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Was haltet ihr vom Buddhismus?

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Warum sollte

a) Gott den Menschen lieben?
Ich weiß es nicht. Er liebt eben Menschen, vielleicht weil Er sie geschaffen hat.
Jedoch unterscheidet Er Menschen und das, was sie tun.


b) der Mensch friedlich mit Gott zusammenleben wollen?
Frieden hat lebenswichtige Vorteile. Ich halte es nicht für vorteilhaft, mit Gott im Krieg zu stehen. Welchen Sinn sollte das ergeben?

c) der Mensch friedlich mit seinen Mitmenschen zusammenleben wollen?
Siehe Antwort zu b). Mann kann die Frage auch umdrehen: Warum sollte der Mensch auch nicht friedlich mit anderen Menschen zusammenleben?

Und vielleicht noch eine letzte Frage: Was ist am Leben nach dem Tod so wichtig?
Glück oder Zufriedenheit ohne Leid, ohne Ende. Menschen, die gerne in Frieden und Zufriedenheit leben und den Tod als letztes endgültiges Erlebnis des Lebens ablehnen, stellt sich diese Frage nicht.

Ich hoffe, Du kannst etwas Positives mit den Antworten anfangen.
LG Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
Er ist nicht besser, aber friedlicher?

Mein Problem mit dem Buddhismus ist die absolutistische/fatalistische Sichtweise des Lebens angefangen mit der Karma Lehre. Schlechte Taten im vergangen Leben ziehen ein schlechtes jetziges Leben nach sich. Ich zitiere mal aus Licht und Schatten des Buddhismus
"Die gequälten, ermordeten Juden wollten ihrer Meinung nach im KZ nur ihr schlechtes Karma abarbeiten"

Nach der Karmalehre ist jeder für sein Leiden halt selbst verantwortlich, halt Pech gehabt... Damit ist der Buddhismus die vielleicht am wenigsten emanzipierte Religion, die das Leben als unveränderliches Schicksal resultierend aus dem vergangenen Leben ansieht. Mit dieser Philosophie gibt es in Indien heute noch das Kastenwesen, dass die persönliche Freiheit armer Menschen extrem einschränkt. Wer arm geboren ist, ist selber Schuld und hat keinen sozialen Aufstieg verdient. Googelt mal "unberührbare"!
Die Karmalehre liegt im Konflikt mit der Weisheit der "rechten Anstrengung", nach der man alles Negative, also auch Faktoren, die zu schlechtem Karma bei anderen führen, vermeiden oder tatkräftig beseitigen soll. Und Menschen ins KZ zu sperren oder sie wegen ihrer Geburt in einer niedrigen Kaste zu unterdrücken verpaßt demjenigen, der sperrt oder unterdrückt, ein monstermäßig mieses Karma! Das mögliche schlechte Karma der Juden im genannten Beispiel ist da immer nachrangig, weil die es - wenn sie am Leben geblieben wären - auf irgendeine andere Weise hätten "abarbeiten" können. Wer nicht verhindert (obwohl er es könnte), daß sich ein anderer schlechtes Karma "einhandelt", macht sich selbst mitschuldig und erntet somit gleichfalls schlechtes Karma.
 
Und warum hat Buddah einen dicken Bauch? Und - will er auch die Welt erschaffen haben?
Die Darstellung mit dem dicken Bauch geht evtl. auf chinesische Kultur-Einflüsse zurück, wo ein dickbäuchiger Mann generell für Wohlstand und Glück (aufgrund Erleuchtung) steht. Buddha selber war ja nach seinem Prinzenleben den Rest seines Lebens Mönch und als solcher wegen des häufigen Fastens eher ausgemergelt - reale Figur vermutlich eher wie Gandhi als wie in den heutigen Darstellungen. Aber als Weltenerschaffer hat er sich garantiert nie gesehen, er wollte lediglich die ausufernden Selbst-Marterungen der damaligen Erleuchtungs-Suchenden etwas eindämmen, genauso wie ein gewisser Jesus keine neue Religion erfinden, sondern nur das existierende, in seinen Augen in religiösen Gesetzen und Zwängen erstarrte Judentum ein wenig auflockern und reformieren wollte.
 
Die Darstellung mit dem dicken Bauch geht evtl. auf chinesische Kultur-Einflüsse zurück, wo ein dickbäuchiger Mann generell für Wohlstand und Glück (aufgrund Erleuchtung) steht. Buddha selber war ja nach seinem Prinzenleben den Rest seines Lebens Mönch und als solcher wegen des häufigen Fastens eher ausgemergelt - reale Figur vermutlich eher wie Gandhi als wie in den heutigen Darstellungen. Aber als Weltenerschaffer hat er sich garantiert nie gesehen, er wollte lediglich die ausufernden Selbst-Marterungen der damaligen Erleuchtungs-Suchenden etwas eindämmen, genauso wie ein gewisser Jesus keine neue Religion erfinden, sondern nur das existierende, in seinen Augen in religiösen Gesetzen und Zwängen erstarrte Judentum ein wenig auflockern und reformieren wollte.

Es haben längst nicht alle Buddhastatuen dicke Bäuche.
 
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