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Wie lebt man mit einer Sozial Phobie?

Da war ich auch am Grübeln drüber, kann ja sonst wie falsch verstanden werden.(verständlicherweise)

Find die Idee mit dem "Preisgeben" der eigenen Schüchternheit garnit verkehrt, du bekommst ja eine direkte Reaktion auf dein Problem. Das härtet ab?

Wünsch da viel Erfolg
 
@Kreatur

Ich finde die Idee auch nicht schlecht ... allerdings bekämpfst du damit nicht deine soziale Phobie. Deine Ängste, dass andere Personen schlecht über dich denken, bleiben weiter bestehen.

Wenn du die Frau nach ihrer Meinung zu "schüchternen Männern" fragst, wirst du höchstwahrscheinlich keine Ablehnung erfahren. Aber diese Ablehnung (und das dann nichts schlimmes passiert) ist ja GENAU DAS was du erfahren und spüren musst damit du lernst damit umzugehen und damit dann deine Ängste verschwinden.

Was nützt es dir wenn die Frauen nett reagieren und dir ihre Meinung zu "schüchternen Männern" mitteilen? Das nächste Mal wenn du ins Restaurant gehst, wirst du trotzdem wieder Angst vor (negativen) "Bewertungs-Blicken" (oder ähnlichem) haben. Das nächste Mal wenn dich irgendwer "dumm anmacht" wirst du wieder wie ein Hündchen davon laufen und flüchten und darauf warten, dass das Herzklopfen aufhört. Das nächste Mal wenn dir einer frech seine Meinung sagt, wirst du weiterhin ängstlich zu Boden sehen und schweigen - da du Angst hast eine andere Meinung zu vertreten denn dann könnte der andere ja "schlecht über dich denken". usw. usw.

"Konfrontation" bedeutet, dass man ABLEHNUNG erzeugt und sich damit konfrontiert - damit dein Unterbewußtsein lernt, dass nicht schlimmes passiert ... dann kannst du problemlos deine Meinung sagen, Kontra geben, Frauen ansprechen und dich auch, in aller Öffentlichkeit, mal "auf die Fresse packen" ohne, dass man rot anläuft und sich "schlecht fühlt" usw...

Mit "nett mit Mädeln plaudern" lernt man zwar "auf nette Art" mit Frauen zu sprechen aber die soziale Phobie wird dich (nicht nur in anderen Bereichen) weiterhin fest im Griff behalten.

Kreatur - wenn ich ehrlich bin, spüre ich bei dir, dass du dich nicht traust diese Übungen zu machen - du suchst einfach Ausreden, willst dich nicht überwinden und versucht "hinten rum" den einfachen Weg zu gehen.

Wie schon gesagt ... erst wenn du mit der Ablehnung der Menschen klar kommst (wenn es dir scheiß egal ist), verlierst du deine Ängste (und die Welt ist und wird IMMER voller Ablehnung sein). Mit Frauen "Small-Talk halten" und über "schüchterne Männer reden" ist zwar nett aber das erzeugt KEINE Ablehnung.

Erst wenn du dich traust Frauen/Männer völlig frech und dämlich (peinliche) Fragen zu stellen (und dir die mögliche negative Reaktion egal ist) und das heißt ja nicht, dass man das dann ständig macht/fragt (aber man könnte wenn man wollte), erst dann hast du keine Hemmungen mehr ganz normale Fragen zu stellen und dich SO ZU ZEIGEN wie du bist. Erst dann wirkst du echt!

Erst wenn dir eine negative Reaktion nichts mehr ausmacht, musst du keine Rolle mehr spielen!!!

Was du jetzt versuchst, ist, über "nette Fragen" schöne Gespräche mit Frauen zu führen. Du versuchst mit aller Macht negatives Feedback zu vermeiden - das ist ganz eindeutig Vermeidungsverhalten und wird nichts bringen.


Rechtliches:
Die Frage nach "Hast du Lust auf Sex mit mir" fällt nicht unter den Begriff der "sexuellen Belästigung". Schon gar nicht die Frage nach dem nächsten Puff. Rechtlich hast du also nichts zu befürchten.

