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Warum sollten wir gute Arbeit erbringen?

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Best platzierten Länder (Reichtum)

Platz 1: Finnland
Platz 2: Schweiz
Platz 3: Schweden
Platz 4: Dänemark
Platz 5: Norwegen
Platz 6: Australien
Platz 7: Kanada
Platz 8: Niederlande
Platz 9: USA (Ich kann es nicht Glauben) Dafür ist das System naja...
Platz 10: Neuseeland
Platz 11: Irland
Platz 12: Grossbritannien
Platz 13: Belgien
Platz 14: Deutschland u.s.w

Auf der Seite wird festgestellt, dass England, Deutschland und Frankreich (wirtschaftlich und Bezug auf der Lebensqualität deutlich schlechter ist als in der USA. Das ist eine alte Studie von 2009. Aber wie kann dass sein??? Die Gesundheitsversorgung und dass die Amerikaner mehrere Jobs machen müssen, um über die Runden zu kommen spricht doch eigentlich nicht dafür.... 😕

Außerdem wird noch ergänzt: Die USA steche diese Länder im Bereich Sicherheit und Sicherheitsmaßnahmen aus, was der öffentlichen Wahrnehmung hierzu etwas überrascht. England liegt in Sachen Bildung und persönlicher Freiheit hinter den USA zurück. Deutschland in Sachen wirtschaftlicher Grundlagen und Auswirkungen staatlicher Massnahmen auf das Wirtschaftswachstum und Frankreich mit Bezug auf Sozialkapital. Alle drei Länder erhielten relativ hohe Wertungen für Unternehmergeist und Innovation. England liegt hinter der USA an zweiter Stelle weltweit. Finnland führt insgesamt in Sachen Wohlbefinden.

Die fünf führenden unternehmerischen und innovativen Länder Europas sind:

1) England
2) Schweden
3) Niederlande
4) Dänemark
5) Deutschland

Regierungen zur Lebenszufriedenheit der Bürger

1) Dänemark
2) Finnland
3) Schweiz
4) Schweden
5) Norwegen

Gesamtresultate der vier wirtschaftlichen Unterindizes

1) Schweden
2) Finnland
3) Dänemark
4) Schweiz
5) Belgien

Lebensqualität-Unterindizes

1) Finnland
2) Schweiz
3) Norwegen
4) Dänemark
5) Schweden

perity-index-in-europa-finnland-ist-zurzeit-weltweit-fuhrend-grossbritannien-steht-an-12-stelle-vor-deutschland-14-und-frankreich-17-153096595.html

Dann noch einmal ein Link: http://www.t-online.de/wirtschaft/i...squalitaet-nicht-in-den-globalen-top-ten.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde solche Statistiken immer sehr interessant.

Unterm Strich komme ich zum Schluß, dass es sehr wichtig ist, ob man mit gut geleisteter Arbeit auch was davon hat. Hier in Deutschland stagnieren die Löhne sehr stark seit längerer Zeit. Das ist dem Umstand geschuldet, dass in der EU wirtschaftlich schwächere Mitgliedstaaten die Preise für Dienstleistungen und Arbeit generell ungemein nach unten drücken. Um konkurrenzfähig zu bleiben, wurde die Arbeit hierzulande eben billiger. Wir sind quasi zum Billiglohnland geworden ... speziell der Osten.

Durch die immense - im Vergleich zu anderen Ländern - steuerliche Belastung der Gehälter, hat man trotz z.B. akademischer Ausbildung und/oder Job als spezialisierte Fachkraft kein zufriedenstellendes Auskommen unterm Strich. Das Sozialsystem frisst halt sehr viel auf. Zudem werden die Leistungen auch immer weiter gekürzt, ohne Anpassungen der laufenden Besteuerungen der Gehälter.

Ich denke dieser Umstand trägt zum großen Teil zu der gemessenen Unzufriedenheit bei.

Gute Wirtschaft nutzt halt nix, wenn die breite Bevölkerung nich daran partizipiert, sondern nur wenige Leute Nutznießer dieses Systems sind.

Zur Eingangsfrage noch was: ich persönlich möchte gute Arbeit leisten, um eine gewisse Befriedigung zu erlangen. Ich möchte nach Feierabend mit dem Gefühl nach Hause kommen, etwas geschafft zu haben. Das ist für mich ein Bestandteil meines Sinns des Lebens. Nunja - im Dienstleistungssektor ist sowas teilweise schwierig, da man ja nix Greifbares geschaffen hat. Die Psychologen meinen, dies sei ein Grund dafür, warum Burnouts so stark auf dem Vormarsch sind ... ich teile diese Hypothese.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich für meinen Teil versuche meine Arbeit nach besten Wissen und Gewissen auszuführen. Tue ich das nicht bin ich mit mir unzufrieden. Ich arbeite in der Reinigung und mag die akurate Arbeit sehr. Ich sehe ein Ergebnis und somit macht es mir Spaß. Problematisch ist es nur, dass viele Kunden unseres Unternehmens möglichst hohe Qualität für möglichst wenig Geld fordern. Das macht sich dann insofern bemerkbar, dass unsere Zeit für die Objekte sehr knapp bemessen ist. Das wiederum setzt ein organisatorisches Talent voraus, die anfallenden Arbeiten einzuteilen um die Kunden zufrieden zu stellen.
 
