das merkt man und ist das Grundproblem. Du meinst, durch lesen von Texten (welche?) zur Evolutionstheorie könntest du dir 'Wissen' dazu aneignen. Dabei überspringst du alle Grundlagen. Das merkt man an vielen deiner 'Ausführungen' und an den Fragen die du stellst. Außerdem ist deine Argumentation 'unsauber' du gibst keine wirklichen Quellen an, du reisst Aussagen aus dem Zusammenhang, du kombinierst wo kombinieren nicht geht und das sind nur einige der vielen Probleme deiner Argumentationstechnik.
Pauschalkeulen sind immer gut, wenn die Argumente fehlen, stimmts?
Biologen absolvieren in ihrem Studium auch Mathematik-, Statistik-, Physik-, Chemie-,Biochemiepraktika. Also kann man davon ausgehen, dass Biologen den Gedankengängen von anderen Naturwissenschaftlern und deren Arbeitsweise folgen können, da sie bis zu einem bestimmten Punkt z.B.die gleichen 'Werkzeuge' gebrauchen.
Ich fragte Dich nach Deinen Kenntnissen (Fachgebiet?), z.B. chemische Evolution.
Du antwortest mit einer allgemeinen Erklärung des Studiums. Wieso weichst Du meiner Frage aus?
So sehr ich Popper schätze... aber hierzu meine ich erst mal nichts. In welchem Zusammenhang hat er das gesagt? Popper war Philosoph und kein Naturwissenschaftler.
Ich fragte nicht danach, welches Fachgebiet Herr Karl Popper vertritt, sondern nach Deiner Meinung zu seiner These. Wieso antwortest Du darauf nicht? Wieder ein Ausweichen…
Das ist im Prinzip die Frage an einen Physiker. Wozu schmeißt du mit wissenschaftlichen Fachbegriffen? Es gibt genug Beobachtungen die eine 'empirische Verankerung' gewährleisten. Die Erklärungskraft ist sehr hoch. Es werden Voraussagen gemacht die getestet, also falsifiziert werden können. Wo liegt also dein Problem? Dass es noch viele Fragen gibt? Dass es vielleicht Fragen gibt die nie beantwortet werden können?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, glaubst Du bzw. vertrittst Du die Urknall-Theorie.
Ich fragte Dich, welche der allgemein anerkannten Kriterien im naturwissenschaftlichen Bereich (Empirische Verankerung, Gesetzeskonformität, Widerspruchsfreiheit, Erklärungskraft, Prognosekraft) auf diese Theorie anwendbar ist – nach Deiner Meinung. Und schon wieder weichst Du aus! Du kennst doch die Regel: Treffen die o.g. Kriterien nicht zu, können nicht angewendet werden, muß eine Theorie fallengelassen werden, sie ist dann höchstens noch "Glaubensgut" , hat also nichts mit Naturwissenschaft zu tun.
wie alt ist die Erde denn, damit man mal weiß wo du da stehst. Bereits beantwortet
In der Biologie bedeutet 'höhere Lebensform' nicht das was es anscheinend für dich bedeutet. 'Fitter' bedeutet auch nicht 'höher' sondern 'besser mit der jeweiligen Umwelt umgehen können'. Die natürliche Selektion setzt an der Variation die in jeder Art besteht an und ist nur im Zusammenspiel mit den jeweiligen Umweltbedingungen zu verstehen.
Was willst du für ein Beispiel haben? Du forderst 'neue Organe' - das zeigt eindeutig, du hast gar nicht begriffen was Evolution ist. Die 'Stammväter und Mütter' einer neuen Art unterscheiden sich nicht durch sprunghaft auftretende neue Organe. Sie unterscheiden sich minim von anderen. Sie können etwas 'ein wenig besser', sind aber keine neue Art. Der 'Artbegriff' ist einfach nur ein praktischer Begriff um miteinander reden zu können, hat aber in der Natur keine Bedeutung. Damit Evolution stattfindet sind ausserdem außer Selektion noch andere Mechanismen nötig. Z.B. Gendrift.
