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Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

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hallo Doktorchen,

nein nein, das hast du falsch verstanden bzw. hab ich mich blöd ausgedrückt. Natürlich habe ich die Dosis genommen, die der Arzt mir verschrieben hat. Aber er hat mir eben verordnet, schnell zu steigern. 5 Tage 10 mg, 9 Tage 20 und ab da gleich 40. Ich war also - so wie vom Arzt vorgegeben - nach 2 Wochen schon auf 40 mg und das war wohl etwas hart für mein zierliches Etwas 😀 eine Internetbekanntschaft von mir hat erst nach 2 Monaten (!) auf 40 gesteigert. (bei der wars aber Paroxetin)

Und ja, jetzt verändere ich auch nichts mehr, bin ja ein braves Patientchen 😀

Dass es keine Wunder vollbringen wird, ist klar. Deswegen kümmere ich mich um eine Therapie. Ich hoffe, der Psychoheini, bei dem ich im Juni wieder anrufen kann, hat dann ein Platzerl frei. Bitte Daumen drücken, ich will unbedingt zu dem, der guckt schon so vertrauenswürdig aus 😀

So, ich schick jetzt meinen Freund an den Herd, hab Hunger. Höhöhö.
 
hallo,

das neueste vom neuesten:
1. Gegen den Kontrollzwang hilft das Medikament genau 0,0.
2. Beim Therapeuten hab ich nochmal angerufen, vor mir sind noch sehr viele auf der Liste, wird also nichts.

Tja, nun bin ich also genauso weit wie ich vor 2 Monaten auch schon war. Was solls, das Glück hab ich halt einfach nicht gepachtet. 😉

Ich wünsch dir ne schöne Woche.
 
Moin Brummbärchi, 🙂

nun wirf mal nicht gleich die Flinte ins Korn, die Wartezeiten sind nun mal oft sehr lang, liegt eben an der großen Nachfrage (eigentlich traurig, oder?).

Und du bist doch schon sehr viel weiter als noch vor 2 Monaten, denn inzwischen hast du etwas unternommen, bist aktiv geworden für dich, hast dich um dich gekümmert. Und jetzt solltest du dich nicht entmutigen lassen weil du warten musst. In der Zwischenzeit kannst du schauen, ob du dich nicht selbst ein klein wenig aus der deinen Zwängen befreist, indem du, wenn du merkst dass du wieder in ein altes Verhaltensmuster zurückfällst, stoppst, inne hältst und dich dann ganz bewusst für eine andere Tätigkeit entscheidest - also nicht zum 8. Mal den Herd kontrollierst.

Das mit den Medis...ehrlich gesagt war ich von Anfang an etwas skeptisch, denn ob ein Medi nun gezielt gegen so etwas hilft, kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Das sind meist "Seratoninaufheller" die die grauen Wölkchen vertreiben können, aber gegen etwas fest definiertes wie Zwänge? 😕

Also ich würde dir empfehlen, nicht die Vogel Strass taktik anzuwenden soindern dich weiter zu bemühen. Und auf den Therapieplatz zu warten. Mit Glück hat das nichts zu tun, ehr damit, dass andere Leute eben früher bei dem Therapeuten vorstellig waren. 😉

Dir auch eine schöne Restwoche!

Es grüßt der Dok.
 
hallo Doktorchen,

ja, wie Recht du doch hast. Ja, ich bin ja selbst Schuld. Mich hat ja keiner dazu gezwungen, jahrelang zu warten.

Und so wirklich geglaubt hab ich ja auch nicht an die Wirkung von dem Zeug. Das mag vielleicht bei Leuten helfen, die hauptsächlich bei Stress/schlechter Stimmung kontrollieren. Das ist aber (zumindest war es bei mir so) eher in der Anfangszeit so. Irgendwann spielt das überhaupt keine Rolle mehr, weil so ziemlich alles die Kontrollen auslöst.

Eigentlich bin ich nur frustriert, weil es hier ungefähr 100.000 Psychoheinis gibt, aber die meisten tiefenpsychologisch arbeiten. Sucht man einen männlichen Verhaltenstherapeuten, kann man die Ergebnisse plötzlich an einer Hand abzählen 😀

Heiei! und ich dachte, Mann und Verhaltenstherapie würde doch super zusammenpassen! Quatschen nicht ewig rum, sondern haun mir das Zeug einfach ausm Kopp. 😀

Ich glaub, ich versuchs mal mit Selbsthilfebüchern oder sonstigem Kram.

