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Wenn man seinen Eltern den Tod wünscht

  • Starter*in Starter*in Fuechsin
  • Datum Start Datum Start
verständliche Wünsche

Wenn ein Kind über Jahre,Jahrzehnte immer nur Haß und Terror erlebt,
wenn es Verhöhnung und Seelenqual gibt ,
wäre es zwar WÜNSCHENSWERT,wenn das Kind den Mut und die Kraft findet,
sich AKTIV zu wehren,dort rauszugehen - Gewalt zu stoppen und ABZUWEHREN --
aber... leider wurde viel zu oft die ganze Persönlichkeit zerstört ,mindestens nachhaltig verändert.

Ein solch gedemütigtes Kind beweist schon extremen Mut,wenn es GEDANKLICH zu Widerstand fähig ist,
sich GEDANKLICH ein Wehren vorstellt.

Der "schlimme" Wunsch ist etwas durchaus Logisches:

"Es möge mir eine Macht helfen,die Qualen zu beenden!"

Zu AKTIVEM Tätigwerden fehlt LEIDER zu oft die Kraft-->
hier müßte die Dauergewalt angezeigt werden.

Auch "nur" psychische Mißhandlung ist GEWALT.

Hier aber ist doch ständig genug Furchtbares passiert!
Und es sind BEIDE Eltern aktive Täter!

Der Vater beschützt das Kind nicht nur nie,er beteiligt sich selbst.

WARUM soll dann das Opfer sich "respektvoll" verhalten,soll die Eltern als "Mitmenschen" sehen,wenn sie ganz klar erkennbar
tobende, aggressive Monster gegenüber ihrem Kind waren?!

Nüchtern betrachtet wird der "Erstarrungsbann" wohl nicht mal mit dem Tod der Eltern enden. Die bitteren Schatten einer Nichtkindheit werden das ganze Leben vergällen,mindestens immer die Träume!

Es ist derart ABSURD mal wieder,daß DEM OPFER noch Vorhaltungen gemacht werden.

Ja--wenn sie sich adäquat wehrt ,mal zurückschockt,mal zurückdemoliert,mal ZURÜCKSCHLÄGT,
würde wohl eher sie vor Gericht landen.
Und ZU VIELE würden "die armen alten Elten" bedauern...:mad:

Also--sie VERWÜNSCHT nur!

Wie grauselig die Eltern waren,können wir nicht beurteilen.

Aber--- statt Anzeige,Gegenwehr,Gegenfolter,Schmerzensgeldklage
sich einen Trost im Gedanken an ein Ende des Unheils zu erdenken, sich selbst Mut zu machen mit "dann bekomm ich einen WINZIGEN AUSGLEICH" (das Erbe),dann wird ihre Macht gebrochen sein..
ist schon nachvollziehbar.

WODURCH wird ein Kind zum Elternhasser hier?

Klar wäre es auch für sie besser,sie könnte KONTERN,ANZEIGEN -
der Justiz die Strafmaßfindung überlassen -- aber--
NICHT JEDER SCHAFFT DIE INNERLICHE BEFREIUNG!

Jedenfalls können diese Gedanken auch der "Heilungsprozeßbeginn" sein.
Irgendwann kann sie kontern,kann gegenhalten,kann WEGGEHEN und diesen Nichteltern den Mittelfinger zeigen.

"Es war ganz anders,als Du das immer erzählst!"

Den Satz bekommt fast jedes frühere Opfer mal zu hören.

Die Täter blocken ihre Taten erinnerungstechnisch weg.

Und der Gipfel der Absurdität ist,wenn die Umwelt dem Kind Vorhaltungen macht!

"Wie kannst Du nur,es SIND DOCH IMMER NOCH DEINE ELTERN!"

Neee--diese Rechte haben sie VERWIRKT.

Wer sein Kind drangsaliert und nicht behütet,sollte ÖFFENTLICH geächtet werden.

Auch Jahrzehnte später noch!

Und die geheimen halbmutigen Wünsche der Kinder sollten mindestens akzeptiert werden.

Ein schutzloses Kind ging durch eine Kindheitshölle.

Da sind Beschönigungen / Versöhnlerischreden ein Täterunterstützen.

