Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was haltet ihr vom Buddhismus?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Keine Familie? Mutter, (evtl.) Vater, vermutlich 4 Brüder (namentlich bekannt), 2 Schwestern ... und evtl. eine Ehefrau, weil ein 33-Jähriger "Rabbi" (Lehrer) ohne Gattin, sowas ging bei den Juden ja schonmal gar nicht...

Hallo, Daoga,
dass Jesus eine Ursprungsfamilie, Geschwister hatte, ist etwas anderes, als wie bei Buddha eigene Ehefrau + Kind(er).
Und eine eigene Ehefrau hatte Jesus nicht. Andichten kann man viel. Und dass Jesus lediglich die starre Gesetzlichkeit der Juden etwas auflockern wollte, ist eine etwas sehr dünne Beschreibung seiner Absichten und Ziele.
 
A

Anzeige

Re: Was haltet ihr vom Buddhismus?
Na gut, die Chronisten sind da frei in der Erzählung. Ich sehe hier z.B. sehr oft Kreuze am Straßenrand. Da ist der Kopf des Jesus manchmal links manchmal rechts geneigt. Und so wird es eben auch mit den dicken Bäuchen sein. Ich habe sogar mal einen Jesus entdeckt, der in himmelblau angestrichen ist. Sieht auch nicht schlecht aus. Ich bin gerade dabei, solide Lattenkreuze zu verschrauben - das wird im Herbst benötigt, wenn die Bäume gut tragen. Ich hab jetzt mal so aus Spaß ein paar Gekreuzigte mit schwarzem Filzstift aufgezeichnet. Das macht sich gut, weil ich nun wirklich gar nicht zeichnen kann, aber die Nachbarschaft wird´s sicher freuen.
 
---> Was haltet ihr vom Buddhismus?

Nichts! Ich brauche keine Religion die mich erleuchtet und mir den angeblich, richtigen Weg im Leben zeigt.
 
Eben. Religionen sind ein Instrument und manipulieren Menschen.

Am besten gar keine Religion, dann kann man klar denken und entscheiden.

Ich bin gern Atheist, auch wenn ich von den ach so toleranten Christen dafür angefeindet werde. Von Daoisten und Buddhisten wurde ich dafür nie kritisiert.

Hätte ich eine Wahl zwischen Christentum und Buddhismus, würde ich mich für das kleinere Übel entscheiden.

Von biddhistischen Ländern gingen keine Weltkriege aus, keine Ausrottung der Indianer, keine Hexenverbrennungen.

In den vergangenen 2000 Jahren haben die Täter mit dem Kreuz zu viele Menschen umgebracht oder zum Christentum gezwungen. Das ist mir einfach zu verbrecherisch. Ich kann diese Ideologie nicht unterstützen. Die Macht wird außerdem zu sehr zentralisiert, demokratische Entscheidungen über Inhalte finden nicht statt. Vatikan bestimmt alles von oben herab.
 
Sorry, Unlimited, Du wirst nicht von Christen angefeindet, weil Du Atheist bist. Das halte ich für eine völlige Fehleinschätzung. Und bitte, versuche mal zu differenzieren.
 
Christ bedeutet, dass Gott/Jesus Christus die Lebensmitte der jeweiligen Person bilden.
Dies bedeutet: Gott vertrauen und leben, wie es in der Bergpredigt gesagt wird.
Es heisst: Liebe Gott von ganzem Herzen und mit ganzen Verstand - und Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Kriege führen, Menschen töten, versklaven, foltern, mißbrauchen finden keine Beispiele im Neuen Testament.

Einspruch! Euer Ehren... 😉

Du deutest so, wie du es gerade brauchst.
Jesus hat ausdrücklich die Tora als gültigen Willen Gottes anerkannt. Damit also auch die darin enthaltene Gewalt.
Darüber hinaus wird Gott als eifersüchtig und Rachelüstern beschrieben.

Dann gibt es ein Zitat aus einem Gleichnis, womit wohl Jesus gemeint ist:
„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

Und hast du nicht selbst an anderer Stelle Tötungen für legitim gehalten?
Hast du mich nicht gefragt, wie ich dazu stehe?

Zudem, wenn du das ernst meinen solltest, gehe ich dann recht in der Annahme, dass du das Alte Testament, mit Landraub, Mord, Menschenopfern, drakonischen Strafen, die mit nichts denen der Moslems nachstehen, gänzlich ablehnst?
Das würde mich freuen...

Das Gedächtnis des Menschen ist das Vermögen, den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechend die Vergangenheit umzudeuten. - George de Santayana
🙂
 
Einspruch! Euer Ehren... 😉

Du deutest so, wie du es gerade brauchst.
Jesus hat ausdrücklich die Tora als gültigen Willen Gottes anerkannt. Damit also auch die darin enthaltene Gewalt.
Tut mir leid, ist völlig falsch.
Die Tora ist die Hauptquelle jüdischen Rechts, jüdischer Ethik und Wegweiser für Denken und Lebenswandel sowie für Beziehungen zwischen Menschen und Gott und Mensch und Mensch. Die Tora zählt nur die Regeln auf, insbesondere die 10 Gebote. Und die 10 Gebote entsprechen dem Willen Gottes. Insofern wieder richtig.