Ich vermute, dass du dir das nur einredest um die Übung nicht machen zu müssen. 🙂

Hättest du dich schon vor einer Woche überwunden und dich täglich "zum Affen gemacht", wärst du schon jetzt mit dem gröbsten durch und würdest sogar lachen. Stattdessen sitzt du immer noch zu Hause und sinnierst darüber .... "vielleicht" ... nächste Woche (oder später) ein bißchen "nett sein zu wollen" ... vielleicht, eventuell .... nee .... doch nicht .... übernächste Woche vielleicht .... oder die Woche darauf .... mal gucken ... grübel ... im Mai vielleicht ... oder doch erst im Juni ... oder ... oder ... oder ..

Trotzdem viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
hi,
ich habe seit einiger zeit schon diesen thread verfolgt und muss jetzt mal meine meinung äußern.

Liebe Betroffene,
bitte seit etwas vorsichtiger bzgl. dem was der Berliner erzählt. Mir kommt das leider etwas fakeverdächtig vor und als ob sich jemand einen riesen spaß darauf macht den sozialen phobikern so was zu empfehlen.
Selbst wenn es stimmen sollte, sollte man mit dem empfehlung für andere leute sehr vorsichtig sein, da es sich um sehr spezielle übungen handelt, die im falle einer negativen reaktion der passanten auch schwerwiegende auswirkungen für den sozialen phobiker haben können, je nacchdem wie sein zustand ist,
 
@Kreatur

Wie ich in einem vorigen Beitrag schon einmal erwähnte .... du bist so einer den man (auch gegen seinen Willen) nackt an ein, auf der Ladefläche eines Autos montiertes, Holzkreuz binden müsste und dann fährt man mit dir (wenn es etwas wärmer ist) durch die Stadt und ich persönlich würde alle 20 Sekunden die Hupe drücken damit dich jeder anstarrt und auslacht.

Das würden wir mal ein paar Stunden machen und danach wärst du mit den sozialen Ängsten "durch". 😀

Ich fühle mich übrigens gerade großartig. Ich werde jetzt Duschen und danach gehe ich nochmal üben.

Heute wird es ekelig:
Übung: Sprich Passanten auf der Straße an und frage Sie: "Was halten Sie davon, dass ich mich abends mit meinen eigenen Exkrementen einreibe"?

Glaubst du, dass man auf solch eine Frage auch nur eine einzige positive Reaktion bekommt? Die werden mich ALLE mit völlig angewidertem Blick anschauen und sich fragen ob ich aus der Geschlossenen Psychiatrie ausgebrochen bin (denn genau DARUM geht es ja) aber ich bleibe ganz cool und halte die Situation aus.

Das werde ich 15 Mal fragen und danach gehe ich in eine Bar, trinke einen Cocktail und werde, entspannt und OHNE HEMMUNGEN, ganz normalen Small-Talk halten.

Und ich spüre schon jetzt eine extreme Angst vor der Angst ... aber .. ich werde mich überwinden.

Scheiß drauf was die über mich denken werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kreatur

Ich finde die Idee auch nicht schlecht ... allerdings bekämpfst du damit nicht deine soziale Phobie. Deine Ängste, dass andere Personen schlecht über dich denken, bleiben weiter bestehen.

Wenn du die Frau nach ihrer Meinung zu "schüchternen Männern" fragst, wirst du höchstwahrscheinlich keine Ablehnung erfahren. Aber diese Ablehnung (und das dann nichts schlimmes passiert) ist ja GENAU DAS was du erfahren und spüren musst damit du lernst damit umzugehen und damit dann deine Ängste verschwinden.

Was nützt es dir wenn die Frauen nett reagieren und dir ihre Meinung zu "schüchternen Männern" mitteilen? Das nächste Mal wenn du ins Restaurant gehst, wirst du trotzdem wieder Angst vor (negativen) "Bewertungs-Blicken" (oder ähnlichem) haben. Das nächste Mal wenn dich irgendwer "dumm anmacht" wirst du wieder wie ein Hündchen davon laufen und flüchten und darauf warten, dass das Herzklopfen aufhört. Das nächste Mal wenn dir einer frech seine Meinung sagt, wirst du weiterhin ängstlich zu Boden sehen und schweigen - da du Angst hast eine andere Meinung zu vertreten denn dann könnte der andere ja "schlecht über dich denken". usw. usw.