Ich wünsche auch,
daß Gewaltopfer ANDERS reagieren,
daß sie stark und frei und drüberstehend werden !

Es ist zu viel der Aufmerksamheit , sich für Täter "Sterbevarianten" auszudenken.

Sie hatten eine Chance,ihr Leben mit ANSTAND zu führen--und sie haben es VERGEIGT.

Das ist "lebenslänglich" und "angemessen" -- da wird NIE WIEDER ein achtenswerter Mensch draus.

Vielleicht wäre es sinnvoller , all solchen Nicht-Eltern noch klar die Wahrheit über ihre Erbärmlichkeit LAUT oder SCHRIFTLICH zu verklickern,wenn noch nicht die gnädige Altersumnebelung ihr Gehirn am BEGREIFEN hindert ?
(Bei mir wurde es auch u.a. ein sehr sehr langer Brief--der NIE beantwortet wurde, den man vorgab,nie erhalten zu haben...FUNKSTILLE seitdem.
Egal--es gibt ja noch die Öffentlichmachung.)

DAS trifft mehr,als jede sonstige Strafe des Schicksals.

Ein früher Tod wäre für etliche Monster-Nichteltern doch viel zu gnädig....

Ein immer klein geprügeltes,verhöhntes Kind erlaubt sich müpfige Gedanken-- und es bekommt Schelte ?

SIE DENKT NUR--die Sadisten haben AKTIV Schlimmes getan.

Mindestens öffentlich das Erlittene erzählen,würde ich raten!

Die "Eltern" haben den Tod des Kindes billigend in Kauf genommen--da genügt EIN zu heftiger Schlag bei tausend Schlägen.
Manche Kinder wählen den Freitod,um endlich RUHE zu haben....

Wieso ist dann der Gedanke,daß auch die Kreaturen in Todesgefahrsituationen
kommen mögen so "unverständlich" für manche hier?!

Micky

P.S.: Ich hoffe,es gibt nun doch endlich diese Gesetzesänderung,daß u.a. die Verjährungsfristen für Mißbrauch auf 30 Jahre geändert werden etc.

Leute--schreibt Eure Schicksale auf, findet den Mut zur Anzeige!
Irgendwann werden solche "Taten im Stillen" drastisch zurückgehen ,weil nicht das Opfer sich schämt....
 
Zuletzt bearbeitet:
Micky, die Verjährungsfristen sind nur für zivilrechtliche Klagen verlängert worden.

Ansonsten kann ich das, was du geschrieben hast, leider gar nicht teilen. Jeden, der Täter verachtet und denkt, sie seien nicht lebenswert, sag ich nur zwei Sätze:

1. Der werfe den ersten Stein

und

2. Nichts Menschliches ist mir fremd. (Goethe)

Ich glaube nicht an Hass, ich glaube nicht, dass das irgendeinen Sinn hat, zu hassen...

Es ist nur ein Weg, mit dem Schmerz klar zu kommen, aber in Wahrheit hilft er nicht...
 
Micky, die Verjährungsfristen sind nur für zivilrechtliche Klagen verlängert worden.

Ansonsten kann ich das, was du geschrieben hast, leider gar nicht teilen. Jeden, der Täter verachtet und denkt, sie seien nicht lebenswert, sag ich nur zwei Sätze:

1. Der werfe den ersten Stein

und

2. Nichts Menschliches ist mir fremd. (Goethe)

Ich glaube nicht an Hass, ich glaube nicht, dass das irgendeinen Sinn hat, zu hassen...

Es ist nur ein Weg, mit dem Schmerz klar zu kommen, aber in Wahrheit hilft er nicht...

hast du nie gehasst😕

ich finde man kann über den weg des hasses zur gleichgültigkeit kommen und sich dann lösen....

was schlägst du anstatt des hasses vor?
 
gewisse dinge lernt man ja auch aus dem zusammen sein mit den eltern,sie prägen einen sozusagen....daher würde ich das urteil nicht gerade charkterzug nennen...😉


ich werde von sowas nicht geprägt. sie verantwortet es selber was sie sagt. sie ist ein ausgewachsener mensch.

ich finde es auf jeden fall nicht ok und ja ich bin der meinung das es ein schlechter charackterzug von ihr ist.

