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Was glaubt ihr kommt nach dem Tod?

Ich möchte aber gern die Belege sehen, die es laut dir gibt. Wie gesagt, mein Stand ist, dass weder das eine noch das andere bisher bewiesen werden konnte. Wenn du Belege hast, dass eines von Beiden belegt wurde, dann bitte her damit.
Da müsste ich tief in arte Mediathek nachschauen, denn dort gab es dazu mal einen Beitrag. Ist schon Jahre her.
 
Nach meinem Wissensstand liegt die Ursache an einer extrem dramatischen Kindheit. Das was Du schilderst, mit Industrialisierung ist mir neu.
Wie ist das konkret gemeint?
Hallo Nana
Die Borderline-Störung hat ihren Ursprung in der frühen Kindheit. Es gibt verschiedene Theorien, wie sie entsteht. Nun, es ist ja eh nur ein Modell, es gibt nicht DIE Borderline-Störung. Klar ist, dass bei der Bindung zu den Bezugspersonen einiges schief läuft. Ich hatte die Diagnose selbst über ein Jahrzehnt, daher habe ich mich auch befasst.
Ich wage einen Versuch, wie ich das verstanden habe mit der Industrialisierung.
In Agrarstaaten sind die Menschen um Haus und Familie rum. Sprich die Mutter und der Vater in der Nähe der Kinder. Vielleicht lebt noch die Grossmutter mit auf dem Hof. Die Kinder sind draussen, haben verschiedene Bezugspersonen. Es gibt keine langen Arbeitswege.
Durch die Industrialisierung sind Menschen in ein Haus oder Wohnung gezogen, man begann sich mehr und mehr zu isolieren von den Nachbarn, der Vater verlässt das Haus um zu arbeiten, die Mutter ist alleine mit den Kindern. Die Grosserltern leben im Altersheim. Es gibt ein afrikanisches Sprichwort das lautet, "es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen". Das ist genau der Punkt. Wenn nun die Mutter überfordert oder genervt ist vom Kind, dann übernahm früher einfach die Tante oder Nachbarin. Durch die isolierteren Verhältnisse ist aber keiner mehr da. Also ignoriert die Mutter das Kind einfach oder schreit es an, die verfahrene Situation zwischen Mutter und Kind hält an, da sie alleine sind mit der Folge, dass das Kind auf der Beziehungsebene ernsthaften Schaden nehmen kann.

Die Beschreibung der Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat ist bestimmt äusserst laienhaft 🙈 . Wer es besser beschreiben kann, gerne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt ihr eine Ahnung was nach dem Tod kommt?

Diese Frage gehört zur Kategorie der "Prinzipiell unentscheidbaren Fragen" (nach Heinz von Foerster). Das sind Fragen, zu denen mit höchster Wahrscheinlichkeit kein Mensch eine richtige/wahre Antwort geben kann. Daraus folgt, dass jeder die Freiheit hat, sich selbst eine Idee oder Antwort dazu auszudenken. Es geht also nicht um wahr/falsch, sondern eher darum, was eine Idee, der man nachhängt, mit diesem Menschen macht.

Wenn jemand glaubt, nach dem Tod käme das Gericht und dann Himmel/Hölle etc., (Christentum, Islam) lebt der natürlich ganz anders als der, der denkt, es gäbe viele Leben und die Wiedergeburt würde dadurch beeinflusst, was er im letzten Leben gemacht hat (Buddhismus). Und wieder ganz anders die Konsequenzen, wenn man davon ausgeht, dass es gar kein individuelles Leben gibt, sondern nur eines, das sich in vielen Formen zeigt – dann "stirbt" da auch nichts, außer die Illusion von einer individuellen Person.

Ich persönlich halte die von Christen und Moslems präferierte Ideenwelt für abstrus und unlogisch im Kontext der dort vertretenen Werte bzw. des Gottesbildes und halte mich eher an die Ansichten, die mein Leben zwar bedeutend, aber nicht "ewigkeitsentscheidend" oder "nichtig" erscheinen lassen.

Ansonsten bin ich einfach neugierig, ob nach meinem Tod noch "Etwas" da ist und was das dann wahrnimmt/erlebt. Ich rechne mit allem, auch mit Nichts 😉
 
Hm.. bisschen durcheinander, Beichten und letzte Salbung ist Christentum, bin ich leider kein Experte, aber Hölle kommt glaube ich gar nicht so oft vor wie man denkt in der Bibel.
Es kommt gar nicht vor in der Bibel. Die Hölle ist eine ERfindung der katholischen Kirche.

In der Bibel steht, dass Gott das Böse vernichten wird. Und damit eben auch Satan und damit gibt es keinen Ort, an dem Satan herrschen könnte. So gesehen ist eigentlich die Erde die Hölle, denn jetzt leben wir unter der Herrschaft Satans.

