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Wenig Verständnis für Hündin

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ich bilde sie zum Emotional Support Animal aus.
Ist das was offizielles?, bist du dazu überhaupt qualifiziert?, gibsts da nen Standard für?, oder hast du dir da einfach irgendwas zusammegebastelt?, weil du meinst das haben zu müssen?
Ich frage deshalb, falls das ein Standard ist, müsstest du wissen was zu tun ist, bzw. hättest Ansprechpartner und müsstest nicht hier nachfragen was zu tun ist.
Begleithunde usw dürfen ja auch nicht von Hinz und Kunz ausgebildet werden, und müssen eine Prüfung der Befähigung ablegen.
Für mich liest es sich halt leider so, das du deine Existenz nicht im Griff hast, und jetzt solls der Hund den du erziehst richten, aber so wird das nichts werden, aber vielleicht liege ich falsch und dann lasse ich mich gerne korrigieren.

Das der Hund keinem auf den Senkel geht, das ist dein Job, die Gesellschaft muss den nicht erziehen.

Und ein Tier ist kein Mensch, ich habe eine höhere Toleranzschwelle was kleine Kinder angeht, aber bei Hunden/Haustieren ist der Halter in der Pflicht, ein Tier ist ein Tier und hat kein menschliches Bewusstsein, daher muss das "Herrchen" wissen wo's lang geht, nicht das Tier.
 
Booh, hör mir auf mit dem Tipp Hundeschule. Gehst du mit deinen Kleinkindern auch in die Kinderschule? Damit du als Mutter oder Vater den richtigen Umgang auf dem Platz mit den Kindern erlernst? Und nicht im echten Leben?

Siehst du, du hast richtig geschlussfolgert. Nein, Kinder konditioniert man nicht. Hunde dagegen schon. Was sagt uns das? Wohl dass Hund und Kind nicht gleichzusetzen sind?
 
Auch Kinder werden konditioniert. Ist Pädagogik.
Und bezüglich Rat zur HuSchu zu gehen, habe ich etwas kurz gedacht. Ich hab die Hundehalter vergessen, denen auch nichts anderes einfällt, als den "wohlgemeinten" Rat zur HuSchu zu gehen, immer wieder auf wildfremde Menschen los lassen. Ich kenne tatsächlich mehr schlechte HuSchus, als solche, die verzweifelten Hundehalter tatsächlich weiter helfen. Und Verständnis für Hund und Halter haben.
 
also mal generell kenne ich , dass "Laute" im Umgang mit dem Hund, also Laute, die der Mensch macht,
vom Hund eher auffordernd verstanden.
Wird man laut,weil der Hund bellt, so etwas wie: "aus" oder "ruhig", bellt man für den Hund mit.
Winselt oder jault der Hund und man redet ruhig "mit", bestärkt das eher den Hund,
man "jault" mit.
Insofern ist das mit der beruhigen Stimme eher so eine Sache, eigentlich sollte man, je nach Rasse, eher verbal zurückhaltend sein.
Es hängt halt von der Rasse ab, meine Rasse würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn ich sie bei Not ignorieren würde, für die meisten Rassen ist das aber passend,
da sie die Ruhe abschauen.
Labradoodles sind halt Mischlinge und Labradore sind zwar empathisch, aber auch ganz nette Rüpel, wenn der Labi durchkommt, hat er halt auch einen Sturkopf....

das mit den Labradoodles finde ich eh immer interessant, denn die Eigenschaften, die man von ihnen erwartet, sind diese des des (Groß-)Pudels. Wieso nimmt man dann nicht gleich nen Pudel? 🙂