Ach wenns doch nicht so schwer wäre. Da braucht mal einmal in 5 Jahren nen Arzt/Therapeuten oder sonstiges und guckt dann blöd. 😀

Naja, ich geh nochmal zum Psychiater. Ich will doch nur Hilfe und schaffe es einfach nicht alleine. Das ärgert mich selbst am meisten, weil ich bislang alles irgendwie hingekriegt habe, aber da scheitere ich einfach kläglich.

Die einzige kurzfristige Lösung ist Alkohol, aber ich kann ja kaum von einem Schrott zum nächsten wechseln. *nerv*

Therapier ich mich halt selbst. irgendwie! pöh. 😀

Wie gehts DIR denn überhaupt? 🙂

ciaoi!
 
Liebes Brummbärchen, 🙂

ich muss hier mal einen Brummbär, äh, ein Brummhuhn mit dir rupfen...😛

Erstens - ich für meinen Teil glaube nicht an "Schuld", wie es weite Teile der Gesellschaft so gern tun. "Schuld" würde einen völlig freien und unabhängigen Willen voraussetzen und den gibt es nach meinem Wissensstand und meiner Auffassung nicht - zumindest nicht in dem Maß, wie so gern herumgeplappert wird. Denn es gibt immer einen Grund bzw. eine Ursache, warum ein Mensch denkt, wie er denkt und tut, was er tut - also keine Sprur von richtig "frei", right?

"Frei" würde einen Willen ohne Motivation und ohne Ursache voraussetzen. Schwer, sich das vorzustellen, finde ich..!?

Ganz zu schweigen von Menschen, die sich mit einem psychischen Problem herumschlagen, wie soll denn erst da der Wille frei sein??? Du leidest unter Zwängen und die haben Einfluss auf dich, beeinflussen dich in deinen Gedanken und deinen Handlungen - ergo ist es unsinnig, wenn du dir eine Schuld vorwirfst. Hättest du dich früher zu einer Therapie oder einer anderen Maßnahme entscheiden wollen, hättest du es doch dann auch getan, oder?

Du hast keine Schuld! 🙂

Eigentlich bin ich nur frustriert, weil es hier ungefähr 100.000 Psychoheinis gibt, aber die meisten tiefenpsychologisch arbeiten. Sucht man einen männlichen Verhaltenstherapeuten, kann man die Ergebnisse plötzlich an einer Hand abzählen

Muss es denn ein männlicher Therapeut sein? Und wäre ein tiefenpsychologisch arbeitender Therapeut nicht auch eine Maßnahme? Ich meine, der Verhaltenstherapeut kann dir eine andere Verhaltensweise "beibringen" und mit dir neue Wege gehen. Ein Tiefendoc würde in deinem Köpfchen herumwühlen und die Ursache deiner Zwänge herausfinden wollen. Was nun beser ist und dir besseren und schnelleren Erfolg bringt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Heiei! und ich dachte, Mann und Verhaltenstherapie würde doch super zusammenpassen! Quatschen nicht ewig rum, sondern haun mir das Zeug einfach ausm Kopp. 😀

Ich hatte mal Frau und Gesprächstherapie - hat auch gepasst. Also nur keine voreiligen Vorurteile bitte....😛

Das mit dem "aus dem Kopp hauen"...richte dich bei Beginn deiner Therapie bitte drauf ein, dass das seine Zeit in Anspruch nehmen wird, Verhaltensmuster zu erkennen, zu durchbrechen und zu verändern, ist harte Arbeit!

Ich glaub, ich versuchs mal mit Selbsthilfebüchern oder sonstigem Kram.

Kann nicht schaden. Ich kenne keines, das sich speziell mit Zwängen befasst. Früher hab ich vieles aus Lebensberatung - Psychotests - Lebensweisheiten gelesen, aber da geht es nicht exakt um dein Thema sondern um allgemeines wie Selbstvertrauen.

Hab gerade mal gegoogelt und einiges gefunden, weiß aber nicht ob alles, was man so im Netz an Büchern findet, auch empfehlenswert und das Geld wert ist.

