
Hallo SaraD,
schau mal hier: Wieder ein Studium beginnen ?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Auf einer privaten Hochschule WirtschaftspsychologyWenn du dich für das Wintersemester einschreibst (wenn das noch geht), was würdest du dann studieren?
Die Frage ist halt, ob die dieses Pensum durchhälst und ob du jetzt wirklich für ein Studium geeignet bist.
Ich habe selber schon diese depressiven Phasen gehabt und kann nur sagen: "Gott sei Dank gehe ich einer normalen Arbeit nach". Denn so intelligent ich auch bin - so ganz ohne Struktur neige ich doch sehr dazu, alles auf die letzte Bank und den letzten Drücker zu verschieben. Was dann irgendwann zu Problemen führt, die mich unter Umständen dann wieder auf direktem Weg zurück in die Depression führten. Das hätte mich um ein Haar den Bachelor gekostet.
Mir selber tut es jedenfalls gut, jetzt halbwegs geregelte Arbeitszeiten zu haben, bei denen ich mehr oder weniger überwacht werde (nicht, dass der Chef hinter mir stünde, aber er will doch in regelmäßigen Abständen Ergebnisse sehen).
Ich würde es mir daher tatsächlich überlegen, ob du dir das wirklich antun willst. Ich fände es ehrlich gesagt klüger, erst mal einer normalen Arbeit (und wenn es die Ausbildung im Einzelhandel ist) nachzugehen. Denn du sagst, dass du dich extrem in deinem Zimmer verkrochen hast. Sei mir nicht böse, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dieser Zustand ohne geregelte Zeiten womöglich schnell wieder Einzug hält. Bei einer Ausbildung wo der Chef sagt "um 8:00 Uhr bist du gefälligst anwesend" fällt einem das Aufstehen dann doch leichter, als wenn man konsequenzenlos die Vorlesung ausfallen lassen kann. Und bis Ausbildungsende dürftest du dich so sehr an diese Struktur gewöhnt haben, dass du auch zum Studium wieder leichter aus dem Haus kommst. Und praktischerweise einen gescheiten Job zum nebenher arbeiten hast (vielleicht findest du damit auch jemand, der dich dual studieren lässt).
Was zumal auch schon zweimal (!) gescheitert ist, inklusive des nur mittelmässigen Abiturs.Von aufgeben hat niemand geschrieben. Aber du solltest dir realistische Ziele setzen. Und erst mal arbeiten und dir eine Ausbildung suchen ist doch realistischer als ein Studium, was du schwer finanzieren kannst.
Was zumal auch schon zweimal (!) gescheitert ist, inklusive des nur mittelmässigen Abiturs.
Ich rate dir nicht vom Studium ab, Sara. Du sollst also nicht "aufgeben". Aber ich denke, dass du mehr erreichen würdest, würdest du dich erstmal für eine Lehre entscheiden in der Fachrichtung, die dich interessiert (kann ja ähnlich sein wie das, was du studieren möchtest). Einfach, damit du erstmal ankommst im Beruf. Auch mit Ende 20 kannst du noch studieren und dann in deinem erlernten Beruf Teilzeit arbeiten. So verdienst du dann auch mehr als jetzt, wenn du ungelernt irgendwelche Hilfsjobs erledigst. Gleichzeitig sammelst du weiter berufliche Erfahrung, die du jetzt nicht hast.
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