Asozial ist das Befürworten sämtlicher Maßnahmen, nur weil man Angst um die eigene Gesundheit hat und dabei keine Minute an die Millionen von Menschen denkt, denen es beschissen damit geht. Nicht nur die, die in Dtl. oder Europa ihre Existenzgrundlage verlieren oder deren Hilfen teilweise wegfallen, weil z.B. Werkstätten und Tagesstätten geschlossen haben usw.
In der dritten Welt rechnet man mit einer Million (!) zusätzlicher Toten durch Tuberkulose, weil die Hilfsmaßnahmen nicht wie sonst ablaufen können. Und das ist nur die Tuberkulose, solche Krankheiten gibt es noch viele.
Ich glaube, die Kollateralschäden durch Schutzmaßnahmen wegen Corona werden weitaus größer sein als alles, was Corona jemals hätte anrichten können.
Ja, und viele Menschen in der Dritten Welt verlieren jetzt auch ihre Arbeitsplätze, ich hab gestern noch eine Doku im Fernsehen gesehen, in der gesagt wurde, dass viele Näherinnen in Bangladesh jetzt ihre Arbeit verlieren, weil die Nachfrage in den Läden nach Kleidung gesunken ist. Und in diesen Ländern gibt es weder Kurzarbeitergeld noch Sozialhilfe, diese Frauen und ihre Familien werden also vielleicht verhungern.
Und in der Doku wurde auch eine Schaustellerfamilie gezeigt, die durch Corona ihre gesamte Existenz verloren hat, und die leiden sehr, weil die Märkte ihr Leben waren.
Ich bin voll und ganz deiner Meinung und denke auch, dass die Kollateralschäden durch die Lockdowns weitaus größer sind als alles was Corona jemals hätte anrichten können.
Zudem führen die ständigen Lockdowns in eine schwere Wirtschaftskrise, die Auswirkungen der Lockdowns werden sich bald an der Börse zeigen und vielleicht bricht dann sogar das Sozialsystem in Deutschland zusammen und dann gibt es auch kein Kurzarbeitergeld mehr.