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Warum Trauer bei Selbstmord?

Die Hinterbliebenen kommen wohl auch nicht damit klar, dass die Liebe des Selbstmörders zu ihnen nicht so groß war, dass er um ihretwillen geblieben wäre und das Leben weiter ertragen hätte.
 
Bei unheilbar Kranken wird es ja akzeptiert, wenn man bereit ist, sie gehen zu lassen...

Und man ist wohl eh erst dann reif, wirklich zu lieben, wenn man emotional unabhängig geworden ist.

Und Liebe heißt eben auch manchmal, jemanden loslassen zu können.

Ich denke nicht, dass ich das Recht habe, jemanden gewaltsam bei mir halten zu wollen, wenn offensichtlich ist, dass es ihm woanders besser gehen würde. Soweit es nicht um Suizid geht, wird diese Denkweise ja auch akzeptiert.
 
Ich kenne eine Geschichte, da hatte ein Mann ein Leben lang so Furchtbares durchgemacht, dass ich es schon vom bloßen Lesen kaum ertragen konnte. Eines Tages erfuhr ich dann von seinem Selbstmord. Da war ich echt erleichtert, dass er nun nicht mehr leiden musste und es hinter sich hatte. Ich habe die Erlösung so richtig mit ihm empfunden.

Das ist bei mir oft so, dass ich froh bin, wenn ich erfahre, dass ein Mensch oder ein Tier nicht mehr leiden muss.
 
Ich kenne eine Geschichte, da hatte ein Mann ein Leben lang so Furchtbares durchgemacht, dass ich es schon vom bloßen Lesen kaum ertragen konnte. Eines Tages erfuhr ich dann von seinem Selbstmord. Da war ich echt erleichtert, dass er nun nicht mehr leiden musste und es hinter sich hatte. Ich habe die Erlösung so richtig mit ihm empfunden.

Das ist bei mir oft so, dass ich froh bin, wenn ich erfahre, dass ein Mensch oder ein Tier nicht mehr leiden muss.

Ja, Käferin, alles das gibt es. Mir sind Menschen begegnet, ich denke etwa an einen schwer verunstalteten Mann, dessen Gesicht kaum noch dem Namen Rechnung trug, und der dennoch lebte und leben wollte.
Ich selbst hatte einen Kollegen, der seit seiner Jugend von Krebs gezeichnet war und der dennoch rang bis zum bitteren Ende. Dazwischen aber hat er gearbeitet, seinen Schüler/innen viel Wissen und auch Begeisterung für sein Fach vermittelt. Uns Kollegen war er ein nahezu durchgehend geschätzter Partner und Freund.
Er hat sicher mehr durchgemacht und ausgehalten, als er schlussendlich dann ertragen konnte. Sein Krebs meldete sich wieder und löschte sein Leben aus.
Bis dahin aber lebte er.
Mich beschleicht das ungute Gefühl angesichts der letzten Einlassungen, dass hier Plädoyers für den Suizid gehalten werden. Das halte ich nicht nur für gefährlich, problematisch, sondern schlicht für unverantwortlich.

Burbacher
 
Die Schicksale werden an der Stelle wirklich unerträglich, wo man permanent Verrat durch andere Menschen erfährt.

Ich kenne viele Geschichten von Menschen, die in der Tat Unglaubliches durchgestanden haben, aber Rückhalt hatten und Respekt genossen. Da liegt für mich der entscheidende Unterschied.
 
Trampelzwerg hatte vor kurzem eine sehr klare Ansage gemacht zu postings im Trauerthread. Leider hält sich keum einer wirklich daran....
HIER soll einfach seiner Trauer, seinem Leid Ausdruck gegeben werden können.
Und keine Diskussionsrunde entstehen.
Bitte erstellt einen Parallelthread, wer immer das will - doch hier soll bitte in Ruhe und Stille getrauert werden dürfen!
Respektiert das bitte.

annakarina
 
Die angesprochene Thematik erscheint mir in diesem Fall hier als Grundsatzdikussion. Die TE stellt ein allgemeines Thema zur Diskussion. Sie trauert hier nicht speziell um einen bestimmten Menschen, den sie verloren hat. Deshalb erscheint mir der Diskussionsverlauf hier durchaus angemessen.

Wenn jemand um einen Mitmenschen oder auch um ein geliebtes Tier trauert, ist das selbstverständlich absolut zu respektieren. Hier geht es um ein allgemeines Thema und nicht um einen Trauerfall an sich.
 
Wenn ich irgendwann durch ein zu fall sterben sollte, soll niemand über mich trauern. Mich sollte man einfach vergessen, als ob ich nie gelebt hätte. Aber um den Thema Suizid. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, egal wie, drauert man oft oder immer.
Wenn Menschen vor dem Zug springen, tuen mir die Lokführer immer leid und nicht die Selbstmörder.
 
Gerade beim Freitod ist Trauer sehr angebracht. Trauer auch über das eigene Versagen. Die meisten Selbstmorde ließen sich verhindern, wenn wir nicht so unachtsam durchs Leben rennen würden. Ich weiß wovon ich rede.
Manchmal kommen verdeckte Hilferufe. Und wenn man die nicht erkennt, kann es dann oft auch soweit kommen.
 

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