Gendrift ist schonmal interessant, aber evolutionär nicht von Bedeutung, da die Genpools der abgespaltenen Rasse immer mehr verarmen gegenüber dem Ausgangspool, d.h. sie besitzen eine immer geringere Anzahl verschiedener Allele. Dadurch sind auch die Rekombinationsmöglichkeiten eingeschränkt. Das bedeutet, dass die abgespaltenen Rassen oder Arten ein geringeres Variabilitätsspektrum besitzen. Wir sprechen also von Substanzverlust = nicht gerade ein erwünschter Vorteil im Sinne der Evolutionstheorie.
Die Stammväter einer neuen Art – sind also keine neue Art! Darauf muss man erstmal hingewiesen werden. Wo ist denn empirisch nachgewiesen, dass eine neue Art (Unterschiede?) makrobiologisch entstand?
Und zum Stichwort minimale Unterschiede kann ich Dir empfehlen, folgendes zu überdenken:
Das Dilemma der Entstehung neuer komplexer Strukturen besteht darin, dass erste, noch unvollkommene Ansätze der Entwicklung nachteilig sind und daher als unnötiger Materialverbrauch selektiv eliminiert werden. Möglicherweise sprichst Du mit „minim“ die Hypothese an, dass neue Baupläne nicht durch Änderung aller betroffenen Bauteile entstehen, sondern nach und nach erfolgen Ersatz oder Änderung einzelner Merkmale. Und erst nach längerer Zeit ergibt sich durch Addition der einzelnen Merkmale ein neuer Bauplan. Diese Hypothese ist aber wirklich keine Hilfe. Das Problem der Typenbildung wird lediglich in zahlreiche Probleme der evolutiven Entstehung einzelner neuer Strukturen aufgesplittet. Darüberhinaus ist diese Konzeption aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten der Organe und Strukturen der Lebewesen fragwürdig = erscheint mir unrealistisch.
Häh? Besitzt ein Kochbuch schon die Information wie ein Spiegelei zuzubereiten ist? Und nein, z.Z. wird die Information noch in Bakterien (Escherichia coli) oder Hefen eingeschleust, aber ich bin ziemlich sicher, dass das in Zukunft auch direkt passieren kann.
Zu diesem Absatz folgendes:
Ich hatte die Behauptung aufgestellt, dass Materie keine Information erzeugt.
Dieser Behauptung hast Du vehement widersprochen in Deinem Beitrag 222.
Und jetzt teilst Du uns mit, dass die eingeschleuste Information doch schon bestand, was ja auch logisch ist, sonst hätte sie nicht eingeschleust werden können.
Hast Du gedacht, Dein Widerspruch würde hier nicht auffallen?
Fazit: Wir bleiben bei meiner Behauptung: Materie kann keine Information erzeugen.
Versuch besser nicht, uns hier ein X für ein U vorzumachen.
Du hast immer noch nicht kapiert, dass EVOLUTION ein zu beobachtendes Phänomen ist und die Evolutionstheorie 'nur' die Erklärung davon WIE Evolution passiert. Diese Theorie wird ständig verfeinert und ist keine 'in Stein gehauene' Wahrheit. Tauchen Fakten auf die Teilen, oder vielleicht auch allem widersprechen, dann wird die Wissenschaft eine andere Erklärung finden müssen die besser passt. Dass du das nicht erkennen kannst liegt wahrscheinlich an deiner fehlenden naturwissenschaftlichen Ausbildung. Es ist nicht weiter schlimm, etwas nicht zu verstehen. Ich finde es auch in Ordnung, wenn du lieber an einen Gott glauben willst der 'alles gemacht' hat. Aber deine nachgeplapperten, stereotypen Argumente von, zwar nicht genannten aber doch deutlichen Kreationismus Quellen sind ziemlich erheiternd. Da habe ich schon mit besser vorbereiteten Kreationisten diskutiert. 🙂
Mein Tipp waere: bevor du so viel bei Wort und Wissen liest - lies erst mal bei Wikipedia und ein paar Bücher z.B.
Evolution, Ein Lese-Lehrbuch; Zranvy, Burda, Storch...