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Was passiert beim Neurologen/Psychiater?

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hallo! 🙂🙂

es war wirklich kurz und schmerzlos (3 Minuten 😕)

Ich bin rein und hab ihm gesagt, dass ich immer schauen muss, ob alles 'da ist' und alle elektrischen Geräte aus sind und meine Arbeit darunter leidet, weil ich mehr Zeit damit verbringe zu schauen ob ich alles 'richtig' gemacht habe als damit, wirklich zu arbeiten.

Dann hat er gesagt, dass das nach Kontrollzwang klingt und gefragt, was ich kontrolliere. Hab angefangen aufzuzählen - dann hat er mich irgendwann unterbrochen (war ihm wohl zuviel, bzw. seine Karteikarte war schon voll).

Dann hat er noch gefragt, ob ich Stimmen höre, Wahnvorstellungen habe => nö. Dann noch ob ich schlafen kann => Wenn ich richtig kontrolliert habe, ja.

Dann hat er mir das Rezept (Fluoxetin) gegeben, weil Medikamente halt schnell wirken und das ist echt nötig, weil meine Arbeit erheblich drunter leidet. Dann noch der Hinweis, dass man zusätzlich zu dem Medikament an eine Verhaltenstherapie denken sollte und ich in 4 Wochen wiederkommen soll, berichten obs hilft etc.

ja, das wars schon. Wie sie entstanden sind oder wieviel Zeit ich täglich dafür brauche oder sonstiges war kein Thema. Vielleicht wollte er mich aber auch nicht unnötig mit Fragen quälen, weil ich ziemlich stotterig und piepsig war. 🙄
 
Hoi Brummbärchi! 😉🙂

Ich hab Fluoxetin mal kurz gegoogelt...war mir bis dato nicht so bekannt. Das scheint auch unter den Namen Prozac in den USA bekannt zu sein, und diesen Namen kannte ich zumindest. Ich hoffe es hilft dir! Wenn du in ein paar Wochen wieder zum Doc musst, melde dich doch mal, wie das Medikament bei dir gewirkt hat und ob es dir geholfen hat, ja?

Wünsche dir alles Gute! 🙂
Rock
 
hallo mein liebstes Doktorchen unter den Doktoren 🙂

na klar melde ich mich, wenn ich wieder beim Psychiater war. Hab grad auf den Zettel geschaut, hab den nächsten Termin sogar schon in 3 Wochen. Das Zeug scheint aber laut Internet (jaja, ich hab auch gegooglet 😱) bei Zwängen erst nach 2-3 Monaten zu wirken.

Was solls. Ewig nehmen will ich es aber auch gar nicht. Ist eher zum Überbrücken. Habe mich bei einem Therapeuten auf die Warteliste setzen lassen und wenns da dann losgeht, will ich es ohne Medikamente machen. Was sollte ne Konfrontationstherapie sonst auch bringen, wenn man durch die Medikamente (vielleicht) beschwerdefrei ist.. 😉

Ich sehs als Stütze für die Zwischenzeit. 🙂

Danke dir 🙂

Bis dann 🙂
 
Hallo brummigste aller Bärinnen! 😛

aehm, ich glaub, da stand was von 2-3 Wochen, oder? Wobei irren ja auch männlich ist also von daher...😉

Ich hatte mal ´ne zeitlang Citalopram genommen und ich meine mich zu erinnern dass da die Wirkung auch so nach 3-4 Wochen eintreten sollte und auch spürbar war. Citalopram ist auch so ein Seratoninhemmer", oder wie das im Fachchinesisch heißt.

Ich vermute, du wirst das Zeugs parallel zu einer Verhaltenstherapie nehmen, also noch ´ne ganze Weile länger als nur die Zeit bis dahin. Weißt du schon, wie "lang" die Warteliste ist, also wann du ungefähr kontaktiert wirst und ihr loslegen könnt? Manchmal können das Monate sein...

Ich hab dieses dein Thema hier im Abo und hab ein Glubschauge drauf. 😉

Dir brummige Bären-Ostern! 😀

Rockel
 
nein nein, nicht 2-3 Wochen. Ich meine wirklich Monate 😉 Irren ist tatsächlich männlich 😛😛

Bei Depressionen stimmen die 2-3 Wochen, bei Zwängen leider nicht, wenn das Internet nicht lügt.

"Für die medikamentöse Therapie der Zwangsstörung gelten einige Besonderheiten: Es sind meist höhere Dosen als in der Behandlung einer Depression notwendig; ein Therapieerfolg stellt sich oft erst nach einer Latenzzeit von zwei bis drei Monaten ein. Meist werden nur Besserungen um 40-50% erreicht; es ist eine längerfristige medikamentöse Erhaltungstherapie (mindestens 12-24 Monate) erforderlich." (sagt Wikipedia)

Also der Therapeut am Telefon hat gesagt, er setzt mich auf die Liste und ich soll Anfang/Mitte Juni nochmal anrufen, wenn er nicht vorher angerufen hat. Es ist also überschaubar. 🙂

Ob ich dann das Zeug weiternehme, absetze oder reduziere, werden dann eh Arzt und/oder Therapeut entscheiden. Will halt nur, dass die Therapie dann auch was bringt. Dabei soll man wohl irgendwie dem Drang widerstehen, zu kontrollieren. Wenn durch das Medikament aber gar kein Drang mehr da ist, wär das ja unsinnig und würde nicht "weh tun" und die Erfahrung, dass die Anspannung abnimmt, wäre nicht da (wie auch, wenn keine Anspannung da ist) - aber da kennen sich die Fachleute bestimmt besser aus als ich. 🙂

Hey cool, du hast n Abo? Und ich musste es dir nicht mal aufschwatzen? juhu, ich sollt mich beim Callcenter bewerben 🙄

Ich wünsch dir auch schööne Ostern!🙂 Ich muss jetzt erstmal Osterglump kaufen und zur Post bringen, örgh! Faulheit lässt grüßen.
 
