Ich bin aus der Selbsthilfegruppe für SP Bielefeld und ich kann nur sagen, dass Sie großen schaden mit dem anrichten, was sie hier schreiben. Glauben Sie wirklich, dass ihr Problem durch ein paar solcher Übungen vollkommen verschwunden ist? SP hat auch Ursachen und die lassen sich durch so ein paar Übungen nicht einfach auslöschen.
Welche Rolle spielt es denn welche "Ursachen" dafür verantwortlich sind, dass jemand Höhenangst, Angst vor Spinnen oder "Angst vor Ablehnung" hat? Was spielt es für eine Rolle welche Ursachen es hat, dass jemand nicht schwimmen kann? Die Ursachen spielen überhaupt keine Rolle!
Wenn ein Sozial-Phobiker nie gelernt hat, mit Ablehnung klar zu kommen dann muss er das einfach nachholen und mit Konfrontationsübungen kann man dies sehr schnell und effektiv machen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Und die moderne Verhaltenstherapie meint das auch.
Die Ursachen zu erforschen, ist völlige Zeitverschwendung und ändert GAR NICHTS an den vorhandenen Ängsten. Selbst wenn sie die Ursache finden ... was ändert das? Nichts! Was in der Kindheit geschehen ist, ist geschehen ... sie können versuchen das alte hinderliche "Angstprogramm" mit einem neuen "keine-Angst-Programm" zu überschreiben. Ursachenforschung können sie in der Pfeife rauchen.
Und die Tatsache, dass sie in dieser fanatischen Form in diesem Forum auftreten, zeigt leider, dass bei Ihnen die Ursachen für ihre SP immernoch präsent sind.
An dieser Aussage sehe ich schon, dass sie extrem gefrustet sind und sogar hanebüchenen Käse heran ziehen um ihrem Beitrag einen Hauch von Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Ich habe fast 17 Jahre an sozialen Ängste gelitten ... ich habe alles dazu gelesen ... ich habe jede Therapie durch ... und ich kann mir ein Urteil bilden, was hilft und was nicht hilft.
Wenn sie glauben nach den Ursachen ihrer sozialen Phobie forschen zu müssen, wenn sie hoffen "darüber reden, ändert irgendetwas etwas", wenn sie hoffen "einmal pro Woche in ein SHG gehen" ändert was .... dann hoffen sie das ruhig ... ich verspreche ihnen aber, dass sie das in 20 Jahren immer noch hoffen werden.
Und wenn sie meinen, dass meine Motivationsversuche hier im Forum (von denen ich selbst nichts habe) "fanatisch" sind dann ist das ganz alleine ihr Problem. Sie müssen die Konfrontationsübungen ja nicht machen .... reden sie über ihre Ängste ... und hoffen sie weiterhin, dass sie dadurch verschwinden werden (aber das werden sie nicht).
Wenn sie nicht schwimmen können, müssen sie das üben, üben, üben, üben ... in einer SHG zu sitzen und sich übers "schwimmen zu unterhalten" ...
ändert gar nichts und auch die Ursachen zu finden "warum man nicht schwimmen kann" ändert nichts ... da werden sie, wenn sie 70 sind, immer noch nicht schwimmen können und da sie diesen Zusammenhang noch nicht erkannt haben, zeigt mir, dass sie von Phobien praktisch nichts wissen - mir aber "Fanatismus" vorhalten.
Ich muss jetzt los.
😉