sie sagt selber sie bleibt nur noch wg. der kohle. hallo ich bleibe doch nicht bei einem menschen den ich hasse und den tot wünsche???

deswegen ist es ein schlechter charackterzug.

gruss heidefee
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Erziehungsmethoden und das Verhalten deiner Mutter sind alles andere als verständniserweckend.
Deine Einstellung finde ich allerdings auch nicht besser. Da tut ihr beide euch nichts.
Wenn ich meine Eltern so hasse,daß ich ihnen den Tod wünsche, dann nehme ich auch ihr Geld nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schmerzensgeld

Diese Ansicht hieße,
jeder verurteilte Täter,der zu Schmerzensgeldzahlung an das Opfer verdonnert wrde,
darf auf die "Großmütigkeit" bauen,
auf den Stolz "von verachteten Leuten nie Geld zu nehmen".

Es gibt Opfer,denen bleibt NUR das Schmerzensgeld-- und der Täter
wird ansonsten mit "Bewährung" bedacht....

Okay- ich teile ihre Meinung nicht ,ich selbst geh auch jw.anders mit der Vergangenheit und den Tätern um--
aber ich kann ihre Gedanken nachvollziehen.

Nicht das Opfer ist primär verantwortlich für seine AUCH "Charakterverbiegungen". Das vergessen einige ziemlich.

Was glaubt Ihr,warum Mütter mit Kindern aus Inzest-Vergewaltigung so oft eben KEINE Mütter mit uneingeschränktem Sorgerecht sind?

Weil zu Taten immer auch die jahrzehntelangen Spätfolgen zählen--und hier haben wir ein bedauerliches Muster solcher Folgen.

Wie makaber-- man hält ihr die "Verdrängungsmechanismen" vor --


Nicht jeder hat das schweinemäßige Glück, seinen Charakter "sauber" zu erhalten,wenn man im Moder aufwachsen mußte.
Es ist keine ENTSCHULDIGUNG (Schuld lud sie auch noch gar nicht af sich--nur durch krasse Wünsche!!!)--
aber - mindestens versuchen kann man,es zu verstehen.

Grade die ehmaligen Opfer könnten das versuchen.

(Wer gar nicht in solche Bereiche je vordringen mußte,soll sich halt weiter in seiner gütigen Weltfremdheit sonnen ,
ist ja okay--> "Die Last,die Du nicht trägst..."

Da kann man natürlich immer nur herzinniglich über die Eltern denken...Ja klar).

Sie verdient keine Verachtung!

Sie verdient Mitgefühl und Hilfe --wie sie es schaffen könnte,anders zu denken etc.

KONSTRUKTIVE KRITIK .

Micky
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich meine Eltern so hasse,daß ich ihnen den Tod wünsche, dann nehme ich auch ihr Geld nicht.
so hab ich auch gedacht, als ich jung war. da hätte ich sofort jeden Verzichtsvertrag - auch Enterbung- unterschrieben, nur um von zu Hause wegzukommen.
(hab ab dem Alter von 9 Jahren immer wieder mal überlegt entweder mich oder meine Mutter zu töten. im nachhinein denke ich, dass mich so eine Art Stockholm-Syndrom vor schlimmerem bewahrt hat. )
als ich dann mit 17 von zu Hause weggekommen bin und Abstand zu meinen Eltern hatte, hat sich ein "Kompromissdenken" breit gemacht.
meine Mutter hat nie verstanden, dass SIE der Grund für mein Verhalten war, obwohl ich es ihr mehrmals gesagt habe und regelmässig mit meinem Vater über mein Problem mit ihr gesprochen habe (ich wurde mehrfach grundlos geschlagen und auch allgemein sehr unfair behandelt. im nachhinein glaube ich zu wissen, dass es nicht grundlos passiert ist, aber sie hat sich nie dazu geäußert. und ihr immenser Alkoholkonsum lies da andere Schlüsse zu)
sie hat mir sogar - nachdem ich schon ausgezogen war - ihre Schwester vorbeigeschickt um mich bei einem Termin bei einem Psychiater vorbeizubringen....
zu dem wär sie besser mal selbst gegangen 🙄

auf jeden Fall hat man immer leicht reden, wenn man davon nicht persönlich betroffen ist/war. die Emotionen, die man in diesen Situationen hat, lassen sich faktisch nicht erahnen oder nachvollziehen(zumindest hatte ich seit meiner Mutter nie wieder das Bedürfnis jemanden zu töten). außer man hat "vergleichbares" durchgemacht.

