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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Ich halte die Bilanz von Religionen für neutral.

Religionen haben geholfen Einigkeit zu schaffen. Menschen haben im Namen Gottes gutes getan oder in Glaubensgemeinschaften Trost und Sinn gefunden.

Religionen haben aber auch immer geteilt. Menschen haben im Namen Gottes Kriege geführt und anderen ihre Meinung aufgezwungen.

Zwar hat jede Religion auf dem Papier einen guten Kern, aber das ist nicht viel Wert. Selbst die schlimmsten Tyrannen der Geschichte wollten (wenn man ihnen glaubt) nur gutes. Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Vorsätzen.

Was ich an Religionsgemeinschaften nicht mag, ist dass sie mir eigentlich keinen freien Glauben erlauben. Religionsgemeinschaften sind für mich fast ein Gegensatz zum Glauben. Kann ich überhaupt gemeinschaftlich glauben? Glaube ist für mich höchstpersönlich.
 
Also in den evangelischen Landeskirchen in Baden Württemberg läuft gerade eine Revolution. Warum? Die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare. Da tut gerade richtig was. Total super, das endlich ein Umdenken statt findet. Und für alle Gläubige Paare freut mich das mega.

Es ist einfach ein gutes Zeichen und es wirkt sich doch positiv aus.



Malchas Songulaschwili Baptistenbischof in Georgien sieht Homosexuelle als "Geschenk Gottes" an. Er wollte nicht länger mehr zusehen, wie andere Menschen im Namen Gottes und der christlichen Religion verletzt und beleidigt werden.

Ja es geht auch anderst. Super. Er hat den wahren Geist Gottes und Jesus. Ein wahrer großer und mutiger Mensch.

Der einsame Brückenbauer

 
Zuletzt bearbeitet:
Das setzt vorraus, dass Menschen bereits wie die Axt vollständig funktionsfähig in die Welt gesetzt werden. Aber da wir wissen, dass dem nicht so ist erübrigt sich ja die Frage.


Das sollte ja nur eine Anregung zum Denken sein, mehr nicht - anscheinend nichts für Dich gewesen... ...was solls...
...ach ja, auch noch bevor die Axt nicht geschärft wurde, funktioniert sie nat. nicht richtig, eben nicht vollständig funktionsfähig, weil stumpf=keine Axt?

Lieber zurück zum Thread-Thema...

Grüße,
peace
 
Wenn man diese "Christen" heute noch machen ließe, wären sie auch wieder mit Mord und Totschlag der "Heiden" dabei. Na ja, sie würden es wie einst Milosevic eben nur "ethnische Säuberung" nennen.

Mord und Totschlag? Das sind ja "tolle" Christen! Inwiefern eifern sie dann Christus nach? 0% Übereinstimmung.

Weißt Du überhaupt annähernd was Christus predigte? Sowas wie (mit meinen Worten): klaut euch jemand die Jacke, dann reicht ihm auch noch die Stiefel. Schlägt Dich jemand links, dann halte ihm die rechte Seite auch noch hin...

...aber ja "Mord und Totschlag"...


alles klar!
 
Ich frage mich manchmal, ob es ohne Religionen auf der Welt friedlicher zugehen würde.


Diese Frage hat schon Forscher interessiert, 2008 wurde was veröffentlicht in dem an die 1800 Kriege untersucht wurden, 7% davon waren angeblich religiös motiviert...

...soweit ich weiß alle Kriege 2013 wurden ebenso erforscht, ich meine 13% waren angeblich religiös motiviert... ...allerdings ist das eine drastische Steigerung!

...dabei muss man allerdings auch bedenken das Religionen als Deckmantel dienen können um Kriege zu rechtfertigen, wobei es aber eig. um ganz andere Dinge geht...

