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Wie wird Berufsschadensausgleich berechnet? (OEG)

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Die letzten Einräge

Hallo zusammen in die Runde,


mit Recht beklagen viele von Euch dieextrem lange Bearbeitungszeit bei den Anträgen. Je nach Bundeslandmüssen sehr viele auch den Rechtsweg über die Sozialgerichte gehen.Aber auch dort versuchen die Verwaltungsämter/Landesverwaltungsämterdie Verfahren bewusst in die Länge zu ziehen. Leider bewegen sichdie Ämter noch im rechtsverbindlichen Rahmen, wenn sieSchreiben immer erst zum letzten Termin beantworten. Man rechnet ganzbewusst mit einer biologischen Lösung, damit die Renten nichtbezahlt werden müssen. So ist das leider.


Ich selber kämpfe nun schon seit über7 Jahren. Vor einigen Wochen hatte nun das Landessozialgericht (binin der zweiten Instanz) einen Eröterungstermin bestimmt, aber dasLandesversorgungsamt hat natürlich den Termin platzen lassen. DieSachbearbeiterin, die das Verfahren seit Jahren betreut, sei der Fallnun auf einmal zu Komplex und sie musste diesen abgeben. Der neueSachbearbeiter sei jedoch zu dieser Zeit auf Urlaub und habe danachwichtigere Termine. Der Eröterungstermin wurde nun auf unbestimmteZeit verschoben.


Für mich ist jedoch völligunverständlich, warum bei einigen die Berechnung/Zahlung des BSA solange dauert. Normalerweise wird dieser Bescheid nach der Anerkennung der Schäden berechnet.


Ich kann eigentlich nur jeden raten, bevor man den Antrag beim Versorgungsamt stellt, eineRechtsschutzversicherung abzuschließen und nach einem sehr gutenAnwalt sich zu informieren. Des weiteren sollte man sich auf ein sehrlanges Verfahren einstellen und nur nicht den Mut aufgeben. Habe voneinem Fall gehört, da dauerte es 12 Jahre!!!!


Durchhalten!!!
 
Naja es ist glaub ich in vielen Versorgungsämtern das gleiche. Ich würde dort nicht arbeiten wollen. Viel zu wenig Leute für viel zu komplizierten Sachen. Dann läuft es über mehrere Ebenen, was oft nicht sein müsste. Dann diese ständigen Umstrukturierungen.

In "meinem" Versorgungsamt z.B. wurde im Oktober ein neuer Chef eingestellt. Natürlich ohne das es einen Übergang gab, also mit Einarbeitung und Einführung, wie es sich eigentlich überall gehört. Der war natürlich aus einem ganz anderen Gebiet und hat bis heute eingeschränkt Ahnung. Was ich auch verstehe persönlich gesehen, aber das Amt muss eigentlich sicher stellen, dass jederzeit jemand mit Ahnung und Erfahrung in so komplexen Bereichen vorhanden sind. Ist zumindest meine Meinung.

Dann werden Menschen natürlich auch krank. Aber nach meiner Beobachtung ist das im Versorgungsamt besonders häufig, was eben auch den Arbeitsbedingungen geschuldet ist. Das da natürlich nicht einfach ein anderer weiter machen kann ist klar. Aber das sollte nicht unser Problem sein. Teilweise sind glaub ich auch von oben so Anweisungen, die eher in den unmenschlichen Bereich gehen. Anders kann ich mir die (ja für mich empfundene) Schikanen nicht sein. Mein BSA Antrag läuft ja seit der Anerkennung und das sind nun 20 Monate. Ich gehöre meiner Meinung nach, eher zu den einfacheren Fällen, aber natürlich wird man komplex und schwierig genannt. Aber Verzögerungen wie Urlaub, Krank, Neubesetzung, Verantwortungsschieberei, Schuldzuschiebungen, Infragestellungen, fehlende Unterlagen (obwohl schon geschickt) usw. Das ist dort scheinbar Gang und Gebe. Hab noch andere kennengelernt, dene es dort genauso geht. Genau die gleichen "Ausreden". Wenn bis Ende Juni mein Bescheid nicht da ist, gibts die Klage und die Beschwerde erst beim Regierungspräsidium und dann notfalls auch noch höher gehend. Hab die Schnau... voll und ich werd sicher kein Verständnis oder Rücksicht mehr aufbringen.

Umso wichtiger find ich, dass die Betroffenen sich gegenseitig unterstützen. Ich bin in Facebook in einer tolle Gruppe und da hilft man sich viel gegenseitig. Ich weiß was mir rechtlich zusteht (viel aber nicht alles) und das ist glaub ich das A und O. Leider gibt es was OEG angeht, nicht so viele gute Anwälte. Ich bin bei meinem BSA gespannt, was sie sich einfallen lassen. Wahrscheinlich erstmal falsche Einstufung, oder sonst Ideen. Zumindest bereite ich mich innerlich darauf vor. WEnn sie doch mal korrekt machen, dann bin ich ja froh.

So nun viel geschrieben.
 
Hallo Elona,


nun hatte ich sehr ausführlich nochmal geschrieben; aber irgendwie ist der Text dann im Internet-Nirwanaverschwunden.
Hier noch mal die Kurzform:


Du hast selbstverständlich alles Rechtder Welt Dich über den Herrn vom Versorgungsamt zu beschweren. DerBSA wird sowieso von einem Computersystem berechnet, da es wirklichetwas komplex ist. Des weiteren wird sich ein „Chef“ mit so etwasbestimmt nicht abgeben und braucht daher auch keineEinarbeitungszeit.Die Dateneinpflege in das System übernimmt einganz normaler Sachbearbeiter. Selbst wenn er es machen würde, in derMaske ist ja alles vorgegeben wo was eingetragen wird. Also sind dasnur sehr dumme ausreden.