"Konfrontation" bedeutet, dass man ABLEHNUNG erzeugt und sich damit konfrontiert - damit dein Unterbewußtsein lernt, dass nicht schlimmes passiert ... dann kannst du problemlos deine Meinung sagen, Kontra geben, Frauen ansprechen und dich auch, in aller Öffentlichkeit, mal "auf die Fresse packen" ohne, dass man rot anläuft und sich "schlecht fühlt" usw...

Mit "nett mit Mädeln plaudern" lernt man zwar "auf nette Art" mit Frauen zu sprechen aber die soziale Phobie wird dich (nicht nur in anderen Bereichen) weiterhin fest im Griff behalten.

Kreatur - wenn ich ehrlich bin, spüre ich bei dir, dass du dich nicht traust diese Übungen zu machen - du suchst einfach Ausreden, willst dich nicht überwinden und versucht "hinten rum" den einfachen Weg zu gehen.

Wie schon gesagt ... erst wenn du mit der Ablehnung der Menschen klar kommst (wenn es dir scheiß egal ist), verlierst du deine Ängste (und die Welt ist und wird IMMER voller Ablehnung sein). Mit Frauen "Small-Talk halten" und über "schüchterne Männer reden" ist zwar nett aber das erzeugt KEINE Ablehnung.

Erst wenn du dich traust Frauen/Männer völlig frech und dämlich (peinliche) Fragen zu stellen (und dir die mögliche negative Reaktion egal ist) und das heißt ja nicht, dass man das dann ständig macht/fragt (aber man könnte wenn man wollte), erst dann hast du keine Hemmungen mehr ganz normale Fragen zu stellen und dich SO ZU ZEIGEN wie du bist. Erst dann wirkst du echt!

Erst wenn dir eine negative Reaktion nichts mehr ausmacht, musst du keine Rolle mehr spielen!!!

Was du jetzt versuchst, ist, über "nette Fragen" schöne Gespräche mit Frauen zu führen. Du versuchst mit aller Macht negatives Feedback zu vermeiden - das ist ganz eindeutig Vermeidungsverhalten und wird nichts bringen.


Rechtliches:
Die Frage nach "Hast du Lust auf Sex mit mir" fällt nicht unter den Begriff der "sexuellen Belästigung". Schon gar nicht die Frage nach dem nächsten Puff. Rechtlich hast du also nichts zu befürchten.

Ich vermute, dass du dir das nur einredest um die Übung nicht machen zu müssen. 🙂

Hättest du dich schon vor einer Woche überwunden und dich täglich "zum Affen gemacht", wärst du schon jetzt mit dem gröbsten durch und würdest sogar lachen. Stattdessen sitzt du immer noch zu Hause und sinnierst darüber .... "vielleicht" ... nächste Woche (oder später) ein bißchen "nett sein zu wollen" ... vielleicht, eventuell .... nee .... doch nicht .... übernächste Woche vielleicht .... oder die Woche darauf .... mal gucken ... grübel ... im Mai vielleicht ... oder doch erst im Juni ... oder ... oder ... oder ..

Trotzdem viel Erfolg!

hi,
ich würde dich darum bitten, dass du etwas vorsichtiger mit deiner wortwahl bist.
Du hast deine ängste überwunden und bist in der lage auch solche krassen konfrontationsübungen durchzuführen. Aber nicht jeder kann das von jetzt auf gleich, sondern muss sich vllt. erstmal mit einfacheren übungen dort herantasten.
Bitte bedenke auch, dass du nicht abschätzen kannst, was mit der betreffenden person passieren könnte, wenn sie sich in so eine situation begibt, jedoch psychisch dem ganzen noch nicht gewachsen ist.
 
hi,
ich habe seit einiger zeit schon diesen thread verfolgt und muss jetzt mal meine meinung äußern.

Liebe Betroffene,
bitte seit etwas vorsichtiger bzgl. dem was der Berliner erzählt. Mir kommt das leider etwas fakeverdächtig vor und als ob sich jemand einen riesen spaß darauf macht den sozialen phobikern so was zu empfehlen.
Selbst wenn es stimmen sollte, sollte man mit dem empfehlung für andere leute sehr vorsichtig sein, da es sich um sehr spezielle übungen handelt, die im falle einer negativen reaktion der passanten auch schwerwiegende auswirkungen für den sozialen phobiker haben können, je nacchdem wie sein zustand ist,

Lieber Gast,

wenn ich ehrlich bin, kannst du gerne denken was du willst. Früher hätte ich mich jetzt vielleicht angegriffen gefühlt aber im Endeffekt scheint es so, als wenn du nicht die geringste Ahnung von "sozialen Phobien" und Konfrontationsübungen hast. Da du diesen Thread ja verfolgst, gehe ich davon aus, dass du selbst unter sozialen Ängsten leidest ... es aber bisher nicht für nötig befunden hast dich mit der Materie auseinander zu setzen (um bei dir eine Besserung zu erreichen) mir dann aber vorhältst "ein Fake zu sein" und hier "stundenlang Schwachsinn zu labern", was ich persönlich traurig finde.