Übrigens: die guten Seiten (Bestrebungen) der Religionen (allgemein) gehen meistens unter, in den Medien und überhaupt... ...eben nichts was sich für Schlagzeilen macht oder dementspr. interessant ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich das nie. Ich bin sicher das es so wäre.


Du bezogst Dich ja auf >friedlicher ohne Religionen<....

Als eines der "religionsfreisten" Staaten gilt recht aktuell Nordkorea, angeblich mit 0,2% der Bevölkerung an religiösen Menschen (lt. Wikipedia). Ist es nicht der Staat, der kürzlich erst mit seinen Atombomben drohte?

Eine umfangreiche Kurz-Studie meinerseits, wobei ich etwa 10+ Seiten A4 zusammenfassenden Texten von versch. Forschern aus versch. möglichst seriösen Medien zum passenden Thema schon als umfangreich ersehe, ergab das das nicht zutrifft und besonders häufig in westlichen Ländern geglaubt wird...

...es wurde auch schon untersucht ob der steigende Anteil an Atheisten in der Bevölkerung im Zusammenhang mit weniger Konflikten steht : Fehlanzeige!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat Peaceberg:

Mord und Totschlag? Das sind ja "tolle" Christen! Inwiefern eifern sie dann Christus nach? 0% Übereinstimmung.

Weißt Du überhaupt annähernd was Christus predigte? Sowas wie (mit meinen Worten): klaut euch jemand die Jacke, dann reicht ihm auch noch die Stiefel. Schlägt Dich jemand links, dann halte ihm die rechte Seite auch noch hin...

...aber ja "Mord und Totschlag"...
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Ein Blick in die Geschichtsbücher und die Bibel würde genügen. Außerdem habe ich genug persönliche Erfahrung. Gewalt und Kirche passen gut zusammen.
 
Du bezogst Dich ja auf >friedlicher ohne Religionen<....

Als eines der "religionsfreisten" Staaten gilt recht aktuell Nordkorea, angeblich mit 0,2% der Bevölkerung an religiösen Menschen (lt. Wikipedia). Ist es nicht der Staat, der kürzlich erst mit seinen Atombomben drohte?

Eine umfangreiche Kurz-Studie meinerseits, wobei ich etwa 10+ Seiten A4 zusammenfassenden Texten von versch. Forschern aus versch. möglichst seriösen Medien zum passenden Thema schon als umfangreich ersehe, ergab das das nicht zutrifft und besonders häufig in westlichen Ländern geglaubt wird...

...es wurde auch schon untersucht ob der steigende Anteil an Atheisten in der Bevölkerung im Zusammenhang mit weniger Konflikten steht : Fehlanzeige!

Hat er denn die Atombombe geschmissen? Hab heute früh noch gar nichts mitbekommen. 😉

Es ist doch gar nicht die Frage ob es ohne Religionen gar keine Kriege gäbe. Im Gegenteil: Die Glaubenskriege kommen unnötigerweise on top noch hinzu.

Beantworte diese Frage doch mal umgekehrt. Wie viele Schlachten wurden denn bislang im Namen Gottes geführt? Gegen andersgläubige, etc.!
 
Sehr viele Menschen haben das Bedürfnis, sich einer Sache zu verpflichten, die größer ist, als sie selbst und schließen dafür auch weitreichende Kompromisse. Hätten wir dieses Bedürfnis nicht, würden wir wahrscheinlich noch heute in Kleinstgruppen durch die Wälder streifen. Die Gründe für dieses Bedürfnis sind so vielfältig wie die Menschen selbst, aber immer spielt der Eigennutz dabei ein mehr oder weniger große Rolle. Erst wenn wir Menschen uns zusammen tun, können wir Berge versetzen, Bevölkerungsgruppen auslöschen, die Natur verändern, Krankheiten besiegen, Städte bauen, Schwimmbäder füllen, Kontinente besiedeln und andere Menschen unterjochen.