Hallo!

Übermorgen hab ich den zweiten Termin beim Neuro. Nehm das Zeug jetzt also 3 Wochen.

Tja, was soll ich sagen? Mir gehts meist schlechter als vorher. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen (nur schwitzige Hände). Aber der Rest... ich weiß ja, dass sie bei Zwängen lange brauchen, bis sie helfen, aber dass ich zum heulenden Elend werde.. damit habe ich nicht gerechnet.

Die meiste Zeit hänge ich lustlos und unmotiviert im Bett und verfluche die Welt und mich. Psychisch gehts mir echt dreckig. Zwischendurch gibt es aber auch einzelne Tage, an denen es mir besser geht als vorher. Tage, an denen ich einfach nur Glück empfinde und mich freue, dass meine Mutter mich vor vielen Jahren in die Welt gesetzt hat ;-)

Naja, aber am nächsten Tag kommt halt wieder die dicke Keule. Solche Stimmungsschwankungen habe ich noch nie erlebt.

Laut Beipackzettel ist eine "Verschlechterung der Depression in der Anfangszeit" normal. Tja, aber ich hatte ja vorher gar keine Depressionen. Dachte ich. Mal sehen, was der Arzt am Do. sagt. Ich hoffe es ist normal und ich hoffe, es wird besser.

Melde mich nach dem Termin, bis dann 🙂
 
Hallo 🙂

Also es ist wohl normal. Ich soll dem Med. noch 2-3 Wochen geben und wenns dann nicht hilft, ists wohl das falsche. Abwarten und Tee trinken.🙂
 
Huhu.... 🙂

meines Wissens wirkt ohnehin kein Medikament dieser "Art" unmittelbar und es dauert daher immer mehrere Wochen bis man eine Wirkung spürt. Ich hab mal ´ne zeitlang Citalopram genommen, da dauerte es auch gut 4 Wochen, bis ich tatsächlich eine Wirkung verspürt habe.

Warte also noch eine Zeit bis du das Medi "verurteilst" und wenn du, wie gesagt, nach einigen Wochen noch immer mit diesen Stimmungsschwankungen zu kämpfen hast, dann ist es vielleicht tatsächlich nichts für dich und du musst zurück zu deinem Neurodok. Bis dahin würde ich aber den Ball etwas flach halten und wenn du mal wieder in einem Tief bist, versuch dich nach besten Kräften und Möglichkeiten auch ein wenig zu beschäftigen.

LG,
Rock
 
hallöchen Doktorchen 🙂

ja, es lag offensichtlich daran, dass ich in den ersten 2 1/2 Wochen nie bei einer Dosis geblieben bin sondern ja ziemlich schnell gesteigert habe. Da gingen die Stimmungsschwankungen natürlich immer wieder munter von vorne los. Jetzt nehme ich seit 1 1/2 Wochen die Enddosis und ich glaube, JETZT wird es langsam besser. Seit Freitag gehts mir wieder gut/normal, bin wirklich froh. Ich hab mich echt selbst nicht mehr ertragen 😀 ..

Bin jetzt ganz froh, dass ich durchgehalten habe. Ich konnte nicht mal arbeiten, weil mein Kopf so voll und doch so leer war und alles sooo schwarz aussah. Echt schräg. Jetzt kann ich mir in etwa vorstellen, wie es Depressiven gehen muss. Oh man und ich wäre nach 2 Wochen schon fast ausgerastet.

Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass es irgendwann gegen das Kontrollieren hilft. 🙂

Aber nun muss ich erstmal meine Arbeit erledigen. Ist echt vieeel liegen geblieben. Ich hoffe, ich hab die schlechte Stimmung jetzt überstanden und die gute bleibt. 🙂

Danke und liebe Grüße 🙂
 
Hallo brummige Bärin! :daumen:

Nenene, mit den Dosierungen musst du aufpassen, die darfst du nicht einfach so willkürlich varieren - immerhin sind da Substanzen drin, die sich auf dein Hirn auswirken (den Seratoninspiegel beeinflussen) und du machst dich ja selbst wirr, wenn du die Dosis immer wieder verändert. Hättest bei der Dosis bleiben sollen, die der Dok dir verschrieben hatte.

Und wenn du die Dosis verändert hast, konnte sich dein Köpfchen ja gar nicht auf das Medikament einstellen - daher sicher auch deine extremen Schwankungen. 😱

Aber gut dass es nun vorbei ist und du stabil bist. Also...verändere bitte nix mehr, ok? 😉

Gegen den Kontrollzwang wird es sicher auch helfen, erwarte aber keine Wunderdinge, sondern versuch auch, aktiv etwas an deinem Verhalten zu ändern. Beschäftige dich, kümmere dich um deine Arbeiten, dann kommst du weniger auf "dumme Gedanken"... 😉

Bis dann und liebe Brummgrüße! 😛
Der Dok. 😀
 

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