Jusehr
Sehr aktives Mitglied
Irgendwie verwundert mich dieser Thread. Noch mehr erstaunt mich, dass gerade Du, Tsunami, ihn eröffnest.
Da streitest Du dich in einem Endlos-Thread mit Nordrheiner und anderen über das Christentum, kannst auch dem Islam nichts Positives abgewinnen, um jetzt den Buddhismus zur Abstimmung zu stellen.
Das kannst Du freilich machen, ohne Zweifel.
Aber alles liest sich jetzt nach einem Religions-Check. "Stiftung Warentest" lässt grüßen.
Seltsam banal, finde ich.
Es ist doch vollkommen normal, dass der Mensch nach Antworten sucht. Und in diesem Zusammenhang werden auch gerne die Religionen, die unterschiedliche Antworten auf allgemeinübliche Lebensfragen geben, verglichen und "gecheckt".
Vermutlich gefallen Tsunami die "üblichen" Religionen nicht und daher fragt er sich, ob nicht vielleicht der Buddhismus das Richtige sei.
Jeder, der nach Sinn sucht, macht früher oder später den "Religionscheck".
Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass Religion etwas ist, das unvermeidlich zum Menschsein gehört. Entscheidend ist der Kern von Religion, der ungefähr besagt, dass unser Leben auf einer höheren Ebene sinnvoll (integriert) ist. Gerechtigkeit, Sinn und Hoffnung: das ist für mich die Kurzbezeichnung des Kerns von Religion.
Mich persönlich stören ja oft die kulturellen Nebensächlichkeiten neben dem eigentlichen Kern von Religion. Solche Nebensächlichkeiten finden sich zB in bestimmten Riten, "heiligen" Büchern etc. Mir genügt der Kern, der sich mehr oder weniger als kleine Teilmenge in jeder Religion befindet.