Hm.. bisschen durcheinander, Beichten und letzte Salbung ist Christentum, bin ich leider kein Experte, aber Hölle kommt glaube ich gar nicht so oft vor wie man denkt in der Bibel.
Es kommt gar nicht vor in der Bibel. Die Hölle ist eine ERfindung der katholischen Kirche.
In der Bibel steht, dass Gott das Böse vernichten wird. Und damit eben auch Satan und damit gibt es keinen Ort, an dem Satan herrschen könnte. So gesehen ist eigentlich die Erde die Hölle, denn jetzt leben wir unter der Herrschaft Satans.
Das ist auch logisch, wenn man die Bibel kennt.
Im alten Testament gibt es viele Gechichten, in denen Gott das Böse einfach auslöscht. Sodom und Gomorrah die Bekanntesten.
Láut der Bibel fallen wir nach unserem Tod in eine Art Schlaf und haben kein Bewusstsein bis zu dem Zeitpunkt, an dem Gott alle Menschen erwecken wird. Dann kann man sich für oder gegen _Gott entscheiden, wer sich gegen Gott entscheidet, existiert nicht mehr.
Ich studiere mittlerweile schon seit ein paar Jahren die Bibel und sie ist für mich eine Anleitung, wie man ein gutes Leben führt. Es gibt leider ganz viel Vorurteile, ganz viele falsche Informationen. Ganz viel Missinterpretation. Die Beziehung zu Gott ist immer eine persönliche. Niemand kann uns sagen, wie wir zu leben haben außer Gott. Jeder Mensch ist für sein Leben und seine Entscheidungen selbst verantwortlich.
Ich kenne das Gefühl auch, auf dem falschen Planeten gelandet zu sein und vieles ist für mich einfach verwirrend. Und laut Bibel gehören wir eigentlich auch nicht in diese Welt, sondern in jene, die Gott für uns geschaffen hat.
Eine Erbsünde gibt es in der Bibel meines Wissens nach auch nicht. Aber das muss ich noch genau nachfragen bei Leuten, die die Bibel besser kennen. Jesus war der perfekte Mensch. Sein Leben kann uns als Vorbild dienen. Wer sich an Jesus orientiert, findet den richtigen Weg. Er zeigt uns, was es heißt, ein Leben zu führen, das Gott nahe ist. Wir Menschen dagegen stammen von Adam ab, der am freien Willen gescheitert ist. Es ist ein wenig wie eine Backform, die einen Sprung hat. Daraus kann kein perfekter Kuchen werden. Dieser Sprung ist immer ein Makel. Der Mensch hat immer einen Makel und daran leiden wir. Aber die Bibel sagt ja deutlich, dass Gott uns seinen Sohn geschickt hat, um uns die Kraft zu geben, gegen diesen Makel zu kämpfen. Für mich geht es dabei nicht darum, ob wir böse sind oder nicht, sondern ob wir Leid erfahren.
Ich wollte Fragen beantworten aus dem Thread, aber auch erklären, woher mein derzeitiger Umgang mit dem Tod kommt.
Für mich spielt das Leben nach dem Tod keine große Rolle mehr. Entweder da ist nichts, dann lohnt es sich nicht, sich darüber Gedanken zu machen oder da ist das "Reich Gottes" und das wird von Liebe geprägt sein. Das lohnt sich für mich auch nicht, darüber nachzudenken.
Aber im Hier und Jetzt, in dieser Welt gibt es für mich immer wieder Hinweise auf die Liebe des Schöpfers und mein Blick hat sich viel mehr auf das Leben gewandt. Ich bin im Leben verhaftet und darauf fokusiert, es zu genießen. Was von Anfang an Gottes Intention war.