Ich weiß leider nicht ob Du einenAnhalt oder andere Beratung hast, aber ich denke, dass Du Dichbeschweren sollst. Jetzt stell Dir mal vor, ein neuer Mitarbeiterfängt in der Buchhaltung an und zeitgleich wird im Amt ein neuerMitarbeiter eingestellt.!!! Natürlich bekommt er sofort sein Gehalt.


Durchhalten


PS. Bitte halte uns auf den neustenStand.
 
Hallo zusammen,

gibt es zum BSA und beruflichem Betroffensein Lektüren, um nachlesen zu können, was einem zusteht?


Wäre hilfreich für mich.
Danke und viele Grüße
 
Hallo Gast,


leider gibt es keine wirklichen brauchbaren Informationen, da es zu komplex ist. Es setzt sich jedoch zusammen:


-Ausgleichsrente
-BSA (je nachdem wie der berufliche Werdegang war, Besoldungsgruppe A 7)
-Grundrente


Dazu kommen dann noch weitere Leistungen: Pflegezulage, Heil- und Krankenbehandlung und Sonderaufwendungen. Das kommt wirklich auf jeden Fall an. Pauschal lässt sich das nicht so beantworten.

Im übrigen haben die Mitarbeiter der Versorgungsämter eine Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht! Daher immer im Gespräch darauf hinweisen.!!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo. Ich habe meinen neuen Bescheid über bsa bekommen. Dort steht darin, dass es mit vorbehalt formuliert worden ist, da die vergleichseinkommen eine Änderung erfahren werden. Weiss jemand was darüber? Ich vermute eine Verschlechterung der berechnungsgrundlagen. Ich bin übrigens weltenbummler.
 
Hallo Gast,


leider gibt es keine wirklichen brauchbaren Informationen, da es zu komplex ist. Es setzt sich jedoch zusammen:


-Ausgleichsrente
-BSA (je nachdem wie der berufliche Werdegang war, Besoldungsgruppe A 7)
-Grundrente


Dazu kommen dann noch weitere Leistungen: Pflegezulage, Heil- und Krankenbehandlung und Sonderaufwendungen. Das kommt wirklich auf jeden Fall an. Pauschal lässt sich das nicht so beantworten.

Im übrigen haben die Mitarbeiter der Versorgungsämter eine Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht! Daher immer im Gespräch darauf hinweisen.!!!!
Hallo Rocky11
mit dem Versorgungsamt kann ich nicht telefonieren, hochgradige Retraumatisierung.
Aber Aufgeklärt oder informiert haben die mich noch nie.
Die sind von Anfang an noch schädigend mit mir umgegangen und da ich eben so geschädigt bin habe ich das nicht wahrgenommen. Bei mir liegt eine komplette Gewaltspirale seit meiner Kindheit vor. Ich war Leid und Schmerz "gewohnt" und somit hatten die leichtes Spiel mit mir auch noch schädigend mit mir umzugehen.
Ich habe sehr schlimme Erfahrungen hinter mir. Ein Therapeut sagte mal zu mir, dass das was ich erlebt habe für fünf Leben ausreichen würde.
Vom Versorgungsamt werde ich nichts erfahren können, die wissen genau wie sie mich retraumatisieren können.
Ich muss schauen, dass ich meine Infos von wo anders her bekomme.
Liebe Grüße gastbei.
 
Hallo Gast,


hast Du keinen Anwalt oder jemanden vom Weißen Ring der Dich unterstützen könnte?


Kann Dich sehr gut verstehen, dass Du mit denen nicht telefonieren möchtest.


Oh, jetzt hattest Du doch geschrieben, Du hättest einen Anwalt. Also, diese sind Dienstleister und müssen nach Absprache mit Dir das machen was Du für nötig hältst. Am besten dann noch mal mit dem Anwalt telefonieren oder schriftlich per Mail mitteilen, was der genau zu machen hat.


Viel Erfolg


Rocky
 
Hallo. Ich habe meinen neuen Bescheid über bsa bekommen. Dort steht darin, dass es mit vorbehalt formuliert worden ist, da die vergleichseinkommen eine Änderung erfahren werden. Weiss jemand was darüber? Ich vermute eine Verschlechterung der berechnungsgrundlagen. Ich bin übrigens weltenbummler.

Kann natürlich auch daran liegen, dass im Sommer die Gehälter der Beamten immer etwas steigen und das es dann zu einer Neuberechnung kommt.

Hattest Du schon eine Zahlung überhaupt bekommen?
 
Hallo Weltenbummler,
ich dachte da auch an selbiges wie Rocky11 zum Juli werden ja jedes Jahr sämtliche Renten angepasst, auch die Besoldungsgruppen . Da müssen die ja erst einmal rechnen.


Was das mit Ausgleichsrente, Grundrente und BSA auf sich hat, was was bedeutet - am Ende aber doch alles auf ein Ergebnis kommt, hat meinem Denken nach vielleicht den Hintergrund, dass bei der ganzen Zahlungssache OEG / BSA 2 zuständig sind einmal der Bund und dann die jeweilige Kommune, wo die " schädigenden Ereignisse " passiert sind... und das macht den Kram ja so komplex und aber echt- ... zudem noch die Verschlepperei...


Rocky11 Wie meinst Du das mit Biologischer Lösung ? , dass wir aufgeben ? LG Jo
 
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