Ich helfe dir aber gern auf die Sprünge.

Konfrontationstherapie
Konfrontationstherapie - was ist das?

Soziale Phobie Kompendium- Konfrontationsbungen
http://wwwpsy.uni-muenster.de/imperia/md/content/psychologie_institut_1/ae_dejong/vl_ss_04/vl02.pdf

Gestufte Reizkonfrontation durchführen
http://www.psychologie.tu-dresden.de/i2/klinische/studium/archiv/ws0809/beesdo%20intervention%20reizkonfrontation.pdf

-> Angststrungen -> Therapien -> TH03 - Verhaltenstherapie | AngstPortal.de - Das Selbsthilfe Portal fr Betroffene.
Verhaltenstherapie - Kognitive Verhaltenstherapie bei Angst, Panik, Phobie - ngste "in wenigen Stunden aus der Welt". Psychotherapie, Stuttgart <--- das solltest du dir reinziehen!!!

Je nach Spezifik und Schweregrad ihrer Erkrankung lernen die Betroffenen dann mit oder ohne Begleitung durch den Therapeuten im Expositionstraining sich direkt ihren angstauslösenden Situationen auszusetzen [Abschnitt 3]. Dies erfolgt realitätsnah in der für die Klienten individuell relevanten "natürlichen" Umgebung, z.B. auf der Autobahn, beim Einkaufen, im Restaurant, auf Türmen oder im Flugzeug. Hierbei machen sie die Erfahrung, dass sie innerhalb weniger Tage oder Stunden ohne Flucht oder Vermeidung ihre Angst überwinden und an den bislang gefürchteten Dingen sogar Spaß gewinnen können.
Na - wer ist nu Fake?

Viel Spaß beim Lesen und verkneif dir in Zukunft mir zu unterstellen "Shice zu labern" vor allem da du von Tuten und Blasen scheinbar keine Ahnung hast (und das selbst nicht mal bemerkst)! 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin aus der Selbsthilfegruppe für SP Bielefeld und ich kann nur sagen, dass Sie großen schaden mit dem anrichten, was sie hier schreiben. Glauben Sie wirklich, dass ihr Problem durch ein paar solcher Übungen vollkommen verschwunden ist? SP hat auch Ursachen und die lassen sich durch so ein paar Übungen nicht einfach auslöschen.
Und die Tatsache, dass sie in dieser fanatischen Form in diesem Forum auftreten, zeigt leider, dass bei Ihnen die Ursachen für ihre SP immernoch präsent sind.
 
hi,
ich würde dich darum bitten, dass du etwas vorsichtiger mit deiner wortwahl bist.
Du hast deine ängste überwunden und bist in der lage auch solche krassen konfrontationsübungen durchzuführen. Aber nicht jeder kann das von jetzt auf gleich, sondern muss sich vllt. erstmal mit einfacheren übungen dort herantasten.
Bitte bedenke auch, dass du nicht abschätzen kannst, was mit der betreffenden person passieren könnte, wenn sie sich in so eine situation begibt, jedoch psychisch dem ganzen noch nicht gewachsen ist.

Nein - ich habe meine Ängste noch nicht vollständig überwunden aber ich arbeite daran.

Und ich habe auch nicht geschrieben, dass man mir die Übungen nachmachen soll - ich schreibe nur was ich gerade mache/machen werde.

Was ich beschreibe ist, dass man sich der Ablehnung aussetzen sollte (mit welchem Schwierigkeistgrad ist jedem selbst überlassen) und, dass "nette Situationen" nicht besonders hilfreich sind denn man hat ja "Angst vor Ablehnung" und nicht "Angst vor netten Situationen".