Ein Labradoodle mit 8/9 Monaten ist umgerechnet eigentlich ein guter Teenager,
bestimmt 16 oder 16 Jahre alt, also emotional und gar nicht mehr so klein im Hirn/Herz....
mit 6 Monaten können die Hunde ja auch schon Begleithundeprüfung machen etc..,
also evtl. ist der Erziehungsansatz zu überdenken?
Dass der Hund halt eigentlich kein kleines Kind mehr ist, sondern ein Teenie im Trotzalter, der Führung benötigt und keine Beschwichtigung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch Kinder werden konditioniert. Ist Pädagogik.
Und bezüglich Rat zur HuSchu zu gehen, habe ich etwas kurz gedacht. Ich hab die Hundehalter vergessen, denen auch nichts anderes einfällt, als den "wohlgemeinten" Rat zur HuSchu zu gehen, immer wieder auf wildfremde Menschen los lassen. Ich kenne tatsächlich mehr schlechte HuSchus, als solche, die verzweifelten Hundehalter tatsächlich weiter helfen. Und Verständnis für Hund und Halter haben.

Verstehen tue ich diese extreme Aufregerei nicht. Als hätte ich hier dazu geraten, die Hündin ins Exil zu schicken. Man kann es auch irgendwie übertreiben trotz schlechter Erfahrungen.

Es gibt genug Leute, für die eine Hundeschule das einzig richtige war.
Stattdessen soll die Hündin hier ernsthaft als Therapieerstatz dienen und das, ohne richtig ausgebildet zu werden. Lachhaft.
 
Hunde sind keine Menschen, sondern Tiere. Dementsprechend ist der Vergleich zwischen Kindern und Hunden völlig fehl am Platz und zeigt mir, dass du nicht qualifiziert bist einen Hund zu halten, geschweige denn ihn auszubilden.

Als Tiere sind Hunde weder einsichtsfähig, noch vernunftbegabt und folgen ausschließlich ihren Instinkten. Da Hunde Raubtiere sind, ist ein Primärinstinkt das Töten anderer Lebewesen. Dementsprechend sind Hunde, unabhängig von der Rasse, immer als Gefahr für ihre Umgebung einzustufen und müssen entsprechend kontrolliert werden. Wenn du deinen Hund nicht kontrollieren kannst, hast du nicht mit ihm unter Leute zu gehen, ganz simpel.

Als Unbeteiligter muss ich kein Verständnis für einen schreienden, heulenden, bellenden oder knurrenden Hund haben und auch keine Rücksicht auf ihn nehmen. Ich muss ebenfalls nicht mein Verhalten anpassen ("bleiben Sie einfach stehen!!!", "Der will nur spielen!!!"). Wenn ich mich von ihm bedroht fühle, kriegt er ohne Vorwarnung Pfefferspray ab und wenn er mich verletzt, lasse ich ihn vom Ordnungsamt einschläfern. Es ist dein Job zu verhindern, dass jemand sich bedroht oder gestört fühlt oder gar verletzt wird; egal was die Person tut.
 
Die meisten Labradore haben eine super-kurze Aufmerksamkeitsspanne und dann wissen sie nicht, was passiert und fangen an, rum zu jammern.
und warum haben da die Leute weniger Verständnis als für ein Kind?
Weil das nicht als gleichwertig gesehen wird.
 
Dass der Hund halt eigentlich kein kleines Kind mehr ist, sondern ein Teenie im Trotzalter, der Führung benötigt und keine Beschwichtigung?
Eigentlich möchte ich diesen Satz unterstreichen.
Ich hab seinerzeit in der Werkstatt einen Schäferhund-Rüden kennen gelernt, der nichts anderes zu tun hatte als sich neben mich unter die Bühne zu legen, während ich einen Auspuff geschweisst habe. Dass Funken runter gefallen sind hat ihn einfach nicht interessiert. Er kam immer wieder.
Jahre später kam dann auch durch die Mitbewohnerin die Rose hier ins Haus, die ich seitdem behalten habe,
Auch sie ist so etwas wie ein Werkstatt-Hund geworden.
Von Zeit zu Zeit schmiede ich - und sie liegt unter dem Tisch.
Ich schick sie raus, sie will aber nicht.
Wenn mal ein Besen oder Spaten umfällt wenn sie ihn umstößt, macht sie einen kleinen Schritt und dreht sich um, was das denn wieder war. Es war nichts, der Besen liegt da.
So etwa läuft das die ganze Zeit.