ich kann also gut verstehen, dass Fuechsin sich diesen Kompromiss überlegt, zumal sie eh noch nicht von zu Hause wegkommt.
andererseits sollte sie überlegen, ob das Geld den Schaden tatsächlich aufwiegt.
wenn man jünger ist, hat Geld eine meist falsche Relation. es ist in der Fantasie meist mehr wert als tatsächlich.

viel Glück bei deiner Entscheidung Fuechsin.



Skynd
 
und finanziell bin ich leider wieder von ihr und meinem Vater abhängig.

Bei solchen Sätzen geht mir ehrlich gesagt der Hut hoch.

Ich meine jetzt aber von deiner Seite, bzw. von anderen erwachsenen Kindern , die sowas schreiben.

Wieso bist du leider wieder abhängig.

Ein Mensch der volljährig ist , bzw. ein Mensch älter/ab 17 Jahre (was ich an Hand deiner schreibweise bei dir vermute) Kann sich auf eigene Füsse stellen.

Finanziell von den Eltern abhängig sein, ist eine Ausrede für eigenes Versagen.

Hinterfrage dich, wenn du soooo unter deiner Mutter leidest, WARUM bist du dann (freiwillig) abhängig machst.

Verlasse dein Elternhaus, gehe deine eigenen Wege.....

Oh, sorry, ich vergaß grad, dann verlierst du ja die finanzielle Sicherheit und ein unbekümmerstes Leben. Musst eigene Verantwortung tragen.

Ich habe kein Verständnis für erwachsene Kinder, welche bei den Eltern die Hand aufhalten und sich finanziell aushalten lassen, aber dann auch noch Forderungen nach Verhaltensweise der Eltern stellen.

Abhängig ist niemand wirklich von wem oder was. Abhängigkeit ist immer eine faule Ausrede für eigenes nicht wollen/können, bzw. eigenes Versagen.
 
@ Micky

Im Grundsätzlichen stimme ich Dir zu.

Andererseits lässt sich Füchsins Situation nicht mit zu leistendem Schadensersatz vergleichen, denn für gewöhnlich lebt man nicht mit dem Täter in einem Haushalt und ist von dessen Zahlungen abhängig. Und diese Umstände machen das so fragwürdig. Schadensersatz ist so nicht leistbar, meiner Meinung nach. Abhängigkeit, Schuldgefühle und (Selbst-)Hass, wie man hier sieht.

Was spricht dagegen, Sozialleistungen zu beantragen (@Füchsin, Du bist doch Ü25, oder?), die Kasse holt sich das Geld ggf. von den Eltern wieder, aber Füchsin ist aus dem Schneider.

Zu den Todeswünschen:

Ich habe zur Zeit auch sehr mit starken negativen Gefühlen in Richtung meiner Mutter zu kämpfen. Erst neulich hat sie mich wirklich sehr gekränkt, sich unglaublich abwertend verhalten, so ganz nach altem Muster.

Manchmal wünschte ich mir auch, sie wäre tot, damit ich mich nicht mehr damit auseinander setzen muss, es einfacher wird, denke ich dann in solchen Momenten. Und es ist zur Zeit für mich unvorstellbar, sie (wieder?) zu lieben. Ganz durcheinander, ambivalent. Schuldgefühle.

Es ist legitim, denke ich. Trotzdem ist das Schielen aufs Erbe wirklich schwer zu schlucken. Das macht die Sache so eklig.
 
Es ist legitim, denke ich. Trotzdem ist das Schielen aufs Erbe wirklich schwer zu schlucken. Das macht die Sache so eklig.
das liegt daran, dass du aktuell noch akut davon betroffen bist.
wenn du das irgendwann mal mit etwas Abstand betrachten kannst, siehst du das vermutlich ähnlich wie Fuechsin und ich.

leider muss ich gestehen, dass die Höhe des möglichen Erbes doch beträchtlichen Einfluss auf diesen Gedanken hat.



Skyn
 

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