"Gott will es" führte im Mittelalter zu den Kreuzzügen und wer wäre ich, dem zu widersprechen! Und wenn dann noch einige Jungfrauen, Land und Gold dazu kommen? Nun ja, warum sollte ich Gottes Willen und seiner unendlichen Weisheit widersprechen wollen?!

Jede Organisation besteht schlussendlich aus einzelnen Menschen und Menschen fällen Entscheidungen, nicht Organisationen. Welchen Sinn macht es, einer Kirche Entscheidungen von vor 500 Jahren vorzurechnen? Der eigentliche Punkt ist: die Gründe für die damaligen Entscheidungen können auch heute noch Gültigkeit haben, weil die Mechanismen der menschlichen Psyche noch heute funktionieren.

Es gibt Menschen, die vorneweg gehen und es gibt Menschen, die lieber jemandem folgen und dabei die eigene Verantwortung zumindest teilweise abgeben, abschieben oder einfach nicht mehr wahrnehmen wollen. Dieses (geistige) Vakuum nutzen andere für ihre Zwecke. Die Größe des Glaubens an so manche vorgefertigte Begründung ist schier unbegrenzt. Wenn dieser Wunsch dann noch virtuos mit Gefühlen "untermauert" wird, dann ist fast alles möglich. Vom Städtebau über die Sklavenhaltung, von der Mondlandung bis zum Holokaust.

Ich verstehe nicht wirklich, warum hier ein verbaler Kreuzzug gegen Kirchen geführt wird, deren Geschichte nicht mehr änderbar ist. Diese Geschichte zeigt nur, wozu WIR ALLE fähig sind. Nur manchen fehlt es an Kraft, Wahnsinn, Intelligenz und Größenwahn und das ist vielleicht auch ganz gut so. Andere wollen "gute Wege" finden, Situationen verbessern und auch das gelingt miteinander und mit unter. Auch dafür gibt es sehr viele Beispiele, die aber selten so "rein" sind, wie die furchtbaren Taten der Geschichte. Es ist leichter, schneller und einfacher, etwas zu zertreten, als es wachsen und gedeihen zu lassen. "Gute Wege" sind aufwändiger als "schlechte Abkürzungen". Solange andere für mich denken und arbeiten, ist es für mich einfacher.

Kirchen schleppen Altlasten mit sich herum, die Veränderungen nur schwer möglich machen, mit auch deswegen, weil viele Mitglieder diese Veränderung nicht wollen, solange die Summe aller Übel das eigene Erleben noch erträglich machen. Wir Menschen verhalten uns doch so oft wie Frösche in einem Topf voll Wasser auf dem Herd. Wird die Temperatur nur langsam erhöht, wehren wir uns nicht und gehen dabei drauf. Auch das lehrt die Geschichte.

Warum sich aufhalten mit dem Beklagen von Intoleranz gegenüber von Menschen gemachten Organisationen, deren Komplexität und Reaktionsfähigkeit den Anforderungen nicht mehr entsprechen kann, warum auch immer? Solange nicht jeder einzelne von uns bereit ist, seine wahren Beweggründe für sein Tun und Lassen zu betrachten und daraus Konsequenzen zu ziehen bereit ist, solange ist ein Lamento über Kirchen, Staaten, Firmen nur wieder das Streuen von Sand, um vom eigentlichen Problem abzulenken: welche Sache IST ES NOCH WERT, dass wir uns ihrer verpflichten? Kirchen, Parteien, Institutionen sind so anfällig für Korruption, Menschelei, Machtgier und so vieles andere, dass wir da ansetzen müssen und nicht darüber jammern dürfen, dass einer den Mülleimer noch nicht gelehrt hat und der jetzt gewaltig stinkt.

Ich für meinen Teil muss mich schämen, dass ich es nicht fertig bringe, neben meinen alltäglichen Verpflichtungen mich noch mehr einer Sache zu verpflichten, die es mir wert ist und wirklich einem höheren und guten Ziel dient.
 
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