Egal was passiert schaut sie mich an, ich guck eben nach ob sie was hat, und wenn sie nichts hat, schieb ich sie in die andere Richtung und stups sie am Po mit Schwung an: "lauf lauf lauf".

Ich glaub mittlerweile, dass ihr fast nichts elementares passieren kann, solange sie etwas auf sich selber aufpasst - und ich auf sie.
Aber wenn etwas passiert - das hatten wir auch schon, als sie sich böse vertreten hat-dann zeigt sie es mir.
Dann ist eben Tierarzt angesagt, sie lässt es sich gefallen dass sie auf den Tisch kommt und jemand nachsieht.

Ich zieh dann die Konsequenz, dass ich sie tragen muss und sie zieht die Konsequenz, dass sie getragen werden muss.
So wirklich tröste ich sie aber nicht und sie hat den Eindruck, dass das eben jetzt normal ist, dass es eh besser wird und sie sich einfach auf mich und auch darauf verlässt.

Irgendwie ist sie hart im Nehmen, was ich mal mitbekommen habe, als sie sich mit einem großen Rüden angelegt hat, der sie wegen eines Balls in die Mangel genommen hat. Wir mussten sie trennen. Er muss sie böse gekniffen haben, Löcher gabs aber nicht. Auch danach hab ich sie umgedreht und angeschoben und ihr gesagt, dass jetzt Schluss und Feierabend ist.
Verblüffender weise hat sie ihn fortan mit Luftbissen weg gebellt und er hat gekuscht.
Also war sie auch dadurch nicht "traumatisiert" aber ich vermute, dass ich das hätte erzeugen können, wenn ich sie danach lange bemuttert und getröstet hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
🙄 Nun gut, wir alle haben Namen und Bezeichnungen... es gibt nichts, was es nicht gibt.
Was bringst du ihr da bei?
Dass sie Taschentücher bei nem Heulkrampf holt?



Ein sehr unpassender Vergleich im Rahmen einer zunehmenden Vermenschlichung von Tieren.
Tiere sind keine Kinder und auch nicht auf der selben Stufe anzusiedeln.



Falsch... der bedeutenste Unterschied im Kontext zu deinem Problem ist, dass man ein Kind anhand seines Aussehens und seiner Stimme leicht als Kind ( = nicht erwachsen) identifizieren kann.

Einem 8 Monate alten "Labradoodle" dürften wohl die wenigsten Menschen, die sich mit dieser Kreuzung nicht auskennen das korrekte Alter zuweisen. In der Regel werdem sie älter (= ausgewachsen) geschätzt und somit als unerzogen und dauerhaft laut beurteilt.
Das mag falsch sein, ist aber mit etwas Empathie für die (menschliche) Umwelt nachvollziehbar.



Dann solltest du dringend ihr Fehlverhalten korrigieren und damit nicht weiter in menschlicher Gesellschaft negativ auffallen. Der Ball liegt hier in deinem Feld als verantwortungsbewusster Hundebesitzer, nicht in dem der dich umgebenden Menschen, die du weder um Erlaubnis der Anschaffung noch um Tips bei der Erziehung gebeten hast.

Es geht hier um Verständnis und Emphatie für ein Lebewesen. Der Hundehalter kann noch so rücksichtsvoll sein, den Hund erziehen usw, dennoch kommt es immer mal zu Situationen in denen der Hund spontan reagiert oder mal Geräusche macht die manche Menschen, die null Bezug zu einem Tier haben, ggf stören könnten.

Und was verstehst du bitte unter "Vermenschlichung"? Das man seinem Hund ein schönes Leben ermöglicht und sich kümmert, anstatt das Tier wie es in vielen Ländern täglich passiert, massivst misshandelt, lebenslang an einer Kette vegetieren lässt und schlimmeres?
 
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