Mayem
Mitglied
Es ist wichtig das alles im richtigen Kontext zu sehen glaube ich. Ich lese das hier schon von Anfang an mit und wunderte mich schon, dass Berliner bisher kein Widerspruch entgegnet wurde.
Ich für meinen Teil finde schon rein vom Verstand her, dass diese Form der Angstbekämpfung oft die wirksamste und effektivste ist. Zumindest bezogen auf bestimmte Ängste, nämlich die angelernten, unnatürlichen. Schon weil es biochemisch absolut logisch ist, dass eine große Angst, kleine Ängste völlig überschattet und nichtig macht. Das erlebte wird vom Gehirn immer in Relation gewertet. Wer zum Beispiel die Führerscheinprüfung unter starken Ängsten bestanden hat, wird in einer hypothetischen Fahrstunde danach nicht mehr die selbe Angst haben wie in der Fahrstunde vor der Prüfung. Ein besseres Beispiel ist mir grad nicht eingefallen.
Sogesehen finde ich es also erstmal völlig ok, dass Berliner diesen Thread hier zum ausführlichen Erfahrungsbericht mit der extremen Konfrontationstherapie umfunktioniert hat.
Jetzt kommt das Aber... Soziale Phobie ist so ein schwammiger Begriff, einer unter dem sich einfach schüchterne bis stark traumatisierte Persönlichkeiten sammeln. Und das ist wahrscheinlich, worauf Bielefelder hinaus wollte, letztere können durch überstürzte Übungen ihre Traumatisierung tatsächlich intensivieren und das kann alles andere als spaßig enden.
Ein bisschen Vorsicht finde ich gerechtfertigt und hoffe, dass jeder Leser hier das für sich selbst hinreichend einschätzen kann. Es ist nicht die ultimative Pauschallösung, aber eine sicherlich gute für einen beträchtlichen Teil von Menschen, die sich der SP zuordnen.
Ich für meinen Teil finde schon rein vom Verstand her, dass diese Form der Angstbekämpfung oft die wirksamste und effektivste ist. Zumindest bezogen auf bestimmte Ängste, nämlich die angelernten, unnatürlichen. Schon weil es biochemisch absolut logisch ist, dass eine große Angst, kleine Ängste völlig überschattet und nichtig macht. Das erlebte wird vom Gehirn immer in Relation gewertet. Wer zum Beispiel die Führerscheinprüfung unter starken Ängsten bestanden hat, wird in einer hypothetischen Fahrstunde danach nicht mehr die selbe Angst haben wie in der Fahrstunde vor der Prüfung. Ein besseres Beispiel ist mir grad nicht eingefallen.
Sogesehen finde ich es also erstmal völlig ok, dass Berliner diesen Thread hier zum ausführlichen Erfahrungsbericht mit der extremen Konfrontationstherapie umfunktioniert hat.
Jetzt kommt das Aber... Soziale Phobie ist so ein schwammiger Begriff, einer unter dem sich einfach schüchterne bis stark traumatisierte Persönlichkeiten sammeln. Und das ist wahrscheinlich, worauf Bielefelder hinaus wollte, letztere können durch überstürzte Übungen ihre Traumatisierung tatsächlich intensivieren und das kann alles andere als spaßig enden.
Ein bisschen Vorsicht finde ich gerechtfertigt und hoffe, dass jeder Leser hier das für sich selbst hinreichend einschätzen kann. Es ist nicht die ultimative Pauschallösung, aber eine sicherlich gute für einen beträchtlichen Teil von Menschen, die sich der SP zuordnen.