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Was schätzt ihr, wie lange Corona uns noch begleiten wird?

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Glaube ich auch nicht...die fliegen doch sogar Coronakranke aus Italien und Frankreich bei uns ein....so überfüllt können die Intensivstationen also nicht sein.
Naja, ein Mensch ist ein Mensch.
Ich finde das schon richtig, dass Menschen von ausserhalb bei uns behandelt werden, solange hier alles noch einigermassen läuft in den Kliniken.
Ich glaube durchaus, dass Corona gefährlich ist, wenn es einen richtig erwischt.
 
Seltsam....man lässt weiterhin Flüchtlinge und Migranten nach Deutschland kommen...und erzählt uns, wir müssten soziale Kontakte reduzieren, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.
Und sogar Coronakranke aus Frankreich und Italien werden hier eingeflogen, weil bei uns so viele Betten frei sind...so ernst kann die Lage in den Krankenhäusern also gar nicht sein.
Ist doch gut, dass man anderen Ländern (noch) helfen und Kranke aufnehmen kann. Das zeigt doch nur, dass die ganzen Maßnahmen geholfen haben. Ohne die ganzen Einschränkungen sähe es bei uns jetzt ganz anders in den Kliniken aus. Man muss aber dazu sagen, dass sich die Lage durchaus immer mehr zuspitzt. In meiner Region sieht es in den Kliniken seit Mitte November nicht mehr so rosig aus. Da kommen immer mehr Corona-Fälle rein. In einer Klinik wurde schon die dritte Coronastation eingerichtet. Soldaten sind hier auch schon einige zur Unterstützung im Einsatz.

Und ich finde es unverschämt von dir, von Menschen die ihren Beruf geliebt haben, zu verlangen, sich beruflich umzuorientieren.
Wo verlange ich das?
 
@Lina1980
wenn ich es ganz krass sehe, ist doch Covid 19 für die Menschheit das Beste.

Die Menschen sind eh bald zu viele auf der Welt,
die Medizin lässt uns noch älter werden...
Die Umwelt ist schmutzig...

von daher 👍 🙂

Gruß Hajooo
 
Zur Option der beruflichen Umorientierung: Ich lese jetzt hier kein Verlangen heraus. Aber diese starke Fixierung auf den Job hat sich nicht als vorteilhaft erwiesen.
Das soll nicht von oben herab klingen, ich selbst muss aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr auf meine Frau fixiere. Hab also selbst noch zu lernen. Und eine frühere Fixierung (bezogen auf das Studium) hat mich damals krank gemacht.
Es ist nicht leicht, Fixierungen zu lösen.
Aber man darf nicht von einem einzelnen Aspekt (sei es Arbeit, Hobby, Partner etc.) sein Leben zu sehr bestimmen lassen. Dieser Aspekt kann wegbrechen, und dann tut es noch viel mehr weh.
 
Zum Thema Oma:
Meine Oma wollte nie ins Krankenhaus.
In der Praxis kam es aber anders. Wenn ein Mensch zusammenbricht oder lebensbedrohlich erkrankt, dann rufst du natürlich den Arzt bzw. Notarzt und natürlich kommt der Mensch ins Krankenhaus.

Ich frage mich bis heute ob ich damals alles richtig gemacht habe, weil meine Oma immer und immer wieder sagte, sie wolle zuhause sterben. Trotzdem habe ich den Krankenwagen gerufen und sie starb am Ende im Krankenhaus.

Das hat man am Ende nicht in der Hand. Bestimmt wollen einige Menschen jenseits der 80 Jahre gar nicht mehr groß behandelt werden, aber sie werden es.
Im Ernstfalls eine Triage, wird man aber diese Menschen so böse es klingt sterben lassen und sich auf die jüngeren Menschen konzentrieren, da diese besser Behandlungschancen haben.

Ist aber natürlich keine gute Lösung. Du kannst auch mit 80 noch 10 Jahre vor die haben, die dir dann genommen werden, weil kein Intensivbett mehr frei ist.
Es ist einerseits beruhigend, dass nur überwiegend Ältere sterben, es ist aber kein Freibrief, dass dies ok wäre weil viele die Tortur eines längeren Krankhausaufenthaltes eh nicht mehr wollen.
 
Warum machen die Medien den Menschen nicht mal Mut und immer nur Angst?
Was da an Panikmache betrieben wird, das ist schon übergriffig, macht Menschen krank
Deine Beiträge kann man aber auch als Panikmache in Bezug auf Depressionen und Ängste begreifen.
Nicht missverstehen, ich bin da in beiderlei Hinsicht selbst betroffen - aber für beides wird eine Multikausalität angenommen: Ein Mensch wird nicht automatisch depressiv oder ängstlich, wenn der Job wegbricht oder ein sonstiger einzelner Faktor sich ändert. Die Menschen reagieren sehr unterschiedlich, je nach Biographie, Resilienz etc.-pepe.
 
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