Als Nachtrag noch, warum denn die USA so weit vorn ist. Ich finde das sehr erstaunlich auf der einen Seite, da diese Gesellschaft unsozialer gar nicht sein kann. Auf der anderen Seite ist das halt auch nur eine Aussage einer Statistik 🙂 Wen haben die wohl befragt? Die über 30 Millionen Menschen, die in Armut dort leben? ... sicher nicht.

In der USA kann man mit einer guten Ausbildung und Job hervorragend leben. Haus bauen ... oder mehrere ... alles kein Problem. Solange man Teil dieses Systems ist, läuft alles Bestens. Aber lass mal irgendwas passieren, z.B. durch Unfall oder Krankheit arbeitsunfähig ... dann siehts düster aus. Durch die schlichtweg nicht vorhandenen sozialen Systeme ist man dann am A****. Keiner hilft Dir da und man kommt aus diesem Sumpf an Schulden nie wieder raus ... daher auch die erschreckende Zahl von >30 Mio Leute in Armut.

Man muss schon sehr psychopathisch veranlagt sein, um das gut zu finden ... zumindest meine Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Nachtrag noch, warum denn die USA so weit vorn ist. Ich finde das sehr erstaunlich auf der einen Seite, da diese Gesellschaft unsozialer gar nicht sein kann. Auf der anderen Seite ist das halt auch nur eine Aussage einer Statitik 🙂 Wen haben die wohl befragt? Die über 30 Millionen Menschen, die in Armut dort leben? ... sicher nicht.

In der USA kann man mit einer guten Ausbildung und Job hervorragend leben. Haus bauen ... oder mehrere ... alles kein Problem. Solange man Teil dieses Systems ist, läuft alles Bestens. Aber lass mal irgendwas passieren, z.B. durch Unfall oder Krankheit arbeitsunfähig ... dann siehts düster aus. Durch die schlichtweg nicht vorhandenen sozialen Systeme ist man dann am A****. Keiner hilft Dir da und man kommt aus diesem Sumpf an Schulden nie wieder raus ... daher auch die erschreckende Zahl von >30 Mio Leute in Armut.

Man muss schon sehr psychopathisch veranlagt sein, um das gut zu finden ... zumindest meine Meinung.

Da hast du vollkommen Recht. Ich hätte auch viel zu große Angst in diesem Land zu leben.
 
Ist Amerika wirklich so viel schlechter als Deutschland? Die Leute da drüben scheinen mir gar nicht so unglücklich zu sein.
 
Amerikaner sind einfach viel stärkere Individualisten. Das erkennt man schon daran, wie das eigenen Grundstück auch mit der Waffe verteidigt wird. Und es gibt sehr häufig den Ruf "warum muss ich für andere zahlen, wenn ich doch garnicht will dass die für mich zahlen müssen". Alles basiert auf freiwilligen Spenden (die amerikanischen Spenden-Vereine sind gigantisch, z.b. the giving Pledge hat ein Volumen von hunderten Milliarden Dollar).

Es ist ein anderes System.. Eines mit dem die Deutschen nicht zurecht kommen würden, denn wir brauchen quasi immer den Beweis, dass man selbst nicht zu kurz kommt. Bei Amerikanern läuft das mehr über die freiwillige Schiene. Da bei beiden Systemen auch jede Menge Ungerechtigkeiten herauskommen ist jetzt keines dem anderen wesentlich überlegen.
 
Es ist eine typisch deutsche Unart, von einem verdammt hohen Niveau herab zu jammern, weil man nicht von Staats wegen jeden Schwachsinn auf den Hintern gepampert bekommt, weil man sich ja dank Fernsehen ständig mit irgendwelchen Stars oder Reichen vergleicht und nicht mit dem Otto Normalverbraucher von nebenan.
Mir gefällt die Idee, im Rahmen eines staatlichen Personenaustauschs (oder so) für jeden eingewanderten indischen IT-Spezialisten oder somalischen Asylanten einen Deutschen, dem das deutsche System nicht gefällt, für ein paar Jahre nach Indien oder Somalia zu schicken, damit sie mal zwangsweise sehen (müssen), wie gut ihnen die Systeme dort gefallen. Dann gäb´s bestimmt ziemlich schnell kein Gejammer mehr...
 
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