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Was haltet ihr vom Buddhismus?

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Irgendwie verwundert mich dieser Thread. Noch mehr erstaunt mich, dass gerade Du, Tsunami, ihn eröffnest.
Da streitest Du dich in einem Endlos-Thread mit Nordrheiner und anderen über das Christentum, kannst auch dem Islam nichts Positives abgewinnen, um jetzt den Buddhismus zur Abstimmung zu stellen.
Das kannst Du freilich machen, ohne Zweifel.
Aber alles liest sich jetzt nach einem Religions-Check. "Stiftung Warentest" lässt grüßen.
Seltsam banal, finde ich.

Es ist doch vollkommen normal, dass der Mensch nach Antworten sucht. Und in diesem Zusammenhang werden auch gerne die Religionen, die unterschiedliche Antworten auf allgemeinübliche Lebensfragen geben, verglichen und "gecheckt".

Vermutlich gefallen Tsunami die "üblichen" Religionen nicht und daher fragt er sich, ob nicht vielleicht der Buddhismus das Richtige sei.

Jeder, der nach Sinn sucht, macht früher oder später den "Religionscheck".

Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass Religion etwas ist, das unvermeidlich zum Menschsein gehört. Entscheidend ist der Kern von Religion, der ungefähr besagt, dass unser Leben auf einer höheren Ebene sinnvoll (integriert) ist. Gerechtigkeit, Sinn und Hoffnung: das ist für mich die Kurzbezeichnung des Kerns von Religion.

Mich persönlich stören ja oft die kulturellen Nebensächlichkeiten neben dem eigentlichen Kern von Religion. Solche Nebensächlichkeiten finden sich zB in bestimmten Riten, "heiligen" Büchern etc. Mir genügt der Kern, der sich mehr oder weniger als kleine Teilmenge in jeder Religion befindet.
 
Also ich denke nicht das es automatisch zum Menschsein gehört, an irgendeinen Gott zu glauben. Sonst würden sich nicht soviele Menschen davon lösen können. Ich glaube auch nicht, daß man sich einen "Gott" aussuchen kann, man glaubt entweder an einen oder eben nicht. Und wenn man glaubt, dann in den allermesiten Fällen an den Gott, an den auch schon die Eltern geglaubt haben, oder glauben. Kein Zufall also.
 
Sie glauben, dass Buddha gelebt und weise Dinge gesagt hat und das ist eine Tatsache und hat mit Märchen und Fabelwesen rein gar nichts zu tun!😉
An einen Schöpfergott glauben Buddhisten nicht. Daher ist es tatsächlich eine Erfahrungsreligion.

Die Einstellung, anderen ihre Erfahrungen abzusprechen, weil man sie selber nicht gemacht hat ist eine interessante, wenn nicht recht unreife, naive Einstellung. Also genau das was Du anderen vorwirfst.

Ja das ist es doch sie glauben an die Dinge die Buddha angeblich gesagt haben soll und sie beten für andere Menschen also nichts anderes als die Christen mit Ihrem Jesus oder die Moslems mit Mohamed irgendwo stehen überlieferte Dinge tolle Geschichten von Supermenschen die angeblich gewisse Dinge getan haben oder Wunder bewirkt und auch Buddha ist ein Fabelwesen denn so wie er dargestellt wird hat es ihn ganz sicher nie gegeben und an sowas zu glauben das ist naiv 🙂


Also ich denke nicht das es automatisch zum Menschsein gehört, an irgendeinen Gott zu glauben. Sonst würden sich nicht soviele Menschen davon lösen können. Ich glaube auch nicht, daß man sich einen "Gott" aussuchen kann, man glaubt entweder an einen oder eben nicht. Und wenn man glaubt, dann in den allermesiten Fällen an den Gott, an den auch schon die Eltern geglaubt haben, oder glauben. Kein Zufall also.

Ja weil es Kinder gibt die leider von ihrem Eltern in diesen Religiösen .... reingepresst werden echt arm sowas finde ich .
 
Tine,

Du schreibst: "Ja weil es Kinder gibt die leider von ihrem Eltern in diesen Religiösen .... reingepresst werden echt arm sowas finde ich."


Kannst Du dir nicht vorstellen, dass Kinder und Jugendliche die Frage nach dem "Woher" und dem "Wohin" stellen? Darauf suchen sie wirklich Antworten, und wenn Eltern diese in ihrer Religion gefunden, halte ich es für ganz natürlich, diese weiterzugeben.

Politisch orientierte und ausgerichtete Eltern machen das auch.

Burbacher
 
Tine,

Du schreibst: "Ja weil es Kinder gibt die leider von ihrem Eltern in diesen Religiösen .... reingepresst werden echt arm sowas finde ich."


Kannst Du dir nicht vorstellen, dass Kinder und Jugendliche die Frage nach dem "Woher" und dem "Wohin" stellen? Darauf suchen sie wirklich Antworten, und wenn Eltern diese in ihrer Religion gefunden, halte ich es für ganz natürlich, diese weiterzugeben.

Politisch orientierte und ausgerichtete Eltern machen das auch.

Burbacher

Sicher fragen sie das und dann sollte man es auch Kindgerecht aber ehrlich erklären und nicht mit Geschichten aus der Bibel🙂
 
Das Religionen einfach so weitergegebn werde ist gerade das Elend der Erde. ( die Religion ist nicht an allem schuld ) In Wirklichkeit geht es aber hier um was anderes: Die Frage ist, ob der Buddismus irgendwas bewirken kann. OB ich auf diesen Glauben umsteigen kann, oder mir eben aus dieser Religion etwas aussuchen kann, was glaubhaft ist. Da denke ich aber das Religionen der heutigen Zeit weit hinterher sind. ( außer Scientology - das ist eine neuzeitliche Religion ) Wenn man wählen könnte, wäre sicherlich zur Zeit der Islam einigermaßen attraktiv. ( einfach wegen der versprochenen Weiber ) Buddah, na ja, übergenügend Nahrung, Völlerei....nicht besonders. Bei den anderen gehts um ( es geht ja überhaupt nur um das "Nachher" ) Harfe spielen, rechts von Gott sitzen ( da sitzen die Milliarden alle rechts und alle sind soweit weg, das sie ihn gar nicht sehen ) um Wein und Fische, was weiß ich....Beid en anderen um die Jungfrauen. Warum ist eigentlich noch keiner draufgekommen den Göttern weltliche und zeitgemäße Dinge anzuhängen? Wenn mir ein Gott gefallen könnte, dann mit Sicherheit einer, der mir für die nächsten tausend Jahre Cabriofahren auf Straßen am Meer verheißen würde. Und für die Mädels ewiges Einkaufen im himmlischen Schuh-Laden....
 
Leute, Leute. Wenn ich euch so lese, dann komme ich zu dem Schluss, das ihr toll seid. Das muss ich nicht glauben, das weiß ich.

Und jetzt können wir uns weiter fetzen.
 
Wenn man es sich so anguckt, dann sieht es ganz so aus, als hätten wir bereits alle Antworten.

Du sollst nicht suchen, sondern finden.
 
Tine,

Du schreibst: "Ja weil es Kinder gibt die leider von ihrem Eltern in diesen Religiösen .... reingepresst werden echt arm sowas finde ich."


Kannst Du dir nicht vorstellen, dass Kinder und Jugendliche die Frage nach dem "Woher" und dem "Wohin" stellen? Darauf suchen sie wirklich Antworten, und wenn Eltern diese in ihrer Religion gefunden, halte ich es für ganz natürlich, diese weiterzugeben.

Politisch orientierte und ausgerichtete Eltern machen das auch.

Burbacher

Das nennt man nicht erziehen, sondern beeinflussen... 😀
Man sollte Kinder zum Denken bringen, ich halte es für ethisch verwerflich, Kinder zur Religion anzuhalten...

Um zu deinem Schluss zu kommen, was für Eltern richtig erscheint, muss nicht für das Kind richtig sein oder umgekehrt.
Na ja, ein wenig bekenne ich mich auch schuldig, ich konnte mich damals selbst entscheiden, habe es törichter Weise, unter großen Umständen, freiwillig gemacht und später meine Distanz gespürt.
Vielleicht war es auch sogar wichtig, um die Verlogenheit zu spüren und zu erkennen.

Doch ich habe auch als Elternteil insoweit versagt, dass ich es (zu) lange zuließ, weil sich wehren und verweigern mehr Kraft und auch mehr Persönlichkeit erfordert, als ich bereit war zu investieren.

Aber Ende gut alles gut... 😉

Ich komme aber nicht zu einer Vergleichbarkeit von Politik und Religion, weil das kaum vergleichbar ist.
Politik ist beweisbar, messbar, greifbar, wählbar, Religion nicht.
Und das "woher und wohin...", na ja, da ist mir bisher jeder Gläubige einen konkreten Beweis schuldig geblieben...
Denn Glauben basiert auf Glauben, also ein Zirkelbezug, nicht auf verifizierbaren Beweisen.
 
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