Naja, ich geh nochmal zum Psychiater. Ich will doch nur Hilfe und schaffe es einfach nicht alleine. Das ärgert mich selbst am meisten, weil ich bislang alles irgendwie hingekriegt habe, aber da scheitere ich einfach kläglich.

Solche Probleme, tief in sich selbst liegend, in den Griff zu kriegen, käme einer konfuzianischen Meisterleistung gleich. Unterschätze das bitte nicht - Verhaltensmuster, die man seit Jahren in sich trägt und täglich anwendet, kann man nicht in 3 Tagen ablegen. Da spielt dein Gehirn einfach nicht mit. Der Mensch ist so programmiert, Verhaltensweisen abzurufen, die Schutz & Sicherheit darstellen. Und du hast eben irgendwann mal (auch durch die olle Kippe im Mülleimer) einschlägige Erfahrung gemacht (Gefahr!), auf die dein Köpfchen mit der Ausbildung von festgelegten Ritualen (Zwängen) reagiert hat. Also - bitte Geduld! 🙂

Die einzige kurzfristige Lösung ist Alkohol, aber ich kann ja kaum von einem Schrott zum nächsten wechseln. *nerv*

Sorry, damit macht man keine Witze weil es sich irgendwann für dich mal zu einer echten Alternative entwickeln könnte und dann machst du es tatsächlich.... Denk nicht mal an sowas, ich hab selbst genug Erfahrung mit Allohol, also schmeiss diesen Gedanken bitte ins Klo und drück auf die Spülung, ok? 😉

Therapier ich mich halt selbst. irgendwie! pöh. 😀

Hab mal Geduld - auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Mach deinen Alltag, schreib dir auf, wann du welchen Zwängen begegnest, welche Rituale du vollziehst und wenn du dich denen bewusst wirst, versuch ihnen zu widerstehen. Könnte ein kleiner, aber wichtiger Anfang sein.

Wie gehts DIR denn überhaupt? 🙂

Solange ich von dir regelmäßig lese, geht´s mir immer gut! 😉

Einen schönen Abend und einen Doc-Gruß! 😀
Doc
 
hallo Doktorchen 🙂

Liebes Brummbärchen,

ich muss hier mal einen Brummbär, äh, ein Brummhuhn mit dir rupfen...

Erstens - ich für meinen Teil glaube nicht an "Schuld", wie es weite Teile der Gesellschaft so gern tun. "Schuld" würde einen völlig freien und unabhängigen Willen voraussetzen und den gibt es nach meinem Wissensstand und meiner Auffassung nicht - zumindest nicht in dem Maß, wie so gern herumgeplappert wird. Denn es gibt immer einen Grund bzw. eine Ursache, warum ein Mensch denkt, wie er denkt und tut, was er tut - also keine Sprur von richtig "frei", right?

"Frei" würde einen Willen ohne Motivation und ohne Ursache voraussetzen. Schwer, sich das vorzustellen, finde ich..!?

ach, hey, zu rupfen gibts nicht viel, ich bin immer anständig rasiert, höhö.

Ja, klar, in dem Sinne hast du Recht. Ich habs mir natürlich nicht ausgesucht und machs ja nicht aus Spaß an der Freude oder weil ich es will.

Momentan steht einfach furchtbar viel auf dem Spiel. Das wäre eben nicht so, wenn ich vor einem oder vor 2 Jahren schon was unternommen hätte. Aber wie das halt so ist: wenns akut wird, hat mans halt dann plötzlich eilig 🙄

Muss es denn ein männlicher Therapeut sein? Und wäre ein tiefenpsychologisch arbeitender Therapeut nicht auch eine Maßnahme? Ich meine, der Verhaltenstherapeut kann dir eine andere Verhaltensweise "beibringen" und mit dir neue Wege gehen. Ein Tiefendoc würde in deinem Köpfchen herumwühlen und die Ursache deiner Zwänge herausfinden wollen. Was nun beser ist und dir besseren und schnelleren Erfolg bringt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich hätte auch kein Problem mit so nem Tiefenpsychoheini. Eigentlich will ichs nur loswerden. Wie ist mir vollkommen egal. Nur bin ich aufgrund der momentan Folgen des Kontrollierens auf schnelle Ergebnisse angewiesen. Da könnte ich natürlich mit der VT mehr Glück haben. Ja und der Neuro hat auch nur Verhaltenstherapie angesprochen.