Darüber hinaus wird Gott als eifersüchtig und Rachelüstern beschrieben.
Auch das. Betonung auf "auch". Menschen werden es erleben... siehe Dein Zitat unten.

Dann gibt es ein Zitat aus einem Gleichnis, womit wohl Jesus gemeint ist:
„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“
Wie unschwer im Lukasevangelium 19, 11 ff zu erkennen ist, bezieht sich dieses Gleichnis auf die Wiederkunft Jesu und nicht auf die Gegenwart.

Und hast du nicht selbst an anderer Stelle Tötungen für legitim gehalten? Notwehr? Das wäre ein neuer Faden. Hier eher abschweifend.
Hast du mich nicht gefragt, wie ich dazu stehe? Hab ich das? ist hier aber auch nicht relevant, oder?

Zudem, wenn du das ernst meinen solltest, gehe ich dann recht in der Annahme, dass du das Alte Testament, mit Landraub, Mord, Menschenopfern, drakonischen Strafen, die mit nichts denen der Moslems nachstehen, gänzlich ablehnst?
Das würde mich freuen... Zu unserer heutigen Zeit, sicher. Zustimmung. Jedoch auch ein neues Thema...

Das Gedächtnis des Menschen ist das Vermögen, den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechend die Vergangenheit umzudeuten. - George de Santayana
🙂

Hallo, Rhenus,

es ist schon ein Unterschied, ob Gott selbst Menschen richtet oder ob Menschen sich in der Funktion sehen, an Gottes Stelle zu handeln. Sich somit selbst beauftragen, das Richten bzw. Töten von Menschen an Gottes Stelle durchzuführen. Das sich-selbst beauftragen, angeblich in Gottes Namen, ist eine Anmaßung.

Bitte nicht vergessen: Jesus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" und Gewalt lehnte er ab, siehe auch die Situation seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane. Petrus war bereit, für Jesus mit dem Schwert zu kämpfen. Aber genau dies wollte Jesus nicht.

Mohammad machte es genau umgekehrt, wie Jesus Christus. Das Reich von Mohammad war von dieser Welt, sowohl im religiösen wie im politischen Bereich. Und so war das Morden für ihn auch üblich.

LG, Nordrheiner
 
Ich hoffe, Du kannst etwas Positives mit den Antworten anfangen.

Weder noch. Ich sehe es eher so. Trifft es nicht ganz, aber so ähnlich. Meine Version ist bunter und mehr- bzw. multidimensional.

Warum sollte

a) Gott den Menschen lieben?
Ich weiß es nicht. Er liebt eben Menschen, vielleicht weil Er sie geschaffen hat.
Jedoch unterscheidet Er Menschen und das, was sie tun.

Kann man sich so vorstellen, aber ich wüsste ehrlich gesagt nicht, warum ich das tun sollte.

b) der Mensch friedlich mit Gott zusammenleben wollen?
Frieden hat lebenswichtige Vorteile. Ich halte es nicht für vorteilhaft, mit Gott im Krieg zu stehen. Welchen Sinn sollte das ergeben?

Für einen Gottgläubigen kann ich mir das vorstellen, aber für jemanden, für den ein Gott gar nicht existiert, stellt sich ein solches Problem ja erst gar nicht.

c) der Mensch friedlich mit seinen Mitmenschen zusammenleben wollen?
Siehe Antwort zu b). Mann kann die Frage auch umdrehen: Warum sollte der Mensch auch nicht friedlich mit anderen Menschen zusammenleben?

Siehe Antwort zu b). Weiters halte ich Kriege für energieraubend und ungesund. Frieden wiederum erachte ich als gesund für Körper sowie Geist.

Und vielleicht noch eine letzte Frage: Was ist am Leben nach dem Tod so wichtig?
Glück oder Zufriedenheit ohne Leid, ohne Ende. Menschen, die gerne in Frieden und Zufriedenheit leben und den Tod als letztes endgültiges Erlebnis des Lebens ablehnen, stellt sich diese Frage nicht.

Endloses Glück oder Zufriedenheit ohne Leid - das klingt für mich merkwürdig. Im Gegensatz zu "einfach tot sein" klingt das eine nach einem Dauer-High und das andere nach einem Dauer-Tod. Und wenn ich weiter überlege, dann wird mir weder der Unterschied so recht gewahr, noch, was erstrebenswerter ist.

Meine höchstpersönliche Einstellung hierzu ist unverändert:

Erstmal dieses Leben halbwegs gut über die Bühne bringen, dann schauen wir weiter...
 
@Nordrheiner, Rhenus:

Die für mich beste Jesus-Interpretation:
In ihm sehen wir das höchstmögliche an moralischem Verhalten. Er ist als Ideal zu betrachten. Ich sehe dagegen Probleme, ihm eine dogmatische Bedeutung (zB Stellvertretergedanke) geben zu wollen.

Etwas platt gesagt: er ist ein Vorbild moralischen Verhaltens. Das bedeutet, dass man sich auch andere Vorbilder dieser Art denken kann. Damit verlöre er seine für viele Christen bestehende Einzigartigkeit.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben