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Was glaubt ihr kommt nach dem Tod?

Ja, das stimmt. Und ich frage mich oft, warum ich die überhaupt noch nehme. Denn das Leiden hört dadurch nicht auf. Würde ich sie nicht mehr nehmen, würde ich mein Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst beenden.

Da sind wir bei einem nächsten Thema. WArum hat unsere Gesellschaft so Angst vor dem Tod? Ich begreife es nicht, ich finde es überrieben, ja krank fast. Warum will man die Menschen um jeden Preis am Leben halten? Da ist etwas ganz mächtig in Schieflage geraten in meinen Augen.
Medikamente gegen Depressionen waren bei mir immer sinnlos... Ob ich welche nehme oder nicht, ich fühle mich gleich.
 
Medikamente gegen Depressionen waren bei mir immer sinnlos... Ob ich welche nehme oder nicht, ich fühle mich gleich.
Ich nicht ganz gleich. Ich kriege schon mehr Distanz zu gewissen abwärts drehenden Gedanken, kann besser aussteigen aus dem Karussell, sozusagen. Auch habe ich ein Medikament, dass die Suizidgedanken verrringert. Ich hätte es wirklich nicht geglaubt, dass sowas möglich ist, aber es hilft schon dagegen.
 
Depressionen sollen demnach auch nur eine "Fehlschaltung" in der Gehirnchemie sein.
Stimmt, sorry hatte irgendwie nen Aussetzer, der Unterschied ist, bei Depressionen fehlt demjeniegen etwas(Dopamin oder was anderes?) das nicht mehr produziert wird und dann eingenommen werden kann.
Wenn man mir was geben würde was meinen Sextrieb erhöhen würde (der bei mir auch vorhanden ist, mein Körper ist gesund), dann bringt das gar nichts, weil ich generell keinen Sex mit anderen anstrebe. Und man würde vermutlich auch nicht so schnell aufs andere Geschlecht stehen,weil das Interesse einfach nicht vorhanden ist.
Aber generell denken meine Frauärzte immer sie könnten mich normal machen 😃
 
Zerstört denen komplett ihr Leben. Man hat seine Trauer an andere weitergegeben.
Genau das verstehe ich auch nicht. Ich lebe für mich. Und wenn ich entscheide es zu beenden, dann ist das doch mein Entscheid.
Wenn sich eine mir geliebte Person das Leben nehmen würde, das letzte was ich tun würde ist, in meinem eigenen Selbstmitleid ertrinken, dass ich die PErson nun nicht mehr "habe".
Ich glaube, ich würde vielmehr versuchen zu verstehen, warum er/sie so gelitten hat, ich wär sicher sehr traurig, ja, aber ich glaube ich wäre nicht egoistisch genug zu denken, wie konnte er/sie mir das antun? Denn dabei geht es nicht um mich, sondern um die betreffende Person.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nicht ganz gleich. Ich kriege schon mehr Distanz zu gewissen abwärts drehenden Gedanken, kann besser aussteigen aus dem Karussell, sozusagen. Auch habe ich ein Medikament, dass die Suizidgedanken verrringert. Ich hätte es wirklich nicht geglaubt, dass sowas möglich ist, aber es hilft schon dagegen.
Eigentlich war das was ich geschrieben habe, auch nicht ganz korrekt, wie ich gerade feststelle.
Mir wurden Antidepressiva verpasst aufgrund einer Borderline-Störung. Bei mir gab es nur schwarz oder weiß... Mit der Pillen dann nur noch grau... Das hat mich fertig gemacht, weil ich dadurch auch keine Euphorie mehr verspüren konnte.
 
Ich könnte nicht leben mit dem Gefühl dass nach dem Tod alles aus ist.

Ich rede mit meinen lieben Verstorbenen, ich bin sicher dass sioe auch meine Schutzengel sind, ich erlebe immer wieder "Zeichen" .

In letzter Zeit denke ich viel darüber nach welche Materie wir dann sein werden, ob es im Himmel auch Bier, Zigaretten und Zocken gibt, welche Materie wir, also unsere Seelen, haben werden.

Aber dann höre ich damit wieder auf und sage mir Jesus ist so ein guter toller Mann, er hat schon damals die Gefallenen geliebt und ich kann sicher sein dass es nichts Schlechtes ist das uns erwartet.

Ich freue mich ungeheuer auf das Wiedersehen mit all meinen Lieben, auch paar HRler dabei,
aber bete trotzdem dass ich gerne noch ein Weichen hier sein möchte.

Aber mir ist so viel Gutes widerfahren im Leben trotz schwerer Schicksalsschläge so dass ich es nehme wie es kommt. Ich freue mich auf mein Leben nach dem Tod, und ich freue mich über jeden Tag den ich hier lebe.
Sehr cool, ich probiere das auch immer mal wieder aus auf Zeichen von Verstorbenen zu achten und finde es dann immer gruselig was ich alles bemerke.
Mein Opa hatte zum Beispiel immer kalte Hände, wenn er von der Wanderung nach Hause kam. Hat meine kleinen Hände umschlungen (war echt kalt! fand ich immer sehr lustig) und sagte: "Guck mal da ist der Opa mit den kalten Händen!" und dann bekam man immer dieses wohlige, geborgene Gefühl, dass er da ist. Jetzt ist er schon 10 Jahre tot und manchmal liege ich nachts im Bett und denke an den Satz und nicht immer aber manchmal, werden meine Hände richtig kalt und dann weiß man ok, er ist jetzt da. 😊
 
Stimmt, sorry hatte irgendwie nen Aussetzer, der Unterschied ist, bei Depressionen fehlt demjeniegen etwas(Dopamin oder was anderes?) das nicht mehr produziert wird und dann eingenommen werden kann.
Wenn man mir was geben würde was meinen Sextrieb erhöhen würde (der bei mir auch vorhanden ist, mein Körper ist gesund), dann bringt das gar nichts, weil ich generell keinen Sex mit anderen anstrebe. Und man würde vermutlich auch nicht so schnell aufs andere Geschlecht stehen,weil das Interesse einfach nicht vorhanden ist.
Aber generell denken meine Frauärzte immer sie könnten mich normal machen 😃
Jemanden "normal" machen zu wollen ist auch so ein seltsames Ding. Wer definiert normal.. aber naja, das ganze geht jetzt am eigentlichen Thema vorbei. 🙂
 
Genau das verstehe ich auch nicht. Ich lebe für mich. Und wenn ich entscheide es zu beenden, dann ist das doch mein Entscheid.
Wenn sich eine mir geliebte Person das Leben nehmen würde, das letzte was ich tun würde ist, in meinem eigenen Selbstmitleid ertrinken, dass ich die PErson nun nicht mehr "habe". Besitzdenken in Beziehungen verursacht sehr viele Probleme.
Ich glaube, ich würde vielmehr versuchen zu verstehen, warum er/sie so gelitten hat, ich wär sicher sehr traurig, ja, aber ich glaube ich wäre nicht egoistisch genug zu denken, wie konnte er/sie mir das antun? Denn dabei geht es nicht um mich, sondern um die betreffende Person.

Hoffe, das klingt nicht zu schräg.
Ja, ich finde auch man sollte Geliebte gehen lassen, wenn sie wirklich nur noch leiden und es wirklich gar keine Alternative gibt. Bei älteren, Oma Opa, ist das gar kein Thema. Bei Depressionen hat man immer das Gefühl als Angehöriger, man kriegt das wieder hin, da fehlt halt die richtige chemische Zutat. Man weiß ja auch nicht wie es ist depressiv zu sein. Aber der Depressive ist ja der sehr hoffnungslose gerade, weil diese Zutat fehlt.

Meine Mutter und ich reden manchmal darüber, dass sie lieber sterben würde als im Altenheim zu liegen und sich nicht mehr bewegen zu können. Und man informiert sich dann schon wegen Sterbehilfe oder sowas. Für meine Schwester geht das gar nicht, die könnte einfach nicht loslassen. Die will da auch gar nicht drüber reden (Patientenverfügung und sowas).

Aber wenn meine Mutter jetzt plötzlich Selbstmord begehen würde, weil sie keine Lust mehr hat ohne Angabe von Gründen, würde ich mich doch sehr verlassen fühlen und gleichzeitig könnte ich mich niemals umbringen, wenn meine Mutter noch lebt. Natürlich muss man dann verzeihen lernen und irgendwie wird das schon, aber es ist immer unglaublich traurig. Eine Wunde, die kaum heilt. Und da ja nur Hinterbliebene trauern können, sagt man "Die Trauer wurde übertragen".
 
Gibt es noch andere Tode laut der Bibel?

Ich frage mich immer, ob die Bibel gut übersetzt worden ist (glaube die Evangelen/Luther war schonmal nicht der Meinung und hat Stellen geändert) und wie sich das im Original ließt. Und irgendwie ist sie ja auch ca. 100 Jahre nach Jesus geschrieben worden oder?
Ich finde die Bibel immer sehr schwer zu verstehen oder man kann alles mögliche aus ihr rauslesen.
Ist bei mir aber auch schon länger her, dass ich versucht habe daraus was zu lesen.
Aber Jesus wird ja öfter getroffen in Nahtoderfahrungen 😊 und Buddha oder andere auch wenn die einem lieber sind.
Ich habe immer irgendwie ein schlechtes Gewissen, wenn man so plötzlich vor Jesus stehen würde und man hat sich gar nicht wirklich mit ihm beschäftigt 😅

Die Bibel ist ein Buch wie jedes andere, genau so wieder der Koran im Gegensatz zu den Religionbüchern kannman aus andderes etwas für's leben lernen.
 
Meine Mutter und ich reden manchmal darüber, dass sie lieber sterben würde als im Altenheim zu liegen und sich nicht mehr bewegen zu können. Und man informiert sich dann schon wegen Sterbehilfe oder sowas. Für meine Schwester geht das gar nicht, die könnte einfach nicht loslassen. Die will da auch gar nicht drüber reden (Patientenverfügung und sowas).
Das ist das Wort, "loslassen".
Wenn ich jemanden liebe, kann ich ihn dann nicht loslassen im Sinne vom das Beste für ihn wollen?
Aber wenn meine Mutter jetzt plötzlich Selbstmord begehen würde, weil sie keine Lust mehr hat ohne Angabe von Gründen, würde ich mich doch sehr verlassen fühlen und gleichzeitig könnte ich mich niemals umbringen, wenn meine Mutter noch lebt. Natürlich muss man dann verzeihen lernen und irgendwie wird das schon, aber es ist immer unglaublich traurig. Eine Wunde, die kaum heilt. Und da ja nur Hinterbliebene trauern können, sagt man "Die Trauer wurde übertragen".
Ok, verstehe ich. Aber einer Petson, die, sich umbringt, muss man nicht "verzeihen". Sie tat es ja nicht, um mich zu verletzen und wer bin ich zu entscheiden, ob andere leben oder sterben?
 

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