Das ist auch logisch, wenn man die Bibel kennt.

Im alten Testament gibt es viele Gechichten, in denen Gott das Böse einfach auslöscht. Sodom und Gomorrah die Bekanntesten.

Láut der Bibel fallen wir nach unserem Tod in eine Art Schlaf und haben kein Bewusstsein bis zu dem Zeitpunkt, an dem Gott alle Menschen erwecken wird. Dann kann man sich für oder gegen _Gott entscheiden, wer sich gegen Gott entscheidet, existiert nicht mehr.

Ich studiere mittlerweile schon seit ein paar Jahren die Bibel und sie ist für mich eine Anleitung, wie man ein gutes Leben führt. Es gibt leider ganz viel Vorurteile, ganz viele falsche Informationen. Ganz viel Missinterpretation. Die Beziehung zu Gott ist immer eine persönliche. Niemand kann uns sagen, wie wir zu leben haben außer Gott. Jeder Mensch ist für sein Leben und seine Entscheidungen selbst verantwortlich.

Ich kenne das Gefühl auch, auf dem falschen Planeten gelandet zu sein und vieles ist für mich einfach verwirrend. Und laut Bibel gehören wir eigentlich auch nicht in diese Welt, sondern in jene, die Gott für uns geschaffen hat.

Eine Erbsünde gibt es in der Bibel meines Wissens nach auch nicht. Aber das muss ich noch genau nachfragen bei Leuten, die die Bibel besser kennen. Jesus war der perfekte Mensch. Sein Leben kann uns als Vorbild dienen. Wer sich an Jesus orientiert, findet den richtigen Weg. Er zeigt uns, was es heißt, ein Leben zu führen, das Gott nahe ist. Wir Menschen dagegen stammen von Adam ab, der am freien Willen gescheitert ist. Es ist ein wenig wie eine Backform, die einen Sprung hat. Daraus kann kein perfekter Kuchen werden. Dieser Sprung ist immer ein Makel. Der Mensch hat immer einen Makel und daran leiden wir. Aber die Bibel sagt ja deutlich, dass Gott uns seinen Sohn geschickt hat, um uns die Kraft zu geben, gegen diesen Makel zu kämpfen. Für mich geht es dabei nicht darum, ob wir böse sind oder nicht, sondern ob wir Leid erfahren.

Ich wollte Fragen beantworten aus dem Thread, aber auch erklären, woher mein derzeitiger Umgang mit dem Tod kommt.

Für mich spielt das Leben nach dem Tod keine große Rolle mehr. Entweder da ist nichts, dann lohnt es sich nicht, sich darüber Gedanken zu machen oder da ist das "Reich Gottes" und das wird von Liebe geprägt sein. Das lohnt sich für mich auch nicht, darüber nachzudenken.

Aber im Hier und Jetzt, in dieser Welt gibt es für mich immer wieder Hinweise auf die Liebe des Schöpfers und mein Blick hat sich viel mehr auf das Leben gewandt. Ich bin im Leben verhaftet und darauf fokusiert, es zu genießen. Was von Anfang an Gottes Intention war.
 
Himmel und Hölle sind genauso mangelhaft wie die Welt, in der wir leben, denn sie stammen ja vom gleichen Schöpfer. Sa gibt es auch wieder welche, die Strafnachlass bekommen oder erst gar nicht teilnehmen müssen. Und im Paeadies gibt's auch Abstufungen und es ist keineswegs jeder gleich. Von daher schließe ich eine derartige Karriere nach dem Tod schon mal aus. Für mich ist der Tod absolut. Solche halbgaren Sachen wie fehlerhafte Hölle oder ein langweiliges Paradies gibt's da nicht.
 
Himmel und Hölle sind genauso mangelhaft wie die Welt, in der wir leben, denn sie stammen ja vom gleichen Schöpfer. Sa gibt es auch wieder welche, die Strafnachlass bekommen oder erst gar nicht teilnehmen müssen. Und im Paeadies gibt's auch Abstufungen und es ist keineswegs jeder gleich. Von daher schließe ich eine derartige Karriere nach dem Tod schon mal aus. Für mich ist der Tod absolut. Solche halbgaren Sachen wie fehlerhafte Hölle oder ein langweiliges Paradies gibt's da nicht.
Haha auf deinem Totenbett wirst du wie viele Atheisten alles zurücknehmen und Gott bitten dich aufzunehmen.

Du redest über Dinge die fehlerhaft sein sollen die kein Mensch je gesehen hat. Genau wie du.

Das empfinde ich an manchen Atheisten nervig dass sie so tun als wüssten sie dass es Gott nicht gibt.

Das einzige das du bestimmt wissen kannst ist dass du nichts weißt.
 

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