Ein Mann wäre mir wirklich weitaus lieber als eine Frau. Für mich sind Frauen einfach das schwache Geschlecht 😀 .. ja, ich weiß, dass das Quatsch ist, aber irgendwas sträubt sich. Gut, wenn ich alle Kerle abtelefoniert habe und es überall lange dauert, telefonier ich natürlich auch die Frauen durch.


Ich hatte mal Frau und Gesprächstherapie - hat auch gepasst. Also nur keine voreiligen Vorurteile bitte....

Das mit dem "aus dem Kopp hauen"...richte dich bei Beginn deiner Therapie bitte drauf ein, dass das seine Zeit in Anspruch nehmen wird, Verhaltensmuster zu erkennen, zu durchbrechen und zu verändern, ist harte Arbeit!

jaa, dass das kein Spaziergang wird, ist mir klar. Solls ja auch nicht sein, sonst kanns ja gar nicht wirken. Und bis ich wieder "normal" bin, wird es auch eine Zeit dauern, aber momentan ist mir wichtig, dass ich schnell meim Studium wieder aufnehmen kann. Das muss doch irgendwie möglich sein.

Solche Probleme, tief in sich selbst liegend, in den Griff zu kriegen, käme einer konfuzianischen Meisterleistung gleich. Unterschätze das bitte nicht - Verhaltensmuster, die man seit Jahren in sich trägt und täglich anwendet, kann man nicht in 3 Tagen ablegen. Da spielt dein Gehirn einfach nicht mit. Der Mensch ist so programmiert, Verhaltensweisen abzurufen, die Schutz & Sicherheit darstellen. Und du hast eben irgendwann mal (auch durch die olle Kippe im Mülleimer) einschlägige Erfahrung gemacht (Gefahr!), auf die dein Köpfchen mit der Ausbildung von festgelegten Ritualen (Zwängen) reagiert hat. Also - bitte Geduld! 🙂

hachja.. lieber Gott, schenk mir Geduld... aber beeil dich.🙄

Ja, du hast natürlich Recht. Was jahrelang "sitzt", geht auch nicht von einem Tag auf den anderen wieder weg. (schade eigentlich...)

Sorry, damit macht man keine Witze weil es sich irgendwann für dich mal zu einer echten Alternative entwickeln könnte und dann machst du es tatsächlich.... Denk nicht mal an sowas, ich hab selbst genug Erfahrung mit Allohol, also schmeiss diesen Gedanken bitte ins Klo und drück auf die Spülung, ok? 😉

Tut mir leid. Das war in der Tat etwas kopflos dahingequatscht. Ist natürlich keine Lösung und dran gewöhnen wollte ich mich auch nicht. Aber die eine oder andere Situation hats mir tatsächlich schon gerettet. Nur hilft mir das ohnehin nicht, wenn ich meine Konzentration brauche, also ist der Gedanke schon im Klo gelandet, bevor ich ihn überhaupt richtig hatte. 😉 - sorry. Bitte nicht böse sein, das war wirklich etwas hirnlos.


Solange ich von dir regelmäßig lese, geht´s mir immer gut!

ha... na du bist ja einfach zufrieden zu stellen. 😀

ne, im Ernst... du hast mir schon soviel geholfen und ich weiß kaum was von dir. Vielleicht schleppst du ja auch tonnenschwere Säcke Probleme mit dir rum. Ich hoffe, ich kann dir irgendwann mal auch helfen. 🙂

Lieeebe Grüße und schönen Feiertag! (uff, ich hab meinen Vater noch gar nicht angerufen *schäm*)
 
Hallo Brummbärin, 🙂

ach, hey, zu rupfen gibts nicht viel, ich bin immer anständig rasiert, höhö.

Aha, danke für diese aufschlußreiche Info! 😀

Ja, klar, in dem Sinne hast du Recht. Ich habs mir natürlich nicht ausgesucht und machs ja nicht aus Spaß an der Freude oder weil ich es will.

Nein, so etwa sucht man sich nicht aus, es ensteht aus Erfahrungen, man wird diesbezüglich geprägt. Niemand trainiert sich Zwänge an, weil es Spaß macht. "Wollen" würdest du etwas anderes und du bist jetzt in der Lage, an deinen Zwängen arbeiten zu wollen, weil der Leidensdruck im Laufe der Zeit groß genug geworden ist.

Momentan steht einfach furchtbar viel auf dem Spiel. Das wäre eben nicht so, wenn ich vor einem oder vor 2 Jahren schon was unternommen hätte. Aber wie das halt so ist: wenns akut wird, hat mans halt dann plötzlich eilig

Ja, das hat was mit dem oben erwähnten Leidensdruck zu tun. Jetzt, wo viel auf dem Spiel steht bei dir bzgl. Arbeit und so, ist dir bewusst geworden, dass es knapp wird und du etwas unternehmen musst. Aber wie schon gesagt, du kannst auch etwas unternehmen, bis du deinen Therapieplatz hast - leg dir ein System für jeden Tag zurecht, was du unbedingt erledigt haben musst.

Ich hätte auch kein Problem mit so nem Tiefenpsychoheini. Eigentlich will ichs nur loswerden. Wie ist mir vollkommen egal. Nur bin ich aufgrund der momentan Folgen des Kontrollierens auf schnelle Ergebnisse angewiesen. Da könnte ich natürlich mit der VT mehr Glück haben. Ja und der Neuro hat auch nur Verhaltenstherapie angesprochen.

Macht vielleicht auch mehr Sinn so ein Verhaltensdoc. Letztendlich muss das ein ausgebildeter, erfahrener Neurologe auch etwas besser wissen als ein RockDoc in irgendeinem Forum. 😉

Ein Mann wäre mir wirklich weitaus lieber als eine Frau. Für mich sind Frauen einfach das schwache Geschlecht .. ja, ich weiß, dass das Quatsch ist, aber irgendwas sträubt sich. Gut, wenn ich alle Kerle abtelefoniert habe und es überall lange dauert, telefonier ich natürlich auch die Frauen durch.

Frauen das schwache Geschlecht? Und das von einer Frau? Huiuiui....😱
Aehm, naja, Frauen sind oft einfühlsamer als Männer und können emotionale Dinge besser erklären und rüberringen. Muss nicht, aber vielleicht tendenziell..?

Vielleicht traust du es einer Frau nicht sooo zu, dir zu helfen, weil du es selbst noch nicht sooo zufriedenstellend geschafft hast, dir zu helfen? Projektion?

jaa, dass das kein Spaziergang wird, ist mir klar. Solls ja auch nicht sein, sonst kanns ja gar nicht wirken. Und bis ich wieder "normal" bin, wird es auch eine Zeit dauern, aber momentan ist mir wichtig, dass ich schnell meim Studium wieder aufnehmen kann. Das muss doch irgendwie möglich sein.

Bist du jetzt unnormal? 😛
Ich denke nicht, oder? Du hast dir einige Rituale / Verhaltensweisen angewöhnt, dir dir im Weg stehen und die du los werden möchtest, aber unnormal bist du deswegen sicher nicht. Unnormal wärst du, wenn du volkommen ohne Essen, Trinken und ohne Schlaf auskommen würdest.

Geh nicht so hart mit dir um, das ist ziemlich kontraproduktiv.

Ja, du hast natürlich Recht. Was jahrelang "sitzt", geht auch nicht von einem Tag auf den anderen wieder weg. (schade eigentlich...)

Anderseits...was man sich hart erkämpft und erarbeitet, besitzt dann auch einen höheren Wert für einen, oder?

Tut mir leid. Das war in der Tat etwas kopflos dahingequatscht. Ist natürlich keine Lösung und dran gewöhnen wollte ich mich auch nicht. Aber die eine oder andere Situation hats mir tatsächlich schon gerettet. Nur hilft mir das ohnehin nicht, wenn ich meine Konzentration brauche, also ist der Gedanke schon im Klo gelandet, bevor ich ihn überhaupt richtig hatte. - sorry. Bitte nicht böse sein, das war wirklich etwas hirnlos.

Haste auch die Spüling gedrückt? 😉
Dr. Spock is nix böse - ich wollte nur nicht das du das eine Problem durch ein anderes ersetzt. Dazu kommt es nämlich leider oft sehr schnell, wenn man denkt, man hat durch einen "Hilfsstoff" einen Rettungsanker gefunden...und gerät durch den Rettungsanker noch tiefer in die Scheiße...

ha... na du bist ja einfach zufrieden zu stellen.

Mann eben! 😀

ne, im Ernst... du hast mir schon soviel geholfen und ich weiß kaum was von dir. Vielleicht schleppst du ja auch tonnenschwere Säcke Probleme mit dir rum. Ich hoffe, ich kann dir irgendwann mal auch helfen. 🙂

Ich mach doch gar nix, ausser dir meine Meinung zu deinen Problemchen zu tippen. Wichtig ist nur dass es dir tatsächlich ein wenig Hilfe bringt, sonst will ich nix - Probleme hab ich eigentlich keine erwähnenswerten. Aber ich danke dir, dass du mir geben möchtest. 🙂

Lieeebe Grüße und schönen Feiertag! (uff, ich hab meinen Vater noch gar nicht angerufen *schäm*)

Und? Hast´n erreicht?

YouTube - ‪E.T. german trailer‬‏

Eine gute Nacht wünscht dir der Doc. 😉
 
Hallo Brummbärin,



Aha, danke für diese aufschlußreiche Info! <
hallo Doktorchen!

jaaa, sehr interessant, gelle. 😀


Nein, so etwa sucht man sich nicht aus, es ensteht aus Erfahrungen, man wird diesbezüglich geprägt. Niemand trainiert sich Zwänge an, weil es Spaß macht. "Wollen" würdest du etwas anderes und du bist jetzt in der Lage, an deinen Zwängen arbeiten zu wollen, weil der Leidensdruck im Laufe der Zeit groß genug geworden ist.

Stimmt. Eigentlich ziemlich blöd... najaaa. gut, der Löwe sucht sich sein Fressen ja auch erst, wenn er Hunger hat 😀


Macht vielleicht auch mehr Sinn so ein Verhaltensdoc. Letztendlich muss das ein ausgebildeter, erfahrener Neurologe auch etwas besser wissen als ein RockDoc in irgendeinem Forum.

Wär ich mir nicht mal so sicher. 😀 Also so wirklich überzeugt bin ich nicht von dem... weiß nicht, ob der so wirklich Plan hat 😀


Frauen das schwache Geschlecht? Und das von einer Frau? Huiuiui....
Aehm, naja, Frauen sind oft einfühlsamer als Männer und können emotionale Dinge besser erklären und rüberringen. Muss nicht, aber vielleicht tendenziell..?

Vielleicht traust du es einer Frau nicht sooo zu, dir zu helfen, weil du es selbst noch nicht sooo zufriedenstellend geschafft hast, dir zu helfen? Projektion?

Zu Punkt 1: einfühlsam, emotionale Dinge besser erklären: ehrlich gesagt leg ich da gar nicht soooviel Wert drauf. Eigentlich brauche ich nur jemanden, der mir dabei hilft, den Blödsinn zu lassen. Ob er dabei besonders einfühlsam ist, ist mir echt sowas von wurscht. Ich suche kein Verständnis oder jemanden, der mir das Köpfchen tätschelt. Ich wills nur los haben. Und ich glaube, es ist auch besser, wenn er/sie nicht so einfühlsam ist. Dann fühle ich mich nicht so gestört. 😀

Zu Punkt 2: Interessant, das hat mich nämlich schonmal jemand gefragt - wenn auch in einem anderen Zusammenhang. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. Also bewusst ist mir das nicht, aber es ist sicher möglich, dass irgendwas in mir sagt: was du nicht selbst kannst, kriegt auch kei andres Weib hin 😀


Bist du jetzt unnormal?
Ich denke nicht, oder? Du hast dir einige Rituale / Verhaltensweisen angewöhnt, dir dir im Weg stehen und die du los werden möchtest, aber unnormal bist du deswegen sicher nicht. Unnormal wärst du, wenn du volkommen ohne Essen, Trinken und ohne Schlaf auskommen würdest.

Geh nicht so hart mit dir um, das ist ziemlich kontraproduktiv.

Meinst du? Also ich weiß nicht... wenn ich das nicht täte, würde ich es vielleicht eher annehmen? Und das will ich ja gerade nicht. Ich hab mich schon zuviel daran gewöhnt, das reicht eigentlich schon.

Anderseits...was man sich hart erkämpft und erarbeitet, besitzt dann auch einen höheren Wert für einen, oder?

Genau 🙂 Das denke ich auch. Fand die 4 in Mathe auch immer viel besser als die 1 in Musik 😀

Haste auch die Spüling gedrückt?
Dr. Spock is nix böse - ich wollte nur nicht das du das eine Problem durch ein anderes ersetzt. Dazu kommt es nämlich leider oft sehr schnell, wenn man denkt, man hat durch einen "Hilfsstoff" einen Rettungsanker gefunden...und gerät durch den Rettungsanker noch tiefer in die Scheiße...

Spülung hab ich nicht gedrückt. Ich bin ein umweltbewusster Mensch 😀 mit dem Hilfsstoff hast du auch Recht. Kenne leider auch genug Beispiele. Leider... oder auch zum Glück? Man ist halt eher gewarnt, wenn man miterlebt hat, was möglich ist.

danke dir! jaha, meinen Vater hab ich erreicht. Hab ich mein Soll für die nächste Woche schon erfüllt, hehe.

Nachti! 🙂
 
jaaa, sehr interessant, gelle.

Tja, was soll Mann dazu noch sagen? 😀

Zu Punkt 1: einfühlsam, emotionale Dinge besser erklären: ehrlich gesagt leg ich da gar nicht soooviel Wert drauf. Eigentlich brauche ich nur jemanden, der mir dabei hilft, den Blödsinn zu lassen. Ob er dabei besonders einfühlsam ist, ist mir echt sowas von wurscht. Ich suche kein Verständnis oder jemanden, der mir das Köpfchen tätschelt. Ich wills nur los haben. Und ich glaube, es ist auch besser, wenn er/sie nicht so einfühlsam ist. Dann fühle ich mich nicht so gestört. 😀

Nun, wenn das so ist, kann dein Freund auch diesen Part übernehmen. der soll dich im Alltag begleiten und dich auf deine Zwänge aufmerksam machen. Dann kann er korrigierend eingreifen und dir aufs Patschehändchen hauen, wenn du 9 mal zum Kühlschrank dackelst um die Tür zu kontrollieren. 😉

Zu Punkt 2: Interessant, das hat mich nämlich schonmal jemand gefragt - wenn auch in einem anderen Zusammenhang. Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. Also bewusst ist mir das nicht, aber es ist sicher möglich, dass irgendwas in mir sagt: was du nicht selbst kannst, kriegt auch kei andres Weib hin 😀

Möglich ist das wirklich, letztendlich aber für dein Anliegen relativ wurscht. Wenn es ein Mann wird als Therapeut, ist es ok. Du möchtest ja "nur" deine Zwänge loswerden und deine Freiheit wieder gewinnen und kein tiefenpsychologisches Studium an dir vollziehen, gell? 😉

Meinst du? Also ich weiß nicht... wenn ich das nicht täte, würde ich es vielleicht eher annehmen? Und das will ich ja gerade nicht. Ich hab mich schon zuviel daran gewöhnt, das reicht eigentlich schon.

Du würdest deine Zwänge erstmal annehmen ja, das heisst aber nicht zwangsweise dass du sie gutheissen und deine Bemühungen, sie loszuwerden, einstellen würdest. Momentan sind sie ein Teil von dir, das willst du aber ändern. Sich jetzt, wo sie noch Teil von dir sind, zu verdammen und auf dich selbst wütend zu sein, kostet Energie, die du konstruktiver nutzen kannst.

Genau 🙂 Das denke ich auch. Fand die 4 in Mathe auch immer viel besser als die 1 in Musik 😀

Ich hab sogar nur einen Gnadenpunkt in Mathe bekomen, damit ich nicht ´ne Ehrenrunde drehen musste. 😀

Spülung hab ich nicht gedrückt. Ich bin ein umweltbewusster Mensch 😀 mit dem Hilfsstoff hast du auch Recht. Kenne leider auch genug Beispiele. Leider... oder auch zum Glück? Man ist halt eher gewarnt, wenn man miterlebt hat, was möglich ist.

Abschreckende Beispiele sind traurig, aber sie können einem selbst weiterhelfen. Das klingt zwar *rschig, ist aber in der Realität nunmal oft so.

So, ich verdufte gleich, good night! 😉
 
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