Bitte bedenke auch, dass du nicht abschätzen kannst, was mit der betreffenden person passieren könnte, wenn sie sich in so eine situation begibt, jedoch psychisch dem ganzen noch nicht gewachsen ist.
Physiologisch ist der menschliche Körper nicht in der Lage das "Angstgefühl" über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Egal was man macht, es geht recht schnell (automatisch) runter .... Das Problem bei der Phobie ist halt, dass viele es nicht aushalten "bis die Angst runter geht" und vorher flüchten. Deshalb meinte ich ja auch, dass man sie dazu "zwingen müsste". Weil sie es nicht aushalten, machen sie die positive Erfahrung nicht ...

Das einzige was beim "lange genug aushalten" passiert, ist, dass man endlich die Ängste verliert und eine positive Erfahrung macht - mehr nicht.

Und mehr habe ich nicht geschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin aus der Selbsthilfegruppe für SP Bielefeld und ich kann nur sagen, dass Sie großen schaden mit dem anrichten, was sie hier schreiben. Glauben Sie wirklich, dass ihr Problem durch ein paar solcher Übungen vollkommen verschwunden ist? SP hat auch Ursachen und die lassen sich durch so ein paar Übungen nicht einfach auslöschen.

Welche Rolle spielt es denn welche "Ursachen" dafür verantwortlich sind, dass jemand Höhenangst, Angst vor Spinnen oder "Angst vor Ablehnung" hat? Was spielt es für eine Rolle welche Ursachen es hat, dass jemand nicht schwimmen kann? Die Ursachen spielen überhaupt keine Rolle!

Wenn ein Sozial-Phobiker nie gelernt hat, mit Ablehnung klar zu kommen dann muss er das einfach nachholen und mit Konfrontationsübungen kann man dies sehr schnell und effektiv machen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Und die moderne Verhaltenstherapie meint das auch. Die Ursachen zu erforschen, ist völlige Zeitverschwendung und ändert GAR NICHTS an den vorhandenen Ängsten. Selbst wenn sie die Ursache finden ... was ändert das? Nichts! Was in der Kindheit geschehen ist, ist geschehen ... sie können versuchen das alte hinderliche "Angstprogramm" mit einem neuen "keine-Angst-Programm" zu überschreiben. Ursachenforschung können sie in der Pfeife rauchen.

Und die Tatsache, dass sie in dieser fanatischen Form in diesem Forum auftreten, zeigt leider, dass bei Ihnen die Ursachen für ihre SP immernoch präsent sind.
An dieser Aussage sehe ich schon, dass sie extrem gefrustet sind und sogar hanebüchenen Käse heran ziehen um ihrem Beitrag einen Hauch von Glaubwürdigkeit zu verleihen.

Ich habe fast 17 Jahre an sozialen Ängste gelitten ... ich habe alles dazu gelesen ... ich habe jede Therapie durch ... und ich kann mir ein Urteil bilden, was hilft und was nicht hilft.

Wenn sie glauben nach den Ursachen ihrer sozialen Phobie forschen zu müssen, wenn sie hoffen "darüber reden, ändert irgendetwas etwas", wenn sie hoffen "einmal pro Woche in ein SHG gehen" ändert was .... dann hoffen sie das ruhig ... ich verspreche ihnen aber, dass sie das in 20 Jahren immer noch hoffen werden.

Und wenn sie meinen, dass meine Motivationsversuche hier im Forum (von denen ich selbst nichts habe) "fanatisch" sind dann ist das ganz alleine ihr Problem. Sie müssen die Konfrontationsübungen ja nicht machen .... reden sie über ihre Ängste ... und hoffen sie weiterhin, dass sie dadurch verschwinden werden (aber das werden sie nicht).

Wenn sie nicht schwimmen können, müssen sie das üben, üben, üben, üben ... in einer SHG zu sitzen und sich übers "schwimmen zu unterhalten" ... ändert gar nichts und auch die Ursachen zu finden "warum man nicht schwimmen kann" ändert nichts ... da werden sie, wenn sie 70 sind, immer noch nicht schwimmen können und da sie diesen Zusammenhang noch nicht erkannt haben, zeigt mir, dass sie von Phobien praktisch nichts wissen - mir aber "Fanatismus" vorhalten.

Ich muss jetzt los. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel Spaß dir heute,
hier steht ja mittlerweile mehr als genug drinne.

Kann sich jeder seinen für sich gut anhörenden Teil rausnehmen und evtl auch umsetzen.


Grüßerl
 

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