Ich finde dich ganz schön unfair
@Bauernsturm .
Immerhin geht die Te ja arbeiten seit Jahrzehnten, obwohl sie sich dafür quälen muss. Was daran ist da jetzt trotzig?
Im Gegenteil - das ist sehr erwachsen.
Überleg mal, wie viel Kraft und Energie das kostet.
Für seine Gefühle kann man nichts. Und seine Einstellung ändern ist auch leichter gesagt als getan.
Das stimmt natürlich. Allerdings wird dieser Thread eine Endlosschleife werde, aus der alle Beteiligte unbefriedigt raus gehen.
Man wird hier Lösungen anbieten und diese werden vor die Füße geworfen. Im Grunde genommen ok.
Es ist aber auch nicht erwachsen und da stimme ich Bauernsturm Recht: es ist störrisch, trotzig und kindisch
Wenn man zu nichts Lust hat und kein Interesse, dann wird es überall öde sein. Und gesetzt den Fall, sie würde den ganzen Tag zu Hause sein, dann wird s noch öder.
Man muss sich bisschen selbst motivieren. Schließlich hat man sich ja auch das "uf Null Bock" auch antrainiert und nein, ich glaube, es liegt keine psychische Erkrankung vor. Ich denke, es ist ein Mangel an einer "Tugend ", die aus der Mode gekommen ist, aber im Leben wichtig ist. Sie lässt es nicht zu, dass man in seiner Komfortzone verweilt, unzufrieden wird und nur meckert und dann noch glaubt die Gründe sind im Aussen zu finden.
Also, dass Zauberwort ist Disziplin.
Wenn man etwas ändern will....ja, da muss man sich schon rühren.
Wenn man nichts ändern will, was spricht dagegen?
Ich glaube, viele Menschen arbeiten so. Ich habe auch lange Zeit so gearbeitet. Ich habe viele Interessen, das ist mein Glück. Irgendwann fing ich an für alles zu danken, für die Kollegen, die Arbeit, die Kunde, für den Chef....ich war stets aufgeschlossen und freundlich. Am Anfang fühlt es sich komisch und unwirklich an....aber es geht ins Fleisch und Blut über....nicht das ich keine Konflikte habe, es fühlt sich anders an.
Bis 67 J. werde ich auch nicht arbeiten. Das ist mir definitiv zu viel. In den nächsten 4 Jahren werde ich reduzieren und mich auf den Ruhestand vorbereiten. Dann habe ich für die Gesellschaft genug mein Obolus getan.
Meine Arbeitskollegin hat ALS . Mittlerweile kann sie nur noch ihre Augen bewegen
Vielleicht gibt das Anstoß mit dem Danken anzufangen
K