Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was glaubt ihr kommt nach dem Tod?

@Shorn @Kirschblüte

In armen Ländern oder unterdrückten oder kontrollierten Ländern suizidieren sich die Leute tatsächlich aus anderen Gründen, würd ich auch so sagen.

Die Borderline-Störung als Beispiel ist ein Problem der Industrialisierung,hab ich mal gelesen. Das leuchtete mir ein.

Ich bin so gar keine Anhängerin der Fremdbetreuung von Säuglingen und Kleinkindern. Diese Lebensphase ist viel zu wichtig und sensibel. Wenn ich mein Kind mit drei Monaten bereits in eine Kindertagesstätte gebe, warum habe ich dann überhaupt ein Kind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ja auch stimmt. Afrikaner oder Indogenen Völker zum beispiel kennen keine Depressionen
Depressionen gab es zu allen Zeiten und in allen Kulturen.
Richtig ist, dass Naturvölker weniger dazu neigen.
Depressionen können eine Folge von Überforderung physisch oder psychisch und auch von Medikamenten oder Drogen sein.
Es gibt viele andere Bezeichnungen für dieser Form der Erkrankung, allerdings läuft es immer aufs Gleiche hinaus, die Psyche spielt nicht mehr mit.
Die Reizüberflutung unserer Gesellschaft fördert Depressionen.
 
Mein Ex-Schwiegervater hatte eine Nahtoderfahrung und uns davon berichtet.

Er hat weder Engel gesehen noch jemanden, der auf ihn wartete, auch ist sein Leben nicht in Sekundenbruchteilen vorbeigerauscht.

Er hat sich selbst gesehen und alles war hell und warm, er fühlte sich glücklich und schmerzfrei und hatte den Wunsch, dass dieser Zustand so bleiben möge.

Er dachte oft an diesen Moment. Was sich bei ihm verändert hatte, er hatte keine Angst mehr vor dem Sterben und dem Tod. Er starb 3 Jahre nach diesem Erlebnis friedlich im Schlaf ein.
 
Ja, der Körper wird auch so mit Adrenalin geflutet, dass man keinen Schmerz fühlt. Habe ich auch schon oft gehört, zum Glück noch nie erlebt 😃
Najo...mit solchen Wahrnehmungen kann man eine wirklich zuversichtliche Haltung bekommen. "Mir wird nichts mangeln, selbst in der dunkelsten Stunde nicht"", das habe ich schon oft so erlebt, ich könnte Bücher füllen mit sehr verwunderlichen Begebenheiten, eine nach der anderen trug dazu bei, dem Leben zu vertrauen, bzw. den Exodus nicht mehr ernst zu nehmen. Der wird ein Erlebnis sein, wie alle anderen. Eine Erfahrung - wie eine geführte Wanderung kommt mir mein Leben vor, von guten Mächten begleitet.
 
Er hat sich selbst gesehen und alles war hell und warm, er fühlte sich glücklich und schmerzfrei und hatte den Wunsch, dass dieser Zustand so bleiben möge.

Er dachte oft an diesen Moment. Was sich bei ihm verändert hatte, er hatte keine Angst mehr vor dem Sterben und dem Tod.
Genau so ging es auch mir und vielen ebenso, die Ähnliches mitmachten.

Mir ist es trotzdem während der Intensiv horribel gegangen, hab extreme Albträume gehabt, mit Todesängsten. Zum Beispiel träumte ich, in einem Pool gefangen zu sein, kein Auftauchen möglich, der war mit einer Glasplatte bedeckt. Meine Lunge klappte zusammen, das dürfte diese Träume ausgelöst haben. Während dieser Horrorphase war ich der Meinung, die Ärzte wollen mich umbringen. Dann auf einmal bin ich ihnen entkommen und hab losgelassen.

Man beschreibt diese Zustände im Tibetanischen Totenbuch, da wird detailliert geschildert, was dir passiert und dem Sterbenden wird daraus vorgelesen." Monster tauchen auf, fürchte dich nicht.. dies und das siehst du, schreck dich nicht..." man nennt diesen Übergang Bardo. Durch den muss man durch und dann kommts Licht.
 
Und trotzdem habe ich panische Angst vor dem Tot.
Verrückt, gell.
Was ja eher normal ist. Es ist alles sehr paradox. Denn, wenn ich nachdenke, dann krieg ich einen Herzinfarkt, wenn mein Freund zu nahe an den Abgrund fährt bei unseren Bergtouren. Als Beifahrer hab ich da die totale Panik. Ich kann mich erinnern, wie ein Vater mal sein kleines Kind mit an den Beinen gehalten hat und über ein Brückengeländer gehalten hat im "Scherz". Ich wollte den umbringen. Das Kleine konnte sich nicht mehr einkriegen vor Angst und er lachte. Wenn meine Nachbarbuben mit dem Moped rasend vorbeidüsen, ihre kleinen Geschwister auf dem Sattel, ohne Sturzhelm, da gefriert mir das Blut.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben